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Federer gibt für Madrid Forfait: Der Rücken zwickt

Am Samstag trainierte Federer in Madrid noch mit Severin Lüthi, verletzte sich dabei aber am Rücken.
Am Samstag trainierte Federer in Madrid noch mit Severin Lüthi, verletzte sich dabei aber am Rücken.Bild: EPA/EFE

Schon wieder verletzt: Federer muss für Madrid Forfait geben

02.05.2016, 15:2202.05.2016, 16:29

Roger Federer muss seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier in Madrid wegen einer Rückenverletzung, die er sich im Training zugezogen hat, kurzfristig absagen. «Als ich ankam, war noch alles okay, aber ich will nichts riskieren», erklärte Federer am Montagnachmittag in einer Pressekonferenz.

Es sei nicht so schlimm wie vor dem Davis-Cup-Final. «Es sind die gleichen Rückenbeschwerden, die ich schon in der Vergangenheit hatte. Ich kann damit leben. Immerhin weiss ich, was es ist.» In der kommenden Woche will Federer in Rom bereits wieder an den Start gehen: «Ich hoffe, dass ich spielen kann», so die Weltnummer 3.

Federer hatte erst am Donnerstag seine Teilnahme am Mutua Madrid Open bestätigt und am Samstag in der Caja Mágica trainiert. Die Sessions vom Sonntag und Montag hat er dann aber ausgelassen. Auch zur obligaten Pressekonferenz am Sonntag ist der Schweizer nicht erschienen.

Vierte Absage im Jahr 2016

Schon zuvor in dieser Saison hatte Federer mehrere Turniere verpasst. Wegen einer Meniskus-Verletzung, die er sich nach dem Ausscheiden in Melbourne zugezogen hatte, musste er die Teilnahmen in Rotterdam, Dubai und Indian Wells absagen. Das in Miami geplante Comeback wurde durch einen Magen-Darm-Virus verhindert.

Es läuft nicht für Roger Federer in diesem Jahr.
Es läuft nicht für Roger Federer in diesem Jahr.
Bild: Lionel Cironneau/AP/KEYSTONE

Die Rückkehr des Weltranglisten-Dritten auf die Tour erfolgte schliesslich Mitte April in Monte Carlo mit einem Zweisatzsieg über den Spanier Guillermo Garcia-Lopez. Im Fürstentum schied Federer danach im Viertelfinal gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga aus. (pre/sda)

Alle Verletzungen in der Karriere von Roger Federer

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