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11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Schaul Iczkovits ist 26, lebt in Zürich und ist orthodoxer Jude. Ob eine Beschneidung weh tut und ob Orthodoxe verhüten dürfen, erzählt er im Video. 



Ungefähr 18'000 Juden leben in der Schweiz. Der 26-jährige Schaul Iczkovits ist einer davon. watson beantwortete er 11 pikante Fragen. 

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

Nasa-Roboter «InSight» auf dem Mars gelandet

Video: srf

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bits_and_More 03.12.2018 10:37
    Highlight Highlight Sehr sympatischer Mensch und spannendes Interview.
    Nichts desto Trotz hört für mich das Verständnis dort auf, wo an Babys rumgeschnippelt wird, ohne medizinische Notwendigkeit.
  • Daniel Caduff 03.12.2018 10:26
    Highlight Highlight Fragen, die mich wirklich interessiert hätten:

    - Wie hält es Deine Familie mit der Homosexualität?
    - Sex vor der Ehe?
    - Was wäre, wenn Du eine Schickse lieben würdest und mir Ihr ein uneheliches Kind hättest?
    - Akzeptiert Ihr den Vorrang der weltlichen Gesetze und die Trennung von Kirche und Staat?
    - Wie stehst Du zur Besetzung des Westjordanlandes?
    - Glaubst Du dass die Juden Jesus getötet haben?
    - Glaubst Du, das Christentum und der Islam liegen mehr falsch als die Juden?
    - Wie stehst Du zum Zionismus?
    - Glaubst Du, dass alle Juden nach Israel müssen, damit der Erlöser zurückkehrt?
  • Beasty 02.12.2018 23:56
    Highlight Highlight Jöö, mein Gaydar schlägt an. :)
  • Aussensicht 02.12.2018 20:53
    Highlight Highlight Mir sind Religionen unsympathisch. Egal welche.
  • Dragona 02.12.2018 19:15
    Highlight Highlight Cooles Video, das ist besser geeignet Vorurteile abzubauen als alle Anti-Rassismus Gesetze die in der Vergangenheit oder Zukunft erdacht wurden. Mehr davon!
    Je mehr Realität man übere andere Religionen hat, desto schwieriger wird es doch, Vorurteile aufrecht zu erhalten.
    Daher mehr davon. Ersetzt den Sekten-Blog von Hugo Stamm mit einer Serie solcher Videos mit allen möglichen Angehörigen von kleineren oder grösseren Religionsgemeinschaften. Ich bin sicher dass dies viel zu gegenseitiger Toleranz beisteuern könnte.
    So kann Artikel 18 der Menschenrechtserklärung verwirklicht werden.
  • Onkel Jenny 02.12.2018 18:29
    Highlight Highlight Letztlich geht es ja darum, wie streng Gemeinschaften ihren Glauben auslegen. Es gibt in allen Religionen verschiedene Abstufungen von liberal bis hin zu ultraorthodox, die dann schon fast ein sektenhaftes Wesen haben (können).

    Das Problem ist eher, dass wir oftmals nicht gewillt sind, uns in der ganzen Bandbreite damit zu befassen, was wieder zu Ressentiments und Vorurteilen führt.
    • Dragona 02.12.2018 20:00
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Oft werden dann einige Regeln oder teils sogar nebensächliche Dinge als das aufgebauscht, was in einer Religion als "oberstes Gebot" gelten solle. So werden dann völlig unnötigerweise Emotionen geschürt, bloss weil man den Hintergrund und Zusammenhang einer bestimmte Aussage oder Regel einfach nicht versteht.
    • Rabbi Jussuf 02.12.2018 21:23
      Highlight Highlight Viele der jüdischen Regeln werden auch von den Juden nicht verstanden. Man hält sich daran, weil es so in der Thora steht. Das ist die einzige Begründung.
      Man sollte sich schon bewusst sein, dass Regeln, wie das Schweinefleischverbot zur Abgrenzung von Nichtgläubigen und Fremden eingesetzt wurden und werden. Zumindest haben sie diesen Effekt. Es geht um Abgrenzung und dadurch zum inneren Zusammenhalt einer Gruppe. Da liegt der einzige erkennbare Sinn vieler religiöser Regeln.
    • Think positive;) 02.12.2018 23:30
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf Da bin ich ganz anderer Meinung, gewisse Regeln haben zwar den Nebeneffekt der Abgrenzung ist aber überhaupt nicht der Grund und Sinn der Sache. Es stimmt dass gewisse Regeln keinen Grund haben, die Mehrheit haben jedoch einen.
      Nimmt mich Wunder ob dein Nickname etwas über deine wahre Identität sagt? Bist du Jüdisch religiös und kommentierst hier aus Wissen? Ich bin es und muss dir Leider Unrecht geben.
      Peace✌
    Weitere Antworten anzeigen
  • Name beginnt mit D 02.12.2018 17:32
    Highlight Highlight Okay, dann formuliere ich es um, wenn es vorher "nicht Thema" war: das kann gut gehen, wenn man/frau hete ist.
  • Flo1914 02.12.2018 15:12
    Highlight Highlight Ich feue mich für mich für Schaul und für die ganze jüdische Gemeinschaft in Zürich und der Schweiz, dass er offen über die Gebote und Verbote von seinem Glauben reden kann.

    Ein schönes und wichtiges Interview von watson. Bleibt am Thema dran, es erzeugt Verständnis.

    Masel Tov.

  • Mia_san_mia 02.12.2018 14:46
    Highlight Highlight Sehr sympathisch 👍🏻
  • lilie 02.12.2018 14:45
    Highlight Highlight Sympathischer Typ und tolles Interview. 😊

    Das mit dem Tuch und dem Loch, war das nicht irgendwas Mittelalterliches im Christentum? Ich hab sowas im Kopf, dass da um das Loch herum noch eine Inschrift war, die besagte: "Gott will es". 🙈😳

    Insgesamt habe ich das Judentum in Bezug auf Sex als weitaus entspannter erlebt als das Christentum. Klar wird bevorzugt, dass erst in der Ehe gev***t wird, aber diese verkorkste Haltung des Christentums, dass Sex und Lust als solche verwerflich seien, habe ich im Judentum nicht so empfunden.
    • Lami23 02.12.2018 14:58
      Highlight Highlight Das ist auch im Christentum meistens nicht so.
    • lilie 02.12.2018 15:25
      Highlight Highlight @Lami: Nein, natürlich nicht, aber ein strenggläubiger Christ würde wohl kaum versaute Witze erzählen oder anzügliche Bemerkungen machen - bei den Juden ist das aber normal (so mal als Beispiel).

      Die Grundhaltung im strenggläubigen Umfeld der beiden Religionen ist schon sehr verschieden.
    • Hierundjetzt 02.12.2018 16:03
      Highlight Highlight ...das waren die Katholiken mit dem Tuch & dem Loch. Kein Protestant käme auf eine solche hirnrissige Idee.

      --> du siehst, Verallgemeinerungen sind *immer* unglücklich und uncool....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Quijote 02.12.2018 14:39
    Highlight Highlight Und was ist, wenn es Samstagabends bevölkt ist? ;-) Nein Spass, spannenden Einblick. Wieder was gelernt bei den Schulterpolstern von Anzügen...
    • Marry.Daveson 02.12.2018 15:44
      Highlight Highlight Dann hälst du einen blauen und einen grauen Wollfaden nebeneinander und wenn Du sie von blossem Auge nichtmehr unterscheiden kannst ist der Shabbos vorbei.

      Es gibt für alles eine Lösung😉
  • Name beginnt mit D 02.12.2018 14:36
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Schmiegel 02.12.2018 15:31
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Hierundjetzt 02.12.2018 16:07
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • hoorli 02.12.2018 16:08
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hanspeter Olaf 02.12.2018 14:17
    Highlight Highlight sympathisch :)
  • Howard271 02.12.2018 14:06
    Highlight Highlight Schönes Video 😊 zeigt, dass wir in unserer vielfältigen Gesellschaft manchmal doch gar nicht so verschieden und letztlich alles Menschen sind, die viel Gemeinsames haben - egal, nach welchen Regeln und Vorstellungen wir leben. Die einen essen koscher, die anderen vegan. Einige tragen keine Wolle und Leinen gemischt (war mir auch neu), andere keinesfalls Krawatten und wieder andere am liebsten Hotpants. Und das ist gut so. Ich hoffe, dass die gegenseitige Toleranz und das Miteinander so bleiben.
    • MacB 02.12.2018 15:07
      Highlight Highlight Wenn orthodoxe Juden nur auch tolerant wären. Toleranz ist keine Einbahnstrasse.
    • Butschina 02.12.2018 15:12
      Highlight Highlight Sehe ich genau so. Trotz verschiedener Ansichten sind wir uns oft sehr ähnlich. Das merkt man aber erst wenn man aufeinander zugeht und miteinander spricht. Wichtig ist der gegenseitige Respekt. Ich muss etwas nicht gutheissen, dennoch kann ich akzeptieren dass es Andere anders sehen. Leben und Leben lassen ist immer eine gute Deviese
    • WID 03.12.2018 06:33
      Highlight Highlight &Howard271: die Toleranz endet leider schnell im Alltag z.B. In der Schule.
  • Hierundjetzt 02.12.2018 13:56
    Highlight Highlight Ach, der Sabbat dauert teils über 24h? (Im Sommer gehts wohl länger bis die 3 Sterne am Himmel sind). Ha! Wieder was gelernt ☺️
    • TanookiStormtrooper 02.12.2018 17:53
      Highlight Highlight Beginnt doch aber auch später, wenn es erst bei Sonnenuntergang losgeht. Also ist der Sabbat im Sommer kürzer, weil da auch die Nächte kürzer sind. Oder denke ich da jetzt falsch?
    • Rabbi Jussuf 03.12.2018 14:54
      Highlight Highlight Nö. der Shabbat ist immer etwa gleich lang. Da im Sommer die Nächte kürzer sind, sind die Tage länger.
      Über dem Polarkreis? Dumm gelaufen :-)
    • Zurichda 04.12.2018 07:35
      Highlight Highlight Das ist totaler Unsinn. Der schabat an Orten, die nicht über dunkle Nachte oder helle Tage verfügen, orientieren sich entweder an der nächsten Gemeinde, oder - häufiger - an den Zeiten, die für Jerusalem gelten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 02.12.2018 13:49
    Highlight Highlight Mitteme Loch im Tuech xD oh Gott.. wer denkt a so öpis? Und wie isch da mit Mikrowelle wemmo scho nöd Choche dör? (Mikrowelle erhitzt vo inne geg usse)
    • Lisaleh 02.12.2018 15:43
      Highlight Highlight Nach mim verständnis gaht mikrowelle nöd, will die müemer ja au astelle zu dem ziitpunkt & das isch jas problem. Mer dörf nüt elektronischs astelle, will das ja als schaffe gilt. Drum stellet d orthodoxi jude aus chüelschrankliecht ab, das wür ja sust a gah & das isch wieder s gliiche problem
    • Zurichda 03.12.2018 05:34
      Highlight Highlight Es ist Im Bezug auf den Ruhetag bei der Welterschaffung. G”tt hat keinen Zustand mehr verändert. So dürfen wir keinen Zustand verändern. Keine Arbeit verrichten. Strom zu benutzen, Mikrowelle, bedeutet, Zustand verändern. Man darf zu Hause das Möbel verschieben, weil es ja schon zu Hause war, aber nicht im Pfister neue Möbel kaufen und heimbringen, da dies ein neuer Zustand (+Arbeit, Handel) wäre.

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