Wirtschaft
Basel

Novartis schliesst Standort Schlieren: 73 Stellen in der Forschung fallen weg

Novartis schliesst Standort Schlieren: 73 Stellen in der Forschung fallen weg

05.10.2016, 09:3305.10.2016, 11:53

Der Pharmakonzern Novartis schliesst seinen Standort in Schlieren ZH. 73 Arbeitsplätze verschwinden. Grund ist die neuen Forschungsstrategie, die eine Konzentration der biotherapeutischen Forschung in zwei Kompetenzzentren Basel und Cambridge (USA) vorsieht.

Die Filiale in Schlieren wird geschlossen.
Die Filiale in Schlieren wird geschlossen.bild: keystone

In Basel und Cambridge gebe es bereits eine kritische Masse an Expertise im Biologikabereich, sagte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte eine Meldung von «Blick.ch». Die Pläne unterliegen noch dem Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitenden, die am Mittwoch informiert wurden.

Es sei geplant, 20 bis 25 neue Stellen im Biologics Center in Basel zu schaffen, sagte der Sprecher weiter. Zudem gebe es weitere offene Stellen im Novartis-Konzern, auf die sich die Mitarbeitenden bewerben könnten.

Basel

Weiter plant Novartis, die Forschungsprogramme und Tätigkeiten seines Instituts für Tropenkrankheiten von Singapur nach Emeryville in Kalifornien zu verlegen. Dieser Umzug ermögliche eine engere Zusammenarbeit mit dem Infektionskrankheiten-Forschungsteam, das bereits in Emeryville angesiedelt ist, und der Life-Sciences-Gemeinde im Grossraum San Francisco.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Swatch und Audemars Piguet lancieren gemeinsame Uhr «Royal Pop»
Die Zusammenarbeit zwischen Audemars Piguet und Swatch wurde am Samstag, 9. Mai um Mitternacht offiziell bekanntgegeben. Zwei Schweizer Ikonen, zwei Welten, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Die Royal Pop verspricht bereits jetzt ein riesiger Marketing-Coup zu werden.
In den Swatch-Boutiquen standen die Telefone nicht mehr still. Den Tausenden Fans brannte dieselbe Frage auf der Zunge: Bringen Audemars Piguet und Swatch tatsächlich gemeinsam eine Uhr heraus?
Zur Story