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Ethikkommission widerspricht Blatter: «Da gibt es keine Ausnahmen»



HANDOUT - Suspended FIFA-President Joseph

Blatter mit SRF-Moderator Sandro Brotz.
Bild: SRF

Der Sprecher der Ethikkommission der FIFA hat der Meinung von FIFA-Präsident Sepp Blatter widersprochen, wonach der Chef nur vom ihn wählenden Kongress abgesetzt werden könne.

Blatter hatte diese Aussage am Mittwoch in der SRF-Sendung «Rundschau» gemacht. In diesem Interview stellte der 79-jährige Walliser die Rechtmässigkeit der Sperre durch die FIFA-Ethikkommission in Frage. Er könne nur durch den FIFA-Kongress von seinem Amt enthoben werden, denn dieser habe ihn schliesslich auch gewählt, sagte Blatter.

Dem widersprach nun Andreas Bantel, Sprecher der Ethikkommission. «Der Ethikcode gilt weltweit für alle am Fussballbeteiligten. Da gibt es überhaupt keine Ausnahmen», so Bantel. Die Ethikkommission soll gegen Blatter wie auch gegen den UEFA-Präsidenten Michel Platini eine lebenslange Sperre fordern. Hintergrund dafür ist eine Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken, die Blatter 2011 an Platini geleistet hat.

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(si)

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