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epa07279311 Novak Djokovic of Serbia speaks to the media during a press conference ahead of the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Australia, 13 January 2019.  EPA/MAST IRHAM

Novak Djokovic? Was plant die Weltnummer 1 hinter den Kulissen? Bild: EPA/EPA

Djokovics Streben nach Macht – wie der Serbe hinter den Kulissen die Tenniswelt spaltet

Wie der Serbe hinter den Kulissen die Absetzung des ATP-Präsidenten orchestriert und damit die Tenniswelt spaltet.

Simon häring, melbourne / ch media



Novak Djokovic gab sich wenig Mühe, seinen Ärger darüber zu verbergen, dass jemand aus seinem Umfeld mit Dingen an die Öffentlichkeit gegangen war, die er lieber geheim gehalten hätte. «Ich weiss nicht, woher Sie das haben. Diese Informationen sind streng vertraulich», sagte er zur Frage, ob es stimme, dass sich der Spielerrat, den er präsidiert, mit einer 5:4-Mehrheit für die Absetzung von ATP-Präsident Chris Kermode ausgesprochen habe. Der mit einem Jahressalär von 1,3 Millionen Franken dotierte Vertrag des Briten läuft Ende Jahr aus.

FILE - In this Monday, Nov. 6, 2017 filer, ATP President Chris Kermode smiles during a press conference to present the ATP Next Gen Finals tennis tournament, in Milan, Italy. 
(AP Photo/Luca Bruno)

ATP-Präsident Chris Kermode. Bild: AP/AP

«Wir kämpfen für eine gerechtere Verteilung, um höhere Preisgelder in der Qualifikation und in den ersten Runden»

Novak Djokovic

Kolportierte 260 Millionen Franken erwirtschaften die Australian Open, 44 Millionen davon fliessen den Spielern in Form von Preisgeldern zu. Seit Kermodes Amtsantritt 2013 hat sich das Preisgeld verdoppelt. Doch der Spielerrat um Djokovic vertritt die Meinung, die Grand-Slam-Turniere gäben noch immer einen zu kleinen Anteil ihrer Einnahmen an die Spieler weiter. Vor einem Jahr hatte Djokovic deshalb im Beisein eines Anwalts seine Pläne für die Gründung einer Gewerkschaft skizziert. Damals soll er sogar den Boykott der Australian Open zur Diskussion gestellt haben.

«Wie verängstigte Kinder»

Djokovic sagt, gewisse Menschen würden ihm unterstellen, es gehe ihm darum, dass die Topspieler noch mehr verdienten. Das Gegenteil sei wahr. «Wir kämpfen für eine gerechtere Verteilung, um höhere Preisgelder in der Qualifikation und in den ersten Runden. Momentan können nur die besten hundert von unserem Sport leben. Das versuchen wir zu ändern. Wir möchten, dass mehr Spieler die Kosten decken und ein anständiges Leben führen können.» Es sei eine Unterstellung, dass es ihm dabei um die Topspieler gehe. «Ich tue das, weil mir dieser Sport am Herzen liegt.»

«Es fühlt sich falsch an, wie hinter den Kulissen Druck ausgeübt und Stimmung gemacht wird.»

Stan Wawrinka

Die gleiche Meinung vertritt der Kanadier Vasek Pospisil, der wie Djokovic dem Spielerrat angehört. Er schrieb in einem Rundmail an die Kollegen, die ATP müsse bestimmter auftreten und beginnen, die Tour wie ein Geschäft und nicht wie eine Gruppe verängstigter Kinder zu führen. «Wir brauchen einen Geschäftsführer, der zuerst und in erster Linie unsere Interessen vertritt.» Er rief dazu auf, als Einheit aufzutreten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Djokovic sagt, seit er dem Rat vorsitze, sei der Dialog viel ausgeprägter. Zumindest Rafael Nadal widerspricht dieser Darstellung. Er zeigte sich irritiert darüber, dass in der Angelegenheit niemand das Gespräch mit ihm gesucht hatte.

Tennis players Rafael Nadal, right, of Spain and Novak Djokovic, left. of Serbia visit a fair after meeting with Thai Prime Minister Prayuth Chan-ocha outside Government House in Bangkok, Thailand Friday, Oct. 2, 2015. Djokovic will face Nadal in the tennis exhibition match in Bangkok to boost confidence in Thailand's safety after a deadly Aug. 17 bombing that left 20 dead in the heart of the capital. (Rungroj Yongrit/Pool Photo via AP)

Haben Djokovic und Nadal nicht miteinander gesprochen? Bild: AP/European Pressphoto Agency POOL

Stan Wawrinka sagt, Kermode geniesse grossen Rückhalt. Er sagt: «Er macht einen grossartigen Job. Es ist wichtig, dass er unser Präsident bleibt. Es fühlt sich falsch an, wie hinter den Kulissen Druck ausgeübt und Stimmung gemacht wird.» Ähnlich äusserte sich Grigor Dimitrov: «Es wäre der grösste Fehler, den man machen kann. Dem Tennis ging es nie besser als jetzt.» Diplomatisch blieb Roger Federer: Das Tennis erlebe interessante Zeiten. Er wolle das Gespräch mit Djokovic, Nadal und Murray suchen.

Novak Djokovic steht nach diesen Äusserungen in einem schlechten Licht. Viele irritiert, dass der Spielerrat ihre Interessen in dieser Frage nicht adäquat abbildet. Seit Monaten strebt Djokovic nicht nur nach Titeln, sondern auch nach Macht. Er verschickt E-Mails, führt Gespräche und schmiedet Allianzen gegen jene, die seine Pläne durchkreuzen könnten.

Serbia's Novak Djokovic celebrates after winning a point against United States' Mitchell Krueger during their first round match at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Tuesday, Jan. 15, 2019. (AP Photo/Kin Cheung)

Novak Djokovic strebt nicht nur nach Titeln, sondern auch nach Macht. Bild: AP/AP

Bestes Beispiel: Roger Rasheed. Er war bis im November einer von drei Spielervertretern im ATP Board, das auch über die Zukunft von Kermode befindet. Nachdem er bei einer Abstimmung zu den Modalitäten einer Preisgelderhöhung nicht der Empfehlung des Spielerrats gefolgt war, wurde er von diesem abgesetzt. Gemäss der Sportzeitung «L’Equipe» hat Djokovic im Vorfeld der Absetzung auf zwei seiner Ratskollegen eingewirkt. Rasheed sprach danach in englischen Medien von einer «widerlichen» Aktion einer «narzisstischen Person», liess aber offen, wen er damit gemeint hatte.

Die Absetzung Rasheeds verändert die Dynamik für Kermode fundamental. Denn die Spieler selber richten nicht über dessen Zukunft. Der Spielerrat führte nur eine Konsultativabstimmung durch, die für die Spielervertreter im ATP Board keinen verbindlichen Charakter haben. Rasheed äusserte deshalb den Verdacht, Djokovic sei es auch darum gegangen, an Einfluss zu gewinnen. Ersetzt wurde er durch David Egdes, der Justin Gimelstob nahe steht. Dieser sitzt seit 2008 im ATP Board, gilt wie Djokovic als Gegenspieler Kermodes und als Kandidat auf dessen Nachfolge. Mit Egdes kommt Gimelstob im Players Board auf die erforderliche Zweidrittelmehrheit, um die Erneuerung von Kermodes Vertrag zu verhindern.

FILE - In this Aug. 28, 2007 file photo, Justin Gimelstob returns a shot to Andy Roddick at the US Open tennis tournament in New York. Now a tennis broadcaster and coach, Gimelstob faces a felony assault charge following his Halloween night arrest for allegedly attacking former friend Randall Kaplan in Los Angeles. The 41-year-old former pro player is scheduled to appear in court Wednesday, Dec. 18, 2018. (AP Photo/Ed Betz, File)

Justin Gimelstob am US Open 2007. Bild: AP/AP

Das ATP Board besteht aus sieben Mitgliedern: dem Präsidenten und je drei Spielervertretern und drei Turniervertretern. Kermode braucht in beiden Kammern zwei von drei Stimmen. Bis Ende Monat hätte über seine Zukunft befunden werden sollen, doch inzwischen wurde die Entscheidung auf März vertagt. Sein Kontrahent Gimelstob sieht sich derweil mit einer Anklage konfrontiert. Er soll auf offener Strasse einen Mann verprügelt haben. Das Urteil fällt am 31. Januar.

«Alles nur Behauptungen»

Novak Djokovic sagt dazu: «Das sind alles nur Behauptungen.» Es gelte die Unschuldsvermutung. Der Amerikaner habe sich immer für die Spieler eingesetzt und geniesse grossen Respekt. Es ist nicht das einzige Politikum, das Djokovic umtreibt. Anfang Jahr äusserte er in einem von der Mehrheit der Spieler aus den Top 20 unterschriebenen Brief an das Olympische Komitee sein Unverständnis über die Qualifikations-Kriterien für die Olympischen Spiele, die Einsätze im Davis Cup vorsehen.

Serbia's Novak Djokovic celebrates after he defeated South Africa's Kevin Anderson in the final match of the Mubadala World Tennis Championship in Abu Dhabi, United Arab Emirates, Saturday, Dec. 29, 2018. (AP Photo/Kamran Jebreili)

Strebt Djokovic nach noch mehr Macht oder handelt er im Sinne der Spieler? Bild: AP/AP

Welches Interesse er damit verfolgt, Kermode als Präsidenten abzusetzen und allenfalls den streitbaren Gimelstob als dessen Nachfolger zu inthronisieren, ist undurchsichtig. Sicher ist hingegen: Selten vereinigte ein noch aktiver Spieler dermassen viel Macht auf sich wie Novak Djokovic derzeit.

Alle Grand-Slam-Titel von Novak Djokovic

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    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 18.01.2019 18:44
    Highlight Highlight Mir fehlt in diesem Artikel einiges.

    Behauptungen wie diese: "Selten vereinigte ein noch aktiver Spieler dermassen viel Macht auf sich wie Novak Djokovic derzeit" müssten schon mit Fakten unterlegt werden.

    Und warum wurden nicht die Mitglieder des Spielerrats befragt, welche ja scheinbar für die Absetzung des Präsidenten stimmten?

    Djokovic bestimmt das ja nicht allein.

    Da sind mir einfach zu viele Gerüchte und zu wenig Fakten.
  • Agim 18.01.2019 17:11
    Highlight Highlight Die Medien brauchen immer einen good cop/bad cop (Ronaldo/ Messi, RF/Djokovic etc. Und dieser Artikel ist wirklich schwach, was den Inhalt und die Aussage betrifft. Sollte es so sein, dass alle davon profitieren sollten, kann ja Djokovic einen Teil seines (zu) grosszügigen Anteils seinen Kollegen spenden.... Wird nie der Liebling der Massen werden, aber dieses mediale Mobbing verdient er schon nicht. Dieser Artikel unterstreicht wie schnell man urteilt ohne die ganze Story zu kennen. Hauptsache er lässt den Ball nicht mehr 125 mal auf den Boden aufschlagen vor dem Aufschlag
  • Denk-mal 18.01.2019 15:54
    Highlight Highlight Ja, ja die Ostblöckler. War noch während den Sowjetzeiten dort und nach 89, ging der Teufel los. Wir Schweizer wären "vielleicht" auch so: Sofort ein BMW oder sonst eine Kiste, ein grosses Haus etc. kaufen.
    Ich schlage vor, mal die Korruption in den Ostblockstaaten einzudämmen, Steuern, Versicherungen und, und, bezahlen und dann weinen. Wie wir auch, wenn wir das neue Jahresbudget machen:-)
    • goschi 18.01.2019 16:59
      Highlight Highlight Serbien war nie im Ostblock, Jugoslawien war den sogenannten Blockfreien Staaten zugehörig und zwar sozialistisch, aber auch wirtschaftlich und kulturell offen.

      Und auch sonst sind ihre Aussagen vor allem mit dem Thema nicht zusammenhängende rassistische Ressentiments.
    • El Vals del Obrero 18.01.2019 17:13
      Highlight Highlight Jugoslawien gehörte nicht zum Ostblock.
  • Mia_san_mia 18.01.2019 15:39
    Highlight Highlight Das Bild von Gimelstob ist ja super 🤣👍🏻
  • Tibet 18.01.2019 15:26
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team und alle Djokovic hasser!

    Wenn schon viele Spieler sich beklagen, dann ists
    ja klar, dass er für sie handelt. IHR BEWERTET ALLE
    ZU OBERFLÄCHLICH!!!! Novak ist ein korrekter Mann.
    Nehmt euch mal Zeit und recherchiert mal bevor ihr ihn
    hier hatet!
    • MacB 18.01.2019 16:02
      Highlight Highlight Leave Britney alone!!!!!
    • Davelus 18.01.2019 16:18
      Highlight Highlight Nole nummero uno
    • Bowell 18.01.2019 18:23
      Highlight Highlight Caps lock, enter, amen.
  • Nick Name 18.01.2019 15:21
    Highlight Highlight Dieser Artikel lässt aber einiges unklar. Australian Open: «Seit Kermodes Amtsantritt 2013 hat sich das Preisgeld verdoppelt.» Wer bekommt denn wie viel, vor- und nachher? Das müsste hier zwingend gesagt werden, umso mehr, als Djokovic zitiert wird damit, dass er «für eine gerechtere Verteilung» und mehr Geld für die Nicht-Topspieler kämpfe.
    Und kann mir wer mit den Angaben in diesem Textgeklüngel helfen: Worin ganz genau besteht nun sein «Machthunger»? Wer/was verliert dabei?
    • SBP 18.01.2019 22:14
      Highlight Highlight Danke Nick Name. Oft einfach zu wenig um sich eine Meinung zu bilden. Facts, please!
  • Erarehumanumest 18.01.2019 15:12
    Highlight Highlight Nole ist und bleibt leider ein Stinkstiefel.
    • MrNiceGuy 18.01.2019 16:10
      Highlight Highlight weil er dem alten Mann gefährlich wird?

      mimimi
  • Janis Joplin 18.01.2019 14:53
    Highlight Highlight Mir ist und bleibt er unsympathisch. Ob er im Sinne "aller Spieler" oder eben nur im Sinne von sich allein handelt, wird man sehen.
    • Hades69 18.01.2019 16:30
      Highlight Highlight Lol Urteil aufgrund deines Bauchgefuehls?
    • Janis Joplin 19.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Äh nein?
  • tagomago 18.01.2019 14:46
    Highlight Highlight Da will einer seine Zukunft absichern.
    • Darkside 18.01.2019 16:46
      Highlight Highlight Einer wie Nole dürfte wohl kaum Zukunftsängste haben, allenfalls will er sicherstellen, dass es ihm nach der Aktivkarriere nicht langweilig wird.
  • wiisi 18.01.2019 14:27
    Highlight Highlight Ich find sein Anliegen gut und glaube ihm auch.
    • Against all odds 18.01.2019 14:53
      Highlight Highlight Wenn einer sagt, es seien nur Behauptungen und es gelte die Unschuldsvermutung, macht mich das irgendwie hellhörig und habe meine liebe Mühe ihm zu glauben.
    • Heieiei 18.01.2019 15:41
      Highlight Highlight Was würden Sie dann sagen, wenn sie beschuldigt werden und wissen Sie sind unschuldig?

      Ihre Aussage beruht auf Vorurteilen anders kann man das nicht erklären.

Wie Djokovic das unfaire Wimbledon-Publikum aus seinem Kopf brachte

Nein, Novak Djokovic hatte es gestern im epischen Wimbledon-Final gegen Roger Federer nicht leicht. Zwar durfte die Weltnummer 1 nach einem 7:6, 1:6, 7:6, 4:6, 13:12 zum fünften Mal den goldenen Challenge-Cup in die Höhe stemmen, doch kaum einer im ausverkauften Centre Court gönnte dem Serben den 16. Grand-Slam-Erfolg.

Wie fast überall auf der Welt gehörten die Herzen nämlich Roger Federer, der in Wimbledon, wo er bereits achtmal triumphiert hatte, der Publikumsliebling schlechthin ist. …

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