Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Lust auf Mafia-Ferien in New York? Diese Spots musst du besuchen!



Die US-Metropole New York ist nicht nur «die Stadt, die niemals schläft». Sie war und ist eine Hochburg des organisierten Verbrechens. Hier lebten berühmte Mitglieder der sizilianischen (Cosa Nostra) und der jüdischen (Kosher Nostra) Mafia. Hier wurden legendäre Filme und Serien gedreht. Die Stadt vermarktet ihr Mafia-Erbe nicht gerade offensiv. Wer sich aber auf Spurensuche begibt, wird durchaus fündig.

Sparks Steakhouse

TO GO WITH STORY TITLED MOB TRIALS--The body of mafia crime boss Paul Castellano lies on a stretcher outside a New York restaurant after he and his bodyguards were gunned down in this Dec. 16, 1985, file photo. In the new millennium, colorful mob trials are disappearing, much like the mob families whose members once filled dockets around the country. (AP Photo/Mario Suriani/FILES)

Bild: AP

Am Abend des 16. Dezember 1985 begab sich Paul Castellano, der «Pate» der New Yorker Mafia, zum noblen Restaurant an der 46. Strasse in Manhattan. Vereinbart war ein Treffen mit seinem Rivalen John Gotti. Diesem aber stand der Sinn nicht nach einem Steak. Als Castellano und sein Bodyguard ihre Limousine verliessen, wurden sie von einem Killerkommando im Auftrag Gottis niedergemäht. «Sparks Steakhouse» existiert noch heute.

Park Central Hotel

The body of Mafia boss Albert Anastasia lies on the floor of the barbershop at New York's Park Sheraton Hotel after his murder, in this October 1957, file photo. Anastasia was a friend of fellow mob boss Joe Bonanno. (AP Photo)

Bild: AP

Der berüchtigste Killer der Cosa Nostra war Albert Anastasia, auch «oberster Vollstrecker» genannt. Am 25. Oktober 1957 musste er selber dran glauben. An jenem Tag begab sich Anastasia in den Coiffeursalon des Hotels Park Central an der 7. Avenue. Als er es sich auf dem Stuhl bequem machte, betraten zwei Männer den Salon und feuerten so lange auf ihn, bis er tot war. Aufgeklärt wurde der Mord nie. In den Räumlichkeiten befindet sich heute ein Starbucks.

Umberto's Clam House

Umberto's Clam House New York

bild: ap

Die Mulberry Street ist die «Hauptstrasse» von Little Italy in Lower Manhattan und ein Muss für Mafia-Fans. In Haus Nr. 129 wurde Anfang 1972 das Seafood-Restaurant «Umberto's Clam House» eröffnet. Am 7. April des gleichen Jahres wurde hier der Mafiaboss «Crazy Joe» Gallo während eines Essens mit Freunden und Familie ermordet. Die Einschusslöcher in der Wand blieben als Touristenattraktion erhalten. 1999 musste «Umberto's» schliessen. Ein Jahr später wurde es ein paar Häuser weiter neu eröffnet. Am ursprünglichen Ort befindet sich heute ein anderes Restaurant.

Rao's Restaurant

Bild

Mafia-Schiessereien gab es nicht nur in «grauer Vorzeit». In diesem italienischen Restaurant an der 114. Strasse wurde am 22. Dezember 2003 der Mafioso Albert Circelli während eines Streits über eine Gesangsdarbietung von Louis Barone erschossen. Er erhielt 15 Jahre Gefängnis. Rao's ist aus einem weiteren Grund berühmt: Es ist fast unmöglich, einen Tisch zu reservieren, weshalb es schon als «New Yorks exklusivstes Restaurant» bezeichnet wurde.

Triangle Social Club

Mob boss Vincent

Bild: AP

An der Adresse 208 Sullivan St. in Manhattan befand sich das Hauptquartier eines besonders exzentrischen Mafioso: Vincent «The Chin» Gigante. Der ehemalige Boss der Gambino-Familie markierte in der Öffentlichkeit gerne den Spinner, etwa indem er mit Bademantel und Pantoffeln herumlief. Deswegen nannte man ihn «The Oddfather». Mehrere «reuige» Mafiosi bestätigten jedoch, dass Gigante zurechnungsfähig war. Er starb 2005 im Gefängnis.

265 E 10th Street

In this April 18, 1936 photo provided by the New York City Municipal Archives, the police booking photo of Charles “Lucky” Luciano is shown in New York. Over 870,000 photos from an archive that exceeds 2.2 million images have been scanned and made available online, for the first time giving a global audience a view of a rich collection that documents life in New York City. (AP Photo/New York City Municipal Archives, DA Case Files)

Bild: AP New York City Municipal Archives

In diesem unscheinbaren Haus in der Lower East Side wuchs der wohl berühmteste New Yorker Mafiaboss auf: Charles «Lucky» Luciano. Geboren wurde er als Salvatore Lucania auf Sizilien, als Kind wanderte er mit seinen Eltern in die USA aus. Er gilt als «Vater» des organisierten Verbrechens in den USA. Lucky Luciano gründete das erste grosse Verbrechersyndikat, in dem die wichtigsten Familien sich nicht mehr bekämpften, sondern das Geschäft unter sich aufteilten. Als Luciano 1936 verhaftet wurde, gab er als Wohnadresse das Haus seiner Kindheit an.

Midnight Rose

Bild

bild: youtube

An der Ecke Saratoga und Livonia Avenues in Brownsville im Stadtteil Brooklyn befand sich einst dieser Süsswaren-Laden, geführt von einer älteren Dame namens Rosie Gold. Niemand ahnte, dass hier das geheime Hauptquartier der Murder Inc. befand. Sie war das Killerkommando von Lucky Lucianos Verbrechersyndikat und soll mehrere hundert Morde verübt haben. Der Murder Inc. gehörten Mitglieder der italienischen wie der jüdischen Mafia an.

St. John's Cemetery

The tomb of infamous gangster, Charles

Bild: AP

Wer nach Gräbern von Mafiabossen sucht, wird am ehesten auf diesem katholischen Friedhof im Stadtteil Queens fündig. Hier liegen die sterblichen Überreste einiger der prominentesten Wiseguys von New York, allen voran Lucky Luciano (Bild). Auch Salvatore Maranzano, Vito Genovese und Frank Costello wurden hier begraben. Letzter «Zuzug» war 2002 der «Teflon Don» John Gotti.

«Der Pate»

Bild

Der berühmteste aller Mafia-Filme wurde zu einem beträchtlichen Teil an Schauplätzen in New York gedreht. Eine Schlüsselszene spielt in der Mott Street, die einst zu Little Italy, heute aber zu Chinatown gehört. Haus Nr. 128 diente als Kulisse für Genco, die Tarnfirma von Don Vito Corleone. Als er sie verlässt und schräg vis-à-vis bei einem Händler Früchte kauft, wird der von Marlon Brando gespielte «Pate» von zwei Killern niedergeschossen und schwer verletzt.

«Die Sopranos»

Bild

Dieser Ausflug führt auf die andere Seite des Hudson River, nach Bloomfield im Staat New Jersey. Hier befindet sich «Holsten's» Eisdiele, in der die mysteriöse Schlussszene der Kultserie «Die Sopranos» gedreht wurde. Wer Glück hat, kann am gleichen Tisch sitzen wie Tony Soprano (James Gandolfini) und seine Familie. Eines erfährt man jedoch nicht: Wie ging es nach dem abrupten Ende weiter? Hat Tony überlebt?

Und nun: Ruhet in Frieden – die Gräber der russischen Mafiosi

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

Link zum Artikel

Parmelin eröffnet Untersuchung zu Hochseeschiffen

Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

91
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

Parmelin eröffnet Untersuchung zu Hochseeschiffen

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

91
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

Parmelin eröffnet Untersuchung zu Hochseeschiffen

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 15.10.2017 22:32
    Highlight Highlight Das schlimmste Verbrechen, das ich in diesem Artikel sehen kann: "In den Räumlichkeiten befindet sich heute ein Starbucks." ;)
    • Mia_san_mia 16.10.2017 14:28
      Highlight Highlight Haha der ist gut 😂👍
  • Luca Brasi 15.10.2017 20:12
    Highlight Highlight Traurig wie es in vielen Fällen enden musste.
    Möge der Herr ihren Seelen gnädig sein.
    Requiescant in pace. Amen.

Wie aus einer römischen Orgie der Geburtstag von Jesus wurde

Beim Anblick von bunt geschmückten Schaufenstern, dumm grinsenden Samichlaus-Fratzen und an Heiligabend durch Einkaufsstrassen hetzenden Menschen könnte ich kotzen. Doch eigentlich ist das der einzig wahre Sinn des Weihnachtsfests – und das seit über 2000 Jahren.

Puristen verachten das Fest am Ende des letzten Monats im Jahr. «Alles bloss Kommerz, wir feiern unsere eigene Versklavung am Kapitalismus, so 'n Scheiss, dieser Heiligabend!», motzen sie vor sich hin und lehnen den Becher voller Glühwein, der ihr Ticket zur pathetischen Ausgelassenheit sein könnte, kommentarlos ab.

Dem Vorwurf, dass Weihnachten, so wie wir es heute feiern, nur wenig bis gar nichts mehr mit der Huldigung von Jesu Geburt zu tun habe, würden wahrscheinlich sogar Hardcore-Christen …

Artikel lesen
Link zum Artikel