DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

FIFA sperrt Palästinas Verbandschef wegen Attacke gegen Messi

25.08.2018, 09:4025.08.2018, 09:51

Palästinas Fussball-Verbandschef Dschibril Radschub wurde wegen seines Aufrufs zum Verbrennen von Lionel Messis Trikots  von der FIFA für ein Jahr gesperrt.

Die Disziplinarkommission des Weltverbands sprach den Spitzenfunktionär der Anstiftung zu Hass und Gewalt schuldig. Radschub hatte Fans vor dem später abgesagten WM-Testspiel zwischen Israel und Argentinien aufgefordert, Trikots und Poster von und mit Messi zu verbrennen.

Die Partie sollte am 9. Juni in Jerusalem gespielt werden, wurde wegen Drohungen und politischer Proteste dann aber von den Argentiniern abgesagt. Radschub, der auch Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Palästinas ist, darf wegen der FIFA-Sanktionen für ein Jahr keine Fussballspiele als Offizieller besuchen und an keinen Medien-Aktivitäten in Stadien oder deren Umgebung teilnehmen.

Zudem wurde er zu einer Geldbusse von 20'000 Franken verurteilt. Radschub erhielt keine Anhörung. Sein Verband warf der FIFA vor, in ihrem Urteil einseitigen Medienberichten gefolgt zu sein.

Als Verbandschef darf Radschub im Amt bleiben und auch an Sitzungen der FIFA teilnehmen. Israels Sicherheitsminister Gilad Erdan forderte das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, Radschub ebenfalls zu suspendieren. (kün/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
HundBasil
25.08.2018 10:26registriert Mai 2018
Gut so. Aber eigentlich eine zu milde Strafe
464
Melden
Zum Kommentar
2
Schach-Verband leitet im Fall Carlsen gegen Niemann Ermittlungen ein
Die Betrugsvorwürfe des Weltmeisters gegen seinen Widersacher halten die Schachwelt in Atem. Nun sollen sie untersucht werden – womöglich mit deutscher Hilfe.

Nach tagelangem Schweigen hat Magnus Carlsen am Montag Stellung zu seinem Verhalten gegenüber Widersacher und Schach-Teenager Hans Niemann (19) bezogen. Für Ruhe im grössten Schach-Eklat der letzten Jahre hat er damit jedoch nicht gesorgt. Im Gegenteil.

Zur Story