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Die Mannschaft der Berner Young Boys feiert den Sieg der Meisterschaft beim Spiel gegen den FC Zuerich am 27. Mai 1986 in Bern. YB Stuermer Lars Lunde, Mitte, stuelpt sich vor Begeisterung den Meisterpokal ueber den Kopf. Die Mannschaft, stehend v.l.n.r. Rene Suter, unbekannt, Dario Zuffi, unbekannt, Robert Prytz,vier Spieler unbekannt, Juerg Wittwer, Alain Baumann, Walter Eichenberger; kniend v.l.n.r. Roland Schoenenberger, unbekannt, Georges Bregy, unbekannt, Trainer Alexander Manziara, Lars Lunde, Captain Jean-Marie Conz, Martin Weber, Urs Bamert und Torhueter Urs Zurbuchen. (KEYSTONE/Str)

Die letzte YB-Meistermannschaft. Wird sie bald abgelöst? Bild: KEYSTONE

YB wird 2018, 2019, 2020 und 2021 Meister

Manchmal ist der Weg das Ziel. Klaus Zaugg beschreibt in einer Kolumne mit Hilfe von chinesischen Weisheiten, weshalb die Young Boys bald wieder Meister werden.



Die Zuversicht wächst. Ja, jetzt bin ich sicher, dass wir es schaffen. Unser hinterlistigster YB-Kritiker, der sich im Schafspelz des YB-Fans tarnt, unser Juniorentrainer mit allen Diplomen, der immer alles besser weiss, hat soeben zum ersten Mal Adi Hütter gerühmt und den Chronisten aufgefordert, etwas Nettes zum Jubiläum zu verfassen.

YB Cheftrainer Adi Huetter, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Lugano, im Stade de Suisse in Bern, am Sonntag, 10. September 2017. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Adi Hütter ist schon gut 100 Sonntage im Amt. Bild: KEYSTONE

Unsere Runde am Stammtisch war baff. Jubiläum? Adi Hütter rühmen? Gross ist die Heiterkeit. Ausgerechnet der schlimmste YB-Trainer-Kritiker kommt mit dieser Anregung. Ja, ja, der Adi sei jetzt zwei Jahre im Amt. Gut hundert Sonntage. Das sei für YB-Verhältnisse eine lange Zeit und verheisse Gutes. Und gibt gleich eine chinesische Weisheit zum Besten: Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst.

So, so, chinesische Weisheiten. Die wird er wohl beim letzten Trainerkurs gehört haben. Aber wo er recht hat, da hat er recht: Zwei Jahre bei YB an der Seitenlinie auszuharren, ist in der Tat eine Kunst.

YuBeljahr

Manchmal ist der Weg das Ziel. Die vier Berner Autoren Pedro Lenz, Bänz Friedli, Bernhard Giger und Klaus Zaugg begleiten in der «Aargauer Zeitung» YB auf dem Weg zum Meistertitel. Zumindest bis der Rückstand auf Basel 13 Punkte oder mehr beträgt.

Wir leben in den Zeiten der klugen Hosentelefone. Also kramt einer sein Smartphone hervor, um nachzusehen, ob wir vielleicht noch andere chinesische Weisheiten finden, die unsere YB-Zuversicht stärken. Das bringt uns vorerst nicht weiter. Sogleich folgt nämlich: Der Weg ist das Ziel. Und schon melden sich die Zyniker: Das haben wir wie kein anderer Klub umgesetzt. Wir sind schon seit 1986 auf dem Weg. Aber dann finden wir sie doch noch, die chinesische Weisheit, die unsere Zuversicht stärkt: Beobachte, was früher war, dann weisst du, was kommen wird. Das ist es!

YB's Sekou Sanogo, Marco Buerki and Steve von Bergen react after winning the UEFA Champions League third qualifying round, second leg match between Switzerland's BSC Young Boys and Ukraine's Dynamo Kiev, in the Stade de Suisse in Bern, Switzerland, Wednesday, August 2, 2017. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Wann darf YB zum nächsten Mal über einen Titel jubeln? Bild: KEYSTONE

Früher waren wir Serienmeister mit vier Titeln hintereinander: 1957, 1958, 1959 und 1960. Und grandios europäisch! Im Meistercup 1958 (heute Champions League) im Halbfinal. Wir gewannen vor 60'000 Zuschauern (!) sogar das Hinspiel gegen Stade Reims 1:0 und hätte uns der belgische Schiedsrichter nicht betrogen, hätten wir so hoch gewonnen, dass wir trotz eines 0:3 im Rückspiel in den Final gekommen wären. Nicht einer, sondern vier Titel und herrliche Zeiten warten auf uns!

Betrinken und Beklagen mit Quentin

Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent

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