Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schuhhersteller Rieker schliesst Werk in Rumänien mit 650 Stellen



Bild

Bild: Wikipedia/Von Wegavision - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37304658

Der im Schaffhausischen Thayingen beheimatete Schuhhersteller Rieker schliesst ein Werk in Rumänien. Davon betroffen sind knapp 650 Mitarbeiter.

Die Werkschliessung wird in einem Schreiben mit dem Titel «In the attention of the friends of Rieker Romania» angekündigt, welche vom General Manager Markus Rapp gezeichnet ist und der Nachrichtenagentur AWP vorliegt.

Begründet wird der Schritt mit der Knappheit an qualifizierten Arbeitskräften aufgrund des Mangels an Berufsschulen, der hohen Arbeitsfluktuation, der sinkenden Arbeitsproduktivität sowie mit den hohen Energiekosten, welche allein in den vergangenen drei Monaten um 35 Prozent angestiegen seien.

Arbeiter mussten aus der umliegenden Gegend angekarrt werden

Weiter schreibt Rapp, dass rund 65 Prozent der Mitarbeiter aus bis zu 70 Kilometer Entfernung aus den umliegenden Dörfern in die Fabrik im westrumänischen Lugosch herangefahren werden, was wiederum mit hohen Kosten verbunden sei.

Aus all diesen Gründen müsse die Produktion in Lugosch eingestellt werden. Die vom Gesetz vorgesehenen Sozialmassnahmen würden eingeleitet und die Firmen in der Region mit offenen Stellen seien kontaktiert worden.

Die Kündigungen für die 647 Mitarbeiter erfolgen per Ende April, wie es in einem Artikel des Gratisblatts «20 Minuten» heisst, den das Unternehmen gegenüber AWP aber nicht kommentieren wollte. Laut dem Blatt wird die Kapazität des Werks in Lugosch auf die Standorte von Rieker in Tunesien, Marokko und Vietnam verteilt.

Das im günstigen Segment aktive Unternehmen beschäftigt laut Angaben auf der Homepage weltweit rund 20'000 Mitarbeiter, vor allem in Marokko, Rumänien, Slowakei, Tunesien und Vietnam, wo sich eigene Produktionsstätten befinden. Es beliefert etwa 9'000 Detailhändler, hauptsächlich in Europa, mit Schuhen und Accessoires. Geschäftszahlen gibt es nicht bekannt. (aeg/sda/awp)

Schweizer Künzli-Schuhe kommen bald aus Albanien

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Empörung nach Landung am Mont-Blanc

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Khashoggi-Mord: Hinweise belasten Saudi-Kronprinz

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese 7 wollen heute die Frauenquote in der Teppichetage kippen

Nur wenige Tage nach dem Frauenstreik befasst sich der Ständerat heute mit einer gleichstellungsrelevanten Forderung. Doch 7 Männer wollen den Vorschlag bachab schicken.

Am Mittwoch entscheidet der Ständerat über die Revision des Aktienrechts. Hört sich unspektakulär an? Ist es aber keineswegs. Denn die Reform hat es in sich. Ihr Ziel ist eine Modernisierung des Aktienrechts. Was dabei am meisten zu Reden gibt, ist der Vorschlag des Bundesrates für einen Zielwert der Geschlechterverteilung in grossen börsenkotierten Unternehmen: Im Verwaltungsrat sollen Frauen und Männer zu mindestens 30 Prozent und in der Geschäftsleitung zu mindestens 20 Prozent …

Artikel lesen
Link zum Artikel