Sport
Kommentar

Warum die Tabelle der Super League von mir aus bis Ende Saison so bleiben kann

Die Grasshopper Spieler Lucas Andersen, Jeffren Suarez und Milan Vilotic, von links, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel 1893 und dem Grasshopper Club Zuerich, am Donnerstag, 10. August  ...
Versteckis mit den Hoppers: GC ist aktuell das Schlusslicht.Bild: KEYSTONE
Kommentar

Warum die Tabelle der Super League von mir aus bis Ende Saison so bleiben kann

Es ist nur ein kleiner Tagtraum. Vielleicht weil es draussen immer noch warm ist. Was wäre eigentlich, wenn die momentane Rangliste der Super League bis zum Schluss so bleibt, wie sie ist?
18.08.2017, 16:3118.08.2017, 16:47

Eine grosse Aussagekraft kann eine Tabelle nach vier von 36 Runden natürlich noch nicht haben. Aber wir schauen sie uns trotzdem einmal an:

Bild
tabelle: srf

Aus vielerlei Gründen würde ich es begrüssen, wenn die Tabelle auch am Ende der Saison noch so aussehen würde.

  1. Mit dem FC Zürich ein Aufsteiger als Meister – wow! So wie Kaiserslautern 1998 in der Bundesliga.
  2. Serienmeister FC Basel für einmal nur Dritter – wer hätte das gedacht?!
  3. Und YB wird trotzdem nur Zweiter. Irgendwie typisch.
  4. Luzern erhält in der Europa League eine Chance, es einmal weiter als eine Quali-Runde zu schaffen – oder:
  5. St.Gallen kann europäisch wieder für Furore sorgen wie zuletzt im Herbst 2013.
  6. Sion kann sich darauf fokussieren, nach der historischen ersten Finalniederlage umgehend wieder den Cup ins Wallis zu holen.
  7. Das Tessin bleibt mit Lugano in der Super League vertreten.
  8. Thun hält einmal mehr die Klasse, obwohl die Berner Oberländer wie in jedem Jahr von allen abgeschrieben wurden.
  9. Lausanne hält das Fähnchen der Westschweiz hoch.
  10. Mit GC steigt der Rekordmeister ab – nach fast 70 Saisons in der höchsten Liga die Quittung für zuletzt jahrelangem Chaos im Umfeld.

Ich bin mir bewusst, dass kein Fan des Grasshopper Clubs Zürich froh über einen sauberen Neuanfang in der Challenge League wäre. Und auch den FCB-Anhänger, der nach acht Meistertiteln in Folge mit Rang 3 happy ist, muss man lange suchen.

Aber aus Gründen der Abwechslung und der Spannung ist diese Tabelle so eigentlich fast perfekt. Oder etwa nicht?! Und bevor sich über mir nun ein Shitstorm ergiesst, erinnere dich kurz an das Sprichwort: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

World of Watson: Züri Fäscht-Typen

Video: watson/Knackeboul, Gina Schuler

So hat sich die Super League seit 1980 verändert

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Meister: FC Zürich. Absteiger: CS Chênois.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Grundlagen des Fussballs wurden bedroht»: Europäische Topligen attackieren Infantino
Im Machtkampf im internationalen Fussball attackieren die vier einflussreichsten Ligen Europas den Weltverband FIFA und Präsident Gianni Infantino scharf und setzen ihn weiter unter Druck.
Zur Story