Wirtschaft
Krypto-Blog

Iran verbietet Banken Nutzung von Bitcoin

Krypto-Blog

Aus Angst vor Kapitalflucht – Iran verbietet Banken Nutzung von Bitcoin

23.04.2018, 15:3923.04.2018, 15:58
Mehr «Wirtschaft»

Der Iran hat seinen Banken und anderen Finanzinstituten die Nutzung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen verboten. Die Zentralbank teilte am Montag mit, sie setze damit eine Entscheidung des Regierungskomitees gegen Geldwäsche von Ende Dezember um.

Zur Begründung hiess es, Kryptowährungen könnten zu Geldwäsche, zur Finanzierung von Terrorismus sowie zur Überweisung von Geld aus kriminellen Tätigkeiten genutzt werden.

epa06676216 Iranian President Hassan Rouhani arrives during a ceremony marking the annual National Army Day in Tehran, Iran, 18 April 2018. Media reported that following the recent development in the  ...
Irans Präsident Hassan Rohani.Bild: EPA/EPA

Es gibt im Iran Sorgen, dass die Nutzung von Kryptowährungen das ohnehin schwache Bankensystem des Landes destabilisiert und die Kapitalflucht weiter anheizt. Viele Iraner sehen in digitalen Währungen wie Bitcoin aber auch eine Möglichkeit, die Einschränkungen durch die internationalen Finanzsanktionen zu umgehen, die die iranische Wirtschaft seit langem behindern.

Telekommunikationsminister Mohammed-Dschawad Asari Dschahromi arbeitet daher bereits an der Schaffung einer eigenen Kryptowährung. Ein Mitarbeiter der Handelsplattform Coinex sagte, das Verbot betreffe nur Banken sowie Finanzinstitute und Geldwechsler, die mit der Zentralbank zusammenarbeiten. Gewöhnliche Nutzer seien aber nicht betroffen, sagte Hadi Nemati. (sda/afp)

Die reichsten acht Männer besitzen soviel wie die halbe Welt

Video: watson/Lya Saxer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
CS-Gläubiger klagen gegen die Schweiz

Nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS gehen CS-AT1-Anleihegläubiger gegen die Schweiz vor. Sie haben eine Sammelklage gegen die Eidgenossenschaft vor einem Bezirksgericht in New York eingereicht, wie sie am Donnerstag mitteilten.

Zur Story