Wirtschaft
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Nestlé baut 50 IT-Stellen in der Schweiz weniger ab



ARCHIV - ZU DEN HALBJAHRESZAHLEN 2018 VON NESTLÉ, AM DONNERSTAG, 26. JULI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---- A Nestle's logo is pictured during the general meeting of the world's biggest food and beverage company, Nestle Group, in Lausanne, Switzerland, Thursday, April 12, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Der Nahrungsmittel-Hersteller Nestlé baut etwas weniger Stellen im IT-Bereich in der Schweiz ab als noch im Mai kommuniziert. Ursprünglich war von einem Abbau von bis zu 500 Stellen die Rede, nun sollen es noch 450 Stellen sein.

Wie Nestlé am Donnerstag - nach Anschluss des Konsultationsverfahrens - mitteilte, wurde die Zahl der aus der Schweiz tätigen IT-Mitarbeiter neu auf 150 festgelegt, statt der ursprünglich geplanten 100. Die Einheit hat derzeit insgesamt 600 Stellen, womit ein Abbau von rund 450 Stelle zu erwarten ist.

Nestlé hat ausserdem einer Verlängerung der Reorganisationsphase bis in die zweite Hälfte 2020 zugestimmt, ursprünglich hätte der Abbau bereits bis Ende 2019 über die Bühne gebracht werden sollen.

Der Konzern will bekanntlich sein Technologiezentrum in Barcelona und andere Standorte besser nutzen. Man wolle den digitalen Wandel im Unternehmen beschleunigen und von Innovationen in der Informatik profitieren, hiess es Ende Mai. «Die Anpassungen erleichtern der IT-Abteilung den Übergang zum neuen Geschäftsmodell und helfen ihr, die Bedürfnisse des Unternehmens längerfristig besser zu unterstützen», schrieb Nestlé nun in der heutigen Mitteilung.

Man setze alles daran, die sozialen Auswirkungen der vor der Umsetzung stehenden Reorganisation abzufedern, hiess es weiter. Das Unternehmen und die Arbeitnehmervertreter würden derzeit über einen Sozialplan verhandeln. Nestlé werde sich bemühen, die Zahl der Entlassungen durch Frühpensionierungen und professionelle Outplacement-Betreuung zu vermindern.

Wie Nestlé-Sprecher Christoph Maier gegenüber AWP sagte, werden ab September zudem Networking-Anlässe mit Drittfirmen stattfinden, die ein mögliches Interesse an IT-Mitarbeitern von Nestlé gezeigt haben. Dies seien Firmen aus der Westschweiz, aber auch der deutschen Schweiz und dem nahen Ausland.

Darüber hinaus hätten die in der Schweiz beschäftigten IT-Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich auf die über 200 offenen Stellen in den Nestlé-Hubs in Barcelona und Mailand zu bewerben. (awp/sda)

Nestlé immer wieder in der Kritik. Das ist die Geschichte

Video: srf

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