Interview
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Lara Gut fällt im 1. Lauf des Olympia-Riesenslaloms bereits nach wenigen Fahrsekunden aus. bild: screenshot srf

Gut kracht in die Fotografen: «Ich wollte angreifen, zum Glück ist mir nichts passiert»

Für Lara Gut verkommt der Olympia-Riesenslalom zu einem Kurzeinsatz. Trotz Sturz nach einem Innenskifehler sieht sie Positives: «Es war das erste Mal, dass ich wieder bereit war, etwas zu riskieren.» Ihre Disziplinen folgen erst.



Lara Gut, Sie rutschten beim Sturz in die Beine einiger Fotografen am Pistenrand. Geht es Ihnen gut?
Es ist mir nichts passiert, aber die Fotografen leben gefährlich. Es ist mir lieber, am Samstag im Super-G mit blauen Flecken am Start zu stehen und dafür mit einer inneren Ruhe, weil ich weiss, dass ich es versucht habe.

Der Sturz von Lara Gut:

Was ist passiert?
Es war ein klassischer Innenskifehler. Ich hatte mir am Start gesagt, dass ich angreifen und etwas probieren will. Es war das erste Mal, dass ich wieder bereit war, etwas zu riskieren und dafür das Risiko eines Sturzes in Kauf nahm. Bis vor drei, vier Tagen traute ich mich zu wenig, auf diese Weise wäre nichts zu holen gewesen. Jetzt war's halt ein bisschen zu viel. Ich wollte nicht als 20. ins Ziel kommen und mich darüber ärgern, dass ich nichts gewagt habe.

Zu verlieren hatten Sie im Riesenslalom nichts.
Es ist kein Geheimnis, dass im Riesenslalom seit meiner Verletzung noch nicht viel klappt. Es war auch in der Vergangenheit so, dass ich entweder schnell bin oder ausscheide. Der Riesenslalom bleibt eine Baustelle; er ist eine Challenge und ein Prozess. Klar hoffte ich, dass sich der Knopf heute löst. Es wäre schön gewesen, aber es ist auch nicht schlimm. Fehler gehören dazu, ich bleibe positiv.

Lara Gut, of Switzerland, skis down after leaving the course during the first run of the Women's Giant Slalom at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Thursday, Feb. 15, 2018., Thursday, Feb. 15, 2018. (AP Photo/Michael Probst)

Lara Gut rutscht dem Ziel entgegen. Bild: AP/AP

Sie haben sich auf die Handschuhe die Worte «Keep it simple» und «Remember who you are» geschrieben. Was steckt dahinter?
Ich gehe immer mit gewissen Gedanken an den Start. Manchmal bin ich zu verkrampft und vergesse, Spass zu haben und locker zu sein. 'Keep it simple' war ein Motto vor der Saison. Ich war in den Trainings oft in den ersten Läufen schnell, weil ich instinktiv gefahren bin. Dann fing ich an zu studieren, und es wurde komplizierter. Ich bin eine, die den Instinkten folgen muss. Wenn sich der Kopf einschaltet, werde ich nicht schneller. (sda)

Das Schlussresultat:

Image

Shiffrin holt Gold, Holdener fährt knapp am Diplom vorbei. bild: screenshot srf

Das wurde aus den 17 Schweizer Ski-Juniorinnen-Weltmeisterinnen

Unvergessene Olympia-Momente: Winterspiele

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link to Article

Pirmin Zurbriggen krönt seine Karriere mit dem Abfahrts-Olympiasieg in Calgary

Link to Article

Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

Link to Article

Mit Full-Doublefull-Full springt Sonny Schönbächler zum Olympiasieg

Link to Article

Strassenbauer, Pistencowboy, Pechvogel, Stehaufmännchen, Olympiasieger

Link to Article

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

Link to Article

Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», da schenkt ihr Jacobellis Gold

Link to Article

26.02.1988: Vreni, vidi, vici

Link to Article

27.02.2010: Alles scheint nach dem Sturz verloren – da schwimmt sie einfach übers Eis und rettet Deutschland in den Final

Link to Article

26.02.2002: Hexerei, von der Putzfrau geweihtes Wasser und Doping – Johann Mühlegg läuft, bis er auffliegt

Link to Article

20.02.2014: Ein Sturz produziert das beste Photo-Finish aller Zeiten – zumindest für Profiteur Armin Niederer

Link to Article

25.02.1994: Am Ende strahlt die Schöne Nancy Kerrigan und das Biest Tonya Harding vergiesst bittere Tränen

Link to Article

Liechtenstein ist so klein, dass es fast in eine Gondelbahn passt. Wieso uns der Nachbar 1980 trotzdem abgetrocknet hat

Link to Article

23.02.1980: Das zweite «Miracle on Ice» – in neun Tagen fünfmal Olympiasieger

Link to Article

Strassenbauer, Pistencowboy, Olympiasieger, Pechvogel, Stehaufmännchen

Link to Article

18.02.2006: Als die «Eisgenossen» kanadischer spielen als die Kanadier und sich für eine uralte Schmach rächen

Link to Article

Der historische Schrei des berühmtesten Münstertalers

Link to Article

17.02.2006: Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», als Lindsey Jacobellis ihr Gold schenkt

Link to Article

16.02.2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

Link to Article

10.02.2002: Simon Ammann, der voll geile Harry Potter der Lüfte, wird Olympiasieger

Link to Article

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link to Article

12.02.2006: Die Ösi-Reporter reiben schon gierig die Hände – da klaut ein Franzose doch tatsächlich noch «ihr» Abfahrts-Gold

Link to Article

Der Adler ist gelandet – «Eddie the Eagle» springt in die Herzen der Fans

Link to Article

11.02.1972: Wie die DDR dem Vogelmenschen die Flügel stutzte 

Link to Article

03.02.1972: «Ogis Leute siegen heute» wird zum Motto einer ganzen Nation

Link to Article

04.02.1932: Eisschnellläufer Jack Shea wird Olympiasieger und ahnt nicht, was er damit auslöst

Link to Article

09.02.1964: Die Schweiz erlebt mit der «Schmach von Innsbruck» ein historisches Debakel

Link to Article

07.02.1972: Wie «Aroma-Kaffee» Bernhard Russi zum Abfahrts-Olympiasieger machte

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Klodetta 15.02.2018 09:17
    Highlight Highlight Keiner der Fotografen hat geholfen...im Gegenteil: einer zückt sofort eine andere Kamera und knipst! Irgendwie befremdend...wo führt das noch hin?
    Alles Gute, Lara!
  • Butschina 15.02.2018 07:46
    Highlight Highlight Wäre es nicht besser, wenn die Fotografen hinter der Absperrung auf erhöhten Konstruktionen stehen würden? Das könnte auch ins Auge gehen.
    • Scaros_2 15.02.2018 08:40
      Highlight Highlight Ja aber das erzeugt nicht die gleichen Bilder. Man versucht ja den Fahrer in Aktion so zu fangen das man im Hintergrund den Schnee hat etc.

      Dies wird aus erhöhter position schwierig
  • Scaros_2 15.02.2018 07:40
    Highlight Highlight Wie eine Bowlingkugel in die Pins gerauscht.
  • cheeky Badger 15.02.2018 07:27
    Highlight Highlight Ja, zum Glück ist ihr nichts passiert. Wen interessieren schon die Fotografen.
    • Masche 15.02.2018 07:58
      Highlight Highlight Für beide gilt: Berufsrisiko.

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article