Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV --- ZUM COUNTDOWN VON 100 TAGEN BIS ZUR EROEFFNUNGSZEREMONIE DER OLYMPISCHEN WINTERSPIELE PYEONGCHANG 2018 AM MITTWOCH, 1. NOVEMBER 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - epa06292280 General view of the Alpensia Resort at the PyeongChang Mountain Cluster of the PyeongChang 2018 Winter Olympic Games in Pyeongchang county, South Korea, 01 February 2017 (re-issued 27 October 2017). November 1st, 2017 will mark the 100 days to go milestone for the PyeongChang 2018 Winter Olympics that will be held from 09 until 25 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN

Im Alpensia-Resort im Pyeongchang Mountain Cluster wird im Februar um Medaillen gekämpft Bild: EPA

Olympia zwischen zwei Fronten? «Haben noch mehr Ressourcen ins Krisen-Management gesteckt»

100 Tage vor den ersten Medaillenentscheidungen blickt Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic, den Winterspielen in Pyeongchang mit grosser Zuversicht entgegen. Viele logistische Herausforderungen konnten gemeistert werden. Ein Brennpunkt bleibt die Krise zwischen Nord- und Südkorea.



Ralph Stöckli, es dauert nur noch 100 Tage bis zu den ersten Medaillenentscheidungen an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Welches sind derzeit noch die grössten Baustellen für Swiss Olympic und für Sie als Chef de Mission?
Ralph Stöckli:
Zum Glück sind es nicht mehr allzu viele Baustellen. Vor zwei Wochen waren wir ein weiteres Mal vor Ort, zusammen mit Vertretern des Ski- und Eishockeyverbandes, und konnten uns ein Bild davon machen, welche Herausforderungen uns noch bevorstehen. In den letzten Monaten konnten einige Probleme gelöst werden. Die Entwicklung ist positiv. Es gilt nun, noch an den Details zu arbeiten. Ich darf mit gutem Gewissen sagen: ‹Es kommt gut.›

Ralph Stoeckli, Chef de Mission Swiss Olympic, spricht ueber das Selektionsprinzip von Swiss Olympic und Swiss Paralympic fuer die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang (Suedkorea), am Donnerstag, 9. Februar 2017, in St. Moritz. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Chef de Mission: Ralph Stöckli. Bild: KEYSTONE

Welche Probleme konnten in der Zwischenzeit gemeistert werden?
Viele Prozesse waren noch nicht ganz klar, ich nenne als Beispiel jenen unmittelbar nach der Ankunft in Südkorea. Was passiert genau, wenn die Athleten nach mehr als zehn Stunden Flug in Seoul ankommen? Wie verläuft der ganze Prozess, bis sie dann in ihrem Bett zur Ruhe kommen? Dies ist für die Athletinnen und Athleten eine sehr heikle Phase. Nun konnten wir diesbezüglich mit den Organisatoren einiges zu unseren Gunsten und für unsere Bedürfnisse klären.

Es gab in Pyeongchang im vergangenen Winter einige Test-Wettkämpfe. Welche Rückmeldungen erhielten Sie von den Athleten und Betreuern?
Je nach Sportart gab es natürlich Unterschiede. Im Bereich Langlauf, Skispringen oder Biathlon gab es bereits sehr viele Erfahrungen aufgrund von Weltcup-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren. Im Bob mit der neuen homologierten Anlage sind die Herausforderungen grösser. Grundsätzlich waren die Feedbacks aber sehr positiv.

epa05147350 Winner Carlo Janka (C) of Switzerland along with his teammates celebrate on the podium after his Men's Super-G race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Jeongseon, South Korea, 07 February 2016.  EPA/JEON HEON-KYUN

Jubel im Schweizer Team: Carlo Janka gewinnt bei der Olympia-Hauptprobe im letzten Winter den Weltcup-Super-G. Bild: EPA

Ihre ersten Olympischen Spiele als Chef de Mission von Swiss Olympic haben Sie 2016 in Rio de Janeiro erlebt. Welches sind von logistischer Seite her die grössten Unterschiede zwischen Sommer- und Winterspielen?
Es gibt zwei grosse Unterschiede. Einerseits stellen wir in Pyeongchang ein viel grösseres Team als zuletzt in Rio de Janeiro. Die Schweizer Delegation wird gesamthaft bis zu 400 Leute umfassen. Das ist natürlich sehr schön, aber auch herausfordernd. Andererseits werden Tonnen an Material nach Südkorea transportiert. Uns steht hierfür ein sehr kleines Zeitfenster zur Verfügung, weil bis kurz vor den Winterspielen noch Weltcup-Wettkämpfe stattfinden.

Rechnet Swiss Olympic mit der grössten Olympia-Delegation aller Zeiten?
Aktuell ja, die genannten 400 Personen sind allerdings Hochrechnungen. Letztlich wissen wir nicht, wer sich tatsächlich dann auch für die Olympischen Spiele qualifiziert. Wir gehen davon aus, dass wir zwischen 180 und 190 Athletinnen und Athleten am Start haben werden.

Welche Auswirkungen auf die Vorbereitung hat die Nordkorea-Krise?
In den Bereich Krisen-Management haben wir noch mehr Ressourcen hineingesteckt, zusammen mit unseren Partnern, dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA und dem Bundesamt für Polizei (fedpol). Die Schweizer Botschaft in Südkorea setzt mehr Leute ein, um uns regelmässig informieren und die Entwicklungen nah begleiten zu können. So ist gewährleistet, dass wir auch kurzfristig nochmals eine Einschätzung haben, wenn es darum geht, die Schweizer Delegation nach Pyeongchang zu entsenden.

Wie steht es um die Olympia-Euphorie in Südkorea? Man hört, dass der Ticketverkauf schleppend verläuft.
Die Südkoreaner sind per se nicht für ihre grossen Emotionen bekannt. Wenn man aber mit den Leuten vor Ort spricht, spürt man die Vorfreude. Sie sind extrem stolz, nach den Sommerspielen 1988 in Seoul nun die Winterspiele durchführen zu dürfen. Sie freuen sich, die Welt einladen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass es eine geniale Stimmung geben wird. (ram/sda)

Umfrage

Wieviele Medaillen holt die Schweiz an den Winterspielen 2018?

  • Abstimmen

296 Votes zu: Wieviele Medaillen holt die Schweiz an den Winterspielen 2018?

  • 7%Keine einzige Medaille
  • 5%1-3 Medaillen
  • 15%4-6 Medaillen
  • 30%7-9 Medaillen
  • 21%10-12 Medaillen
  • 21%13 oder mehr Medaillen

Reiseziel: Nordkorea. Eine Fahrt ins Ungewisse

Play Icon

Video: srf

Die neuen Disziplinen bei den Olympischen Winterspielen 2018

Wir sind Soohorang und Bandabi, die Maskottchen der Winterspiele 2018

Link to Article

Pyeongchang wie Sapporo und Nagano? Die Schweizer Bilanz bei Winterspielen in Asien

Link to Article

Mit diesem Flussdiagramm findest auch du deine Olympia-Sportart

Link to Article

Olympische Spiele oder Street Parade – welcher Slogan gehört wohin?

Link to Article

So kam Pyeongchang zu den Olympischen Winterspielen 2018

Link to Article

Nach dem Erfolg die Magersucht – das wurde aus dem 15-jährigen Star der Spiele von Sotschi

Link to Article

Hier finden die Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2018 statt

Link to Article

Der ultimative Test: Welcher Schweizer Olympionike bist du?

Link to Article

12 wahnwitzige Curling-Szenen, die die Lust auf Olympia wecken

Link to Article

Vier neue Disziplinen: In Pyeongchang geht's um 102 Medaillensätze

Link to Article

7 bemerkenswerte Fakten zu den 171 Schweizer Olympia-Teilnehmern

Link to Article

Noch ein Monat bis Olympia – das sind unsere grössten Medaillen-Hoffnungen

Link to Article

Ein Langläufer aus Tonga?! Pita Taufatofua hat sich tatsächlich für Olympia qualifiziert

Link to Article

Olympia droht Doping-Skandal, weil sich diese Fläschchen öffnen lassen

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das sind die 15 Schweizer Olympia-Medaillen von Pyeongchang

Nach einem harzigen Beginn löste sich der Knoten – und die Schweiz holte so viele Medaillen wie erst einmal, vor 30 Jahren in Calgary. 5x Gold, 6x Silber und 4x Bronze: Schweizer Athleten sorgten für erwartete, unerwartete und sogar sensationelle Podestplätze.

Jenny Perret und Martin Rios gehen auf dem Eis nicht zimperlich miteinander um. Auf den Erfolg des Duos, das einst auch privat ein Paar war, hat der raue Umgangston keinen Einfluss. Der Glarner und die Seeländerin gewannen bei der olympischen Premiere des Mixed-Curlings Silber und bescherten der Schweiz die erste Medaille an diesen Spielen.

Beat Feuz war in der Abfahrt als Favorit angetreten und hatte sich selber Gold zum Ziel gesetzt. Entsprechend kam die Freude über die Bronzemedaille beim …

Artikel lesen
Link to Article