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Brazil's Vitao Eduardo  duels for the ball against Germany's Nicolas Kuehn during their FIFA U-17 World Cup quarter final match in Kolkata, India, Sunday, Oct. 22, 2017. (AP Photo/Bikas Das)

Der deutsche Nachwuchsspieler Nicolas Kühn steht bei einer «Football Leaks»-Enthüllung im Mittelpunkt. Bild: AP

Mit diesen zweifelhaften Tricks locken PSG und RB Leipzig minderjährige Spieler

Du hast in den diversen Nachrichten zu den sogenannten «Football Leaks» die Übersicht verloren? Wir fassen für dich die neusten und wichtigsten Erkenntnisse zusammen.



Was ist neu?

Die jüngsten Enthüllungen der «Football Leaks» zeigen auf, wie diverse europäische Klubs minderjährige Spieler verpflichten und Agenten dafür entlöhnen, obwohl dies nicht erlaubt ist. Aus Deutschland wird ein Fall bei RB Leipzig bekannt. Eigentlich verbietet der Deutsche Fussball-Bund (DFB), dass Spieleragenturen mit minderjährigen Athleten Geld verdienen. Doch es gibt für die Agenten Wege und Mittel, diese Regelung zu umgehen, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet.

Im Fall von Nicolas Kühn, einem deutschen Flügeltalent, das im Alter von 15 Jahren zu Leipzig wechselte, lief das so ab: Statt dem Jungstar bot Leipzig einfach der nach Einschätzungen der Agentur Spielerrat ahnungslosen Mutter einen Job an. 25'000 Euro sollte sie jährlich für Arbeiten verdienen, die sie gar nicht ausführte.

Und die Agentur? Die kassierte einfach später ab. Den Enthüllungen zufolge, sollte Leipzig 150'000 Euro an die Agentur überweisen, sobald Kühn mit 17 Jahren in der ersten Mannschaft debütiert hätte. Weitere 20'000 Euro sollten «irgendwie und irgendwo» in die Taschen der Agenten wandern. Also würde einfach bei einem anderen Transfer Leipzigs Geld überwiesen, auch wenn die Agentur gar nicht involviert gewesen wäre.

Leipzig und die Agentur wiesen die Vorwürfe auf Anfrage des NDR zurück. Der Klub lässt verlauten: «Wir möchten ausdrücklich betonen, dass es im Zusammenhang mit dem Spielerwechsel von Nicolas Kühn zu keinem Zeitpunkt eine Zahlung oder sonstige Leistungen an die Spielervermittleragentur Spielerrat (oder eine andere Spielervermittler-Gesellschaft) gegeben hat.»

Leipzig ist mit dieser Masche nicht allein. Auch Paris Saint-Germain und Monaco sollen bei Verpflichtungen ähnlich vorgegangen sein. PSG wird ein konkretes Vergehen bei der Verpflichtung von Kays Ruiz-Atil vorgeworfen. 2015 holten die Franzosen den damals erst Zwölfjährigen zu ihrer Mannschaft. Diesen Sommer hat er nun seinen ersten Profivertrag unterschrieben.

Um den Spieler der Jugendakademie des FC Barcelona nach Paris zu locken, bereitete PSG laut Mediapart einen Brief für den Vater des Jungen vor, den er an die FIFA schicken sollte. In diesem wurde erklärt, dass die Familie nach Paris ziehe, um der eigenen Verwandtschaft näher zu sein. Damit sie sich dies leisten konnte, stellte der Klub den Vater einfach als «Scout» an, wofür er monatlich 3200 Euro und einen Sofortbonus von 30'000 Euro kassierte.

Die FIFA will in den nächsten Tagen eine Untersuchung gegen die Pariser einleiten. Dem französischen Meister droht eine Strafe. 2014 belegte der Weltverband bereits den FC Barcelona mit einem Transferverbot, nachdem dieser gegen die Regeln zu Verpflichtungen minderjähriger Spieler verstossen hatte.

Was wurde sonst noch enthüllt?

Der «Spiegel» startete die neue Enthüllungswelle am 2. November. Seither sind rund 14 Geschichten beim deutschen Magazin erschienen. Zu diesen Themen:

Topklubs planen europäische Superliga

Die erste Enthüllung betraf Deutschland gleich selbst. Nach «Football Leaks»-Informationen prüften mehrere europäische Topklubs, darunter auch Bayern München, 2016 die Realisierung einer europäischen Superliga. Sie drohten der UEFA, aus den nationalen Ligen und der Champions League auszutreten, und übten so Druck auf den Kontinentalverband aus, um die Königsklasse mehr nach ihren Wünschen zu formen. Danach sei die European Super League aber vom Tisch gewesen, behauptete Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der Bayern.

epa07106992 Bayern's chairman of the board Karl-Heinz Rummenigge (L) and president Uli Hoeness (R) during the German Bundesliga soccer match between VfL Wolfsburg and Bayern Munich in Wolfsburg, Germany, 20 October 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL CONDITIONS - ATTENTION:  The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Planen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeness mit den Bayern ausserhalb der Bundesliga? Bild: EPA/EPA

Doch der «Spiegel» deckt auf, dass eine solche Superliga durchaus immer noch in Planung ist. Im Oktober dieses Jahres wurde ein vertrauliches Mail von Real Madrid abgefangen. Darin enthalten waren Dokumente, die konkrete Pläne für die Liga aufzeigen. Sie soll 2021 starten. Mit dabei sollen die elf Gründerteams sein: Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United, Juventus Turin, FC Chelsea, FC Arsenal, Paris Saint-Germain, Manchester City, FC Liverpool, AC Milan und Bayern München. Zusätzlich sollen fünf «erstmalige Gastteams» zum Zug kommen: Atlético Madrid, Borussia Dortmund, Olympique Marseille, Inter Mailand und AS Roma.

Für noch mehr Informationen:
Hier geht's zum Originalbericht des «Spiegel» (englisch).

Die Reaktionen:

Karl-Heinz Rummenigge sagte auf die Vorwürfe angesprochen dem TV-Sender Sky:

«Ich bin über die Berichterstattung irritiert. Es ist seit langem bekannt, dass mehrere europäische Klubs eine Anfrage zur Super League hatten. Fakt ist, dass kein europäischer Klub sich dem Thema Super League jemals genähert hat. Wir stehen total zu unserer Mitgliedschaft in der Bundesliga und analog auch zu den UEFA-Wettbewerben. Das haben wir nie infrage gestellt.»

Karl-Heinz Rummenigge

Auch Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Stellung genommen:

«Dass Borussia Dortmund für irgendeinen Wettbewerb dieses Planeten die Bundesliga verlassen könnte, ist total und vollkommen ausgeschlossen. Die Bundesliga ist mittlerweile ein Stück deutsches Kulturgut, und das verlässt du als deutscher Verein nicht.»

Hans-Joachim Watzke

Der Einfluss von Gianni Infantino bei der FIFA

Die «Football Leaks» offenbaren zudem, wie der Schweizer Gianni Infantino sein Amt als FIFA-Präsident missbraucht hat. So soll er dem Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold Champions-League-Finaltickets und exklusive Einladungen an FIFA-Events besorgt haben. Im Gegenzug fädelte Arnold ein geheimes Treffen Infantinos mit dem Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber ein.

Infantino half zudem Paris Saint-Germain Millionenzahlungen von Ölscheichs zu legitimieren (mehr dazu im nächsten Punkt). Des Weiteren soll sich der Walliser hinter den Kulissen für eine Abschwächung des FIFA-Ethikkodex eingesetzt haben.

Für noch mehr Informationen:
Hier geht's zum Originalbericht des «Tages-Anzeiger».

Die Reaktionen:

Die FIFA ging nicht direkt auf die einzelnen Vorwürfe an ihren Präsidenten ein, wies sie aber gesamtheitlich zurück: 

«Keiner dieser Berichte enthält irgendetwas, das auf eine Verletzung von Gesetzen, Statuten oder Vorschriften hinausläuft.»

FIFA

Wie die Scheich-Klubs PSG und Manchester City das Financial Fair Play umgingen

Seit 2013 darf die UEFA die Finanzen der europäischen Klubs durchleuchten. Die Regeln zum Financial Fair Play halten fest, dass die kumulierten Verluste eines Vereins im sportlichen Betrieb nicht mehr als 45 Millionen Euro (zwischen 2011 und 2013) bzw. 30 Millionen Euro (seit 2013) betragen dürfen. Die Verluste dürfen nur mit regulären Einnahmen des Klubs (bspw. Spieler- und Ticketverkäufe oder Sponsorendeals) gedeckt werden, aber nur bis zu zehn Millionen Euro mit Geldern von Investoren.

FILE - In this April 12, 2018 file photo, FIFA President Gianni Infantino participates in the annual conference of the South American Football Confederation, CONMEBOL, in Buenos Aires, Argentina. Infantino has asked the emir of Qatar to consider co-hosting the next World Cup with several nations that are attempting to isolate the tiny desert country in a bitter diplomatic dispute. Qatar has just eight stadiums to host 64 games over an already-congested 28-day window in 2022. Expanding the field to 48 teams would mean 80 games, requiring more stadiums. Infantino says using venues in Saudi Arabia and around the Persian Gulf “would probably be a nice message.”  (AP Photo/Martin Ruggiero, File)

Gianni Infantino sorgte dafür, dass sich die Klubs mit der UEFA einigten. Bild: AP/AP

Paris Saint-Germain (PSG) hatte aber Verluste von 215 Millionen Euro, die durch einen aufgeblasenen Sponsorendeal des Staates Katar beglichen wurden. Der Deal war laut unabhängigen Experten nur drei Millionen Euro wert. Bei Manchester City waren es sogar 451 Millionen Euro zwischen 2009 und 2011 mit ähnlichen Deals aus Abu Dhabi. Doch als die zuständige Untersuchungskommission der UEFA, der Club Financial Control Body (CFCB), die Klubs über ihre Befunde informierte, begannen diese mit Drohungen.

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi liess verlauten, die UEFA wolle Katar sicher nicht «über einen Fussballklub angreifen». Und die Rechtsabteilung von Manchester City drohte, den europäischen Verband mit Klagen zu überhäufen. Doch dann schritt Gianni Infantino ein, damals noch UEFA-Generalsekretär.

Der Generalsekretär darf sich eigentlich nicht in die Geschäfte des CFCB einmischen. Dennoch organisierte er geheime Treffen zwischen den Klubverantwortlichen und UEFA-Anwälten und organisierte so eine «einvernehmliche Lösung». Paris Saint-Germain und Manchester City mussten am 2. Mai 2014 20 Millionen Euro Busse zahlen – ein Trinkgeld für die Besitzer aus Katar und Abu Dhabi. 

Ein weiteres pikantes Detail: Brian Quinn, während den Untersuchungen Vorsitzender des CFCB, unterschrieb die Vereinbarungen nicht. Er trat noch an ebendiesem 2. Mai 2014 zurück, weil ihm die vorgeschlagene Strafe zu milde war. Kurz danach wurden die Vereinbarungen unterschrieben.

Für noch mehr Informationen:
Hier geht's zum Originalbericht des «Spiegel» (englisch).

Die Reaktionen:

Die UEFA wies die Vorwürfe über eine Einmischung Infantinos zurück. Erklärt aber gleichzeitig:

«Die Administration der UEFA, die natürlich auch den Generalsekretär einschliesst, darf den CFCB je nach Fall unterstützen.»

UEFA

Joris Evers, Kommunikationschef von Spaniens höchster Liga, sagt:

«Diese Dokumente bestätigen, was wir schon lange sagen. PSG und Manchester City schummeln und sollen dafür bestraft werden. Wir hoffen, dass die UEFA die richtigen Entscheidungen trifft, doch wir sind nicht mehr davon überzeugt, dass dies der Fall sein wird.»

Joris Evers

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi reagiert ungehalten auf die Vorwürfe:

«Ich lese die Berichte nicht. Sie sind kompletter Müll. Das Wichtigste ist, dass wir unsere Spiele gewinnen.»

Nasser Al-Khelaifi

Wie PSG beim Scouting Rassenprofile anlegt

Vor wenigen Tagen kam zudem ans Licht, dass Scouts bei Paris Saint-Germain die potentiellen künftigen Fussballstars nicht nur nach Talent und Fertigkeiten einordnen, sondern auch nach Rasse. Zwischen 2013 und 2018 hätten Scouts auf ihren Formularen bei der Herkunft der Spieler zwischen «französisch», «maghrebinisch», «westindisch» und «schwarz-afrikanisch» entscheiden müssen. Die Erhebung ethnischer Daten von Personen ist in Frankreich verboten.

Für noch mehr Informationen:
Hier geht's zum Originalbericht von Mediapart (französisch, kostenpflichtig).

Hier geht's zu einer ausführlichen Zusammenfassung der «New York Times» (englisch).

Die Reaktionen

Paris Saint-Germain hat bestätigt, dass diese Formulare verwendet wurden, und gab zum Ausdruck, den Vorfall zu bedauern. Es sei eine interne Untersuchung eingeleitet worden.

«Die Klubleitung war sich nie bewusst, dass es im Rekrutierungsbereich ein ethnisches Registrationssystem gibt. Diese Formulare widersprechen dem Geist und den Werten von Paris Saint-Germain.»

Paris Saint-Germain

Roxana Maracineanu, Sportministerin Frankreichs, hat das Vorgehen des Klubs scharf verurteilt. Sollte sich die Diskriminierung als zutreffend erweisen, könne das strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. 

Vertragsdetails der Superstars

In den «Football Leaks» wurden zudem auch Details aus Spielerverträgen und deren Verhandlungen über neue Verträge veröffentlicht. So wurde beispielsweise bekannt, dass Kylian Mbappé bei seinen Verhandlungen mit PSG unter anderem 50 Stunden jährlich Privatjetzeit forderte. Und vieles mehr.

Doch nicht nur bei Mbappé enthält der Vertrag einige absurde Klauseln. So erhält Neymar 375'000 Euro dafür, dass er vor und nach Spielen zu den Fans geht und sie begrüsst, respektive sich bei ihnen bedankt. Zusätzliche zwei Millionen Euro gehen an seine Familie, wenn er bei der Wahl zum Ballon d'Or in die Auswahl der besten drei kommt.

Russisches Staatsgeld-Doping

Ein kürzlich erschienener Bericht von «The Black Sea» beschreibt, wie der russische Staat mittels des Erdgasgiganten Gazprom Millionen von Euros in die russischen Spitzenklubs Zenit St.Petersburg, Lokomotive Moskau und Rubin Kasan gesteckt hat.

Wie in den Fällen von PSG und Manchester City ordnete die UEFA ursprünglich eine Untersuchung an. Diese resultierte aber ebenfalls in einer ausserordentlichen Einigung, nachdem die Klubs gedroht hatten, jegliche Sanktionen hätten negative Auswirkungen auf die Fussballweltmeisterschaft in Russland im Sommer 2018. 

Für noch mehr Informationen:
Hier geht's zum Originalbericht von «The Black Sea» (englisch).

Was sind die «Football Leaks»?

Die «Football Leaks» sind eine Reihe von Berichten, die die Machenschaften im modernen Fussball enthüllen sollen. Investigative Journalisten wollen dabei nach eigenen Angaben die «dreckigen Deals» der Fussballwelt aufzeigen. Von geheimen Plänen für eine europäische Superliga über die Machenschaften von FIFA-Präsident Gianni Infantino bis hin zu Vertragsdetails der Superstars – alles ist dabei.

Wer steckt dahinter?

Die Enthüllungen der «Football Leaks» basieren allesamt auf Daten einer gleichnamigen Plattform. Diese hat ihre Daten dem deutschen Magazin «Spiegel» exklusiv zugänglich gemacht. Der «Spiegel» wiederum hat die Daten mit den «European Investigative Collaborations» – dazu gehören neben dem «Spiegel» unter anderem die französische Plattform Mediapart, der portugiesische «Expresso», das holländische NRC und der Schweizer «Tages-Anzeiger» – geteilt und ausgewertet.

2016 kamen die ersten «Football Leaks»-Storys ans Licht. Damals wurden unter anderem die Ausmasse der Steuerhinterziehung von diversen Fussballstars publik. Seither haben die Journalisten 3,4 Terabyte an Daten und rund 70 Millionen Dokumente ausgewertet. 

Sie haben über ein verschlüsseltes Netzwerk kommuniziert und sich auch an Konferenzen in Hamburg, Brüssel und Mechelen getroffen. Ihre Befunde haben sie mit Informationen aus vertraulichen Quellen und solchen, die sie selbst vor Ort in der Schweiz, Katar und Ghana gesammelt haben, ergänzt.

Die andere Fussballwelt:

Video: watson/Angelina Graf

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