Federer (3) – Istomin 6:3 6:4 6:4
Laaksonen – Basic 6:4 7:6 4:6 6:3
Nadal (2) – Duckworth 6:4, 6:3, 7:5
Anderson (5) – Mannarino 6:3 5:7 6:2 6:1
Dimitrov (20) – 4:6 6:6 6:1 6:4
Tsitsipas (14) – Berrettini 6:7 6:4 6:3 7:6
Opelka – Isner (9) 7:6 7:6 6:7 7:6
Berdych – Edmund (13) 6:3 6:0 7:5
Bautista Agut (22) – Murray 6:4 6:4 6:7 6:7 6:2
Cilic (6) – Tomic 6:2 6:4 7:6

Federer gewinnt gegen Istomin sein 15. Melbourne-Match in Serie.
Bild: AP/AP
Roger Federer hat bei seinem 20. Australian Open zum 20. Mal die 2. Runde erreicht. Der «Maestro» ist zum Auftakt in der Night Session gegen den Usbeken Denis Istomin, die Nummer 101 der Welt, völlig ungefährdet und gewinnt in 1:57 Stunden 6:3, 6:4, 6:4.

Die Statistiken zum Spiel.
bild: screenshot srf
Istomin hatte vor zwei Jahren die Tenniswelt verblüfft, als er am Australian Open in der 2. Runde sensationell Novak Djokovic ausschaltete. Auch heute gegen Federer kann er die Partie dank seinem guten Service einigermassen ausgeglichen gestalten. Bei Aufschlag des 37-jährigen Baslers hat er aber keine Chance und kommt zu keinem einzigen Breakball.
Federer im Platzinterview mit McEnroe:
«Es ist schön, wieder auf diesem Platz zu stehen. Es war ein gutes Match, ich spielte solid und Denis machte es mir nicht leicht. Ich bin glücklich gesund zu sein und so spielen zu können. Der Körper tut natürlich ein bisschen mehr weh als früher, die Erholung ist deshalb wichtiger. Aber ich hatte einen guten Aufbau und ich bin im Moment einfach zufrieden, wie es läuft.
Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass ich in diesem Alter zweifacher Titelverteidiger bin. Ich hoffe, ich kann in diesem Jahr erneut gewinnen. Vielleicht wird es ein anderer sein, aber ich werde alles geben.»

Nicht Jim Courier, sondern John McEnroe interviewt Federer nach seinem Sieg gegen Istomin.
bild: screenshot srf
Federer, der nach dem erfolgreichen Hopman Cup mit viel Selbstvertrauen nach Melbourne gereist war, ist von Anfang konzentriert und schafft in allen drei Sätzen schon früh ein Break. Im ganzen Match gerät er nie wirklich unter Druck.
Die Highlights der Partie.
So brauchte er nicht einmal zwei Stunden, um in der Rod Laver Arena zu seinem 340. Sieg an einem Grand-Slam-Turnier zu kommen. «Es ist toll, wieder hier zu sein», freute sich der Sieger der letzten beiden Jahre. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Auftakt.»
Die nächste Aufgabe am Mittwoch kündigt sich kaum anspruchsvoller an. Gegner ist dann der englische Qualifikant Daniel Evans, sogar nur die Nummer 189 der Weltrangliste. Vor einer einjährigen Sperre wegen eines positiven Kokain-Tests im April 2017 gehörte er allerdings zu den Top 50. (pre/sda)
Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
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Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
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