DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Selina Buechel from Switzerland reacts after the women's 800m race at the Athletissima IAAF Diamond League international athletics meeting in the Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne, Switzerland, Thursday, August 25, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Strahlende Büchel in Lausanne: Die 800-Meter-Läuferin lief Saisonbestzeit. Bild: KEYSTONE

Saisonbestzeit für Büchel an der Athletissima in Lausanne – Kambundji nach ihrem Lauf: «Die Zeit ist Scheisse»



Selina Büchel wartet an der Athletissima mit einem sehr guten 800-m-Rennen auf. Die St.Gallerin wird beim Diamond-League-Meeting in Lausanne in 1:58,77 Minuten Fünfte.

Francine Niyonsaba from Burundi, Selina Buechel from Switzerland and Lynsey Sharp from Great Britain, from left, compete in the women's 800m race at the Athletissima IAAF Diamond League international athletics meeting in the Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne, Switzerland, Thursday, August 25, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Büchel hat gegen Niyonsaba keine Chance. Bild: KEYSTONE

Büchel unterbot damit ihre an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro aufgestellte Saisonbestzeit um 23 Hundertstelsekunden und klassierte sich unter anderen vor der Europameisterin Natalia Prischtschepa aus der Ukraine

Kambundji fehlt nach Neustart die Kraft

Beim 100-Meter-Lauf der Frauen zeigte Elaine Thompson mit 10,78 Sekunden eine starke Vorstellung und holte sich überlegen den Sieg.

Weniger Freude am Rennen, das nach einem Fehlstart neu gestartet werden musste, hatte die Schweizerin Mujinga Kambundji. Ihre Worte nach dem Lauf gegenüber dem SRF sind deutlich: «Die Zeit ist Scheisse.»

Mujinga Kambundji from Switzerland competes in the women's 100m race that was cancelled due to a false start at the Athletissima IAAF Diamond League international athletics meeting in the Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne, Switzerland, Thursday, August 25, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Kambundji findet nach dem Rennen klare Worte. Bild: KEYSTONE

Karriereende für Rard-Reuse

Im Hürdensprint der Frauen setzte sich die Weltrekordhalterin Kendra Harrison aus den USA mit 12,42 Sekunden deutlich durch. Sie siegte vor ihren Landsfrauen Dawn Harper-Nelson (12,71) und Jasmin Stowers (12,75).

Die Unterwalliserin Clélia Rard-Reuse, die EM-Vierte von Amsterdam, beendete ihre Karriere als Sechste in 13,00 Sekunden.

epa05510143 Kendra Harrison (C) from the USA, celebrates next to Clelia Rard-Reuse from Switzerland (R) after winning the women's 100m hurdles race at the Athletissima IAAF Diamond League international athletics meeting in the Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne, Switzerland, 25 August 2016.  EPA/VALENTIN FLAURAUD

Ganz zufrieden war Rard-Reuse mit ihrem Auftritt nicht. Bild: EPA/KEYSTONE

Wilson über 100 Meter chancenlos

Seiner Favoritenrolle gerecht wird Asafa Powell über 100 Meter. Der Jamaikaner setzt sich in 9,96 Sekunden durch. Der Schweizer Alex Wilson muss sich mit Rang sieben begnügen, ist mit seinen 10,41 jedoch zufrieden: «Ich glaube, dass ich einen guten Job gemacht habe», sagt er gegenüber dem SRF.

Dalilah Muhammad wurde ihrer Favoritenrolle über 400 m Hürden vollauf gerecht. Die Olympiasiegerin aus den USA gewann in 53,78 vor der Britin Eilidh Doyle, die dänische Europameisterin und Olympia-Zweite Sara Slott Petersen erreichte Rang 3. Enttäuschend verlief der Heimauftritt für die Waadtländerin Lea Sprunger. Die EM-Dritte lief nach 56,05 Sekunden als Achte ins Ziel.

Olympiasieger Omar McLeod fand über 110 m Hürden einen Bezwinger. Orlando Ortega, ein für Spanien startender gebürtiger Kubaner, war in 13,11 Sekunden um einen Hundertstel schneller als der Jamaikaner. In Rio war Ortega noch klar auf Rang 2 verwiesen worden. Der überraschende 1500-m-Olympiasieger Matthew Centrowitz (USA) blieb über die selten gelaufene Distanz von 1 km chancenlos. Ayanleh Souleiman aus Dschibuti setzte in 2:13,49 Minuten die einzige Jahresweltbestleistung des Abends.

Vor den Augen des angeschlagenen Kariem Hussein gewann Rasmus Mägi den Lauf über 400-m-Hürden. Der Este durchmass die Stadionrunde in 48,59 Sekunden – dieser Wert liegt nur gut einen Zehntel über der persönlichen Bestzeit des Schweizers. Mägi verwies den Weltmeister Nicholas Bett aus Kenia auf Rang 2. (sda/qae)

Das könnte dich auch interessieren:

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Ab heute gelten neue Corona-Regeln

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Jackie Robinson macht sein erstes Spiel in der MLB und verändert den US-Sport für immer

15. April 1947: Der 28-jährige Jackie Robinson kommt zu seinem Debüt in der amerikanischen Major League Baseball. Damit durchbricht er die Farbbarriere und wird zu einer Ikone.

Im Juli 1887 musste mit Moses Fleetwood Walker der für lange Zeit letzte schwarze Spieler in der höchsten Baseballliga der USA das Feld verlassen – die weissen Spieler drohten mit einem Streik, sollte er weiterspielen dürfen. In der Folge wurden keine schwarzen Athleten mehr angestellt, weil sie angeblich das «Risiko» von Unrast und Streik darstellten. Dafür sorgte eine Absprache unter den Eigentümern der Teams, die in der Major League Baseball (MLB) spielten.

Daran änderte sich lange nichts. …

Artikel lesen
Link zum Artikel