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In den guten alten 90er-Jahren gab es fast unendlich viele Videospiel-Magazine, die am Kiosk auf uns warteten. bild: simon dick

19 kultige Videospiel-Magazine aus den 90ern, die wir damals verschlungen haben

Als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, waren Videospiel-Zeitschriften die einzigen Quellen, um sich über sein liebstes Hobby zu informieren. Wir reisen in die Vergangenheit und blättern uns durch wunderschöne Printprodukte.

In den 90er-Jahren schossen sie wie Pilze aus dem Boden: Die Videospiel-Magazine. Als das World Wide Web erst langsam das Licht der Welt erblickte und Fachmagazine im deutschsprachigen Raum boomten, kamen auch unzählige Videospiel-Zeitschriften auf den Markt. Die Regale im Kiosk des Vertrauens waren voll damit. Viele wurden mittlerweile eingestellt, einige wenige haben überlebt. Hier sind die kultigsten Zeitschriften, die uns damals ein breites Grinsen aufs Gesicht zauberten.

Die «Video Games»

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Die ersten Ausgaben der «Video Games». bild: simon dick

Die erste Ausgabe 1991 war eigentlich als Experiment gedacht. Die Computer- und Videospiele-Zeitschrift «Power Play» versuchte ein Magazin auf den Markt zu bringen, das sich nur den Spielen am Fernseher widmete. In einer Zeit, als die Heimcomputer den Spielemarkt noch dominierten, war das ein sehr mutiger Schritt, der sich jedoch auszahlte.



Die «Video Games» war ein Erfolg, verkaufte sich prächtig und wurde zur ersten richtigen Anlaufstelle für Videospielerinnen und Videospieler. Dabei wurden nicht nur aktuelle Spiele auf den unterschiedlichsten Plattformen präsentiert, sondern auch News aus der Szene veröffentlicht. Damals wurde den vielen Leserbriefen genügend Platz eingeräumt und die ausführlichen Tipps- und Trick-Seiten halfen vielen oft weiter. Beachtlich war, dass sogar Importspiele ihren Platz fanden und exotische Konsolen ebenfalls gewürdigt wurden. Anfang 2001 wurde die Zeitschrift leider eingestellt.

Unvergessen: Der Moment, als man Darth Vader auf dem Cover des Magazins erblickte. Star Wars und Videospiele waren vereint und der kleine Bub war einfach nur glücklich. 

Die «Mega Fun»

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Die ersten Ausgaben der «Mega Fun». bild: simon dick

Hier war der Name Programm. Die «Mega Fun» war anders als die «Video Games», süffiger und auch lustiger als die Konkurrenz. Die ersten Hefte wurden von 1992 bis 1993 noch in schwarzweiss gedruckt, bis dann endlich Farbe ins Spiel kam. Das Magazin berichtete natürlich über Spiele, veröffentlichte News und sorgte sich auch um exotische Konsolen aus Japan.

Ein bekanntes Merkmal der «Mega Fun» war die Rubrik «FunMail», wo ein fiktiver Redaktor auf lustige Leserbriefe ebenfalls lustige Antworten verfasste. Diese Inhalte waren damals von sehr hohem Unterhaltungswert. Die «Mega Fun» machte einfach Spass. Ende 2000 wurde die Zeitschrift eingestampft.

Unvergessen: Die grosse Vorfreude, als ich sie zum ersten Mal am Kiosk entdeckte und stundenlang darin blätterte.

Die «Fun Generation»

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Die «Fun Generation» hatte aussergewöhnliche Titelbilder. bild: zvg/www.retrogameworld.ch

Die «Fun Generation» war ebenfalls ein Multiformat-Heft, das ab 1995 versuchte, etwas vom grossen Kuchen der Videospielkultur abzubekommen. Inhaltlich wurde die gewohnte Journalismus-Kost geboten, jedoch mit einer für damalige Verhältnisse sehr lockeren Schreibe. 2001 war dann aber auch schon wieder Schluss und die Zeitschrift wurde eingestampft. Sie bleibt vor allem in Erinnerung durch ihre oft aussergewöhnlichen Titelbilder, die am Zeitungskiosk einfach auffielen.

Unvergessen: Eigentlich wollte ich die neuste «Mega Fun», aber mein Papi brachte mir dann die neue «Fun Generation». Ich habe ihm mittlerweile verziehen.

Die «Gamers»

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Ein Magazin nur für die Sega-Fans. bild: zvg/www.kalaydo.de

Anfang der 90er-Jahre ging es der Videospiel-Szene einfach nur prächtig. Viele neue Konsolen, fairer Wettkampf und tolle Spiele machten unser Lieblingshobby einfach nur ultraspannend. Schon zu diesem Zeitpunkt gab es verbissene Fan-Lager. Entweder war man ein verspieltes Nintendo-Kind oder ein erwachsener Sega-Anhänger. Diesen Dualismus machte sich die «Gamers» zunutze und fokussierte sich ab 1991 nur auf Sega-Produkte. Das Magazin war aber keinesfalls ein Werbeheft. Die Redaktion war äusserst kritisch gegenüber den Neuveröffentlichungen eingestellt. 1996 wurde das Magazin jedoch schon wieder eingestellt.

Unvergessen: Als ich einen Artikel las, der den «Mega-CD» stark kritisierte. Gekauft habe ich ihn trotzdem.

Die «TOTAL!»

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Natürlich bekamen auch Nintendo-Fans ihr eigenes Magazin. bild: zvg/www.picclick.de

Es musste ja so kommen: Die «TOTAL!» Erblickte 1993 das Licht der Welt und war ein reines Nintendo-Magazin. Inhaltlich wurde aber nichts Weltbewegendes geboten. Aber das Gefühl, eine neue Zeitschrift nur für Nintendo-Fans in den Händen zu halten, war grandios. Im Gegensatz zum «Club Nintendo»-Magazin (mehr dazu kommt gleich, Geduld) war man hier aber auch kritisch gegenüber neuen Produkten von Big N eingestellt. Ende 2000 wurde auch dieses Magazin eingestellt.

Unvergessen: Wie mir meine Patentante die erste Ausgabe kaufte, sie einfach brachial zusammenrollte und mit einem Ruck in ihre Handtasche steckte!

Die «Club Nintendo»

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Dieses Magazin ist Kult! bild: zvg/www.retrogameworld.ch

Von 1989 bis 2002 brachte Nintendo eine eigene Zeitschrift heraus, die nur die Clubmitglieder erhielten. Die Spiele wurden natürlich nie kritisch rezensiert. Trotzdem hatte dieses Magazin enorm viel Charme und sorgte mit seinen vielen Tipps und Tricks zu Nintendo-Klassikern dafür, dass viele Spielerinnen und Spieler weniger Frustanfälle Zuhause vor dem Bildschirm hatten.

Unvergessen: Als man den Club Nintendo-Ausweis erhielt und ihn voller Stolz in sein Portemonnaie steckte.

Das «Sega Magazin» und die «Sega Pro»

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Seeegaaa! bild: zvg/www.sega-dc.de

Der Konsolenkrieg lief Anfang der 90er-Jahre ziemlich heiss. Da verwunderte es niemanden, dass noch andere Magazine auf dem Markt erschienen, die sich einem Lager zuwandten. Das «Sega Magazin» und auch die «Sega Pro» fokussierten sich, wie die Namen schon verrieten, auf Spiele und Hardware-Neuerungen aus dem Sega-Lager. Das «Sega Magazin» trat 1993 in den Kampf ein und hielt bis 2000 durch. Die «Sega Pro», ab 1992 auf dem Markt, musste schon 1996 die Lichter wieder löschen. Inhaltlich boten beide genau dasselbe. Beide waren Fan-Service pur.

Unvergessen: Drei (!) Sega-Magazine lagen Mitte der 90er-Jahre neben meinem «Game Gear» auf dem Bett. DREI!!!

Die «Bravo Screenfun»

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Konnte man lesen, musste man aber nicht. bild: zvg/www.amazon.de

Genau wie die Bravo war dieses Magazin irgendwie dämlich und trotzdem hat man es gelesen. Man hätte damals nie zugegeben, dass man diese Schwesternzeitschrift von der «Bravo» ebenfalls verschlang. Die «Screenfun» zielte ab 1997 ganz klar auf eine junge Zielgruppe. Bis 2009 wurde die Marke am Leben erhalten, öfters aber total umgekrempelt und dann komplett nur noch online zur Verfügung gestellt. Heute ist die «Screenfun» nur noch ein Relikt der guten alten Zeitschriften-Welt.

Unvergessen: Der Moment, wo ich entdeckte, dass in dieser Zeitschrift auch Kinofilme besprochen wurden.

Die «Games World»

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Das Magazin zur Sendung. Oder umgekehrt. bild: zvg/www.kultmags.com

Ab Ende 1994 erschien dieses Game-Magazin und hatte die wohl kürzeste Lebenszeit. Denn nur eine Handvoll Ausgaben schafften es an den Kiosk. Geboten wurden die normale Spiele-Bewertung und die üblichen News aus der Szene. Doch gegen die damals grosse Konkurrenz hatte diese Zeitschrift einfach keine Chance.

Unvergessen: Die gleichnamige Game-Show auf dem TV-Sender «Sat1», wo Spieler gegen knallharte Gegner antreten mussten.

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Ja, damals war diese Sendung total angesagt! Video: YouTube/RetroTVDeutsch

Die «Gamefront»

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Diese Zeitschrift gab es nicht am Kiosk zu kaufen, sondern nur in ausgewählten Gameshops. bild: zvg/www.kultboy.com

Die «Gamefront» gab es nicht am Kiosk zu kaufen. Sie war mehr ein Fanmagazin, das in der Szene jedoch gut verbreitet und beliebt war. Vor allem in grösseren Gameshops konnte man sich damals ab 1996 ein Exemplar kaufen. Das Heft, das sich allen Konsolenplattformen widmete erschien in unregelmässigen Abständen sogar bis 2010 in einer kleinen Auflage.

Unvergessen: Kein anderes Magazin weckte die Lust in mir, gleich selber ein eigenes Videospiel-Heftli anzufertigen. Das Vorhaben wurde aber nie ausgeführt.

Die «Mobile Gamer»

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Das erste und letzte Magazin, das sich nur mit den Mobile-Games befasste. bild: zvg/www.sonicfans.de

Dieses Konzept war 2005 völlig neu. Ein Magazin konzentrierte sich nur auf Spiele, die man auf Handhelds oder auch mit dem Smartphone konsumieren konnte. Die Zeitschrift erschien bis 2012 unregelmässig, hatte aber viele Spielebesprechungen im Heft, die sonst in anderen Publikationen untergingen. Inhaltlich verantwortlich dafür war die «M!Games»-Redaktion.

Unvergessen: Da man nie so genau wusste, wann sie erschien, war die Entdeckung am Kiosk umso überraschender.

Diese Magazine gibt es immer noch ...

Print lebt und atmet noch. Trotz Online-Konkurrenz gibt es immer noch Videospiel-Magazine, die trotz gesunkener Auflage um ihr Publikum kämpfen und regelmässig Videospieljournalismus zum anfassen an den Kiosk bringen.

Die «MAN!AC»/«M!Games»

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Da steckt ganz viel Liebe für Videospiele und für Spielejournalismus drin. bild: simon dick

1993 kam die «MAN!AC» auf den Markt und berichtete monatlich über die verschiedenen Konsolenplattformen. 2008 entschied man sich für ein komplettes Redesign und änderte sogar den bekannten Namen in «M!Games». Die Zeitschrift existiert auch heute noch und gehört zur langlebigsten Spielezeitschrift auf dem deutschsprachigen Markt.

Auch hier stehen zwar auch Spielerezensionen im Fokus, doch dem Magazin-Teil wird immer mehr Gewichtung gegeben. Es gibt viele Hintergrund-Reportagen, Interviews mit Entwicklern und spannende Blicke zurück in die Vergangenheit. Auch alte Spielklassiker erhalten regelmässig ihre Würdigungen. Spezielle Covers für Abonnenten und der Druck auf Hochglanz-Papier machen das Magazin qualitativ besonders wertvoll. Bei der «M!Games» merkt man, dass ganz viel Liebe seitens der Redaktion in das Printprodukt gesteckt wird.

Unvergessen: Warum haben die das i auf den Kopf gestellt? Hat das denn niemand bemerkt?

Die «GamePro»

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Dieses Magazin hat zwar eine jüngere Zielgruppe, aber auch die Retro-Fans kommen auf ihre Kosten. bild: simon dick

Ein Gamemagazin für die grosse Masse: Die «GamePro» schloss im Jahr 2002 eine grosse Lücke auf dem Markt der Videospiel-Magazine. Die Nachfrage nach einer neuen Spielezeitschrift war definitiv da. Als Schwesternmagazin der erfolgreichen «GameStar», die sich nur mit PC-Spielen befasst, konnte man auf Strukturen und Redaktions-Knowhow zurückgreifen.

1994 erschien bereits eine «GamePro», die jedoch nach 14 Ausgaben wieder eingestellt wurde. Erst 2002 gelang der Durchbruch. Seit heute besitzt die neue «GamePro» immer noch eine DVD auf der es Trailer, Spielberichte oder Interviews gibt. Der Inhalt zielt in erster Linie auf eher jüngere Leser, obwohl auch Retro-Themen regelmässig ihren Platz finden.

Unvergessen: Stellte man die ersten Ausgaben chronologisch wie Bücher nebeneinander ins Regal, ergab das ein einheitliches Rückencover mit allen Mitarbeitern darauf.

Die «Games Aktuell»

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Aktuelles, Retro-Spiele und Reportagen. Da ist alles drin. bild: simon dick

Die Zeitschrift erschien erstmals 2003, damals noch unter dem Titel «Video Games Aktuell», und ist auch heute noch auf dem Markt. Der Name wurde geändert, weil u.a. auch Computerspiele den Weg ins Magazin fanden, um so die Leserschaft zu vergrössern. Inhaltlich widmet sie sich den Neuveröffentlichungen von allen Videospielkonsolen, Handhelds und vereinzelt auch neuen Computerspielen. Trotz kleinerer Auflage im Gegensatz zur Konkurrenz, die «Games Aktuell» schafft es immer wieder grosse Premierentest an Land zu ziehen. Auch Retro-Themen finden ihren Platz im Magazin.

Unvergessen: Die erste Ausgabe in meinen Händen fühlte sich so gut an, dass ich in einem Ruck alles durchlas. 

Die «N-Zone»

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Ein Magazin nur für Nintendo-Fans. bild: zvg/www.presseshop.ch

1997 erblickte ein weiteres Nintendo-only Magazin das Licht der Zeitschriftenwelt. Die «N-Zone» berichtete natürlich über alle Plattformen von Big N, konzentrierte sich jedoch auf die neue Spielkonsole «Nintendo 64». Das Magazin hat turbulente Jahre hinter sich. Es gab viele Layoutveränderungen und die Zeitschrift litt stark unter dem mangelnden Interesse der «Wii U». Mit der Nintendo Switch stieg das Interesse an Nintendo wieder. Die «N-Zone» ist eines der wenigen deutschsprachigen Magazinen, die heute noch existiert und sich nur einer Marke widmet.

Unvergessen: Mit dem «Nintendo 64» war Nintendo wieder cool und der Name des Magazins war auch einfach cool. So!

Die «Play4»

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Das Magazin für alle Playstation-Fans. bild: simon dick

Das Magazin hiess ursprünglich mal «Play3» und konzentrierte sich ab 2007 auf Games, die für die «Playstation 3» erschienen. Mittlerweile wurde der Name nach dem «Playstation 4»-Release natürlich geändert. Die Redaktion ist auch in die Schwestern-Magazine «XBG Games» und «N-Zone» involviert. Inhaltlich wird die gewohnte Spielejournalismus-Kost geboten. Vereinzelte themenübergreifende Artikel erscheinen auch in den anderen Printmedien.

Unvergessen: Schnelles Blättern war nicht möglich, denn das dünne Papier riss sofort.

Die «XBG Games»

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Das Magazin für alle «Xbox»-Jünger und «Xbox»-Jüngerinnen. bild: zvg/www.presseshop.ch

Als die übergrosse Konsole «Xbox» auf den Markt geworfen wurde, musste natürlich auch ein zuständiges Magazin her. Das Magazin erschien 2003 und konzentrierte sich natürlich auf die Konsolen von Microsoft. Inhaltlich wurde durchschnittliche Review-Kost geboten. Zuletzt erschien eine Sonderausgabe zur Xbox One. Seitdem ist es sehr still um diese Zeitschrift geworden. Sie soll aber immer noch quartalsmässig erscheinen.

Unvergessen: Microsofts erste Konsole erhielt im heimischen Wohnzimmer nicht nur genügend Platz, sondern auch das passende Magazin musste natürlich her.

Die «Computer Bild Spiele»

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Kann man kaufen, muss man aber nicht. bild: simon dick

Dieses Magazin existiert seit 1999 und berichtet sowohl über Videospiele als auch Computerspiele. Auch wenn die dünne Papierqualität eher unsexy in den Händen liegt, gibt es für das Geld reichlich viel Inhalt. Geboten werden die üblichen Tests und Reportagen aus der Szene. Zudem sind immer wieder Discs mit diversen Inhalten, oft auch Spiele, im Preis inbegriffen.

Unvergessen: Keine Anekdote vorhanden. Vor kurzem aus Recherche-Gründen zum ersten Mal gekauft und für ok befunden. 

Für die Retro-Freunde ...

Beim Kauf dieser Hochglanz-Magazine weint zwar der Geldbeutel, aber die Inhalte sind ein Fest für jeden Retro-Fan. Und dazu sehen die Zeitschriften noch unglaublich cool auf dem heimischen Salontisch aus.

«Return», «Retro» und «Retro Gamer»

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Ja, da fehlt ein Heft, aber das Geld ging mir leider aus. bild: simon dick

Diese drei Zeitschriften widmen sich, wie der Name schon verrät, der guten alten Videospielzeit, von den Anfängen bis manchmal in die frühen 2000er-Jahre. Sie sind allesamt schicke Hochglanzmagazine, die nicht monatlich erscheinen. Wenn man diese dicken Zeitschriften in den Händen hält und darin blättert, zahlt man auch gerne den hohen Preis dafür. Alte Spiele und Konsolen, Blicke hinter die Kulissen und sehr viel Wissen aus der Szene von damals erfreuen das Retro-Herz. Wer sich für Retro-Konsolen interessiert, ist bei diesen drei Zeitschriften goldrichtig.

Unvergessen: Der Schock beim Anblick des Preises. Doch die sehr hohe Qualität war es Wert.

Welches Videospiel-Magazin habt ihr gelesen? Haben wir sogar ein wichtiges vergessen? Rein damit in die Kommentarspalte!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 11.03.2018 09:18
    Highlight Highlight Mausklick! Wo ist die Mausklick?
  • Seppatoni 11.03.2018 00:17
    Highlight Highlight Hach ja, so viele Erinnerungen. Für mich war, ist und bleibt die TOTAL! das beste Videospielmagazin aller Zeiten. Nicht nur die Tests oder die Inhalte, sondern vor allem der Humor und die Nähe der Redaktion zur Leserschaft waren einmalig.

    Und als Nintendo-Zocker war die Mitgliedschaft im Club Nintendo natürlich Pflicht. Die beiden Nummern der Hotline weiss ich bis heute noch auswendig .

    Heute lese ich gelegentlich mal noch die M!-Games, welche mich inhaltlich am meisten anspricht.
  • Slavoj Žižek 10.03.2018 22:29
    Highlight Highlight Oder die Screenfun
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  • mein Lieber 10.03.2018 21:51
    Highlight Highlight Winnie Forster und die Power Play, das war der echte Stoff. Irgendwie war alles danach mehr schlecht als recht. Die französische "Joypad" fand ich jedoch noch ansprechend.
  • leu84 10.03.2018 21:32
    Highlight Highlight Tolle Zeitschriften :) Da konnte man in den videospielfreien Zeit etwas schlau über Neuheiten machen. Vieles war aufgrund finanziell beschränkten Verhältnisse als Jugendlicher nur ein Wunschtraum ;) Zum Glück gibt/gab es noch Grosi/Tanten/Geburtstag oder Weihnachten ;)
  • amazonas queen 10.03.2018 20:42
    Highlight Highlight An der Grenze zwischen Konsolero und späterem PC'ler war vermutlich dann die "64'er".
  • BoJack Horseman 10.03.2018 20:07
    Highlight Highlight Podcast Tipp:

    Spieleveteranen
  • San Doro 10.03.2018 17:25
    Highlight Highlight Wo ist das OPM offizielle playstation magazin? Hatte demo cds mit 4-5 games drauf dabei die man teilweise unbegrenzt lange spielen konnte. hat für 15 stutz lang beschäftigt :)
  • Pascal Scherrer 10.03.2018 14:18
    Highlight Highlight Da ich keine Konsole haben durfte, war der GBA bei mir das höchste der Gefühle. Als es dann tatsächlich auch ein Magazin dazu gab, war ich ausser mir!

    Ich glaub, das war ein Schwesternmagazin von N-Zone. Leider hat es die Advance nur etwa auf vier oder fünf Ausgaben gebraucht. :(
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    • Simon Dick 10.03.2018 14:28
      Highlight Highlight Ach du meine Güte! Die Advance! DeepNostalgieImpact! :-) Glaube das war stets eine Sonderausgabe der N-Zone. Herrlich! Dankeschön!
    • Seppatoni 11.03.2018 00:13
      Highlight Highlight Nicht ganz korrekt, die Advance entstammte aus dem BriStein-Verlag, welche auch die 64-Power bzw. später Big.N und Wii-Magazin herausgaben.

      Jahre zuvor hatten sie bereits mit den beiden Ausgaben der Pocket Power Color versucht pünktlich zum Release des Game Boy Colors ein Handheld-Magazin zu etablieren - leider ohne erfolg.
  • TanookiStormtrooper 10.03.2018 12:26
    Highlight Highlight Edge und Gee.
    Beide nicht nur mit simplen Tests sondern auch sehr guten Artikeln rund um Gaming. Waren dem CoD-Massenpublikum am Ende wohl zu intellektuell...
    • paterpenn 11.03.2018 10:30
      Highlight Highlight Edgy..
  • felixJongleur 10.03.2018 12:15
    Highlight Highlight Ich kauf immer noch ab und zu die Games Aktuell, es geht nichts über Heft Reviews in Ruhe - ohne Bildschirm - im Zug lesen:)
  • opwulf 10.03.2018 11:58
    Highlight Highlight Herrlich diese Erinnerungen! Vielen Dank Simon :))
    • Simon Dick 10.03.2018 13:51
      Highlight Highlight Sehr gern geschehen! ;-)
  • HerrCoolS. 10.03.2018 11:28
    Highlight Highlight Nostalgie 😍 Total! und das Club Nintendo Heft - da war ich Feuer und Flamme 🔥🔥🔥
  • Corto Maltese 10.03.2018 11:08
    Highlight Highlight Bin verwirrt. Die grössten und bekanntesten Magazine fehlen. War das Absicht oder Ignoranz?
    • Simon Dick 10.03.2018 11:29
      Highlight Highlight Nicht verwirrt sein. Es geht hier nur um Videospiel-Magazine. Natürlich gibt und gab es auch ganz viele Computerspiele-Zeitschriften ;)
  • Pachyderm 10.03.2018 10:35
    Highlight Highlight Unverständlich unerwähnt: Die GameStar. Die Zeitschrift, und später das Online-Forum war meine halbe Jugend. 🤓 Und gerade letztens bin ich auf die GameStar-CD mit der Vollversion von Diablo gestossen, allerdings noch nicht dazu gekommen das wieder zum laufen zu bringen.

    Auch ziemlich kultig war die PC Action. 😅
    • HerrCoolS. 10.03.2018 11:25
      Highlight Highlight In diesem Artikel werden Videospiel Magazine behandelt - GameStar war ein PC Game Magazin 😉 Das Exemplar mit Diablo hatte ich auch 😅
    • Simon Dick 10.03.2018 11:30
      Highlight Highlight Natürlich gibt und gab es auch ganz viele Computerspiele-Magazine. Im Artikel geht es aber nur um Videospiel-Zeitschriften ;)
    • Dismieter 10.03.2018 12:26
      Highlight Highlight Die Gamestar kommt heute noch monatlich in meinem Briefkasten:-)
      Wunderbares Heft das genau wue die Gamepro (für konsoleros) gehegt und gepflegt wird.
  • Saperlot 10.03.2018 09:40
    Highlight Highlight Ach, wie ich sie geliebt hatte. Die Hefte mit neuen Demo Versionen drauf.
  • Coffee2Go 10.03.2018 09:33
    Highlight Highlight Die Zeitschrift PC Games hatte ich such verschlungen!
  • Madison Pierce 10.03.2018 09:19
    Highlight Highlight Die PC Games wäre eine Erwähnung wert. Hatte sie abonniert von ca. 1995-1999.

    Sie hatte gute Testberichte und natürlich Tipps und Komplettlösungen. Ein wichtiger Grund für den Kauf war aber die beiliegende CD bzw. später DVD mit Demoversionen, Levels und Videos. Mit einem Analogmodem hat man sich ja nicht "mal kurz" eine 50 MB grosse Demoversion eines neuen Spiels heruntergeladen. Weil zwischendurch wollte Mami ja mal telefonieren...
    • Simon Dick 10.03.2018 11:32
      Highlight Highlight Da ich mich nur auf Videospiel-Magazine konzentrierte, fehlt die PC Games ;) Grüsse
    • Madison Pierce 10.03.2018 12:07
      Highlight Highlight Das habe ich zuerst vermutet und habe dann auf Wikipedia nachgeschaut, ob PC-Spiele auch zur Kategorie "Videospiel" gehören.

      Tun sie anscheinend:
      "Der Begriff Videospiel bezeichnet alle elektronischen visuell-basierten Spiele und wird meist für PC-, Mobil- und Konsolenspiele verwendet."

      War mir aber vorher auch nicht sicher.
    • Simon Dick 10.03.2018 13:54
      Highlight Highlight Das ist wohl auch eine Ansichtssache. Meiner Meinung nach wurden vor allem in den 80ern und 90ern die Linien klar getrennt. Vor allem vom deutschsprachigen Videospieljournalismus. Aber darüber lässt sich diskutieren ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patrick Toggweiler 10.03.2018 08:55
    Highlight Highlight Ich habe mit dem ASM begonnen, dem "Aktuellen Software Markt".
    • Picker 10.03.2018 09:16
      Highlight Highlight Hah! Ja genau!
      Für die etwas älteren Gamer-Veteranen waren es: ASM, Power Play (zuerst als Spielesektion in Happy Computer), Amiga Joker.
    • sven 10.03.2018 09:39
      Highlight Highlight Ich hab dem ASM mal ein Cheatsheet zu einem meiner Lieblingsspiele geschickt und es wurde dann tatsächlich abgedruckt. Da war ich mächtig stolz!

      Die tollste Frau der Welt hat vor ein paar Jahren diese Ausgabe dann mal mühsamst aufgestöbert und mir mein Sheet gerahmt geschenkt.

      Best day of my life. :)
      User Image
    • Picker 10.03.2018 11:44
      Highlight Highlight Habe vorhin mal ein wenig in Erinnerungen geschwelgt. Ist noch interessant zu sehen, was all die damaligen Journis heute so machen (z.B. Manfred Kleinmann, Heinrich Lenhardt, Boris Schneider, Michael Labiner, etc.).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hank Scorpio 10.03.2018 08:21
    Highlight Highlight Auf der Liste fehlt Amiga Joker bzw. später PC Joker. Dafür habe ich mein ganzes Sackgeld ausgegeben.
    • Simon Dick 10.03.2018 11:33
      Highlight Highlight Stimmt, die fehlt! Aber im Artikel habe ich mich nur auf Videospiel-Magazine konzentriert ;)
  • Mia_san_mia 10.03.2018 08:12
    Highlight Highlight TOTAL hatte ich abonniert 😊
  • seuchengaul 10.03.2018 08:06
    Highlight Highlight was ist mit "power play"?
    • Simon Dick 10.03.2018 11:34
      Highlight Highlight Ich habe mich im Artikel nur auf reine Videospiel-Magazine konzentriert. Die Power Play war natürlich auch grandios! :)
  • amazonas queen 10.03.2018 07:52
    Highlight Highlight PC Player mit den Multimedia Leserbriefen.
    • Hank Scorpio 10.03.2018 08:36
      Highlight Highlight Wer ist schneller der Dex4 oder der Benzium. Legendär.
    • Unicron 11.03.2018 21:50
      Highlight Highlight IntelPentiums Day!
  • Thomas Rothen 10.03.2018 07:40
    Highlight Highlight Erwähnt, aber nicht vorgestellt: Gamestar. Immerhin gibt es die Zeitschrift seit 1997...
    • Simon Dick 10.03.2018 11:35
      Highlight Highlight Stimmt schon, aber ich habe mich nur auf Videogames-Zeitschriften konzentriert ;)
  • Rainbow Pony 10.03.2018 06:48
    Highlight Highlight Wie schön es jeweils war, nach langem warten endlich wieder die neue Ausgabe am Kiosk holen zu können - mit dem mühsam aufbewarten Taschengeld! Mir fällt gerade auf, dass ich seit Jahren keine Zeitschrift mehr gekauft habe. Das werde ich heute tun, mal runter zum Kiosk und nachschauen, was es denn alles gibt. Hach, danke Watson!
    • Simon Dick 10.03.2018 11:36
      Highlight Highlight Sehr schön! Und, welche Magazine hast Du gekauft? ;)
    • Rainbow Pony 10.03.2018 11:48
      Highlight Highlight HarHar, das muss ich ja jetzt fast sagen: hochglanz - aber nicht das Retro-Ding ;-)
    • Simon Dick 10.03.2018 13:55
      Highlight Highlight Wir verstehen uns ;-)

Sorry, Nintendo, aber Sega war einfach viel cooler!

Ende der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre kämpften vor allem Sega und Nintendo um die Gunst der Spielerinnen und Spieler. Sega gab sich dabei immer cooler und erwachsener. Doch das war nicht immer ein Vorteil.

Eigentlich bin ich mit beiden Marken aufgewachsen. Sowohl Nintendo- als auch Sega-Konsolen standen bei mir schön aufgereiht im Jugendzimmer. Meine ersten unvergesslichen, intensiven Momente erlebte ich mit dem NES und dem ersten Game Boy. Doch als ich in den damaligen Versandkatalogen auch diese schicken schwarzen Spielkisten von einer Firma namens Sega entdeckte, wurde ich neugierig.

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