Wirtschaft
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Sergio P. Ermotti, CEO of Swiss Bank UBS, speaks during the general assembly of the UBS in Basel, Switzerland, on Tuesday, May 10, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

UBS-Chef Sergio Ermotti erhielt das 264-fache des Tiefstlohns bei der Grossbank. Bild: KEYSTONE

Managerlöhne steigen ungebremst – Gewerkschafter erwägen neue Abzocker-Initiative

Vor vier Jahren wurde die Abzockerinitiative angenommen. Geändert hat sich so gut wie nichts, die Lohnschere in der Schweiz öffnet sich weiter. Eine neue Abstimmung ist möglich.



Das Resultat liess an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Mit 67,9 Prozent sagte das Schweizer Stimmvolk am 3. März 2013 Ja zur Abzockerinitiative, die der Schaffhauser Kleinunternehmer und heutige parteilose Ständerat Thomas Minder lanciert hatte. Der Bundesrat setzte sie vorläufig mit einer Verordnung um, mit der insbesondere die Rechte der Aktionäre gestärkt wurden.

Was aber hat die Initiative konkret gebracht? «Nichts.» Diesen ernüchternden Befund lieferte Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse, am Donnerstag vor den Medien. Seit 2005 veröffentlicht der Gewerkschaftsdachverband jährlich eine Erhebung zur Entwicklung der Managerlöhne. Trotz Abzockerinitiative steigen diese munter weiter.

Der parteilose Staenderat Thomas Minder spricht waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 27. September 2016, in Bern.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Initiative von Thomas Minder hat nichts bewirkt. Bild: KEYSTONE

Travail.Suisse untersucht jeweils die Lohnscheren in 27 Schweizer Unternehmen. Gemeint ist damit das Verhältnis zwischen dem höchsten und dem tiefsten Lohn, wobei gerade letzterer nicht leicht erhoben werden kann, wie Projektmitarbeiterin Miriam Hofstetter erklärte. Lohntransparenz ist weiterhin in vielen Firmen ein Fremdwort. Einige der markantesten Befunde in Zahlen:

40

Bei so vielen Topmanagern beträgt die Lohnschere 1:100 und mehr. Sie verdienen mindestens 100 Mal so viel wie der am schlechtesten bezahlte Mitarbeiter im gleichen Unternehmen. Spitzenreiter ist UBS-Konzernchef Sergio Ermotti, der für das letzte Jahr 13,7 Millionen Franken erhielt, das 264-fache des Tiefstlohns. Dahinter folgen die CEOs von Zurich, Roche, Nestlé, ABB, Novartis und CS. Die beiden Grossbanken UBS und CS sind in der Liste mit Abstand am stärksten vertreten.

6 Prozent

So hoch war der durchschnittliche Lohnanstieg bei den Managerlöhnen in den 27 Grossfirmen. Bei den CEOs war das Lohnwachstum mit 5 Prozent etwas tiefer, aber immer noch deutlich höher als bei der breiten Masse der Beschäftigten in der Schweiz. Das Bild ist allerdings nicht einheitlich. In neun Konzernen sanken die Saläre sogar, so auch in den viel gescholtenen Grossbanken. Klarer Spitzenreiter ist der Detailhandelskonzern Valora mit einem Lohnwachstum von 69 Prozent.

17 Prozent

Entwicklung der Löhne seit 2011.

Entwicklung der Löhne seit 2011. grafik: travail.suisse

Um diesen Wert stiegen die Entgelte in den Chefetagen seit 2011. In jenem Jahr war die Finanzkrise endgültig überwunden, und die Debatte über die Abzockerinitiative erreichte einen Siedepunkt. Die Durchschnittslöhne in der Schweiz stiegen im gleichen Zeitraum nur um 3,4 Prozent. Und viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben kaum ein Lohnwachstum erlebt.

1:51

Die Lohnschere in den untersuchten Unternehmen lag 2011 bei rund 1:45. Im letzten Jahr öffnete sie sich auf über 1:51. Dieser Befund zeigt besonders deutlich, wie die Bezahlung von Gross- und Normalverdienern trotz Minder-Initiative immer weiter auseinanderklafft. Besonders krass ist der Befund erneut bei Valora. Bei CEO Michael Müller öffnete sich die Schere von 1:23 auf 1:59.

4,2 Millionen

Diese Summe erhielt der neue Zurich-Konzernchef Mario Greco im letzten Jahr nicht etwa als Gesamtlohn, sondern für «entgangene Boni» bei seinem früheren Arbeitgeber Generali. Er erhielt also Geld für eine Leistung, die er VIELLEICHT erbracht hätte. Für Gabriel Fischer ist klar: Mit dieser absurden Begründung hat der Versicherungskonzern das mit der Abzockerinitiative eingeführte Verbot von Antritts- und Abgangsentschädigungen umgangen.

epa05723342 Switzerland's Mario Greco, Chief Executive Officer of Zurich Insurance group participates in a panel session on day one of the 47th Annual Meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 17 January 2017. The annual meeting brings together business leaders, international political leaders and select intellectuals, to discuss the pressing issues facing the world. The overarching theme of the 2017 meeting, which takes place from 17 to 20 January, is 'Responsive and Responsible Leadership'.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Mario Greco erhielt Millionen für «entgangene Boni». Bild: EPA/KEYSTONE

Die Boni auf der Teppichetage sind ein Thema für sich. Während sie bei Normalverdienern in der Regel vom Firmenergebnis abhängig sind, gelten bei den Managern andere Regeln. «Wenn der Bonus gleichzeitig mit dem Fixlohn festgelegt wird, ist die Abhängigkeit von der Leistung ein Mythos», sagte der Neuenburger SP-Nationalrat und Travail.Suisse-Vizepräsident Jacques-André Maire.

13

So viele Frauen sassen 2016 in den Konzernleitungen der 27 Firmen. Das entspricht einem Anteil von 6 Prozent. Seit Jahren gebe es in diesem Bereich kaum eine Entwicklung, sagt Fischer. Besser sieht es in den Verwaltungsräten aus, dort hat sich der Frauenanteil in den letzten zehn Jahren auf 24 Prozent verdoppelt. Mit der anstehenden Revision des Aktienrechts soll nach dem Willen des Bundesrats eine Frauenquote eingeführt werden.

Die Chancen, dass sie auch bei der bürgerlichen Mehrheit im Parlament Gnade findet, sind nicht sonderlich hoch. Die Beratungen in der zuständigen Kommission des Nationalrats beginnen diese Woche. Mit der Revision soll auch die Verordnung zur Abzockerinitiative auf Gesetzesstufe verankert werden. Substanzielle Verschärfungen aber sind nicht zu erwarten. Jacques-André Maire jedenfalls macht sich keine Illusionen.

Keine Exzesse bei KMU

«Die Entwicklung bei den Managerlöhnen gefährdet den sozialen Frieden in der Schweiz», mahnte Travail.Suisse-Präsident Adrian Wüthrich. Gleichzeitig räumte er ein, dass nicht alles schief läuft. Bei den KMU gebe es «keine exorbitanten Lohnexzesse». Und die Ablehnung der Vergütungsberichte an den Generalversammlungen betrage in der Schweiz im Durchschnitt 12 Prozent, was deutlich höher sei als in den USA und Grossbritannien, so Wüthrich.

Adrian Wuethrich, Praesident des Vereins

Adrian Wüthrich liebäugelt mit einer neuen Initiative. Bild: KEYSTONE

Vereinzelt wurden solche Berichte auch schon abgelehnt. Doch diese Abstimmungen sind nur konsultativ und nicht verbindlich. Wüthrich forderte von den Managern mehr Zurückhaltung und «schweizerische Bescheidenheit». Andernfalls könnte eine neue Volksinitiative zum Thema werden oder «eine Durchsetzungsinitiative der Abzockerinitiative», wie der Gewerkschaftschef im Gespräch mit watson augenzwinkernd ausführte. Er hält eine breite Allianz für möglich.

abspielen

Konkret geplant ist noch nichts. Man wolle die Beratungen im Parlament über das neue Aktienrecht abwarten, sagte Wüthrich. In welche Richtung eine neue Initiative gehen könnte, zeigen die Forderungen von Travail.Suisse. Dazu gehören mehr Steuertransparenz und ein Solidaritätsbeitrag bei den hohen Einkommen, etwa durch eine Ausdehnung der Steuerprogression.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Carl Gustav 23.06.2017 18:22
    Highlight Highlight Ist es nicht wichtiger wie hoch die Kaufkraft des Typen ist, der die 1 von 1:12 ist?
    Oder denkt ihr wirklich es gäbe so etwas wie Fairness?
    Dann schaut mal in den Spiegel und fragt euch, wie viel die Leute verdienen die euren Kaffee pflücken oder euer IPhone montieren.
    Setzt ihr euch da auch für 1:12 ein?
    Leute wacht auf, wir stehen alle auf der Seite der Profiteure.Also hört auf mit eurem Gejammer, weil es andere gibt die noch mehr haben
    • rodolofo 24.06.2017 07:10
      Highlight Highlight Egoisten aller Länder, vereinigt Euch!
      (Streitigkeiten sind garantiert)
  • flyme 23.06.2017 17:08
    Highlight Highlight Der soziale Frieden, welchen die Schweiz geniessen durfte, basierte auf einer einfachen Abmachung:

    Wir diskutieren nicht über die Verteilung des Kuchens, solange es für alle regelmässig mehr Kuchen gibt.

    Doch seit den 90igern gibt es für die Mehrheit nicht mehr "mehr Kuchen". Die Medianlöhne stagnieren teuerunsbereinigt und im Vergleich zum pro Arbeitsstunde erarbeiteten BIP sinken sie seither um rund 0.7% jährlich. Das heisst, der durchschnittliche Arbeiter bekommt rund 20% weniger von dem, was er selbst erarbeitet hat, als noch Anfangs 90iger.
  • Firefly 23.06.2017 15:03
    Highlight Highlight Grundsätzlich geht es ja nicht einmal um die Höhe der Saläre, sondern um die Tatsache dass diese immer noch wachsen wärend die kleinen Löhne seit Jahren stagnieren oder gar sinken. Da ist was faul im BigBusiness.
  • ThePower 23.06.2017 13:46
    Highlight Highlight Ich bin schockiert😱😱😱
    • karl_e 23.06.2017 15:04
      Highlight Highlight Ich bin weder schockiert noch überrascht. Hätte mich nur gewundert, wenn's anders gekommen wäre.
  • simiimi 23.06.2017 13:10
    Highlight Highlight Lohnexzesse sind in der Tat ein Problem, sind aber eine Angelegenheit zwischen Aktionariat, VR und Management (Principal-Agent Problem). Mir wird schlecht beim Gedanken daran, dass die Sozis da jetzt auch drein reden wollen, zum Glück sind ihre Initiativen immer erfolgslos.
    • Adrian Habegger 23.06.2017 15:01
      Highlight Highlight Die Firmenleotung hat sehr wohl eine Verpflichtung gegenüber ihren Angestellten... Wieso sollen Chefs ständig mehr verdienen obwohl die Gewinne durch die Belegschaft erwirtschaftet werden? Sind strategische Entscheide so viel mehr wert als die eigentliche arbeit??
    • Firefly 23.06.2017 15:22
      Highlight Highlight Äh, die Sozis und der Staat haben die Banken gerettet, schon vergessen?
    • dorfne 23.06.2017 15:35
      Highlight Highlight Früher hiess es: wenn es der Firma gut geht, geht es auch allen Angestellten gut. D.h. alle bekamen bei einer Produktivitätssteigerung mehr Lohn. Heute gilt das nicht mehr. Die Produktivität steigt, der Gewinn steigt und die CEO's und Aktionäre nehmen sich alles, die kleinen Leute kriegen nichts und müssen immer mehr arbeiten. Und Steuern zahlen die Abzocker nur widerwillig, wenn überhaupt. Das ist ungerecht und gefährdet den sozialen Frieden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 23.06.2017 12:58
    Highlight Highlight Ein Lohnunterschied von Faktor 100 reduziert sich auf etwa 50 nach Steuern und Abgaben. Berücksichtigt man auch noch die unterschiedlichen Arbeitszeiten (60 Stunden-Woche, weniger Ferien), reduziert sich der Faktor auf 36. Berücksichtigt man weiter, dass diese CEOs oft nur wenige Jahre ihres Lebens einen so hohen Lohn haben (höchstens ein Drittel) , reduziert sich der Unterschied weiter auf 1:12. Die Sache ist also weniger Extrem als hier dargestellt.
    • Asmodeus 23.06.2017 13:25
      Highlight Highlight @Kronrod

      Mein Vorgesetzter arbeitet jedes Wochenende. Ist soviel auf reisen, dass er seine Familie kaum noch sieht. Auch wenn er in den Urlaub fährt, ist er IMMER zu erreichen und arbeitet in jeder freien Minute.

      Trotzdem verdient er, mit Boni, gerade mal 1/80tel vom CEO.
      Und die Ausrede, dass er nur 1/3 seines Lebens soviel verdient ist noch grösserer Bullshit.

      Mein Chef wird in 80! Jahren nicht auf soviel Kohle kommen wie der CEO in einem Jahr verdient.
    • Kronrod 23.06.2017 15:31
      Highlight Highlight Vielleicht war der CEO früher in der gleichen Situation wie Dein Chef heute.

      Anstatt die Summen generell zu kritisieren, sollte man besser die Einzelfälle anschauen und gezielt diejenigen an den Pranger stellen, die ihre Machtposition ausnutzen um sich gegenseitig auf Kosten der Aktionäre die Löhne zu erhöhen. Ein Beispiel dafür ist die Geschäftsleitung von Dufry (die Betreiben duty - free shops an Flughäfen), die gemäss Finanz & Wirtschaft einen unverhältnismässig hohen Lohn bezieht.
    • dorfne 23.06.2017 15:48
      Highlight Highlight Warum Ihre Aufstellung nicht den Tatsachen entspricht???? Alle arbeitenden "kleinen" Angestellten und mittlere Kader die ich kenne machen a) Gratisüberstunden; müssen b) auch am Wochenende und in den Ferien E-Mails beantworten; gehen c) mit Fieber zur Arbeit; dürfen d) nicht ins Militär und e) nicht schwanger werden; dürfen f) an einer Sitzung keinesfalls dem Chef widersprechen. Und das alles aus Angst um den Job! In der EU warten ja Tausende auf ein Jobangebot aus der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rogidog 23.06.2017 12:55
    Highlight Highlight Die liebe Gier halt: zuviel ist nicht genug....
  • Thomas Binder 23.06.2017 12:30
    Highlight Highlight Das Ausmass von Empathie und damit Moral und Verantwortungsgefühl ist umgekehrt proportional zum Reichtum, selbstverständlich mit den üblichen wenigen Ausreissern auch bei starker Korrelation. Während der Ärmste bei Bedarf sein letztes Hemd verschenkt, sind Superreiche fast immer Psychopathen und die sind alle unmoralisch und oft kriminell. Denn wer auch nur über einen Hauch von Empathie und Gewissen verfügt, lässt spätestens bei einem Vermögen von 50M Bedürftige mit mindestens der Hälfte seines Vermögens an seinem Glück teilhaben und kann deshalb unmöglich jemals Milliardär werden.
    • Asmodeus 23.06.2017 13:21
      Highlight Highlight Ich habe vor mehreren Jahren bei einer schweizer Versicherung im selben Gebäude gearbeitet wie die Geschäftsleitung.

      Jeden Tag lagen im Pausenraum Gipfeli neben einem Kässeli. Wer ein Gipfeli nahm, warf Geld ins Kässeli.

      Alle haben brav bezahlt ausser dem oberen Management. Die waren was besseres.
    • piedone lo sbirro 23.06.2017 14:30
      Highlight Highlight @Asmodeus

      die letzteren sind eben genau jene, welche sich dann sonntags gerne als vertreter des mittelstandes abfeiern lassen wollen.
    • PaLve! 23.06.2017 17:29
      Highlight Highlight Besser kann mans nicht sagen.
  • Pisti 23.06.2017 12:14
    Highlight Highlight Sollen doch die CEO's der Grossunternehmen verdienen was sie wollen. Das sind private Aktiengesellschaften, das geht uns nichts an.
    Bei Staatsbetrieben muss man schon eher hinschauen. Und wo am meisten Geld verbraten wird und auch fürstliche Löhne bezahlt werden, sind die ganzen privaten Organisationen der Asylindustrie. Da gilt es jegliche Zahlungen mit Steuergeldern zu unterbinden.
    • Matthias Studer 23.06.2017 12:56
      Highlight Highlight Stimmt nicht ganz. Denn wenn sie nicht arbeiten, muss der Staat einspringen.
      Faustregel, je weniger jemand verdient, um so mehr muss der Staat (Steuerzahler) aufkommen. Und ich spreche nicht nur von Arbeitslosen. Auch Woorkingpoor und Rentner.
    • piedone lo sbirro 23.06.2017 13:10
      Highlight Highlight @Pisti

      perfektes weltwoche mantra - haben sie uns noch den entsprechenden link dazu? vielen dank!

      erlauben sie mir, auch ihnen folgende fragen stellen zu dürfen:

      1. die schweiz (der staat&bürger) und die banken profitieren von ausländischem kapital - schwarzgeld, jahrzehntelang (inform.-austausch ist neu). darunter potentaten-gelder von diktatoren welche ihr volk berauben.
      ist es da noch angebracht ständig gegen asylanten zu hetzen?

      2. sind sie sicher, dass sie es als palmwedler des geldadels eines tages selber zum multimillionär schaffen?
    • Firefly 23.06.2017 14:52
      Highlight Highlight Der Staat hat die Banken gerettet, schon vergessen? Wenn du was von privat und nicht einmischen erzählst, dann sei wenigstens konsequent. Eingemischt haben wir uns schon lange, auf Folge von Hilferufen.
  • Uslandschwiizer 23.06.2017 11:20
    Highlight Highlight Ein bischen Recherche statt alles einfach von travail-suisse kopieren wuerde Watson gut tun:
    Mario Greco erhielt nicht "Geld für eine Leistung, die er VIELLEICHT erbracht hätte" sondern fuer eine Leistung die er bei Generali bereits erbracht hat. Dafuer erhielt er variable Verguetungen mit ueber Jahre gesperrten Aktien/Optionen (langfristiges Denken), die beim Stellenwechsel verfallen. Zuerich hat ihn fuer diesen Verlust entschaedigt mit einem Zuerich Aktien/Optionen paket (wieder langfristiges Denken) gleicher Hoehe. (kann man im Annual report 2016 der Zuerich nachlesen)
    • atomschlaf 23.06.2017 12:33
      Highlight Highlight Musst Du die linkspopulistische Propaganda unbedingt mit Fakten stören? ts... ts...
    • Peter 23.06.2017 13:16
      Highlight Highlight "Langfristiges Denken" bedeutet, dass man sich entsprechend lange an eine Firma binden sollte. Geht man vorher weg, entfallen diese Ansprüche, und man sollte vom neuen Arbeitgeber auch nicht für diesen "Treuebruch" entschädigt werden. Solche Praktiken sagen einiges aus über die Mentalität auf den Chefetagen. Und Grecos Aktien bei Generali wären 2019 definitiv fällig geworden. Es ging eben doch auch um künftige Leistungen.
    • Disclaimer 23.06.2017 13:55
      Highlight Highlight @Uslandschwiizer: Evtl. gibt es einen Grund wieso diese verfallen sind. Vermutlich weil er die Bedingung nicht erfüllt hat...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 23.06.2017 10:58
    Highlight Highlight wieso eigentlich spielt bei den Managern der Wettbewerb nicht? den Propagieren die Wirtschaftsheinis doch immer, wenn es darum geht die Kosten zu senken. so gut können die jetztigen ja nicht sein, wenn man die Banken retten muss. da müsste es hunderte Bewerber geben.
    • atomschlaf 23.06.2017 16:28
      Highlight Highlight @Firefly: Bei diesen Positionen spielt nicht der Markt sondern Beziehungsnetze.
      Filz^2
  • piedone lo sbirro 23.06.2017 10:46
    Highlight Highlight mit dem bankgeheimnis sind UBS/CS usw. nach wie vor die größten offshore-oasen der welt – trotz kunden-informationsaustausch.

    24000 mrd. franken ausländisches geld wir in der schweiz verwaltet, mehr als doppelt so viel geld wie aus dem inland.

    siehe bericht 10vor10:
    http://www.srf.ch/sendungen/10vor10/extremwetter-fluechtlinge-im-mittelmeer-freimaurer

    http://www.20min.ch/finance/news/story/Schweizer-Banken-bunkern-Rekord-Vermoegen-15165991
    • atomschlaf 23.06.2017 11:00
      Highlight Highlight Und was genau ist daran schlecht?
    • piedone lo sbirro 23.06.2017 11:22
      Highlight Highlight @atomschlaf

      ...dass ihre parteiobrigen stacheldrahtzäune propagieren, währenddessen sie das bankgeheimnis und offshore-oasen schützen, welche für ein weltweites wohlstandsgefälle sorgen und somit zu flüchtlingsströmen führen.

      bitte auch mal selber über den tellerrand denken.

      weshalb sie als einfacher lohnempfänger und steuerzahler das bankgeheimnis und die abzockerlöhne verteidigen bleibt wohl für immer ihr geheimnis... als palmwedel der geldelite werden sie nicht zum milliardär...
    • atomschlaf 23.06.2017 12:10
      Highlight Highlight @piedone: Ich habe keine Parteiobrigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 23.06.2017 10:38
    • simiimi 23.06.2017 13:01
      Highlight Highlight Hoffe es ist nicht zu heiss heute unter dem Aluhut
    • piedone lo sbirro 23.06.2017 13:43
      Highlight Highlight @simiimi

      danke tausend für die blumen!

      so gnadenlos meine rechte faust in den filmen - so gnadenlos meine links auf watson.
  • pontifex_maximus 23.06.2017 10:36
    Highlight Highlight Mich erstaunt immer wieder, wie sich ein Grossteil der Bevölkerung über dieses Thema aufregen kann. Das kann für mich nur Bedeuten, dass viele mit ihrem Leben und der eigenen Leistung unzufrieden sind. Wer mit sich und seinem Leben zufrieden ist, der muss nicht auf das schielen, was andere haben.
    Ich verstehe auch nicht, wie man für etwas stimmen kann, dass eigentlich für niemanden einen wirklichen Vorteil bringt, sondern nur Nachteile für alle. Ich sehe auf einer Pro/Contra-Liste über tiefere Managerlöhne keine wirklichen Vorteile. Gerechtigkeit? Ist ein sehr subjektives Empfinden!
    • Wilhelm Dingo 23.06.2017 11:03
      Highlight Highlight Vortel 1: Bei der Beschneidung der obersten Kader ist mehr Lohnsumme vorhanden für die anderen
      Vorteil 2: Bei tieferen Topmanagerlöhnen gerät die mittelfristige Ausrichtung mehr in den Fokus, das hilft den Personal, der Volkswirtschaft und auch dem Aktionär.
    • MBArocsTrucker 23.06.2017 12:09
      Highlight Highlight Das hat rein garnichts damit zu tun dass man mit seinem Leben und den eigenen Leistungen nicht zufrieden sein soll.
      Ich habe überhaupt kein Problem damit der unteren Mittelschicht anzugehören und trotzdem bin ich gegen solche Löhne. Überall wird gejammert man könnte das Geld ja besser verwenden. Warum nicht hier? Warum fliessen solche Summen nicht in die Bildung, Umweltschutz, etc?
    • dorfne 23.06.2017 12:46
      Highlight Highlight @Pontifex. Wissen Sie, es gibt Menschen die haben auf Drängen der Grossbanken einen grossen Teil ihrer Pensionskassengelder in Lehman-Papiere gesteckt und bei der Finanzkrise dann alles verloren. Und was haben die CEO's gleichzeitig gemacht? Sie haben Millionenboni kassiert! Sich vom Staat "retten" lassen! Verluste und Bussen von der Steuer abgesetzt! Wissen Sie auch, dass die Grossbanken am Paradeplatz viel Geld vom Amt für Denkmalschutz kassieren. Es ist zum Haaröl.....en.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 23.06.2017 10:35
    Highlight Highlight Was sind die Ursachen, dass Verwaltungsräte und Aktionäre derart hohe Löhne akzeptieren?
    • Asmodeus 23.06.2017 11:04
      Highlight Highlight Sie schieben sich gegenseitig Verwaltungsratsmandate zu.

      Achte mal auf die Firmenstrukturen. Da hat Firma A diverse Aktien von Firma B.
      Verwaltungsrat der Firma A wird also auch Verwaltungsrat der Firma B.

      Deswegen haben wir in der Schweiz auch Leute (Parlamentarier inklusive) die 4-8 50% Stellen als Verwaltungsräte haben.

      Die verdienen ein Schweinegeld ohne etwas dafür zu leisten.
    • Wilhelm Dingo 23.06.2017 12:30
      Highlight Highlight @Asmodeus: das gäbe eine schöne Grafik! Ob das den Leuten die Augen öffnen würde?
    • Asmodeus 23.06.2017 12:58
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo

      Quelle: Roche.com

      André Hoffmann

      Vizepräsident des Verwaltungsrats der Roche Holding AG, Basel, Schweiz

      Mitglied des Verwaltungsrats von:
      Inovalon Inc., Bowie, USA
      Amazentis AG, Lausanne, Schweiz,
      Genentech Inc., South San Francisco, USA,
      Massellaz SA, Morges, Schweiz (Präsident)

      Stiftungsratsmitglied bei 15! philantropischen Stiftungen und Wohltätigkeitsorganisationen.
      Davon 6 Mal als Präsident, 1 Mal als Vizepräsident, 1 Mal als Kassier und 1 Mal als Sekretär.

      Der Mann hat Anstellungen bei 20 verschiedenen Stellen. Der wird sicher viel leisten pro Anstellung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 23.06.2017 10:30
    Highlight Highlight Sinnlose Neiddebatte.

    Kratzt es einen Durchschnittsverdiener, ob ein Top-Manager 500'000, 1 oder 10 Millionen verdient?

    Nein, entscheidend ist, dass es vielen Arbeitnehmern immer weniger gut geht, weil die Löhne stagnieren aber KK-Prämien und Wohnkosten immer weiter steigen und auch die Hochpreisinsel von allen Seiten protegiert wird.

    Dort lägen die wahren Probleme der Arbeitnehmer, aber um diese anzugehen stehen sich die Linken oft selbst im Weg, nicht zuletzt wegen ihrem Öko-Fimmel (Stichworte Kulturlandinitiative, Fair-Food-Initiative, etc.)
    • Asmodeus 23.06.2017 11:02
      Highlight Highlight @Atomschlaf
      Wenn ich Lohntechnisch aufgrund "schlechter Ergebnisse" eine Nullrunde schiebe und der CEO dafür im Gegensatz 10 Millionen CHF in den Arsch geblasen kriegt... JA DANN KRATZT ES MICH.
    • Kiril 23.06.2017 11:05
      Highlight Highlight Die Löhne würden ja wahrscheinlich nicht stagnieren, wenn die CEOs und Manager das nötige Geld nicht für den Eigenlohn brauchen würden.
    • FrancoL 23.06.2017 11:35
      Highlight Highlight Es ist keine Neiddebatte es ist eine Debatte für eine flachere Pyramide, mit flacher meine ich keine Gleichmacherei, aber eben eine flachere Verdienstaufteilung, dies für einen nachhaltigen Arbeitsfrieden.

      Ausdrücke: wie "was kratzt den Durchschnittsverdiener", zeigen WIESO eine flachere Pyramide ein Gewinn für die Wirtschaft und Arbeitsfriede wären.
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  • Denk-mal 23.06.2017 10:27
    Highlight Highlight Leider ist keine Lösung in Sicht, im Gegenteil, wenn die Robotik kommt, ersaufen die oberen im Geld und werden noch stinkreicher. Das Ende der Geschichte weltweit, Migration, Arbeitslose zu Hauf "auch in der Schweiz"! Dann aber geht's los mit riesigen Krawallen, ebenfalls weltweit. Wohl sei ich dann, wenn mein Name als Abzocker und schlimmeres, nie im Net auftauchte.
    • almlasdn 23.06.2017 11:41
      Highlight Highlight Bis es zu Krawallen kommt geht es sicher noch eine Weile. Wird aber kein bedingungsloses Grundeinkommen für alle eingeführt, werden wir elendig leben müssen, bevor die Krawalle kommen.
      Im Moment bleibt nur zu hoffen, dass sich die "Geldhaber" nicht zu viel Macht sichern, ansonsten könnte das böse enden.

      Natürlich wäre das aber eher in ferner Zukunft der Fall und auch nur Spekulation von mir :)
    • Denk-mal 23.06.2017 12:09
      Highlight Highlight Das Grundeinkommen ersetzt nie gute Arbeit, schreibe absichtlich "Arbeit". Ich bin pensioniert und war zum Glück nie arbeitslos. Meine Frau schrieb mal 150 Bewerbungen bis es klappte. Sie wäre beinahe ob den z.T. biligen Abweisungen oder "gar" keinen Antworten krank.
    • MBArocsTrucker 23.06.2017 12:13
      Highlight Highlight Trübe Aussichten, aber ich denke es wird sich wohl oder übel dahin entwickeln...
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  • FrancoL 23.06.2017 10:23
    Highlight Highlight Man kann es benennen wie man will, aber das System hinkt nicht nur ganz an der Spitze!

    Was es braucht für einen Arbeitsfrieden ist eine ETWAS flächere Verdienstpyramide und da meine ich keine Gleichmacherei, sondern ein moderater Ausgleich von der Spitze zur Basis.

    Man darf nicht nur immer die Spitze betrachten, es hat auch in den anderen Ebenen Mitarbeiter die weit überbezahlt sind. Das geht bei der Diskussion der Spitzenlöhne ganz vergessen. Auch beim mittleren Kader sollte der langfristige Erfolg entlohnt werden und nicht der kurzfristige Profit.
  • piedone lo sbirro 23.06.2017 10:12
    Highlight Highlight lohndiskriminierung - gefördert von bürgerlichen politikern, der wirtschaft und economiesuisse, die sich gegen lohntransparenz wehren um ihre eigenen taschen zu füllen.

    sie wollen die arbeitgeber nicht auf schwarzarbeiter und lohndumping kontrollieren, sie wollen keine steuerkommissäre, die steuerhinterzieher entlarven. nein, sie geben diesen sogar eine steueramnestie!
    • TheMan 23.06.2017 15:09
      Highlight Highlight Piedone wer möcht ih die EU? Wer wollte die PFZ? Wer Unterstützt die Wirtschaft mit dem Kniefall vorlder EU? Deine Geliebte Linken. Was hat die SP gegen Schwarzarbeit getan? Flankierende Massnahmen, eine Symptombekämpfung von Links. Anstatt das Übel an der Wurzel bekämpfen, verarschen die Linken uns mit Flankierenden Massnahmen die so EU konform sind, das diese nichts Nützen. Danke Linke SP, das Ihr unsere Schweiz so Billig verkauft, da Ihr kein Rückgrat habt.
    • piedone lo sbirro 23.06.2017 15:40
      Highlight Highlight @TheMan

      immer noch die gleiche leier?

      ein EU-beitrittsgesuch der schweiz liegt nicht vor.

      von der PFZ profitieren in erster linie blocher, spuhler, frey und co.

      die gewerkschaften führen ständig lohndumping kontrollen durch auf den baustellen - zum leidwesen von SVP/FDP die die billiglohn-arbeiter importieren und sie im winter in die arbeitslosen-kasse schicken bis zum darauf folgenden frühling.

      lassen sie sich doch mal was anders einfallen - und hinterfragen sie auch mal ihre haltung gegenüber der SVP. denn die tut nichts für sie.

      http://www.watson.ch/!652454861


    • dorfne 23.06.2017 15:57
      Highlight Highlight @TheMan. Ausser der SVP sind alle für die PFZ, alle bürgerlichen Parteien inkl. FDP und CVP. Das können Sie nicht einfach der Linken in die Schuhe schieben.
  • Disclaimer 23.06.2017 10:11
    Highlight Highlight Würde man jedem dieser Abzocker eine Ohrfeige geben, wäre noch lange keine Gerechtigkeit erreicht. Trotzdem würde man sich strafbar machen. Sich einen gigantischen Lohn mit Fakebegründungen auszuzahlen ist aber vollkommen ok. Im Gegenteil. Diese Leute gelten als unantastbar. Weil man ja nicht auf die Steuern des unrechtmässig erworbenen Geldes verzichten möchte. Früher war es das Bankengeheimnis / Steueroasen, heutzutage kann man es einfach ganz offensichtlich machen.
  • piedone lo sbirro 23.06.2017 09:56
    Highlight Highlight so die mär:

    ...SVP/FDP... die selbsternannten parteien der eidgenossen... die parteien des mittelstandes... der einfachen leute... die parteien der ehrlichen steuerzahler... schweizer/innen first...

    die realität:

    ...die arbeiterparteien (der millionäre)... ja zur USR III... ja zu tausenden expats... ja zur lockerung der lex koller... welcome offshore firmen... ja zum bankgeheimnis... ja zu millionen boni zahlungen... nein zur offenlegung der parteienfinanzierung... kampfjets statt bildung ... ja zum rentenabbau... umwelt zerstörung... usw.
  • rodman 23.06.2017 09:08
    Highlight Highlight 1. Nicht die Geschäftsleitung legt ihre Löhne selber fest sondern ein Besoldungskomitee des VR.
    2. Ich finde es fairer, wenn CHF 13,000,000 an einen Job vergeben werden, welche ich mit Einsatz und Begabung, aber ohne Vermögen und Vererbung erreichen kann.
    3. Wenn beim CEO-Lohn dort eingespart wird, fliesst das in die Reserven / an die Aktionäre (ausländische Investoren) - nicht an "Geringverdiener".
    4. CEO-Lohn wird zu einem geringen Teil in Cash und zu einem grossen Teil in Aktien(-Optionen) ausbezahlt.
    5. Höhere Steuereinnahmen in CH bei Lohn des CEO.

    Und jetzt Diskussion :-)
    • Hansdamp_f 23.06.2017 10:00
      Highlight Highlight 1. Das macht es nicht besser.
      2. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
      3. Es sind viele Schweizer Kleinanleger und Pensionskassen investiert.
      4. Die Boni sind immer noch oft zu kurzfristig ausgelegt und wenn der Schaden angerichtet ist, ist der CEO schon weg.
      5. Ist ein schlechtes Argument, auch wird hochgradig Steueroptimierung betreiben.

      Viel relevanter ist:
      1. Solche Löhne gefährden den sozialen Frieden. Sie sind völlig aus dem Ruder gelaufen (ein US-Import).
      2. Es gibt jeweils Boni selbst bei schlechtem Geschäftsgang/Verlust und niemals einen Malus.
    • Domimar 23.06.2017 10:05
      Highlight Highlight Ich finde die Worte "fair" und "Einsatz und Begabung" im Kontext mit 13 Mio. nicht angebracht, aber im Wesentlichen stimmt der Beitrag. Diese CEOs zahlen in der Schweiz steuern, da Wohnsitz in der Schweiz. Wenn sie 10 Mio weniger erhalten, erhält deshalb der einfache Angestellte nicht mehr Geld. Es fliesst weniger Geld in die CH-Wirtschaft. Auch wenn ich's nicht oke finde, dass jemand 13 Mio als Lohn abkassieren kann, da für diese Summe keine entsprechende Leistung erbracht werden kann, so sehe ich auch die positiven Folgen dieses Lohns (Steuern, AHV usw.).
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 23.06.2017 10:05
      Highlight Highlight 2. Das richtige Studium, die richtigen Connections und das nötige Startkapital sind meiner Meinung nötig, um einen solchen Lohn zu erhalten. Harte Arbeit usw. kannst fu vergessen
      3. Im Grunde schon, aber wie wärs, wenn diese Unternehmen mehr soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern übernehmen? Bei jedem Grossverdiener (zB Gehalt höher als 10mio) eine Million abziehen und an die Untersten verteilen wäre schon mal ein kleiner Schritt.
      4. Und? Auszahlen lassen kann man sich immer
      5. Hast du schon an Steuerhinterziehung und Offshorekonten gedacht?
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  • Gubbe 23.06.2017 08:52
    Highlight Highlight Lohnschere ist das falsche Wort. Richtige Abkassierer in Sachen Lohn, gibt es im Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung nur wenige. Ich würde eine Waage als Symbol bevorzugen. Auf der einen Seite das Gehalt der Toparbeitnehmer, auf der anderen Seite alle Lohnempfänger. Wie würde die Waage wohl ausschlagen?
    Aber es ist schon so, dass einige Topempfänger über die Schnur hauen. Zum Trost sei gesagt, dass diesen Personen ein Geldverlust auch weh tut, nur auf höherem Niveau.
    • Tilman Fliegel 23.06.2017 09:19
      Highlight Highlight Für dich ist also alles OK, wenn wenige Topverdiener zusammen gleich viel verdienen wie die grosse Masse der Normalverdienenden? Das ist wohl das Problem, dass die Topverdiener sich ganz selbstverständlich für was besseres halten und also auch "unvergleichliche" Löhne verdienen. Dieser Logik kann ich garnicht folgen, in einer idealen Welt würden alle etwa gleich viel verdienen und nicht aus Geldgier arbeiten, sondern aus Überzeugung.
    • Asmodeus 23.06.2017 09:52
      Highlight Highlight Du glaubst also, bloss weil Dein Hintern auf dem Chefsessel sitzt, wärst Du gleichviel wert wie alle die unter Dir sitzen?

      Diese Aussage ist an Arroganz kaum zu überbieten.
    • FrancoL 23.06.2017 10:18
      Highlight Highlight Man kann natürlich auch mit den völlig falschen Ansatz argumentieren und sich erst recht ist Abseits befördern.
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  • N. Y. P. D. 23.06.2017 08:33
    Highlight Highlight Ich in der Wüste Gobi mit meinem Jeep unterwegs. Es ist 48 Grad, die Sonne brennt vom Himmel.
    Da treffe ich bei meiner Fahrt zwei ausgemergelte Menschen. Den einen versorge ich gleich mit Trinkwasser und bitte ihn einzusteigen.
    Beim anderen, einem weltbekannten Manager (24 Mio/pro Jahr) sage ich STOP.
    1 l Wasser 16 Millionen Dollar.
    Einen Hut gibts für 9 Millionen.
    "Ich würde aber gerne einsteigen"
    Da könnte ich ihnen ein Package anbieten. 2 Liter Wasser, einen Hut umsonst und eine Fahrt in die nächste Stadt für 96 Millionen Dollar. Imbiss ist offeriert. *aufwach*

    • Zitronensaft aufbewahren 23.06.2017 10:22
      Highlight Highlight Mach es doch besser als der Manager und sei menschlich.
      Genau wegen solcher Heimzahlungsfantasien und der Neidkultur der Beführworter wurde doch die erste Abzockerinitiative und 1:12 abgelehnt.
      Dieses "soll er halt in der Wüste verrecken, wenn er mir nicht passt", wiedert mich an 😖.
    • N. Y. P. D. 23.06.2017 11:01
      Highlight Highlight Mit einem Pinselstrich entlässt dieser Herr 15'000 Mitarbeiter. Manchmal auch um Fehlinvestitionen des Managements wieder reinzuholen. In der Wüste kann ich diesem Herrn zeigen, wie das ist, wenn man von der Gnade anderer abhängig ist. So fühlen sich all die Armeen unterbezahlter Arbeiter, die sofort entlassen werden, wenn sie aufbegehren.

      Dieser Herr bekommt bis Ende Karriere um die 400 Millionen Dollar. Mag ich ihm nicht gönnen. Nein. Punkt. Ende.
      Ich denke 116 Millionen wäre noch ein wenig fairer, für das Package.
    • dorfne 23.06.2017 11:42
      Highlight Highlight @Zitronensaft. Menschlichkeit first! Würde jeden Abzocker aus dem brennenden Auto retten. Aber wenn Sie von Neid sprechen....geht es nicht eher um Gerechtigkeit?
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  • rodolofo 23.06.2017 08:22
    Highlight Highlight Der Feudalismus feiert weltweit ein Comeback, und zwar sowohl im Ultraliberalen, deregulierten "Markt-Kapitalismus", als auch im "Staatskapitalismus", dem Nachfolge-System Kommunistischer Kriegs- und Plan-Wirtschaften.
    Nicht an die Party eingeladen sind -wie schon im Mittelalter- die verarmten Massen und die Hunderten von Millionen internen und externen Flüchtlinge, die von Terroristen als Schutzschilde, von Imperialisten als Mittel für Erpressungen und von Rechtsextremen Angstmacher-Parteien für Gesellschaftliche Verhärtung und Demokratie-Abbau missbraucht werden.
    Wem nützt's? Den Oligarchen.
    • Makatitom 23.06.2017 11:00
      Highlight Highlight ganz genau so ist das, und ein grosser Teil der verarmten Massen merkt das leider nicht einmal und wählt die Kapitalfaschisten noch
    • dorfne 23.06.2017 11:45
      Highlight Highlight Immerhin sorgt der Staat zur Zeit noch um ein bisschen sozialen Ausgleich. Der ist aber gefährdet!
    • Asmodeus 23.06.2017 12:45
      Highlight Highlight @Makatitom
      Die grösste Lüge ist immer noch, dass man nur mit harter Arbeit auch auf so einen Level kommt.

      Deswegen gibt es immer noch Nasen die dieses Verhalten verteidigen, weil sie die wahnwitzige Hoffnung haben selbst mal CEO zu sein.
  • Der Rückbauer 23.06.2017 07:56
    Highlight Highlight Die Minder-Initiative war durch die Heerscharen von bestbezahlten Bankoekonomen und -juristen schon ausgehebelt, bevor sie durch das Volk mit grosser Mehrheit angenommen wurde. Wie wurde das gemacht? Die Antwort ist extrem kompliziert und dem Normalo schlecht vermittelbar. Das wäre ein Thema für eine Dissertation. Nur wird sich schlecht jemand finden, der diese Knochenarbeit macht, bei der auch kein Blumentopf zu gewinnen ist, denn der/die Doktorand/in schiesst sich selbst beim ersten Job-Bewerbungsgespräch ab. - Tja, das sind die Grenzen der Demokratie, gesetzt durch die Finanzindustrie.
    • aerdbeerimoeuch 23.06.2017 09:43
      Highlight Highlight Das sind nur die Grenzen der Demokratie im kapitalistischen Staat. Wir sollten aufhören, den Kapitalismus immer als gegeben und einzige Möglichkeit zu sehen.
    • atomschlaf 23.06.2017 10:40
      Highlight Highlight Die Minder-Initiative wurde überhaupt nicht ausgehebelt. Sie funktioniert genau wie vorgesehen: Die Aktionäre haben mehr Macht bekommen.
      Was sie jetzt mit dieser Macht machen, ist ihre Sache.

      Jene, die heute lamentiere, haben schlicht und einfach nicht verstanden, worum es bei der Initiative ging.
    • Asmodeus 23.06.2017 11:05
      Highlight Highlight Dass die Abzockerinitiative nur ein Papiertiger war, war den meisten damals schon bekannt.
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  • MaxHeiri 23.06.2017 07:54
    Highlight Highlight An die Nörgler: Kauft Aktien der jeweiligen Geosskonzerne und versucht die institutionellen Investoren von euer Ansicht zu überzeugen. Es gab dieses Jahr mehrere abgelehnte Vergütungsberichte wie bei GAM. Auch die Abstimmung hierzu bei der CS war knapp und als Warnschuss gedacht!
    • Asmodeus 23.06.2017 09:05
      Highlight Highlight Genau MaxHeiri

      Ich kaufe mir mit meinem normalen Monatslohn Aktien von Abzockerbetrieben um dann mit meiner 1 Aktie gegen die 50 000 Aktien der Millionäre/Milliardäre anzutreten.

      Mol. Das klingt intelligent.
    • Tilman Fliegel 23.06.2017 09:21
      Highlight Highlight Mit was soll ich Aktien kaufen? Mein Geld reicht mir so gerade zum Leben mit ein paar Annehmlichkeiten.
    • Tsunami90 23.06.2017 09:29
      Highlight Highlight Die Ablehnung eines Vergütungsberichts ist aber nicht Verbindlich. Und die Aussage man solle doch Kapital nutzen um die Auswüchse zu bremsen ist eine demokratische Bankrotetklärung!
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  • Scaros_2 23.06.2017 07:41
    Highlight Highlight Die Lohnscherre öffnet sich weltweit und dagegen kann die schweiz nichts machen auch wenn viele das glauben. Man findet immer einen weg so wie bei der 1:12 initiative. Eine der Folgen war, das mehrere AG gegründet wurden in grosskonzernen und das management getrennt von der belegschaft angestellt ist sowie man die unterste schicht der arbeitnehmer ausgelagert hat.

    Wenn sich das globale system ned ändern will kann man als Individuum nichts daran ändern.
    • Tilman Fliegel 23.06.2017 09:22
      Highlight Highlight Wenn die Stimmbürger erwachen, wird sich etwas ändern.
    • Hans Muster (1) 23.06.2017 09:25
      Highlight Highlight Jedes Unternehmen das in einem Land Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchte dazu verpflichten in diesem Land Steuern zu bezahlen und die hiesigen Lohnregelungen anzuwenden. Ansonsten dieser Firma verbieten im jeweiligen Land tätig zu sein. Das ganze europaweit.

      Die Möglichkeiten gibt es, unsere Politiker sind einfach zu feige die Wirtschaft unter Kontrolle zu bringen.

      Ich bin ja grundsätzlich für freie Marktwirtschaft aber was hier mittlerweile auf allen Ebenen passiert ist mehr als fragwürdig.
    • Tsunami90 23.06.2017 09:30
      Highlight Highlight 1:12 wurde abgelehnt ;)
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AHV, IV und Co. prall gefüllt: Kapital der Sozialversicherungen erreicht fast eine Billion

Die Sozialversicherungen haben sich im Jahr 2017 positiv entwickelt. Die Einnahmen stiegen um 3.2 Prozent, während die Ausgaben nur um 1.7 Prozent wuchsen. Damit resultierte ein Ergebnis von 20 Milliarden Franken.

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