bedeckt, wenig Regen
DE | FR
10
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sport
Fussball

FCZ gewinnt Derby im dichten Nebel und geht ungeschlagen in die Winterpause

Challenge League, 18. Runde
FC Winterthur – FC Zürich 0:2
Winterthur's Daniele Russo, links, spielt um den Ball gegen Zuerich's Armando Sadiku, rechts, am Challenge League Fussballspiel zwischen dem dem FC Winterthur und dem FC Zuerich im Stadion Schuetzenwi ...
Nebelspiel in Winterthur. Der FCZ behielt aber den Durchblick.Bild: KEYSTONE

FCZ gewinnt Derby im dichten Nebel und stellt neuen Rekord auf

Der FC Zürich bleibt auch im 18. Saisonspiel ungeschlagen. Der Absteiger gewinnt das kleine Zürcher Derby in Winterthur vor 9400 Zuschauern auf der ausverkauften Schützenwiese mit 2:0. Mehr zu reden geben aber der Nebel und die Sichtverhältnisse.
12.12.2016, 21:4413.12.2016, 17:18

Der FCZ verabschiedet sich mit 15 Siegen und drei Unentschieden in die Winterpause. Der Stadtklub grüsst nach dem Sieg in Winterthur jetzt zwölf Punkte vor dem ersten Verfolger Xamax und kann den Aufstiegschampagner kalt stellen.

Der Sieg auf der mit 9400 Zuschauern ausverkauften Schützenwiese war aber hart umkämpft, obwohl der Favorit ab der 39. Minute mit einem Mann mehr agieren konnte. Guillaume Katz leistete sich innert zwei Minuten zwei Gelbe Karten und musste frühzeitig unter die Dusche.

Frühzeitig wurde auch fast die Partie abgepfiffen. Denn von Anfang an sorgte dicker Nebel für Bedingungen an der Grenze der Regularität. 

Das Zürcher Derby zwischen Winterthur und dem FCZ wird zum Nebelspiel

1 / 26
Das Zürcher Derby zwischen Winterthur und dem FCZ wird zum Nebelspiel
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Erst in der 60. Minute konnte Adrian Winter nach einer unglücklichen Befreiungsaktion von Daniele Russo seine Farben 1:0 in Führung schiessen. Es war schon der achte Saisontreffer des Offensivspielers.

Kurz darauf dachten einige weniger schlaue Fans aus der Zürcher und Winterthurer Kurve, dass es eine gute Idee sei, den Nebel mit Rauchpetarden etwas zu unterstützen. Schiedsrichter Nicolaj Hänni unterbrach daraufhin die Partie während knapp zehn Minuten, weil die Sicht vor dem Tor der Zürcher Fans zu beeinträchtigt war. Uli Forte und Ancillo Canepa wurden zudem vor die Kurve geschickt, um die Anhänger zu beruhigen.

Reichen die 12 Punkte Vorsprung dem FCZ zum Wiederaufstieg?

Die Partie konnte in der Folge zu Ende gespielt werden. Dabei hätte der eingewechselte Luka Sliskovic in der 84. Minute mit einer Doppelchance den Ausgleich für die aufopfernd kämpfenden Aussenseiter erzielen können. Er scheiterte aber im Nachschuss an Alain Nef, der vor der Linie für seinen geschlagenen Keeper klärte.

Wegen der langen Unterbrüchen wurden zehn Minuten nachgespielt. Dort traf Roberto Rodriguez in der 93. Minute ins Tor, der Treffer wurde aber wegen Offsides seines Mitspielers Cavusevic – der den Ball noch abfälschte – aberkannt. Rodriguez traf dann auch noch regulär: In der 98. Minute besiegelte er den verdienten Sieg nach einem Konter. 

Mit sieben Siegen in Serie verabschiedet sich der grosse Favorit als klarer Leader in die Winterpause. Als erstes Team seit Einführung der Challenge League 2003 bleibt der FCZ in der Vorrunde ungeschlagen. (fox/sda)

Die Tabelle

Bild

Die Telegramme

Winterthur - Zürich 0:2 (0:0)
9400 Zuschauer (ausverkauft/Saisonrekord). - SR Hänni.
Tore: 65. Winter 0:1. 98. Rodriguez 0:2.
Bemerkungen: 37. Tor von Koné (Zürich) annulliert (gefährliches Spiel). 40. Gelb-Rote Karte gegen Katz (Winterthur/zwei Fouls gegen Schönbächler innerhalb einer Minute!). 67. Mehrminütiger Unterbruch wegen dichten Nebels nach Petardenwurf von den FCZ-Fans. 94. Tor von Rodriguez (Zürich) annulliert (Offside von Cavusevic).

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
DerGrund
13.12.2016 00:06registriert November 2015
Also so wie ich das durch den nebel mitbekommen habe, haben beide Seiten ordentlich was abgefeuert und herumgenebelt. Züri hat beim 0-1 ordentlich abgeraucht und Winti immer wieder mal...
281
Melden
Zum Kommentar
avatar
metall
12.12.2016 23:52registriert Januar 2014
Coole Bilder!
241
Melden
Zum Kommentar
avatar
jk8
12.12.2016 23:01registriert Oktober 2014
Die Winterthurer haben auch ordentlich Feuer gemacht (Bild 10) aber schuld sind immer die bösen gemeinen FCZ Fans ! :-)
279
Melden
Zum Kommentar
10
Xherdan Shaqiri: «Ich war nicht zufrieden und das weiss Trainer Yakin auch»
Auf einer Stufe mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo: Xherdan Shaqiri hat an der WM wieder Rekorde aufgestellt. Der 31-Jährige fühlt sich mental stark und sagt, er messe sich gerne mit den Besten. Und er erklärt auch, warum er nicht stänkert, wenn ihn Trainer Murat Yakin auf der Seite bringt.

Alle Mikrofone sind angeschaltet, als Xherdan Shaqiri auf dem Trainingsgelände der Schweizer in die Mixed Zone zum Interview kommt. So viele Journalisten, etwa 35, hatte es hier noch nie – auch aus Portugal sind sie gekommen. Das verwundert kaum, zumal sich der 31-Jährige nach 111 Länderspielen wieder ein paar neue Einträge in die Geschichtsbücher notieren liess. Shaqiri ist neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo der einzige Fussballer auf dem Planeten, der an der WM 2014, 2018 und 2022 traf. Der einzige Schweizer, der an drei Weltmeisterschaften einen Treffer erzielte, ist der Zauberzwerg sowieso. Und mit elf Auftritten ist Shaqiri auch gleich WM-Rekordspieler (mit Rodriguez und Xhaka) der Schweiz, zudem hat er seit 2014 an jedem Grossanlass getroffen. Einzig Schweizer WM-Rekordschütze ist er (noch) nicht: Josef Hügi traf 1954 sechsmal – Shaqiri hat bislang fünf WM-Treffer.

Zur Story