«Dilettantischste Playback-Show des Jahrtausends» – so war die Halftime-Show-Alternative
Der Super Bowl ist vielleicht das amerikanischste aller Events. Die zwei besten American-Football-Teams messen sich in einem fulminanten Finalspiel um den Meistertitel. Millionen von Menschen weltweit verfolgen das Spektakel jeweils.
Dieses Jahr wurde die Vorfreude auf den Super Bowl getrübt. Grund dafür war, dass die National Football League (NFL) den Musiker Bad Bunny dafür auserkoren hatte, die berühmte Halftime Show auszurichten, bei der jeweils weder Kosten noch Aufwand gescheut werden.
Bad Bunny ist Latin-Rap- und Reggaeton-Sänger und der meistgestreamte Künstler der Welt. Ein guter Fang, könnte man meinen. Nur: Er ist halt auch Puerto-Ricaner und all seine Songs sind spanisch. Für Donald Trump, die Republikaner und MAGA ein No-Go.
Die NFL und Bad Bunny würden mit dieser Aktion das Land spalten, kommentierten konservative Politiker und TV-Moderatoren. Ihre Lösung: Sie organisierten ein eigenes Alternativprogramm: die «All-American Halftime Show».
An der von «Turning Point USA» organisierten Veranstaltung traten einige eher unbekannte Country-Sängerinnen und -Sänger und als klarer Headliner der 55-jährige MAGA-Fan und Trump-Freund Kid Rock auf. Doch was eigentlich das Highlight des Konzerts werden sollte, wurde zur Pannenshow.
Kid Rocks Performance des Songs «Bawitdaba» (das ist zwar nicht Spanisch, aber Englisch irgendwie auch nicht, oder?) war derart asynchron, dass SRF es als «die vielleicht dilettantischste Playbackshow des Jahrtausends» bezeichnet. Und Jimmy Kimmel meinte, Kid Rock hätte ein «Lip sync battle» mit sich selbst ausgefochten. Überzeugt euch selbst:
(lzo)
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