DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ist der Mount Everest wirklich geschrumpft? Indien will ihn neu vermessen

25.01.2017, 09:1225.01.2017, 09:20

Der Mount Everest ist der höchste Berg der Welt – seiner genauen Höhe will sich Indien nun noch einmal versichern. Der Achttausender im Himalaya solle zwei Jahre nach dem Erdbeben in Nepal neu vermessen werden, sagte der oberste Landvermesser Indiens, Swarna Subba Rao, am Dienstag der Nachrichtenagentur PTI.

An der weit verbreiteten Annahme, der Berg habe durch das Erdbeben 2015 an Höhe verloren, «gibt es in der wissenschaftlichen Gemeinde Zweifel», sagte Rao. Nach dem Erdbeben hatten Satellitendaten vermuten lassen, der offiziell 8848 Meter hohe Berg habe bis zu einem Zentimeter an Höhe eingebüsst.

Ein fünfköpfiges Expeditionsteam soll Ende des Winters aufbrechen und einen Monat lang alles neu vermessen. Anschliessend sollen binnen 14 Tagen die Daten veröffentlicht werden.

Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 waren im April 2015 etwa 9000 Menschen ums Leben gekommen waren. Das Beben hatte auch eine Lawine ausgelöst, die in einem Basiscamp am Mount Everest 18 Menschen tötete.

Schweres Erdbeben in Nepal

1 / 17
Schweres Erdbeben in Nepal
quelle: epa/epa / narendra shrestha
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Auch wenn die Neuvermessung des Mount Everests tatsächlich eine Schrumpfung belegen würde – er bleibt sicher der höchste Berg der Welt. Der zweithöchste Berg, der in Pakistan gelegene K2, ist mehr als 200 Meter niedriger. Ohnehin wächst der Gigant nach wie vor: Jedes Jahr hebt sich der Himalaya, ein relativ junges Faltengebirge, um rund zwei Zentimeter. Grund dafür ist der Zusammenprall der Indischen mit der Eurasischen Platte. (dhr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Neuer Übertragungsweg bei Noro- und Rotaviren entdeckt: Spucke

Darmkeime können Durchfall und Erbrechen verursachen - oft beides gleichzeitig. Bisher dachte man, die Erreger werden vor allem durch Kotreste übertragen. Nun rückt auch Speichel in den Fokus.

Zur Story