Sport
Schaun mer mal

Wimbledon: Doppel Piros/Wu müssen schwarze Unterhosen ausziehen

Diesem Doppel geht's an die Wäsche, weil man (angeblich) ihre schwarzen Unterhosen sieht

13.07.2017, 08:0413.07.2017, 08:32
Video: streamable

Ja, mit Farben haben sie's nicht so sehr in Wimbledon. Alles muss möglichst weiss sein beim Grand-Slam-Turnier in London, festgehalten ist das in einem zehn Punkte umfassenden Reglement. Wie ernst es den Funktionären in Wimbledon damit ist, musste auch schon der siebenfache Turniersieger Roger Federer erfahren, der 2013 wegen oranger Schuhsohlen verwarnt wurde.

Die beiden 18-jährigen Zsombor Piros und Yibing Wu, im Junioren-Doppel an Nummer 1 gesetzt, bekamen nun die ganze Härte der All-White-Policy zu spüren. Sie verstiessen gegen Regel Nummer 9, welche auch bei der Unterwäsche weiss vorschreibt. Schliesslich könnte – du meine Güte! – andersfarbige ja durchschimmern, wenn ein Spieler stark schwitzt. Also mussten Piros/Wu in die Garderobe, um dort neue Unterhosen anzuziehen. Auch mit dem geliehenen Stoff siegten Piros/Wu aber klar und zogen in die 2. Runde ein. (ram)

Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Die besten Bilder aus Wimbledon

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Mujinga Kambundjis Comeback – Schwangerschaft sorgte für ganz neue Herausforderungen
Die 100-m-Rekordhalterin arbeitet auch mit Unterstützung ihrer weltmeisterlichen Schwester Ditaji am Comeback – derweil erobert Baby Léon das Stadion auf dem Arm von Grossvater Safuka.
Safuka Kambundji ist nicht nur der Vater von Mujinga und Ditaji. Er ist auch ihr grösster Fan. Er hat seine Töchter in den vergangenen Jahren vom Abendmeeting in Thun bis zur WM in Tokio wenn immer möglich persönlich im Stadion angefeuert. Wer mit dem ausserordentlich freundlichen, stets positiv gestimmten und sich nie in den Vordergrund drängenden Mann spricht, erkennt darin einen der Gründe, wieso seine Töchter zu den populärsten Sportlerinnen der Schweiz zählen. Es ist gelebte Bescheidenheit, die Safuka Kambundji verkörpert.
Zur Story