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Streik! Ryanair sagt 300 Flüge ab

Bei Ryanair spitzt sich der Konflikt mit dem fliegenden Personal zu. Nach den irischen Piloten streiken nun die Flugbegleiter in mehreren europäischen Ländern.



Der Billigflieger Ryanair hat wegen angedrohter Streiks des Kabinenpersonals für die kommende Woche 300 Flüge abgesagt. Betroffen seien rund 50'000 Passagiere am Mittwoch und Donnerstag (25./26.7.), wie das Unternehmen am Mittwoch über Twitter mitteilte. Es gehe um 200 Flüge von und nach Spanien sowie jeweils 50 für Portugal und Belgien, zusammen rund 12 Prozent des gesamten Angebots für die zwei Tage.

In diesen drei Ländern haben die jeweiligen Gewerkschaften die Flugbegleiter bei Ryanair aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. es geht um höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Die irischen Piloten der Gesellschaft wollen ebenfalls an diesem Freitag (20.7) und am kommenden Dienstag (24.7.) streiken.

epa06052710 Ryanair's CEO, Michael O'Leary, poses for photographers prior to the start of a press conference in Rome, Italy, 27 June 2017. Michael O'Leary said 'We are pleased to announce record bookings on our Italy summer 2017 schedule as even more customers travel to/from our 26 Italian airports on the lowest fares, with over 400 routes to choose from. Our Italian traffic will grow by over 12 per cent this year from 32m to 36m customers. We are pleased to roll out our latest customer improvements under Year 4 of our 'Always Getting Better' programme, including connecting flights through Rome Fiumicino and Milan Bergamo, long haul Air Europa flights on sale on the Ryanair.com website, a new partnership with the Erasmus Student Network and an enhanced Ryanair Rooms website – with much more to come.  EPA/CLAUDIO PERI

Hat gerade wenig zu lachen: Ryanair-CEO Michael O'Leary.  Bild: EPA/ANSA

Passagiere informiert

Die Passagiere seien per Mail oder SMS-Nachrichten informiert worden, ihnen würden Umbuchungen oder voller Ersatz der Tickets angeboten, teilte Ryanair mit. Die Streiks seien nicht gerechtfertigt und würden nur Familienurlaube stören und der Konkurrenz nutzen, erklärte Sprecher Kenny Jacobs. Die Flugbegleiter erhielten Gehälter bis zu 40'000 Euro (rund 46'000 Franken) im Jahr, fügte er hinzu. Ob auch Flüge in die Schweiz betroffen sind, ist unklar. (awp/sda/dpa)

Auch eine Art von Flieger

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