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Potential Democratic presidential candidate Michael Bloomberg eats a slice of pizza after a tour of the WH Bagshaw Company, a pin and precision component manufacturer, Tuesday Jan. 29, 2019, in Nashua, N.H. (AP Photo/Elise Amendola)

Lange wurde er als möglichen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gehandelt. Nun gab Michael Bloomberg bekannt, dass er nicht zur antreten werde. Bild: AP/AP

«Ich würde Donald Trump schlagen»: Michael Bloomberg tritt nicht zur Wahl 2020 an



Der Medienunternehmer Michael Bloomberg wird nicht für die US-Demokraten ins Rennen um das Weisse Haus gehen. Das kündigte der Milliardär, einer der reichsten Männer der Welt, am Dienstag an.

«Ich glaube, ich würde Donald Trump schlagen», heisst es in einem von Bloomberg im Internet verbreiteten Statement. «Aber ich habe einen klaren Blick dafür, dass es schwierig ist, in einem solch grossen Feld der Demokraten die Nominierung zu schaffen.» Bisher haben sich bereits 14 Frauen und Männer um die Kandidatur der Demokraten bei der Wahl im Jahr 2020 beworben.

FILE - In this Nov. 30, 2018 file photo, former New York Mayor Michael Bloomberg speaks with members of the media at The Bridge Way School in Philadelphia. Bloomberg says that if he runs for president, he’ll pay for it himself, defending candidates who use personal riches to bankroll campaigns even as another top 2020 contender, Massachusetts Sen. Elizabeth Warren, has decried the Democratic White House nomination becoming “one more plaything that billionaires can buy.” (AP Photo/Matt Rourke)

Michael Bloomberg Bild: AP/AP

Viele Menschen hätten ihn gedrängt, sich zu bewerben, fügte der Milliardär hinzu. Ihm sei geraten worden, seine Ansichten anzupassen, um beim derzeitigen Linksschwenk in der demokratischen Partei eine Chance auf die Nominierung zu haben, erklärte Bloomberg.

Er habe jedoch «nie meinen Finger in den Wind gehalten, um zu entscheiden, woran ich glauben soll». Er denke auch nicht, dass es das sei, «was die Wähler von einer Führungspersönlichkeit erwarten», fügte der ehemalige New Yorker Bürgermeister hinzu.

Wiederwahl Trumps verhindern

Anstelle einer Kandidatur will der frühere Bürgermeister von New York seine Bemühungen verstärken, die Energieversorgung unabhängig von Öl, Gas und Kohle zu machen. Ausserdem wolle er die Wiederwahl Trumps verhindern.

epa07413913 US President Donald J. Trump delivers remarks at an event for the National Association of Attorneys General, in the State Dining Room of the White House in Washington, DC, USA, 04 March 2019. Trump used the opportunity to discuss crime, saying the nation needed to 'secure the southern border'.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Donald Trump Bild: EPA/EPA

«Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich Donald Trump für eine Gefahr für unser Land halte», heisst es in der Stellungnahme Bloombergs.

Der selbst ernannte Zentrist nahm auch Trumps Republikaner in die Verantwortung. «Die Republikaner im Kongress erfüllen nicht ihre verfassungsgemässe Pflicht, den Präsidenten zur Rechenschaft zu ziehen.»

Einem Bericht der «Washington Post» zufolge hatte Bloomberg bereits weitreichende Vorbereitungen für eine mögliche Bewerbung getroffen. So soll er schon Büroflächen für ein Wahlkampf-Hauptquartier in New York ins Auge gefasst haben. Ausserdem habe er intensiv Umfragen erstellen und Wahlkampfhelfer anwerben lassen.

Gefahr für die Demokraten

Das grosse Bewerberfeld der Demokraten könnte nach Meinung von Experten zur Gefahr für die Partei werden, falls es zu langen Auseinandersetzungen unter den vielen Kandidaten kommen sollte. Parteiinterne Gefechte zehren Ressourcen auf und helfen in der Regel dem Gegenkandidaten.

FILE - In this Monday, Jan. 7, 2019, file photo, former Secretary of State Hillary Clinton waves to well-wishers following an appearance at Barnard College with New York Gov. Andrew Cuomo, in New York. Clinton says she won’t run for president in 2020, but vows she’s “not going anywhere.” (AP Photo/Kathy Willens, File)

Hillary Clinton Bild: AP/AP

Diese Woche haben bereits einige Demokraten für das Präsidentschaftsrennen abgesagt: Der ehemalige Justizminister Eric Holder schloss am Montag eine Kandidatur ebenso aus wie der US-Senator Jeff Merkley und die ehemalige Aussenministerin und Präsidentschaftskandidatin 2016, Hillary Clinton. (sda/dpa/afp)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump:

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    Alle Leser-Kommentare
  • trichie 06.03.2019 08:08
    Highlight Highlight Ob Bloomberg es tatsächlich geschafft hätte Trump zu schlagen lassen wir mal dahingestellt, aber mit einem hat er recht:

    Die Demokraten müssen einen langen zerfleischenden Kampf um den eigenen Kandidaten vermeiden und möglichst schnell denjenigen oder diejenige aufstellen dem/der die grössten Chancen gegeben werden Donnieboy aus dem Amt zu kegeln...
  • yolomarroni 06.03.2019 07:11
    Highlight Highlight Hätte, hätte Fahradkette.
  • Kronrod 06.03.2019 06:30
    Highlight Highlight Vielleicht hat er auch einfach keine Lust darauf, dem ganzen Zirkus mitzumachen. Das Amt des Präsidenten der US-amerikanischen Exekutive verkommt leider immer mehr zu einer PR-Aufgabe, bei der man primär mit den Medien umgehen können muss. Mir waren die alten Macher aus der Gründerzeit lieber.

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