Wirtschaft
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Wirtschaft kühlt ab: Bund senkt seine Wachstumsprognose



Die Ökonomen des Bundes haben ihre Prognose für das Schweizer Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr gesenkt. Sie gehen nun von einem Plus von 1.1 Prozent aus, nachdem sie im Dezember noch 1.5 Prozent vorhergesagt hatten. Grund dafür ist der Zustand der Weltwirtschaft.

ZUR EXPORTINDUSTRIE STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, DEM 30. JULI 2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- An employee of Man Diesel & Turbo Switzerland, manufacturer of large-bore diesel engines and turbines, works on a turbine shaft, in Zurich, Switzerland, on June 15, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Mitarbeiter von Man Diesel & Turbo Schweiz, Hersteller von Grossdieselmotoren und Turbinen, arbeitet an einer Turbinenwelle, am 15. Juni 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Schweizer Aussenhandel wird gebremst. Bild: KEYSTONE

Diese verliere stärker an Schwung als bisher angenommen, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mit. Das bremse den Schweizer Aussenhandel und die Investitionstätigkeit. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2018 habe sich die Konjunktur in der Schweiz deutlich abgekühlt.

Die Seco-Experten gehen davon aus, dass die Konjunktur in diesem Jahr nur allmählich wieder Fahrt aufnimmt. Erst 2020 werde die Weltwirtschaft wieder «moderat» an Schwung gewinnen. Im kommenden Jahr werde die Schweizer Wirtschaft daher wieder mit 1.7 Prozent wachsen. Das Seco hält damit an seinen Prognosen vom Dezember fest.

Lohnentwicklung dämpft Konsum

Die Konjunkturabschwächung macht sich gemäss Seco auch am Arbeitsmarkt bemerkbar. Zwar betrage die prognostizierte Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2019 nur niedrige 2.4 Prozent. Doch das Beschäftigungswachstum schwäche sich ab und das Lohnwachstum bleibe gering. Dementsprechend entwickle sich der private Konsum unterdurchschnittlich.

Das Seco betonte ausserdem in der Mitteilung die Risiken für die Vorhersagen. Sollte der Handelsstreit weiter eskalieren, würden die Weltkonjunktur und der Welthandel stärker ausgebremst als in der Prognose angenommen, hiess es. Besonders Zölle «in beträchtlicher Höhe» auf deutsche Autos würden die Schweiz treffen.

Weitere Risikofaktoren sind gemäss Seco der Ausgang des Brexit-Streits, die wirtschaftliche und finanzielle Situation Italiens sowie das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU. (sda/awp)

«Die Landwirtschaft kostet die Schweiz jährlich 20 Mrd.»

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mutbürgerin 14.03.2019 08:44
    Highlight Highlight Ist doch positiv fürs Klima
  • Satanarchist 14.03.2019 08:40
    Highlight Highlight Solche Prognosen nennt man auch oft "eine sich selbst erfüllende Prophezeiung".
  • Fairness 14.03.2019 08:37
    Highlight Highlight Ich mag diese Arbeitslosenzahl nicht mehr hören. Publiziert und redet mal endlich von der international vergleichbaren Erwerbslosenzahl.
    • Stormrider 14.03.2019 09:50
      Highlight Highlight Ja, verstehe das Bedenken. Aber in Zusammenhang mit diesem wenig informativen Artikel der nur die Sichtweise des Bundes meldet, spielt es nicht eine grosse Rolle.

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