Sport
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Super League, 22. Runde

Basel – St.Gallen 0:2 (0:0)

Lugano – GC 1:0 (1:0)

Basels Trainer Raphael Wicky im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC St. Gallen im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 17. Februar 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Was jetzt Raphael Wicky? Basel weist schon acht Verlustpunkte auf YB aus. Bild: KEYSTONE

Ausgerechnet Itten schiesst Basel ab und sorgt für Historisches bei «seinem» FCB

Basel droht der Meistertitel davon zu schwimmen. Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend (zuletzt 1997) verliert der Serienmeister zweimal in Serie ein Heimspiel und liegt jetzt schon acht Verlustpunkte hinter Leader YB.



Basel – St.Gallen 0:2

Basel kassiert im Jahr 2018 schon die zweite Niederlage im dritten Spiel. Und nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Lugano bedeutet das 0:2 gegen St.Gallen vor 22'000 Zuschauern gar ein Novum: Nie zuvor seit bestehen der Super League verlor der Ligaprimus zwei Heimspiele in Serie.

«Wir haben uns heute selbst geschlagen. Man kann es nicht schönreden. Möglichkeiten waren genügend da. Klarere Chancen kannst du nicht mehr haben. Auf der anderen Seite macht der Gegner aus zwei Chancen zwei Tore. Aber klar: Das war ungenügend.

Es ist wie verhext. Das müssen wir gut analysieren. Das geht natürlich nicht, es ist ein herber Rückschlag. Es braucht eine klare Reaktion. Den nächsten Match müssen wir gewinnen.»

Raphael Wicky nach dem Spiel.

Basel ist zu Beginn klar das bessere Team und hätte in der ersten Halbzeit führen Müssen. Die beste Gelegenheit verpasste Ricky van Wolfswinkel vom Elfmeterpunkt aus. Seinen Versuch drischt er aber in den Nachthimmel statt erstmals seit dem 9. September ins Tor. Übrigens: Schon gegen Lugano verschoss Basel bekanntlich einen Elfmeter. Damals war es Elyounoussi.

Basels Ricky van Wolfswinkel, rechts, verschiesst einen Elfmeter im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC St. Gallen im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 17. Februar 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Ricky van Wolfswinkel haut den Penalty weit über den Querbalken. Bild: KEYSTONE

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Paukenschlag. Léo Lacroix verliert in der Aufbaubewegung den Ball an Cedric Itten und der erst vor einem Monat an die St.Galler ausgeliehene Basler drückt den Ball im zweiten Versuch gegen «seinen» Klub über die Linie. Der FCB drückt danach zwar auf den Ausgleich, aber ein Tor will nicht fallen. Dem Treffer am nächsten kommt Lacroix, der aber aus Abseitsposition trifft.

Wieder verloren. Hat der FC Basel die Meisterschaft jetzt verspielt?

Auf der Gegenseite ist es in der 86. Minute erneut Itten, der einen Freistoss zum 2:0 ablenkt und den Erfolg der Ostschweizer besiegelt. Der 21-Jährige traf in dieser Saison davor übrigens insgesamt zweimal. Zweimal noch im Dress des FC Basel. «Das ist natürlich sehr speziell, dass ich gegen Basel treffe», so der Stürmer.

St.Gallen feiert den ersten Sieg unter Präsident Matthias Hüppi und spielt erstmals seit zwölf Partien zu null. Basel dagegen droht morgen ein Rückstand von acht Punkten auf Leader YB. Die Young Boys empfangen dann in Thun. 

Unser Superfan Nico und Pedro Lenz werden heute gut schlafen:

Lugano – GC 1:0

– Lugano geht mit dem Pausenpfiff 1:0 in Führung. Die Tessiner spielen dabei die Zürcher Hintermannschaft perfekt aus, so dass Davide Mariani am Ende freistehend nur noch einschieben kann. Ansonsten ereignet sich nicht viel in den ersten 45 Minuten.

– Derzeit ist es für Luganos Gegner nicht ratsam, in Rückstand zu geraten. Fünf Tore in den letzten vier Spielen haben den erstaunlichen Tessinern genügt, um das Maximum von zwölf Punkten herauszuholen. Eines der Tore (beim 2:0 in Thun) wäre nicht einmal nötig gewesen.

GC dagegen muss die zweite Pleite en suite einstecken und liegt jetzt schon vier Punkte hinter dem heutigen Gegner und damit den Europacup-Plätzen zurück. Es bleibt bei einem einzigen Sieg (bei Schlusslicht Sion) in den letzten nunmehr sieben Spielen. Trainer Yakin hat weiterhin auf einer Baustelle zu tun. Die diversen neu zugezogenen Spieler wollen eingebaut werden, was mit einem derart jungen Kader ohnehin keine einfache Aufgabe ist. (fox/sda)

Lugano's player Davide Mariani celebrates 1-0 goal during the Super League soccer match FC Lugano against Grasshopper Club Zuerich, at the Cornaredo stadium in Lugano, Saturday, February 17, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Davide Mariani trifft zum 1:0 für Lugano. Bild: TI-PRESS

Die Tabelle

Bild

Die Telegramme

Basel - St. Gallen 0:2 (0:0)
22'988 Zuschauer. - SR Brisard (FRA).
Tore: 52. Itten (Ben Khalifa) 0:1. 86. Itten (Kukuruzovic) 0:2.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Lacroix, Petretta; Stocker, Serey Die (61. Zuffi), Xhaka, Elyounoussi (61. Campo); van Wolfswinkel, Albian Ajeti (69. Oberlin).
St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Wiss, van der Werff; Sigurjonsson; Aratore (70. Koch), Tschernegg, Barnetta (80. Kukuruzovic), Wittwer; Itten, Ben Khalifa (77. Tafer).
Bemerkungen: Basel ohne Balanta (verletzt). St. Gallen ohne Buess (gesperrt), Toko, Haggui, Musavu-King, Aleksic, Adonis Ajeti, Lüchinger und Gönitzer (alle verletzt). 24. van Wolfswinkel verschiesst Penalty. 82. Tor von Lacroix wegen Abseits nicht anerkannt. Verwarnungen: 24. Hefti. 26. Serey Die. 52. Barnetta. 57. Suchy. 90. Xhaka (alle Foul).

Lugano - Grasshoppers 1:0 (1:0)
3380 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tor: 45. Mariani (Gerndt) 1:0.
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Piccinocchi; Crnigoj (82. Janko), Sabbatini, Mariani (76. Carlinhos), Amuzie; Gerndt, Bottani (69. Vecsei).
Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic (58. Djuricin), Rhyner; Lika, Basic, Taipi, Lavanchy; Kapic (76. Bajrami), Jeffrén; Kodro (83. Fasko).
Bemerkungen: Lugano ohne Mihajlovic (gesperrt), Ledesma, Daprelà, Schäppi (alle verletzt) und Padalino (nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Avdijaj, Andersen (beide verletzt), Sainsbury, Cvetkovic (beide nicht qualifiziert) und Pnishi (nicht im Aufgebot). Erster Einsatz von Marc Janko bei Lugano. Verwarnungen: 29. Sabbatini (Foul), 35. Basic (Foul), Lavanchy (Foul), 67. Gerndt (Foul), 74. Rouiller (Foul)..

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaffo 18.02.2018 10:31
    Highlight Highlight Wenn es auf Biegen und Brechen ex FCB- Spieler sein müssen, dann ist es halt so wie es ist. Ich verstehe nicht, das man den Club so kaput machen kann. Dieser Wandel den Streller vollziehen will geht viel zu radikal. Schade für die Spieler.
  • TodosSomosSecondos 18.02.2018 09:54
    Highlight Highlight Also ich frage mich ja schon ab all den Kommentaren hier. Erstens sind es noch reichlich Spieltage, dass das ganze keineswegs entschieden ist.. wir alle wissen, um YBs Schwächen auf der Zielgeraden.

    Des weiteren war klar, dass die Kaderverjüngung beim FCB, eine allfällige Titelverteidigung dieses Jahr erschweren würde und es vielleicht nicht reichen würde. Deswegen ist das doch noch lange keine Krise??

    Einig bin ich lediglich mit der Einschätzung, dass die Verpflichtungen von Frei und Stocker sportlich nicht nachvollziehbar sind. Das war ein Freundschaftsdienst von Streller; mehr nicht.
  • jeff stg 18.02.2018 09:05
    Highlight Highlight Nach meiner Zählung sind es drei Niederlagen in Folge! Oder zählt die CL bei euch nicht da Basel ab 1/8 Final dort sowieso gegen jeden Gegner chancenlos ist?
  • sapperlord 18.02.2018 07:57
    Highlight Highlight Grandios! Auf diese Momente freue ich mich schon lange.

    Auf dem Boden der Realität sind ihr Basler angelangt.
    • welefant 18.02.2018 09:45
      Highlight Highlight *wenn die saison so endet😲😆
      #veryoungboyst
  • Funny 18.02.2018 07:48
    Highlight Highlight ganz ruhig. nach X-meistertiteln darf auch unser Fc Basel unten durch. Seit Jahrzenten bin ich Basel Fan, aber ich sehe keine kriese. Okay, wir sond verwöhnt worden die letzteb Jahren, aber weil man mal verliert, ist halb so schlimm. Man kann halt nicht immer gewinnen.
  • dho 18.02.2018 01:45
    Highlight Highlight Meine Beiträge zum Thema FcB:

    10.09.17
    Das Projekt Streller / Wicky ist bereits gescheitert.

    20.9.17
    Ich schreibe es gerne noch einmal: dies ist keine Krise. Dies ist eine systematische Zerstörung eines erfolgreichen Unternehmens. Diese Leute müssen alle weg. (...) Ende Saison wird der FCB noch ein Zehntel des Wertes von heute aufweisen.

    Nach dem ManCity Spiel...

    Heute:
    Das sind nicht einfach Spiele, die verloren gehen, sondern die Konsequenz einer negativen Investitionsspirale - der Verkaufswert ist höher als der Einkaufswert. Man kann es als schrittweise Liquidation bezeichnen.
    • Zanzibar 18.02.2018 08:20
      Highlight Highlight Demnach kann ich davon ausgehen dass der FCB in den nächsten 5 Kahren von der Schweizer Fussballlandkarte verschwinden wird?
    • Asmodeus 18.02.2018 09:08
      Highlight Highlight Was hast Du im Herbst so geschrieben als es gut lief?
    • welefant 18.02.2018 09:46
      Highlight Highlight menschen mit einer solchen baselabneigung müssen komplexe haben.
      grüsse aus zürich! bis bald a de drey schönste dääg
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matterhorn 18.02.2018 00:23
    Highlight Highlight Du meine Güte, wer soll denn eigentlich die Tore für den FCB schiessen?
    • Mia_san_mia 18.02.2018 10:27
      Highlight Highlight Ihr könnt ja Embolo zurückholen.
  • Darkside 17.02.2018 23:23
    Highlight Highlight Ich würde es ja gerne sehen, dass die Durststrecke von YB weitergeht, aber dass der neureiche Pillenclub mal untendurch muss ist schon auch erfreulich.
    • welefant 18.02.2018 09:47
      Highlight Highlight basel ist wie mancity oder leipzig... die mafia pumpt geld rein, gäll! böse gigi öhri 🙄
  • Herren 17.02.2018 23:12
    Highlight Highlight Sieht wirklich langsam so aus, als würde Basel die Meisterschaft veryoungboysen ...
  • ChlyklassSFI 17.02.2018 22:06
    Highlight Highlight Jetzt kann YB weiter punkten und davonziehen. Auch gegen Thun. Hopp YB!
    • Mia_san_mia 18.02.2018 10:25
      Highlight Highlight Aber nur, wenn sie nicht in die Hose machen.

Kommentar

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