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epa05618706 Indian people cover with their faces with a cloth during heavy smog in New Delhi, India, 05 November 2016. People in India's capital city are struggling with heavily polluted air after smoke released from fireworks set off during Diwali celebrations last weekend still lingers in the air of the metropolis. The air has forced many local schools - especially those run by the government - to close for the day, and visibility in the city has been reduced to 400 meters.  EPA/RAJAT GUPTA

In einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Luftverschmutzung wurde Delhi im vergangenen Jahr zur am stärksten belasteten Stadt weltweit erklärt. Bild: EPA/EPA

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Indisches Start-Up fängt Smog ein und macht daraus Tinte



In Indien sterben jedes Jahr bis zu einer Million Menschen an den Folgen von Smog. Eine Firma aus New Delhi hat nun eine mögliche Lösung des Problems entwickelt: Aus Russpartikeln macht das Unternehmen Tinte, berichtet die deutsche Tagesschau.

Die Ingenieure haben ein Gerät hergestellt, das die Russpartikel der Abgase einfängt und mit Hilfe eines speziellen Verfahrens in flüssige Tinte verwandelt. «Wir haben hier ein Produkt geschaffen, das rund 90 Prozent der Partikel in den Dieselabgasen nutzen kann», sagte Arpit Dhupar, Mitbegründer von Chakr Innovations, zum Fernsehsender. Aus 500 Kilogramm Russpartikeln könne man 20'000 Liter Tinte produzieren.

Sein Unternehmen arbeite bereits mit grossen Firmen zusammen, sagt Dhupar. Darunter Energieversorger, Immobilien-Investoren und Behörden: «Wir bekommen sehr viele positive Rückmeldungen, auch aus dem Ausland. Die ganze Tinte, die wir hergestellt haben, ist bereits aufgebraucht.»

In einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Luftverschmutzung wurde Delhi im vergangenen Jahr zur am stärksten belasteten Stadt weltweit erklärt. Die Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Feinstaubpartikel werden in der indischen Hauptstadt mitunter um das Zehnfache überschritten.

Chakr Innovations ist nicht das erste Unternehmen in Indien, das auf diese Idee der Abgasnutzung gekommen ist – aber das erste, das ein marktreifes Produkt entwickelt hat. Wann es in Serie gehen kann, steht aber noch nicht fest. (kün)

Wal stirbt, weil er mehr als 80 Plastiktüten im Magen hat

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • PVJ 11.06.2018 11:49
    Highlight Highlight Luft erst verschmutzen, damit man sie nachher wieder reinigen kann? Idee scheint nicht wirklich durchdacht zu sein. Zumal die dazu benötigte Energie wohl aus den gleichen Kohlekraftwerken kommt, die bereits den Smog mitproduziert haben...
  • sheimers 11.06.2018 09:28
    Highlight Highlight Das Pigment für schwarze Tinte und Toner ist seit jeher Russ. Mich würde interessieren, woher der bisher bezogen wird. Ist das auch schon "Recycling", oder wird der extra für die Tinte produziert?
  • Denken hilft 11.06.2018 08:42
    Highlight Highlight Gutes Marketing, aber damit entfernen wir gerade mal 0.000001% des Smogs.
    • Denken hilft 11.06.2018 14:47
      Highlight Highlight Nein, eben nicht.

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