Schweiz
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ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Frau tippt am 28.03.2017 in Berlin auf einem Smartphone. Jede vierte Frau ist schon einmal Opfer von Anfeindungen in sozialen Netzwerken geworden. Viele Hassbotschaften sind frauenfeindlich oder sexistisch, meldet Amnesty International aus einer Umfrage. (zu dpa

Die ständige Erreichbarkeit macht vielen Arbeitnehmern zu schaffen. Bild: DPA dpa

Mails vom Chef nach 19 Uhr automatisch löschen? Porsche-Betriebsrat heizt Debatte neu an

Was in der Schweiz ein SP-Gewerkschafter forderte, wird nun auch bei Luxus-Autobauer Porsche zum Thema: Eine E-Mail-Sperre nach Feierabend soll Mitarbeiter vor der ständigen Erreichbarkeit schützen.

27.12.17, 10:44 27.12.17, 11:43


«Sorry, Ihre E-Mail konnte nicht zugestellt werden. Ihre Mitarbeiterin geniesst gerade ihre wohlverdiente Freizeit.» So oder ähnlich könnte die automatisch generierte Antwort lauten, die ein Chef erhält, wenn er spätabends per Mail noch rasch die Aufträge für den nächsten Tag verteilt. 

Die Idee einer solchen Mail-Sperre nach Feierabend wird in Deutschland gerade hitzig diskutiert. Anlass ist ein entsprechender Appell von Uwe Hück, Betriebsratsvorsitzender beim Autobauer Porsche. «Abends noch Mails vom Chef lesen und beantworten ist unbezahlte Arbeitszeit, die den Stress erhöht – das geht gar nicht», sagte er vergangene Woche in Stuttgart. 

Geht es nach ihm, sollen geschäftliche Mails, die zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens eintrudeln, künftig automatisch gelöscht respektive an den Absender zurückgeschickt werden. Ebenso Nachrichten, die am Wochenende und in den Ferien verschickt werden. 

Mit der gleichen Idee wartete in der Schweiz vor Jahresfrist der Berner SP-Nationalrat Corrado Pardini auf. In einem offenen Brief forderte er seine Parteikollegen dazu auf, «handfeste» Massnahmen zum besseren Schutz der Arbeitenden zu ergreifen. In seinem Forderungskatalog hiess es unter anderem: «Zwischen 19 und 7 Uhr ist internetfreie Zeit.»

Nationalrat Corrado Pardini, SP-BE, spricht an der Delegiertenversammlung der SVP, am Samstag, 26. August 2017, in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SP-Pardini will Funkstille zwischen 19 und 7 Uhr. Bild: KEYSTONE

Die Reaktionen liessen in beiden Fällen nicht auf sich warten: Als «Populismus pur» bezeichnete ein Sprecher des deutschen Arbeitgeberverbands Gesamtmetall die Aussagen Hücks. Auch in der Schweiz liessen Arbeitgeber und politische Gegner kein gutes Haar am Forderungskatalog Pardinis. Dieser sei «antiquiert und nicht kompatibel mit der heutigen Arbeitswelt», liess etwa Thomas Aeschi (SVP) verlauten.

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  • 12%Völliger Quatsch.

Während der Vorschlag hierzulande denn auch kaum mehrheitsfähig sein dürfte, gibt es in Frankreich seit Anfang dieses Jahres ein Gesetz, das es Beschäftigten explizit erlaubt, geschäftliche E-Mails in der Freizeit zu ignorieren. Es stammt aus der Feder von Arbeitsministerin Myriam El Khomri und gilt für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. 

Auch in Deutschland gibt es bereits einzelne Firmen, die mit Mails ausserhalb der Arbeitszeiten kurzen Prozess machen. So hängt Autohersteller Volkswagen – der Mutterkonzern von Porsche – die Smartphones seiner Angestellten nach Feierabend vom Mailserver ab. Und beim Konkurrenten Daimler treffen die Mitarbeiter nach Ferienende ein leeres Mailkonto an, wenn sie das wünschen. Nachrichten, die während ihrer Abwesenheit eingehen, werden in dem Fall automatisch gelöscht. 

(jbu)

Vielleicht hilft es ja, wenn wir uns nur genug kräftig einschleimen beim Chef

Video: watson/Emily Engkent, Maurice Thiriet

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33
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 28.12.2017 09:18
    Highlight Völliger Quatsch. Ich und und etliche meiner Kollegen arbeiten abends oft länger, beginnen dafür morgens erst um 9 oder 10.
    Wenn man seine Ruhe will, kann man die Benachrichtigungen auf dem Smartphone ausschalten, da braucht es weder staatliche noch gewerkschaftliche Bevormundung.
    4 2 Melden
  • rauchzeichen 27.12.2017 18:56
    Highlight weil gewisse idioten das handy nicht zur seite legen können oder nich fähig sind, eine nachricht einfach mal zu ignorieren, müssen andere, oder dieselben idioten ein noch idiotischeres maillöschsystem einrichten? so nach dem motto, wenn ich nichts empfangen kann, kannst du mir auch nix senden? ätschibäähtsch. der logik wachsen flügel und sie schwimmt davon!
    8 0 Melden
  • derEchteElch 27.12.2017 18:24
    Highlight Man kann die Mails auch ignorieren oder nicht auf dem privaten Handy verknüpfen. Das Geschäfts-Smartphone kann man weglegen und im "Aktenkoffer" lassen und erst am nächsten Tag wieder anschauen.

    So ähnlich handhabe ich es. Wenn ich nicht bei der Arbeit vor Ort bin kann ich ohnehin nichts ausrichten und es gibt eine andere Dienstgruppe, die zu dem Zeitpunkt erreichbar ist.

    Ist alles nur eine Frage der Organisation und Disziplin..
    7 2 Melden
    • Enzasa 27.12.2017 20:57
      Highlight Oder eine Frage des Chefs...
      wenn dein Chef von dir erwartet eine Mail von ihm, die du um 23:00 Uhr erhältst, innerhalb der nächsten 30 Minuten zu beantworten hast...., bist du raus, wenn du die Mail auf deinem Handy nicht liest oder unerreichbar bist.

      Ist das eigentlich Herdentrieb, immer bei seines gleichen die Schuld zu suchen? Big Boss macht alles richtig?

      4 5 Melden
    • atomschlaf 28.12.2017 09:24
      Highlight @Enzasa: Wenn man sich derartiges A-Loch-Verhalten bieten lässt, dann ist man zumindest mitschuldig...
      5 2 Melden
  • Oban 27.12.2017 17:02
    Highlight Irgendwie spannend wie sich schweizer Arbeitnehmer immer sehr vorschnell gegen jegliche Ideen die ihre Arbeitsituation verbessern könnten ablehnen.
    Reduzierung von Stunde —> Nein
    Mehr Ferien —> Nein
    Keine Mails ab 19 Uhr —> Nein
    Aber jammern über die pöse Teppichetage kann man dann wieder, immer mit der hoffnung dieser mal anzugehören.
    16 6 Melden
    • atomschlaf 28.12.2017 09:26
      Highlight Meine Arbeitssituation würde sich nicht verbessern sondern verschlechtern, wenn ich nach 19 Uhr keine geschäftlichen Mails mehr bearbeiten oder versenden dürfte.
      3 0 Melden
    • sowhat 28.12.2017 21:11
      Highlight @atomschlaf, dann mach es doch einfach. Vielleicht könntest du ja mal versuchen dir auszudenken, dass andere Menschen evtl anders funktionieren als du und versuch es mit Verständnis, dass die dann auch andere Bedürfnisse haben als du.
      1 0 Melden
  • Daniel Leonhard Merkli 27.12.2017 14:15
    Highlight Und wo genau ist das Problem. Die Zeiten wo man in der Fabrik um 08.00 Uhr ein und 17.00 Uhr aus stempelte sind schon lange vorbei. Die Welt lebt 24h !!! Unser Problem ist, dass wir mit den modernen Kommunikationsmitteln nicht mehr umgehen können. Wer etwas erreichen will muss auch nach 19.00 Uhr ein Mail lesen. Wem dies nicht passt, der muss ja nicht lesen. Die heutigen Manager haben oft während dem Tag infolge Tagesgeschäft gar keine Zeit ein "normales" Mail zu versenden. Wem das Mail nach 19.00 nicht passt, der kann ja am nächsten Morgen lesen.... das Mail läuft ja nicht davon :) ....
    10 24 Melden
    • Imfall 27.12.2017 15:18
      Highlight "Wer etwas erreichen will muss auch nach 19.00 Uhr ein Mail lesen. "

      ziemlich sicher erreicht man so ein burnout! oder hast was anderes gemeint? 😉


      egal ob kader oder gav angestellter... man muss NIE 24h erreichbar sein! wie du selber sagst: das mail läuft nicht davon!
      26 2 Melden
    • bokl 27.12.2017 19:18
      Highlight Ein guter Manager kann auch unter Tags seine Mails bearbeiten.

      Anders sieht es bei den "Managern" aus, die nicht delegieren können und ihren Tag unproduktiv in Meetings verschwenden, obwohl sie die Details eh nicht verstehen. Aber so wichtige Leute wie sie, müssen halt überall dabei sein...
      7 3 Melden
    • Fabio74 27.12.2017 19:54
      Highlight bisschen sehr platt dein Kommentar
      Kein Mensch muss 24 Stunden erreichbar sein.
      Wenn das Top-Management morgens um 2 Emails schreiben muss, dann soll es dies tun. Kann dies dann morgens im Büro lesen.
      Früher lesen, macht die Arbeit weder besser noch schlechter.
      8 0 Melden
  • ujay 27.12.2017 14:10
    Highlight Ich habe 2 Mailadressen, eine Private und Eine, die meinem Arbeitgeber bekannt ist. Zweitere lese und beantworte ich nur während der Arbeitszeit.
    13 0 Melden
  • Ökonometriker 27.12.2017 14:07
    Highlight Simpel: ich lese keine Mails in der Freizeit. Brennt etwas, kann man anrufen. Arbeite ich dann, schreibe ich die Zeit auf.
    13 1 Melden
  • dmark 27.12.2017 13:09
    Highlight Hatte diese Probleme früher auch mal - hyperaktive Kunden und so. Da muss man konsequent sein.
    Ich rufe meine Mails nur in der Firma ab und schon gar nicht auf dem Telefon. Feierabend ist Feierabend und Urlaub ist Urlaub.
    Die Erde dreht sich auch ohne mich weiter. Nehmt euch selbst nicht so wichtig. Der Job ist anstrengend genug und die Erholung muss sein. Deshalb abschalten.
    99 2 Melden
  • one0one 27.12.2017 12:30
    Highlight Steht in deinem Arbeitsvertrags nichts von Pikett oder aehnliches und man seine Mail trotzdem auf sein Handy synchronisierst ist man einfach selber schuld. Viele Leute brauchen diese Art von "Aufmerksamkeit" heutzutage auch um sich als etwas "nuetzliches" in unserer Gesellschaft zu empfinden. Sehr schade. Wir sollten endlich wieder damit anfangen uns weniger ueber unsere Arbeit zu definieren... Selbst wenn man heute stirbt dreht sich die Kugel morgen genau so... Mit diesem Gedanken laesst es sich auch gut einschlafen wenn man etwas ach so dringendes bei der Arbeit hat liegen lassen ;-)
    35 6 Melden
    • bokl 27.12.2017 13:03
      Highlight "... man seine Mail trotzdem auf sein Handy synchronisierst ist man einfach selber schuld..."

      Schon krass, wie weit es die Arbeitgeber gebracht haben. Verkaufen es als Benefit und die Angestellten geben sich gegenseitig die Schuld (a la "muss ja keiner nutzen"). Dabei ist es klar die Aufgabe des Arbeitgebers dafür zu sorgen, dass die Arbeit nicht krank macht.

      Mails löschen ist übertrieben, aber den Zugang zum Mailserver mindestens 8h am Tag blockieren macht Sinn.
      30 8 Melden
    • one0one 27.12.2017 13:39
      Highlight Sorry. Ich bin doch Herr über mein Handy. Und das Arbeitshandy lass ich doch auf der Arbeit. Aber Grundsaetzlich gebe ich dir Recht. Der Arbeitgeber sollte von sich aus Sagen: Bitte synchronisiert eure privaten Handys nicht und schaltet die Arbeitshandys am Feierabend aus... Aber irgendwie finde ich eben auch das wir unsere Eigenverantwortung wieder mehr leben und lernen muessen. Wir muessen lernen dass die Arbeitgeben uns mehr brauchen als wir sie. Auch wenn das jetzt fuer viele sicher sehr paradox klingen wird.
      15 5 Melden
    • bokl 27.12.2017 14:56
      Highlight @one0one
      Arbeitshandy? Wo lebst du? 90%+ haben nur ein Handy und synchronisieren da ihre Mails.

      Eigenverantwortung tönt wunderbar. Predigen auch die Arbeitgeber immer wieder. Denn sie wissen, dass die Mehrheit damit überfordert ist. Genau für diese Arbeitnehmer braucht es Gesetze, welche sie schützen.
      11 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 27.12.2017 11:57
    Highlight ein generelles verbot halte ich für unsinnig. es kann ja mal vorkommen, dass auch was wichtiges am wochenende passieren kann. aber es sollte geregelt werden, dass wenn mit der betrieb zu meiner freizeit gesendet wird und ich dieses lese, ich die zeit als arbeitszeit aufschreiben kann/werde.
    9 3 Melden
  • kupus@kombajn 27.12.2017 11:31
    Highlight Man kann es auch übertreiben. Ich erhalte auch zu jeder Tages- und Nachtzeit Mails. Das heisst nicht, dass ich sie auch zu jeder Tages- und Nachtzeit bearbeiten muss.
    105 17 Melden
  • Zeit_Genosse 27.12.2017 11:26
    Highlight Ein internes Reglement in Firmen und Organisationen reicht dazu. Wer auf Hardwareseite Sperren einbauen muss, vertraut seinen Chefs und Mitarbeitenden nicht. Zudem kann es durchaus auch Sinn machen, mal nach 19.00 an einem Projekt zu arbeiten. Der Minimalstandart könnte sein, senden darf man immer, aber Antwort darf in dieser Zeit keine erwartet werden, resp. muss niemand (kann sein Account unbeachtet lassen). Ich kenne Firmen, die das strikte verbieten wie VW. Dort weichen Mitarbeitende bereits auf Whatsapp aus.
    34 7 Melden
  • fabsli 27.12.2017 11:04
    Highlight "Zwischen 19 und 7 Uhr ist internetfreie Zeit" ist wohl Ansichtssache und muss jeder und jede mit sich selber klären und nicht von der Politik vorgegeben werden. Es gibt tatsächlich keute, die Arbeiten gerne nach 19Uhr.
    Wie wäre es denn die Mails einfach am nächsten Tag zu bearbeiten, wenn man im Büro ist? So dringend kann die Sache wohl kaum sein.
    104 10 Melden
    • Hans Franz 27.12.2017 11:20
      Highlight Es wird schwierig sein dies zu Pauschalisieren. Denke dies ist von Chef zu Chef und von Arbeitnehmer zu Arbeitnehmer unterschiedlich.. Ich kriege ab und zu auch Mails nach 19Uhr beantworte die aber nur wenn ich es für äussert dringend halte.. es gibt gewiss Situationen wo es Sinn macht, aber dies ist ganz ganz selten der Fall.. Nach 19Uhr kann man meistens die Welt auch nicht mehr "retten"
      22 3 Melden
    • Sandro Lightwood 27.12.2017 12:28
      Highlight Hans: und trotzdem scheinst du immer erreichbar. Zumindest liest du die Mails um zu schauen, wie dringend. Tue ich mir nicht an, nach 17:00 schaue ich keine Geschäfts-Mails mehr an. Sollte wirklich mal eras dringendst sein, hat der Chef meine Nummer. War aber noch nie nötig. Hemmschwelle ist wohl auch höher, so ein „dringendes“ Mail ist schnell mal versendet und der Chef kann so der direkten Konfrontation aus dem Weg gehen.
      22 1 Melden
    • Hans Franz 28.12.2017 08:35
      Highlight Ich bin zwar immer erreichbar, lese die Mails nach Feierabend aber wenn am nächsten Tag ein grosser Event bevorsteht oder es am Tag wichtige Meetings gegeben hat wo die Ausgangslage noch unklar ist.. aber im Grundsatz bin ich auch dafür nach, Arbeit ist Arbeit, Privates ist Privates
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