Schweiz

Migros erhöht die Löhne um 0,3 bis 0,7 Prozent

07.11.16, 11:28 07.11.16, 11:46

Migros-Angestellte erhalten mehr Lohn Bild: KEYSTONE

Der Detailhändler Migros erhöht die Lohnsumme 2017 um 0.3 bis 0.7 Prozent. Wie viele Mitarbeitende insgesamt profitieren, ist nicht bekannt. Die Lohnerhöhungen erfolgen individuell.

Dies haben die Migros-Gruppe und ihre Sozial- und Vertragspartner vereinbart, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Das Verhandlungsergebnis gelte für die Mitarbeitenden und Branchen, die dem Migros-Landes-Gesamtarbeitsvertrag unterstellt seien.

Von insgesamt 86'000 Beschäftigten bei der Migros in der Schweiz sind 51'000 oder etwa 60 Prozent unter GAV-Bedingungen angestellt. «Von ihnen werden fast alle profitieren, sowohl in den Verkaufsfilialen als auch in den Migros-Industriebetrieben», sagte Sprecherin Martina Bosshard auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Dem GAV unterstehen rund 40 Unternehmen der Migros-Gruppe. Ein gutes Drittel untersteht gar keinem GAV, der Rest anderen Gesamtarbeitsverträgen, bei Hotelplan etwa dem der Reisebüros.

Seit 2003 hat die Migros nach eigenen Angaben die Löhne um 20.32 Prozent (nominell) und 15.52 Prozent (real) erhöht.

Beim Konkurrenten Coop gibt es im nächsten Jahr eine Lohnerhöhung um 0.5 Prozent. Nachdem Coop mehrere Jahre nur die Mindestlöhne angehoben hatte, wird die Erhöhung der Lohnsumme im Jahr 2017 individuell verteilt. Dabei werden mindestens 70 Prozent der Beschäftigten eine Lohnerhöhung erhalten. (sda)

Besser arbeiten

Löpfe gegen Strahm: «Mit dem BGE wird die Arbeit für alle geadelt» – «Das ist Voodoo-Ökonomie!»

Dieser CEO ist auf der Couch eingeschlafen – und seine Mitarbeiter machen DAS mit ihm

Der Fall Buchli – oder: Warum bloss müssen Mütter andere Mütter haten?

Du willst produktiver sein? Dann solltest du diese 13 Fehler in deinem Büro-Alltag vermeiden

Angst vor Mathe? Das hilft wirklich dagegen

«Wer mit 55 entlassen wird, dem hilft es wenig, wenn er vom RAV in Kurse geschickt wird»

Wie schaffe ich das, was ich mir fürs neue Jahr vorgenommen habe? Walter Mischel, Vater des Marshmallow-Tests, erklärt es uns

Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen

Prokrastination ist die Krankheit unserer Zeit: Warum uns das ständige Aufschieben depressiv macht

Ein notorischer Aufschieber erzählt: «Ich komme mir vor wie ein Drogensüchtiger» 

Bloss keine Kinder jetzt: Apple und Facebook bezahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren ihrer Eizellen

Weil Studierende auch arme Säcke sind: 14 Lifehacks für Studis

Wie du jemandem den dreifachen Mittelfinger zeigst – und 9 weitere unnütze (aber coole) Lifehacks

Diese Comics über unsere Handysucht sind provokativ – aber leider auch sehr, sehr wahr

«Die Produktivität der externen Mitarbeiter ist bedenklich tief»

Ihr denkt: Dank Robotern produzieren wir alle viel mehr – schön wär’s!

8 Grafiken, die zeigen, warum Studenten keine vorige Zeit zum Faulenzen haben (inklusive ETH-Bonus)

Bist du ein Stehauf-Mensch? Lerne, wie du deine eigene Widerstandskraft stärken kannst

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1Kommentar anzeigen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • michiOW 08.11.2016 21:21
    Highlight Wenigstens werden die 5 Rappen sinnvoll eingesetzt;)
    1 1 Melden

Aufstand der Kleinen: Bio-Revolte gegen die Dominanz von Migros und Coop

Im Geschäft mit biologischen Lebensmitteln kommt es zum Angriff auf die Grossverteiler: Eine Beteiligungsgesellschaft will die in die Jahre gekommenen unabhängigen Bio-Läden zusammenführen – und ihnen ein Facelift verpassen.

Am Anfang waren sie allein. Die Biomärkte hatten ihre treue, aber überschaubare Kundschaft, die oft als Kupfer-Wolle-Bast-Fraktion verschrien wurde. Doch in den letzten Jahren ist der Bio-Mief verschwunden. Pumpernickel-Brot, glutenfreie Teigwagen und vegane Glace haben sich zum Massenmarkt entwickelt. Die Kunden wollen sich gesund und mit gutem Gewissen ernähren, auch wenn der Einkauf dadurch teurer wird. Das haben die beiden Detailhandelsriesen Coop und Migros erkannt – und fahren nun die …

Artikel lesen