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FILE - In this June 7, 2009, file photo, Switzerland's Roger Federer kisses his trophy after defeating Sweden's Robin Soderling in their men's singles final match of the French Open tennis tournament in Paris, France. Roger Federer says he won't play in the French Open and instead prepare to play on grass and hard courts later this season. Federer posted a message entitled

Es bleibt vorerst beim einen French-Open-Titel 2009. Bild: CHRISTOPHE ENA/AP/KEYSTONE

Hiobsbotschaft für alle Fans: Roger Federer verzichtet auf das diesjährige French Open

Roger Federer verzichtet auf die Teilnahme am diesjährigen French Open. Der Sieger von 2009 sieht es als ratsamer an, die Sandsaison komplett auszulassen.



Dass die Sandsaison für Roger Federer in diesem Jahr keine Priorität geniesst, war seit längerem klar. Er verzichtete nach seinem Erfolg beim Masters 1000 in Miami auf die Umstellung auf Sand, noch vor wenigen Tagen war er beim Training in Dubai auf Hartplatz zu sehen.

Seit den triumphalen ersten drei Monaten des Jahres mit den Siegen beim Australian Open, in Indian Wells und Miami hat er kein Turnier mehr bestritten. Nun verzichtet er wie schon im Vorjahr auch auf das French Open, sicherlich das Grand-Slam-Turnier, wo seine Erfolgschancen am geringsten sind.

«Der Start ins Jahr war magisch. Aber ich muss mir eingestehen, dass die richtige Planung der Schlüssel zu meiner Langlebigkeit sein wird.»

Roger Federer

Er habe im letzten Monat hart gearbeitet, sowohl auf als auch neben dem Court, teilte Federer auf seiner Homepage mit. «Aber um noch für viele Jahre auf der Tour bleiben zu können, denke ich, ist es das Beste, auf die Sandsaison zu verzichten und mich auf die Rasen- und Hartplatzsaison zu konzentrieren.» Federer wird damit Mitte Juni in Stuttgart auf die Tour zurückkehren, anlässlich des ersten von drei Rasenturnieren, die er auf dem Programm hat.

Im letzten Jahr hatte Federer das French Open ausgelassen mit der Begründung, er sei nicht 100 Prozent fit. Damit endete damals eine Serie von 65 bestrittenen Grand-Slam-Turnieren in Serie. In der Folge musste er wegen körperlicher Beschwerden auch auf das US Open verzichten. Die Austragung 2017 des Pariser Turniers wird damit erst der dritte Grand-Slam-Event seit dem Australian Open 2000 sein, der ohne Federer über die Bühne geht.

Das ist für das French Open ein schwerer Schlag, schliesslich war Federer nach seinem wundersamen Comeback, das er nach halbjähriger Pause im Januar in Melbourne mit seinem 18. Grand-Slam-Triumph gekrönt hatte, in aller Munde. «Der Start ins Jahr war magisch. Aber ich muss mir eingestehen, dass die richtige Planung der Schlüssel zu meiner Langlebigkeit sein wird», erklärte Federer.

Erstarkter Rafael Nadal

Sein Team und er seien zum Schluss gekommen, es sei nicht ratsam im Hinblick auf den restlichen Saisonverlauf, nur ein Turnier auf Sand zu bestreiten. Der 35-Jährige hatte schon früher gesagt, dass das Spiel auf Sand für ihn körperlich am heikelsten sei. Zudem sind die Erfolgsaussichten in Paris nicht allzu gross, zumal Rafael Nadal in den letzten Wochen auf seiner Lieblingsunterlage zu alter Form zurückgefunden hat.

Den Beweis, dass fehlende Matchpraxis ihn nicht am Erfolg hindert, hat Federer zwischen Januar und März mit drei Turniersiegen und einer Bilanz von 19:1 Siegen erbracht. Somit macht es durchaus Sinn für den Ausnahmekönner, seine Kräfte für die Turniere zu bündeln, die am erfolgversprechendsten sind. Vom Mitte Juni bis Mitte Juli folgt dann nach zweieinhalb Monaten Pause wieder ein intensives Programm mit den Rasenturnieren in Stuttgart, Halle und Wimbledon.

Die Weltrangliste – in der Jahreswertung ist er weiterhin die Nummer 2 hinter Nadal – hat für Federer keine Priorität. Zwar macht eine gute Weltranglisten-Position den Weg durchs Turnier-Tableau einfacher. Doch dass es auch ohne Topsetzung geht, weiss Federer spätestens seit dem Australian Open. (sda)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ignorans 16.05.2017 05:46
    Highlight Highlight Zum Glück. Soll sich auf Rasen und Hartplatz konzentrieren.
  • Mia_san_mia 16.05.2017 03:20
    Highlight Highlight Rasen und Hartplatz meine ich natürlich ✌
  • Mia_san_mia 16.05.2017 03:20
    Highlight Highlight Wieso Hiobsbotschaft? Ich finde es im Gegenteil sehr schlau von Roger. Roland Garros ist eh nicht sein Turnier... Dann ist es mir lieber, wenn er auf Rasen und Sand wieder voll da ist.
  • Sloping 15.05.2017 21:41
    Highlight Highlight Eine gute Entscheidung für sein wohl immer noch sensibles Knie, für das lange Ballwechsel auf Sand Gift wären. Zudem sind seine Gewinnchancen in Wimbledon und am US Open eindeutig grösser. Ein Fehltritt kann das Karriereende sein, das sollte man nicht vergessen. Darum nichts Forcieren. Wenn alles normal läuft, holt Nadal in Paris den 15. GS. Dann wird das Duell um den Besten aller Zeiten auch wieder offener. Die Spiele gegen Nadal in Wimbledon gehören zum Besten, was der Tennissport je gesehen hat.
    • AJACIED 15.05.2017 23:40
      Highlight Highlight Ist das Sliden auf Sand nicht weniger schlimm für das Knie als auf Hardplatz?
      Ist eine ernsthafte Frage also nicht gleiche von RF Fans hier mit blitzen um sich werfen. Danke!
  • TheMan 15.05.2017 20:49
    Highlight Highlight Warum sollte dies eine Schlechte Nachricht sein? Er kann selber entscheiden, wo er Spielen möchte. Das hat er getan. Schlecht ist diese Nachricht nicht.
    • bokl 15.05.2017 21:13
      Highlight Highlight Es ist eine schlechte Nachricht für die Fans, nicht für Federer. Ein GS ohne Roger ist ungewohnt und (noch) nicht wie man es sich erwartet.

      Als Fans werden wir uns daran gewöhnen müssen, grosse Turniere ohne Roger zu erleben. Ein Abschied auf Raten. Nicht unerwartet, aber dennoch schwer zu ertragen.

      Wenigstens werden so alle "er spielt nur noch wegen dem Geld"-Nörgler wiederlegt. Er spielt noch, weil er Tennis so liebt. Und tritt nicht einfach an um das Startgeld zu kassieren, wenn er nicht seine Leistung abrufen kann. Das wäre unfair gegenüber den Zuschauern und dem Tennissport.
  • Erarehumanumest 15.05.2017 20:49
    Highlight Highlight So kann er die Nummer eins in den roten Sand stecken
    • actuallylari 15.05.2017 21:06
      Highlight Highlight Kann er schon lange. Die Eins ist kein Ziel mehr für ihn, er ist schon eine lebende Legende
    • bokl 15.05.2017 21:47
      Highlight Highlight Warum? Wenn er dann ausgeruht Wimbledon und das US Open gewinnt hat er schon mal sehr gute Karten. Auch Nadal ist nicht mehr 20 und wird dem Effort im Sand wohl Tribut zollen müssen. Und alle anderen müssen zuerst mal den Saisonstart von Roger aufholen.
    • Mia_san_mia 16.05.2017 03:21
      Highlight Highlight @Erarehumanest: Ja und? Ist doch egal...
  • Marshawn 15.05.2017 20:45
    Highlight Highlight Ich glaube Federer hat mit dem Australian Open Titel bewiesen, dass er selbst am besten weiss, was er kann und was nicht. Ist natürlich eine super Chance, jetzt schon mit dem Rasen Training zu beginnen und das Spiel auf Wimbledon abzustimmen, ohne sich noch mit den Gegebenheiten auf Sand auseinandersetzen zu müssen.
  • chnobli1896 15.05.2017 20:38
    Highlight Highlight Schade :-(
  • Einer Wie Alle 15.05.2017 20:35
    Highlight Highlight Muss er den Grand Slam halt nächstes Jahr holen...
  • --Sevi-- 15.05.2017 20:35
    Highlight Highlight 😫 Habe mich scho so gefreut ihn wieder spielen zu sehen :/
    • AJACIED 15.05.2017 23:42
      Highlight Highlight Ja chills s Jahr isch no Jung🤙 Wimbledon isch ja nur 2-4 wuche spöter.
    • Mia_san_mia 16.05.2017 03:22
      Highlight Highlight Freu Dich besser auf Wimbledon . Auf Sand wärs vielleicht nicht so toll geworden...

«Love is in the air» – Tenniswelt feiert die «Bromance» zwischen Federer und Nadal

Das Team Europe gewinnt auch die dritte Austragung des Laver Cups. Das von Björn Borg gecoachte Team setzte sich in der Genfer Palexpo-Halle gegen das Team World dank Siegen in den letzten beiden Einzeln mit 13:11 durch.

Einmal mehr war das Augenmerk auf die beiden GOAT des Tennis gerichtet: Roger Federer und Rafael Nadal haben an diesem Wochenende das nächste Kapitel in ihrer «Bromance» geschrieben, aber seht selbst.

(zap)

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