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«IS»-Anführer Omar al-Schischani, aka «der Tschetschene», offenbar doch nicht tot



This image made from undated video posted during the weekend of June 28, 2014 on a social media account frequently used for communications by the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL), which has been verified and is consistent with other AP reporting, shows Omar al-Shishani standing next to the group's spokesman among a group of fighters as they declare the elimination of the border between Iraq and Syria. Al-Shishani, one of hundreds of Chechens who have been among the toughest jihadi fighters in Syria, has emerged as the face of the Islamic State of Iraq and the Levant, appearing frequently in its online videos — in contrast to the group's Iraqi leader, Abu Bakr al-Baghdadi, who remains deep in hiding and has hardly ever been photographed. (AP Photo/militant social media account via AP video)

«IS»-Anführer Omar al-Schischani in einer undatierten Aufnahme.
Bild: AP/militant social media account via AP video

Ein hochrangiges tschetschenisches Führungsmitglied des «Islamischen Staates» (IS) soll doch nicht bei einem Luftangriff der USA in Syrien getötet worden sein. Das berichtete die sogenannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte unter Berufung auf Informanten.

Die Beobachtungsstelle teilte am späten Mittwochabend in London mit, Tarkan Batiraschwili – Kampfname Abu Omar al-Schischani oder «Omar der Tschetschene» – sei bei dem Angriff schwer verletzt worden. Eine Reaktion des US-Verteidigungsministeriums gab es zunächst nicht.

Das Pentagon hatte am Dienstag bestätigt, dass der Angriff nahe des Ortes al-Schaddadi Batiraschwili gegolten hatte. Er habe sich zum Zeitpunkt des Angriffes dort befunden, um Kämpfer zu unterstützen. Die Operation werde noch ausgewertet, hiess es.

Batiraschwili gehört zum Führungszirkel des «IS». Der Mann mit dem roten Bart hatte sich zu einem bekannten Gesicht der Terrormiliz entwickelt.

Die Beobachtungsstelle erklärte, Batiraschwili sei nach dem Angriff verletzt nach al-Rakka gebracht worden – eine Hochburg der Terrormiliz. Die Aktivisten beriefen sich auf «vertrauenswürdige Quellen». Meldungen aus Syrien sind von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen. (wst/sda/dpa)

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