Wirtschaft
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Wie ein junges Paar den Schweizer Physio-Markt überrollte

Christoph (33) und Martina Landolt (34) haben innert weniger Jahre eine Kette von Physiozentren aufgebaut. Das Geschäft läuft.

Benjamin Weinmann / ch media



Spannungen im Nacken, ein Zwicken im Rücken, Schmerzen in der Kniebeuge: Das Leiden anderer Leute ist das Geschäft des Ehepaars Christoph (33) und Martina Landolt (34). Und das Geschäft mit den körperlichen Gebrechen brummt. Ihre Kette «Physiozentrum» bringt es bereits auf elf Standorte.

Mit Physiozentrum ist innert Kürze die grösste Physio-Kette des Landes entstanden. Heute bestehen elf Filialen.

Mit Physiozentrum ist innert Kürze die grösste Physio-Kette des Landes entstanden. Heute bestehen elf Filialen. Bild: Adi Jaeck

Ihr Unternehmen hat sich innert kürzester Zeit zur grössten reinen Physio-Kette im Land entwickelt. Für dieses Jahr sind mindestens sechs weitere Geschäfte geplant. Langfristig sieht das junge Paar ein Potenzial von rund 30 Filialen.

Dabei hat alles erst vor ein paar Jahren begonnen: 2010 eröffnet Martina Landolt mit einer Kollegin einen acht Quadratmeter grossen Physiotherapie-Raum in Uster ZH. Ihr Ehemann Christoph ist zu dieser Zeit noch als Journalist tätig, zuerst beim «TagesAnzeiger», dann bei der «Weltwoche». Im Zuge einer Recherche macht er Bekanntschaft mit Christoph und Sara Hürlimann, den Gründern von «Zahnarztzentrum.ch», dem grössten Dentalmedizin-Anbieter der Schweiz mit 33 Filialen. Ihnen erzählt Landolt vom Traum seiner Frau und ihm, eine Physiotherapie-Kette aufzuziehen.

70 neue Stellen geplant

Und dann geht es plötzlich schnell: Die Hürlimanns sind von der Idee begeistert. Zusammen mit den Landolts gründen sie 2011 die Physiozentrum AG, an der sie zu je 50 Prozent beteiligt sind. «Sie verschafften uns Zugang zum nötigen Startkapital», sagt Landolt. Von da an geht es Schlag auf Schlag, eine Neueröffnung folgt auf die nächste. Stets an zentralen Lagen wie dem Zürcher Bahnhofplatz, wo die Landolts ihr grösstes Zentrum mit rund 700 Quadratmetern betreiben.

Martina Landolt und Christoph Landolt

Martina und Christoph Landolt. Bild: Keiko Saile

Inzwischen wird die Expansion von den Banken finanziert. «Sie werfen uns das Geld praktisch hinterher», sagt Landolt. Alle Filialen seien profitabel, und der Gesamtumsatz betrage knapp 16 Millionen Franken.

Gleichzeitig betont Landolt, dass es gelte, das starke Wachstum bewältigen zu können. Eine Expansion nach Deutschland oder in die Westschweiz sei kein Thema. «Wir sind jetzt schon ständig in der ganzen Deutschschweiz unterwegs, um die bestehenden Filialen zu besuchen und neue Standorte zu evaluieren.»

Personal-Markt ist ausgetrocknet

Die grösste Herausforderung sei die Suche nach Personal, sagt Landolt. Ein Vorteil sei aber das Umsatzmodell, das die Firma Angestellten anbiete. In Zürich zum Beispiel erhalte eine neu ausgebildete Physiotherapeutin im ersten Monat einen Fixlohn von 6500 Franken.

Danach sinkt er, doch erhalten die Angestellten eine Beteiligung am Therapiepreis, wodurch sie ihren Lohn steigern können. «Wir setzen auf unternehmerische Mitverantwortung», sagt Landolt. So könnten die Angestellten bis zu 8000 Franken monatlich verdienen.

Inzwischen arbeiten 130 Personen für «Physiozentrum», 70 weitere kommen bis Ende Jahr hinzu. Jeder zehnte Absolvent des Physiotherapie-Lehrgangs an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften heuert beim Jungunternehmen an. Doch das reicht nicht. Der hiesige Markt ist ausgetrocknet. Deshalb stammt die Hälfte von Landolts Therapeuten und medizinischen Masseuren aus Deutschland und Österreich.

Kritik an Konkurrenz

Und was machen die Landolts besser als die Konkurrenz? «Wir sind vor allem moderner im Auftritt und flexibler, was die Öffnungszeiten anbelangt», sagt der gebürtige Rorschacher.

Modern heisst: Die Firma hat eine Website, auf der Terminbuchungen online gemacht werden können, und je nach Standort bis 20.30 Uhr geöffnet. Ausserdem hat jedes Zentrum Empfangspersonal, das die Administration übernimmt. Damit könne man pro Tag und Therapeut zwei zusätzliche Patienten empfangen.

Viele Konkurrenten würden ob des rasanten Wachstums von «Physiozentrum» die Nase rümpfen, sagt Landolt. «Wir kommen halt frisch daher und haben einen mit modernsten Geräten ausgestatteten Trainingsraum, während es bei vielen Physiotherapeuten immer noch so wie in den 70er-Jahren aussieht, mit vergilbten Vorhängen statt separaten Zimmern.»

Pro Standort investieren die Landolts rund eine Million Franken. Ein Ende des Physio-Booms sieht Landolt derzeit nicht. «Die meisten Menschen werden auch noch in zehn Jahren den ganzen Tag am Computer arbeiten, die Bewegung kommt zu kurz.» Inzwischen haben die Landolts das Angebot ausgeweitet, unter anderem mit Kiefer-Therapien für Menschen, die mit den Zähnen knirschen, und mit Beckenbodentherapien gegen Inkontinenz sowie für ein besseres Sexualleben.

Beim Branchenverband Physioswiss will man den neuen Marktführer nicht kritisieren. Dass auch in der Physiotherapie nun Ketten entstehen, wie schon bei den Zahn- und Hausärzten, sei nicht verwunderlich. Insbesondere in der Administration könnten so Kosten gespart werden, sagt Verbandschefin Pia Fankhauser.

Aber: «Physiozentrum ist vor allem an stark frequentierten Orten in grösseren Städten präsent. Dabei darf man nicht vergessen, dass es auch die kleinen Anbieter in der Peripherie braucht, die zum Teil auch Hausbesuche machen bei Menschen, die nicht mehr mobil sind.» Diese Arbeit möge nicht ganz so profitabel wie ein modernes Zentrum sein, sagt Fankhauser. «Aber dort geschieht die Grundversorgung, ohne die Kleinen ginge es nicht.»

Verdoppelung der Kosten

Auch Fankhauser glaubt, dass der Markt weiter wachsen wird. Seit 2018 zählt der Verband erstmals mehr als 10'000 Mitglieder – fast doppelt so viele wie vor 20 Jahren. Vermehrt suchten Patienten von sich aus direkt einen Physiotherapeuten auf, ohne zuerst die Verordnung beim Hausarzt zu holen, sagt Fankhauser. Mit Verordnung jedoch geht das Wachstum auf Kosten der Allgemeinheit, da die Grundversicherung die Kosten übernimmt.

Tatsächlich haben sich diese in den letzten 20 Jahren ebenfalls verdoppelt. Der Verband weist darauf hin, dass die Gesamtkosten der ambulanten Behandlungen allerdings noch stärker gestiegen sind.

Das Wachstum habe mit der Demografie zu tun und mit der Verlagerung von stationären zu ambulanten Behandlungen, sagt Fankhauser. «Die Menschen werden älter, bleiben länger daheim und wollen gesund und schmerzlos leben.» (bzbasel.ch)

Kensch?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 04.02.2019 22:45
    Highlight Highlight Da b kam kürzlich ein fast 80-jähriger Nachbar Physio verordnet, weil er wegen einem Eingriff am Kopf eine Woche im Spital lag ... Der ginge besser regelmässig spazieren. Unser System ist kränker als die Patienten an sich!
  • Kateforever 04.02.2019 18:31
    Highlight Highlight Arbeiten auf Provision. Völlig falscher Ansatz.
    Unsere Dorfpraxis läuft seit 25 Jahren sehr gut. Aber wir saugen die Patienten nicht aus. Wenn sie gesund sind schliessen wir die Therapie ab und locken sie nicht auf Kosten der KK weiter zu uns in die Physio. Zudem sind viele Physiotherapien zu Fitnessstudios umfunktioniert worden wo den Patienten das blaue vom Himmel versprochen wird wenn sie diese Matratze oder diesen Stuhl kaufen.
    Es geht nicht immer ums Geld. Diesen Beruf sollte man ausüben wenn man am Menschen und dessen Gesundheit intressiert ist.
  • malu 64 04.02.2019 17:58
    Highlight Highlight Diese Unternehmer machen es richtig! Ich frage mich sowieso, warum das nicht mehr Arbeitgeber machen. Belohnungen für gute Arbeitsqualität, für Effizienz, für gutes Entsorgunsmanagment, für Umsatzseigerung usw. Beide Seiten profitieren davon.
  • Charming 04.02.2019 14:20
    Highlight Highlight Habe viel Erfahrung mit Physios (seit 50 Jahren!). Das Hauptproblem sehe ich bei den Ärzten, welche sehr schnell Physio-Verordnungen ausstellen. Diese passive Behandlung wäre der Anfang, nachher sollte der/die Patient/in eben aktiv selber regelmässig und intensiv trainieren - doch genau dies tun sie eben nicht (zu faul)! Somit sind die max. 36 Sitzungen nur eine temporäre Lösung ohne Nachhaltigkeit!
  • Thomas Vetsch 04.02.2019 13:55
    Highlight Highlight Physiotherapie boomt, und das hat verschiedene Gründe. Aufgrund von demographischen veränderungen in der Gesellschaft nimmt, wie im gesamten Gesundheitswesen, der Bedarf an therapiebedürftigen Menschen zu. Zudem gibt es immer mehr Krankheitsbilder die sich effizient und nachhaltig mit Physiotherapie behandeln lassen. Dies ist teilweise auch mit robusten wissenschaftlichen Studien hinterlegt und kann eine Operation unter Umständen verhindern.
    Mehr Behandeln = mehr einkommen ist problematisch. Doch bei einem Stundensatz von 100.- (nicht Stundenlohn) kann ein vernünftiges Einkommen nur durch längere Arbeitstage erreicht werden.
  • Jango16 04.02.2019 12:33
    Highlight Highlight Liebe Watson

    Dieser Artikel ist nichts anderes als nicht deklarierte Werbung. Ist schon klar dass auch ihr Geld verdienen müsst aber bitte nicht auf Kosten des Physiotherapeuten Berufs.

    In den Kommentaren wurde schon einiges erwähnt was am Sytem krankt (Gesundheitssystem und bei diesem Start-Up). Dass aber wir Physiotherapeuten hinhalten müssen für die hohen Gesundheitskosten in der Schweiz zeugt von einer gewissen, bewussten Desinformation (seitens der Politik und der Krankenkassen).

    Liebe Watson, interviewt mal den Physiotherapeutenverband über Kostenentwicklung in der PT und über Tarife!
  • Edwin Schaltegger 04.02.2019 10:29
    Highlight Highlight Die verdienen sich eine "goldene Nase" auf Kosten der KK-Grundversicherungen, sprich Allgemeinheit. Hier muss ein gesetzlicher Riegel geschoben werden. Wellness/Fitness verschmilzt immer mehr mit der Physiotherapie. Das ist ein Kostentreiber par exellence!
    Ich machte selbst Erfahrungen bei meiner Phydiotherapie nach einem Achillessehnenriss. Ich habe diese nach 10 Sitzungen freiwillig abgebrochen und zu Hause die Übungen erfolgreich weiter gemacht. Hier scheint überhaupt keine Kostenkontrolle zu herrschen!
    • Fabio74 04.02.2019 13:14
      Highlight Highlight Du hast einmal mehr keine Ahnung von irgendwas.
      1. Wer ohne Arzt sprich Verordnung hingeht zahlt ALLES selber.
      2. Wer von einem Arzt Physio verschrieben kriegt, geht normalerweise 9x hin weil so viel kriegst du pro Verordnungen.
      Über weitere Verordnungen entscheidet der Arzt!
      Die Physio verdient via KK also nur wer vom Arzt kommt.
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 04.02.2019 10:07
    Highlight Highlight Was mich noch interessieren würde: Auf wieviel kann der Lohn sinken? Gibt’s einen Mindestlohn? Und wie sieht die Beteiligung am Therapiepreis genau aus, was sind die Bedingungen?
    „unternehmerische Mitverantwortung“ tönt schnell mal gut - ist sie es auch? Resp wie sieht die konkret aus?

  • nib 04.02.2019 09:56
    Highlight Highlight Als ex-Patient war ich schon etwas verärgert wegen der starken Personalfluktion. Was ja auch nicht verwunderlich ist, wenn die Therapeuten 2 Patienten pro Stunde haben, je 25min und 5min Zwischenzeit für Vorbereitungen und Aufräumen. Ein Knochenjob.
    • Schantall-jennifer 04.02.2019 10:08
      Highlight Highlight Die 5min Zwischenzeit kannst du streichen. Nach 25min steht der mächste Patient da
    • oliversum 04.02.2019 11:25
      Highlight Highlight das ist bei jeder Physio-Praxis so...
    • /dev/null 04.02.2019 15:20
      Highlight Highlight Ich war dort auch mal Kunde. Bis sie dann einen Masseur ohne Anerkennung hatten, und ich so nicht über die Zusatzversicherung abrechnen konnte.. ausserdem alle drei Monate das halbe Team neu.. naja..
  • Ürsu 04.02.2019 09:55
    Highlight Highlight Das sieht für mich nach "rasant nach oben und ebenso schnell nach unten" aus.
  • Coffeetime 04.02.2019 09:08
    Highlight Highlight Man kann für oder gegen solche Zentren sein, sich beschweren, dass die KK Kosten übernimmt - was sicher nicht immer der Fall ist - aber warum kann man einfach nicht mal auch einen Lob aussprechen, dass junge Leute sich getraut haben, eine Firma zu gründen??

    Von denen die Kritik ausüben, wer hat selbst schon mal etwas Grosses versucht? Mal bei sich selbst anfangen zu schauen, wäre evtl. angebrachter. Aber bei den anderen zu nörgeln ist ja sooo viel einfacher.
    • N. Y. P. 04.02.2019 09:13
      Highlight Highlight Die Landolts wurden mit Geld geflutet. Da ist es nicht mehr sonderlich schwierig am Bahnhofplatz eine Filiale zu eröffnen.
    • Coffeetime 04.02.2019 10:06
      Highlight Highlight @NYP Trotzdem haben Sie sich überlegen müssen ob es funktioniert, was sie machen wollen und was nicht, die Verantwortung für den ersten Angestellten übernehmen und und und... nicht jeder kann und macht das und ich finde es bemerkensweŕt. Geld kriegt man nicht einfach so....
    • N. Y. P. 04.02.2019 11:59
      Highlight Highlight @Coffeetime

      Stimmt. Steckt viel dahinter. Sollte man nicht vernütigen.

      Mit soviel finanziellem Schub geht es aber doch ein wenig einfacher den Businessplan umzusetzen.
  • loquito 04.02.2019 09:08
    Highlight Highlight Meine Meinung. In spitälern Physio durch KK bezahlt. Postopperativ oder nicht. Sonst selber bezahlen, mindestens ein Teil. Ich sehe bei mir im Fussball, dass alle mit 300er Franchise zur Physio gehen, als gehöre es zum Alltag. Darauf angesprochen finden diese alle, sie würden ja dafür KK zahlen. Ich würde sowieso bei jungen, gesunden die Franchise auf 2500 erhöhen vei allen. Dafür bei einer sxhweren Krankheit diesen sofort auf 0 reduzieren lassen. Also wer mit 25 Krebs oder so hat, soll nichts zahlen, wer mit 25 bei jeder Grippe und bei jedem Bobo Dr. Und Physio braucht soll Privat sich decken
    • Seni 04.02.2019 11:48
      Highlight Highlight Finde ich eine gute Idee mit der Franchisenerhöhung und mit dem Umgang bei schweren Erkrankungen. Ich habe schon oft diese Erfahrung gemacht, tiefe Franchise, so ist diese sowieso schon aufgebraucht bei 1x Grippe und jährliche Frauenarztvorsorgeubtersuchung und dann kann man sich dann ja für eine Physioverordnung beim Arzt melden.
    • who cares? 04.02.2019 12:34
      Highlight Highlight Es gibt auch Leute, die auf dem Land wohnen. Ich musste nach einem Unfall für ein paar Wochen 1x pro Woche in die Physio und bei uns im Dorf hat es zum Glück eine 700m entfernt. Wäre für mich sehr teuer geworden jedesmal mit dem Zug in die Stadt und dann auch noch den Bus nehmen. Und ich hatte was am Arm, dass wäre noch gegangen, aber mit einer Beinverletztung nur für Physio ins Spital pendlen zu müssen oder jemand müsste sich frei nehmen um mich zu fahren? Nicht ganz zu Ende gedacht, dein Vorschlag.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 04.02.2019 19:56
      Highlight Highlight und was ist mit Chronisch Kranken?
      Die können auch Jung sein und haben sich ihren Scheiss sicher nicht Ausgesucht

      Sollen die auch 2'500.- Zahlen?
  • Pain in the Ass 04.02.2019 09:02
    Highlight Highlight Heute geht ohnehin jeder wegen jedem auch so kleinen Zucken im Nacken zur Physio. Dabei würde ausreichend Bewegung reichen und wäre auch nachhaltiger. Hauptsache die Krankenkassenprämien dürfen wieder steigen, so haben wir einen Grund zu jammern.
    • Fabio74 04.02.2019 13:16
      Highlight Highlight Und? Wer hingeht zahlt ja alles selber. Was stört denn?
      Wegem Zucken geht kaum einer zum Arzt und kriegt Physio verordnet
  • N. Y. P. 04.02.2019 08:56
    Highlight Highlight Von da an geht es Schlag auf Schlag, eine Neueröffnung folgt auf die nächste. Stets an zentralen Lagen wie dem Zürcher Bahnhofplatz,

    Inzwischen wird die Expansion von den Banken finanziert. «Sie werfen uns das Geld praktisch hinterher»

    Pro Standort investieren die Landolts rund eine Million Franken.

    Merke : Beziehung & Geld


    So, ich brauche eine Physio. Mich zwickts im mittleren Zeh. Die Krankenkasse wird mir bestimmt die 18 x 50 Minuten à 86 Franken bezahlen. Die Allgemeinheit wird das gerne bezahlen..

    Angebot generiert Nachfrage. Ein Grundübel im Gesundheitswesen.
    • Fabio74 04.02.2019 13:17
      Highlight Highlight Geh zum Arzt und verlang eine bzw 2 Verordnungen und meld das Resultat
    • N. Y. P. 04.02.2019 14:49
      Highlight Highlight Ist es tatsächlich schon so
      schlimm ?
      Nebenbei, ich traue mir das locker zu, solche Verordnungen zu bekommen.
      Aber, würde mir gegen den Strich gehen. Könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
    • Fabio74 04.02.2019 16:42
      Highlight Highlight Die KK zahlt wenn der Arzt dies verordnet. So läuft das Business.
      Die Verantwortung hat der Arzt zu entscheiden on Physio nötig ist oder nicht. Daher entscheidet dieser über Angebot und Nachfrage.
      Ausser wer selber hin geht und alles selber zahlt
  • wolge 04.02.2019 08:26
    Highlight Highlight Und da fragen wir uns warum die Gesundheitskosten steigen...

    Mitarbeitende erhalten einen Anteil am Therapiepreis... je länger die Therapie geht, desto mehr verdienen sie...
    • Palpatine 04.02.2019 08:55
      Highlight Highlight Hab genau dasselbe gedacht.
      Ansonsten muss das Modell ja nicht schlecht sein.
    • D. Saat 04.02.2019 09:03
      Highlight Highlight @wolge: Eine Physiotherapie wird von einem Arzt verordnet. Nur dann wird sie von der KK übernommen. Eine solche Verordnung beinhaltet max. 9 Sitzungen. Danach ist eine neue Verordnung nötig. Denke demnach nicht, dass dieses Modell effektiv zur Erhöhung der Gesundheitskosten beiträgt.
    • Jein 04.02.2019 09:05
      Highlight Highlight Der Trick ist nicht unbedingt die Länge (obwohl viele Physios in letzter Zeit von 30 zu 40-45 min wechselten), sondern mehr Kostenträger hinzuzufügen (z.B. Aktenstudium, Instruktion Heimübungen). Wobei verglichen mit Ärzten sich das noch in Grenzen hält, gibt auch weniger Möglichkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alsk 04.02.2019 08:18
    Highlight Highlight Eigentlich ein ganz normales Fitness nur dass die Krankenkasse das Abo zahlt... Aka. unsere Prämie!!
    • esmereldat 04.02.2019 10:31
      Highlight Highlight Wie kommst du denn da drauf? Weil im Teaserbild jemand ein Gewicht stemmt?
    • Fabio74 04.02.2019 13:20
      Highlight Highlight Quatsch.
  • Satox 04.02.2019 08:17
    Highlight Highlight kritik an der Konkurrenz? Ich wusste gar nicht, dass Physiotherapie nun zur Massenabertigung wurde... Zentren wahllos in der Schweiz platzieren, nur weil man finanziell die Mittel dazu hat, und so kleinere Praxen zur Aufgabe zwingen. Danke dafür, dass ihr das „miteinander“ was unter Physiotherapeuten eigentlich gepflegt wird, zum „gegeneinander“ gedreht habt.
  • Loeffel 04.02.2019 08:15
    Highlight Highlight Haben wir hier gerade die oder den Kostentreiber der Gesunds- und Krankenkassenkosten vor uns? 😉
    • Fairness 04.02.2019 22:36
      Highlight Highlight Unschuldig an den steigenden Kosten ist die Physio sicher nicht. Nutzen oft sehr fragwürdig. Und Verschreibungen gibts noch und nöcher. Aertebetreiben auch noch slber mehrere Physio- Praxen nd lasten sie gleich slberaus. Masslos!
  • Molty 04.02.2019 08:05
    Highlight Highlight Ambulante Kosten sollten selbst übernommen werden, nicht von der Allgemeinheit. Stationär sollte eine Einheitskasse unterstützend sein, so können die steigenden Kosten gebremst werden.
    • Masche 04.02.2019 09:23
      Highlight Highlight Molty, und dann immer mehr ambulant behandeln, damit die Kosten auf die Patienten überwälzt werden können? Ich meine, eher die Kosten der stationären Behandlung reduzieren. Wozu braucht es dazu einen Dreisterne Hotelbetrieb mit Fünfsternekosten? Ich habe in letzter Zeit einige Fälle mitbekommen, dass Patienten ambulant behandelt wurden, um Kosten zu sparen, und dann wegen Komplikationen kurze Zeiz später wieder im Notfall landeten.
    • Fabio74 04.02.2019 09:31
      Highlight Highlight Und dann alles ambulant machrn. Und wer arm ist bleibt zu Hause und krepiert
    • Molty 04.02.2019 12:46
      Highlight Highlight @Masche:
      Auch ich habevon solchen Fällen gehört. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass es sich dabei um Einzelfälle handelt (und es im Interesse der Spitäler liegt, nicht durch so schwere Fehler 'aufzufallen'). Vom Einzelnen auf Alle zu schliessen wird der Kostensenkung nicht weiterhelfen.

      @Fabio74:
      Wer arm ist erhält Unterstützung, ähnlich wie das Heute schon der Fall ist. Stationäre Aufenthalte müssen gedeckt werden, da diese auch für 'nicht arme' nicht zu zahlen sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lattenknaller 04.02.2019 07:54
    Highlight Highlight Hauptunterschied zur Konkurrenz ist das sie viel Geld haben...
    • Schantall-jennifer 04.02.2019 09:02
      Highlight Highlight Und dass die Behandlungszeiten gelürzt werden (25 statt 30 min). Somit können in 8.5 Stunden mehr Patienten „durchgelassen“ werden. Da die Physiotherapie mit einer Pauschale abrechnet, steigt der tägliche Umsatz. Jedoch auf Kosten des Patienten.
    • 's all good, man! 04.02.2019 10:43
      Highlight Highlight Das machen doch auch andere? Also bei meiner Physio waren es auch immer 25 Minuten - Termine alle 30 Minuten, so dass sie noch 5 Minuten Vorbereitungszeit haben beim Wechsel. Das ist doch ganz normal, nicht?
    • Schantall-jennifer 04.02.2019 11:19
      Highlight Highlight Ja, 25 min behandeln, 5min aufräumen und vorbereiten ist normal( =30min-Rhythmus). Die haben dann noch 20min behandeln mit 5min aufräumen (=25min-Rhythmus)
  • Shlomo 04.02.2019 07:43
    Highlight Highlight Hhhm bei einem Jahresumsatz von 16 Mio und 130 Angestellten zweifle ich daran, dass das ganze Profitabel ist.
    • JoJodeli 04.02.2019 09:11
      Highlight Highlight Über den Daumen gepeilt sehe ich auch keinen Riesengewinn, allerdings auch kein Minus. Mit den heutigen Taxpunkten sind keine grossen Gewinne möglich, egal wie modern oder altmodisch man eingerichtet ist, der Tarif ist für jeden der gleiche
  • Altweibersommer 04.02.2019 07:19
    Highlight Highlight "Unternehmerische Mitverantwortung"? Was soll dieser Schwachsinn? Warum versuchen diese Startups immer, bei den Lohnmodellen ihrer Angestellten zu tricksen?
    • ujay 04.02.2019 12:05
      Highlight Highlight Was soll Mitverabtwortung mit tricksen zu tun haben? Mir sind lieber Mitarbeiter, die nicht nur motivationslos ihre 8 Std. runterspulen, sondern etwas Engagement zeigen. I.d.R. bezahlen Firmen nicht nur Anwesenheitsprämien, sondern es darf ruhig auch gearbeitet werden.
  • Satox 04.02.2019 06:58
    Highlight Highlight Naja, von ehemaligen Mitarbeitern weiss ich, dass nicht alles Gold ist was glänzt in diesem Physiozentrum...

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