Wirtschaft
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Noch ein umstrittener Trump-Mann – Ajit Pai könnte die Netzneutralität abschaffen



Donald Trump ist noch nicht lange im Amt. Doch was er in seinen ersten Tagen bereits umgekrempelt hat, sucht seinesgleichen. Jetzt macht er mit der Ernennung des Chefs der Telekommunikationsaufsicht Schlagzeilen. 

Dieser heisst Ajit Pai und er ist ein Gegner der Netzneutralität. Der Konservative Pai könnte wichtige Regeln gegen eine kostenpflichtige Überholspur im Internet zurücknehmen. Dass Trump Pai zum neuen Chef der mächtigen Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC (Federal Communications Commission) macht, ist keine Überraschung. Pai war in der Vergangenheit gegen zahlreiche Entscheidungen der FCC. 

Federal Communications Commission (FCC) commissioner Ajit Pai arrives at a FCC Net Neutrality hearing in Washington February 26, 2015. The FCC is expected Thursday to approve Chairman Tom Wheeler's proposed

Ajit Pai hat gut lachen. Bild: YURI GRIPAS/REUTERS

Pikant: Pai ist ein grosser Gegner der Netzneutralität. Dies im Gegensatz zu seinem Vorgänger Tom Wheeler. Dieser lehnte die Idee eines Zwei-Klassen-Internets ab. 

Was bedeutet Netzneutralität? 

Ob YouTube-Video oder Nachrichten: Neutrale Netze leiten alle Inhalte durch, ohne nach der Herkunft der Datenpakete zu fragen. Die Netzbetreiber, darunter vor allem die grossen Telekommunikationsunternehmen, kontrollieren nicht, welche Inhalte unterwegs sind. Ebenso wenig bremsen sie bestimmte Daten aus - etwa Filme aus Tauschbörsen, die oft mehrere Gigabyte gross sind. (dpa)

Noch 2015 sprach sich die FCC für ein freies Internet aus. Dies ganz im Sinne des damaligen Präsidenten Barack Obama. Er sagte, er sei dankbar, dass das Internet frei und offen gehalten werde. 

Es ist nicht der erste umstrittene Personalentscheid, den Trump trifft. Die künftige Bildungsministerin Betty DeVos machte auf sich aufmerksam, weil sie mit der Rechtschreibung offenbar auf Kriegsfuss steht: 

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    Alle Leser-Kommentare
  • http://bit.ly/2mQDTjX 24.01.2017 20:06
    Highlight Highlight Private und staatliche Massenüberwachung wurden zum Geschäftsmodell des Internets. Wir liessen das gedankenlos zu. Und wir machen immer noch hilfsbereit mit.

    Das Internet ist kaputt. Wir haben es kaputt gemacht. Es lässt sich nicht mehr reparieren.

    https://www.mobilegeeks.de/artikel/das-internet-ist-kaputt/

    Es wird Zeit für ein neues Netz.
  • Karl Marx 24.01.2017 14:30
    Highlight Highlight Ihr berichtet über die Netzneutralität in den USA, besser würdet ihr mal über die NICHT vorhandene Netzneutralität in der Schweiz berichten.
  • Scaros_2 24.01.2017 13:45
    Highlight Highlight Und die Welt wird brennen.
  • rite 24.01.2017 12:24
    Highlight Highlight "Noch 2015 sprach sich die FCC für ein freies Internet ein."
    "Es ist nicht den ersten umstrittenen Personalentscheid, den Trump trifft."

    2 Fehler. :)

    #ichwillnurhelfen
  • Mia_san_mia 24.01.2017 12:16
    Highlight Highlight Ich frage mich, wieviele Fehler man bei den Obama-Leuten gefunden hätte, wenn man so danach gesucht hätte wie bei Trump 😉
    • chabacha 24.01.2017 17:25
      Highlight Highlight Wie kommen Sie denn auf sowas? Glauben Sie allen Ernstes, man hätte nicht gesucht?
    • Mia_san_mia 24.01.2017 17:49
      Highlight Highlight Doch hat man sicher, aber da sah man komischerweise nicht so viel in den seriösen Medien... War alles super damals 🎉🍾
    • Sophia 24.01.2017 20:22
      Highlight Highlight Na ja,Mia@, Fehler machen alle Leute, auch Schreibfehler. Das ist aber nicht die Frage, es kommt auf die Menge an! Wenn einer zwei Fehler im Diktat macht, kann er noch eine gute Note bekommen, aber wenn jemand derartig viele Fehler macht, dass man es kaum mehr entziffern kann und auf eine Krankheit schliessen muss, sollte man etwas unternehmen. Dafür gibt es verschiedene Förderprogramme.
      Überhaupt ist diese kindische Art von wegen "der auch" ziemlich peinlich für den Verfasser solcher blöden Vergleiche!
  • phreko 24.01.2017 11:57
    Highlight Highlight Das wird ein ordentliches Stück arbeit für den nächsten Presidenten.

    Wie üblich, die Republikaner zestören, kreiren Chaos und die Demokraten dürfen das ganze dann wieder flicken.

Wer lügt – die EU oder die Schweiz?

Viereinhalb Jahre und 32 Verhandlungsrunden lang diskutierten die EU und die Schweiz das Rahmenabkommen. Und doch ist völlig unklar, ob das Protokoll 1 zum Lohnschutz verhandelt wurde oder nicht. Ja, sagt die EU. Nein, die Schweiz.

Die EU-Kommission hat sehr genau Buch geführt über die Treffen, Telefongespräche und Verhandlungsrunden mit der Schweiz. So sprach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker 23mal mit diversen Präsidenten der Schweiz, darunter in acht offiziellen Treffen. EU-Kommissar Johannes Hahn traf Aussenminister Ignazio Cassis siebenmal. Total kamen die EU und die Schweiz in den letzten viereinhalb Jahren auf 32 Verhandlungsrunden. Eine «unglaubliche Intensität», wie Kommissar Hahn im Dezember 2018 sagte.

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