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epa06851986 Switzerland's defender Johan Djourou attends a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Saturday, June 30, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018.  EPA/LAURENT GILLIERON

Gegen Schweden wird Djourou den gesperrten Schär ersetzen. Bild: EPA/KEYSTONE

Djourou vor kapitalem Einsatz gegen Schweden: «Das wird ein 50:50-Spiel»

Gegen Schweden muss Trainer Vladimir Petkovic die Hälfte der Abwehr ersetzen. Wer für die gesperrten Stephan Lichtsteiner und Fabian Schär aufläuft, steht mittlerweile ausser Frage: Johan Djourou und Michael Lang.



Johan Djourou kann den Achtelfinal vom Dienstag gegen Schweden mit viel Routine angehen. An der WM 2014 in Brasilien und an der EM vor zwei Jahren in Frankreich hat er keine Minute verpasst – dafür knapp den Sprung in die Viertelfinals. Gegen Schweden soll der erste Vorstoss unter die letzten acht seit 1954 Tatsache werden. «Schweden liegt sicher in unserer Reichweite. Das ist ein 50:50-Spiel», so Djourou.

Wer soll den gesperrten Fabian Schär ersetzen?

74 Länderspiele hat Djourou mittlerweile absolviert. Doch nachdem er erst unter Hitzfeld und später unter Petkovic jahrelang gesetzt gewesen war, verlor er in den letzten Monaten den Platz in der Innenverteidigung an Manuel Akanji. «So ist das im Sport. Manuel ist der Spieler bei uns, der sich in der letzten Saison am besten entwickelt hat», so Djourou.

epa06816782 Brazil's forward Gabriel Jesus (L) in action against Switzerland's defender Manuel Akanji (R) during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Brazil and Switzerland in Rostov-On-Don, Russia, 17 June 2018. 

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/LAURENT GILLIERON   EDITORIAL USE ONLY

Manuel Akanji im Zweikampf mit Brasil-Star Gabriel Jesus. Bild: EPA/KEYSTONE

Unklar, wie es nach der WM weitergeht

Er selber dagegen habe Pech gehabt, weil er bei Antalyaspor zwei Mal für längere Zeit verletzt gewesen sei. «Ich habe insgesamt drei Monate nicht gespielt.» Nach der WM wird Djourou nicht mehr in die Türkei zurückkehren. Er hat den Vertrag mit Antalyaspor aufgelöst. Wohin es ihn zieht, ist noch unklar. «Ich habe viele Anfragen, aber das muss noch etwas warten. Jetzt gilt die ganze Konzentration der WM.»

Im Gegensatz zu Djourou hat Michael Lang seine Zukunft geregelt und am Freitag bei Borussia Mönchengladbach einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben. «Dieser Klub ist super geführt und hat Ambitionen. Der Wechsel kommt für mich zum richtigen Zeitpunkt. Nach einer WM macht ein Neuanfang Sinn», so Lang.

ARCHIVBILD ZUM WECHSEL VON MICHAEL LANG ZU BORUSSIA MOENCHENGLADBACH, AM FREITAG, 29. JUNI 2018 - Switzerland's defender Michael Lang during a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Thursday, June 28, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018. Team Switzerland is based in Togliatti in the Samara district. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Für den gesperrten Captain Stephan Lichtsteiner wird Michael Lang auflaufen. Bild: KEYSTONE

Lang will «locker und unbeschwert» auf den Platz

Wenn Lang in St.Petersburg Captain Stephan Lichtsteiner auf der rechten Seite ersetzen muss, kann er nicht auf einen ähnlich grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen wie Djourou. Er kommt zwar auch schon zu seinem 27. Einsatz für die Schweiz, allerdings zum ersten von Beginn weg bei einem grossen Turnier. «Die Vorfreude ist riesig. Aber wenn so viel auf dem Spiel steht, darf man sich auch nicht zu viel vornehmen. Man soll locker und unbeschwert auf den Platz gehen.»

Auf geht's, Nati:

Gegen die Schweden erwartet Lang ein hartes Spiel. «Schweden ist ein unangenehmer Gegner. Es wird ein laufintensives und physisches Spiel geben.» Dennoch wollen die Schweizer ihren Stil und ihre Philosophie nicht aufgeben. Lang: «Wir wollen auch da spielerische Lösungen finden.» Dass ihm selber der Rhythmus fehlen könnte, weil er in den fünf Spielen seit Beginn des Trainingscamps in Lugano nur zu kurzen Teileinsätzen gekommen ist, bereitete ihm keine Sorgen. «Die Trainings sind von hoher Qualität und Intensität. Ich bin in Form.» (ram/sda)

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