Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

An Reformvorschlägen an die Adresse der SRG wird es in den kommenden Wochen nicht mangeln. Bild: KEYSTONE

No Billag ist gebodigt – doch nun drohen der SRG diese 5 Attacken

Jetzt beginnen die Diskussionen über ein Werbeverbot oder eine Senkung der Empfangsgebühr auf 300 Franken. Die SRG muss sich warm anziehen.

05.03.18, 07:35 05.03.18, 17:38


Aufatmen im Leutschenbach: Das Schweizer Stimmvolk schmettert die No-Billag-Initiative mit fast 72 Prozent Nein-Stimmen ab. Die SRG und ihre 6000 Mitarbeiter sind gerettet – zumindest fürs Erste. Dass die Ruhe nicht lange anhalten dürfte, weiss auch Generaldirektor Gilles Marchand. Noch bevor die letzten Gemeinden ausgezählt waren, hat er gestern Nachmittag deshalb drei drei Reformpakete angekündigt.

Denn die Kritiker der SRG haben noch weitere Pfeile im Köcher:

Halbierungs-Initiative

Als das Parlament letzten Herbst über die No-Billag-Initiative debattierte, pochte die SVP auf einen Gegenvorschlag. Die Radio- und Fernsehgebühren sollten von heute 450 Franken auf «höchstens 200 Franken» gesenkt werden, so der Vorschlag der Fraktion. Allerdings hatten die anderen Parteien kein Gehör dafür – sie versenkten den Vorschlag. Bereits dachte eine Gruppierung um die Zürcher SVP-Exponenten Gregor Rutz und Natalie Rickli laut darüber nach, das Anliegen in Form einer Volksinitiative an die Urne zu tragen. Am Abstimmungssonntag mochte sich jedoch niemand mehr konkret zu den Initiativplänen äussern – man wolle zunächst auf parlamentarischen Weg versuchen, Reformen bei der SRG anzustossen.

Wollen den Druck auf die SRG aufrechterhalten: Gregor Rutz und Natalie Rickli (SVP). Bild: KEYSTONE

Reduktion auf 300 Franken

Absehbar ist daher, dass es im Parlament ab heute Montag Kürzungsforderungen hageln wird. Das von der SRG angekündigte Sparpaket im Umfang von 100 Millionen Franken reicht vielen Politikern nicht. Wie die Sonntags Zeitung berichtete, wird die BDP einen Vorstoss einreichen, der eine Kürzung des SRG-Budgets (heute: 1.6 Milliarden Franken) um rund 200 Millionen verlangt. Das hiesse, dass die Radio- und TV-Gebühren pro Haushalt von 365 auf 320 Franken gesenkt würden.

Eine Senkung der Gebühren auf 300 Franken will SVP-Nationalrätin Natalie Rickli durchboxen. Wenige Tage vor der Abstimmung hat sie eine parlamentarische Initiative mit dem Titel «Taten statt Worte» eingereicht. Darin beruft sich die Zürcherin direkt auf Medienministerin Doris Leuthard. Diese schrieb in einem Livechat von «20 Minuten», eine Senkung auf 300 Franken in den nächsten fünf Jahren sei «denkbar». Für tiefere Gebühren macht sich auch Preisüberwacher Stefan Meierhans – ein Parteikollege Leuthards – stark. Er will die Medienabgabe für Haushalte in den nächsten vier Jahren schrittweise auf 338 Franken drosseln.

Auch der Preisüberwacher wünscht sich tiefere Gebühren.

Firmen-Gebühren streichen

Auch Ricklis Parteikollege Gregor Rutz will sicherstellen, dass die Billag-Thematik nach dem Abstimmungssonntag nicht von der Bildfläche verschwindet. In einer parlamentarischen Initiative fordert er, dass die Unternehmen von den Empfangsgebühren befreit werden. Darauf pochen auch der Gewerbeverband und die FDP. Ohne die Gebühren der Unternehmen gingen der SRG künftig rund 170 Millionen Franken pro Jahr durch die Lappen.

Auch der Gewerbeverband dürfte sich weiter für eine Gebührenbefreiung der Unternehmen stark machen.

Werbeverbote für die SRG

Ein Werbeverbot ab halb acht Uhr abends und eine Obergrenze für Werbeeinnahmen: Dies verlangt CVP-Ständerat Beat Vonlanthen in einer Motion, die er laut «Sonntags Zeitung» diese Woche einreichen wird. Bereits vor der Abstimmung hat Vonlanthen in einer Interpellation zahlreiche kritische Fragen zum Thema gestellt – und dem Bundesrat so das Versprechen abgerungen, im Rahmen des neuen Mediengesetzes «weitergehende Werbeverbote» zu prüfen.

Eine massive Reduktion der SRG-Werbung peilen auch die Grünen an. Parteipräsidentin Regula Rytz verlangt in einer Motion einen «schrittweisen Abbau von Werbung bei der gebührenfinanzierten SRG». So sollen die Radiosender der SRG etwa auf Sponsorings verzichten. Eine weitere Forderung der Öko-Partei hat SRG-Generaldirektor Marchand gestern bereits erfüllt: Er kündigte an, abendliche Spielfilme künftig nicht mehr durch Werbeblöcke zu unterbrechen. 

Bei einem vollständigen Werbeverbot brächen der SRG über 420 Millionen Franken weg – ein Viertel ihrer heutigen Einnahmen. Wie Rytz festhält, gehen die Grünen jedoch davon aus, dass die Ausfälle auf anderem Weg kompensiert werden.

Gebührendeckel für die SRG

Bereits jetzt ist klar, dass die Gebühren ab nächstem Jahr auf 365 Franken sinken – das entspricht einer Kürzung um fast einen Fünftel. Anlass dafür ist die Einführung eines neuen Abgabesystems, dem die Stimmbürger vor drei Jahren im Rahmen der RTVG-Revision zugestimmt haben. Im Zuge der Gesetzesänderung hat Medienministerin Leuthard auch beschlossen, der SRG einen Gebührendeckel zu verpassen. Bisher wuchsen die Einnahmen der SRG automatisch mit, wenn die Zahl der Haushalte und Firmen in der Schweiz zunahm. Damit ist künftig Schluss: Maximal 1.2 Milliarden Franken erhält die SRG nach der Plafonierung jährlich noch aus dem Gebührentopf.

Allerdings liess Leuthard an ihrer gestrigen Medienkonferenz auch durchblicken, was sie davon hält, wenn sich die SRG-Gegner nun gegenseitig mit Abspeck-Plänen für die SRG überbieten. Wenn man mit über 71 Prozent Nein-Stimmen verliere, sei dies ein «Absturz», eine «Klatsche», ermahnte sie die Abstimmungsverlierer. Es gehöre sich nicht, nach einer solchen Bruchlandung gleich wieder mit neuen Forderungen an den Bundesrat zu gelangen.

Doris Leuthard im watson-Interview:

Ein Kommentar: Nun ist in der Medienpolitik Mut gefragt

Das könnte dich auch interessieren:

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

196
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
196Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bombenjunge 05.03.2018 15:50
    Highlight Das sind keine Attacken. Das sind Reformen.
    300 müssen genug sein und Doris hat das auch angekündigt!
    Die 200CHF Initiative wird nicht kommen. Dafür war das Nein zu wuchtig.
    17 26 Melden
    • Richu 06.03.2018 11:13
      Highlight @Bombenjunge: Aber eine Nachbefragung nach der No-Billag-Abstimmung hat ergeben, dass sich 62% für eine Jahresgebühr von "nur" Fr. 200.- für Fernseh- und Radiogebühren aussprechen!
      7 4 Melden
  • WeedWilli 05.03.2018 15:36
    Highlight Mir fehlt Nr. 6: Direkte Erhebung der Gebühren durch den Bund

    Eine Ursache für "No Billag" war doch der Ärger über die gleichnamige Firma. Warum lässt der Bund die Gebühren nach wie vor über eine externe Firma eintreiben...? 2019 übernimmt die "Serafe AG" diese Rolle von der ungeliebten Billag. Wieso soll/darf eine private Firma mit staatlichen Gebühren Gewinn machen?

    --> Die SRF-Gebühren für Unternehmen werden pauschal und simpel über die eidg. Steuerverwaltung abgerechnet - ohne Mehrkosten, Sub-Unternehmen und Gewinnabsichten. Warum kann dies nicht auch bei den privaten Gebühren so sein?
    33 5 Melden
    • wizzie 05.03.2018 20:55
      Highlight Weil SRF eben kein 'Staatsfernsehen' (staatlich finanziert) ist, sondern durch die Bevölkerung mittels Gebühren finanziert wird.
      5 4 Melden
  • piedone lo sbirro 05.03.2018 14:13
    Highlight no billag ist gebodigt – der match um die zukunft der medien geht jetzt erst recht in die heisse phase.

    verleger, SVP und bürgerliche versuchen, die geplante mediengesetzgebung entgegen den interessen der gebührenzahlern auszuhebeln.
    dies, indem sie darauf drängen, das veraltete radio&TV gesetz weiterlaufen zu lassen – mit weniger mitteln für die SRG.

    deshalb gibt es jetzt die medienvielfalt-initiative von watson-gründer hansi voigt, jon pult und moritz zumbühl.

    https://artikel93.ch/p0

    https://tageswoche.ch/form/kommentar/volk-beerdigt-no-billag-buergerliche-wursteln-weiter/
    23 9 Melden
  • mountaineer 05.03.2018 13:58
    Highlight Mal für all die "Weiter so!"-Propagandisten:

    Wir hatten in den letzten zwei Jahren zwei Abstimmungen zum Thema.
    Gestern wurde eine Radikallösung wuchtig bachab geschickt.
    Vor bald 2 Jahren wurde aber das RTVG nur mit einer hauchdünnen Mehrheit angenommen.

    Daraus, aber auch aus vielen Statements im Abstimmungskampf, lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ableiten, dass die Bevölkerung zwar keine Abschaffung der öffentlich finanzierten SRG will, aber auch dass eine grosse Minderheit, vielleicht mittlerweile sogar eine Mehrheit deutlichen Reformbedarf sieht.
    34 14 Melden
    • rauchfrei 05.03.2018 15:14
      Highlight 1. Die RTVG-Abstimmung war vor bald DREI Jahren.
      2. Die NoBillag-Initiative wurde klar abgelehnt (keine Protest-Stimmen)
      3. Die TV/Radio-Gebühren werden weiter sinken.
      4. SRG zeigt sich trotz gewonnener Abstimmung gesprächsbereit.
      5. Die Abstimmungsverlierer (Schw. Gewerbeverband/SVP) stellen trotz grosser Wahlschlappe weiter Forderungen.
      Gerade letzteres dürfte einmalig in der Abstimmungsgeschichte sein. Deshalb weiss ich nicht, wie du zu dem Schluss kommst, die "Weiter So!-Propagandisten" zu verurteilen. Ich würde mal bei den NoBillag-Beführwortern
      23 20 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.03.2018 16:39
      Highlight Haha! Eine Mehrheit sieht deutlichen Reformbedarf?! Woher willst Du das wissen?
      18 8 Melden
  • just sayin' 05.03.2018 12:56
    Highlight das wahlresultat darf jeder für sich interpretieren.

    ich bin halt weniger "absturz! klatsche! gebodigt! hahaa!!"

    sondern eher so... "nach einer grossangelegten angstkampagne der initiativengegner, waren also immer noch rund ein drittel der stimmenden für die initiative? hmmm... da sollte wohl etwas verbessert werden".
    27 38 Melden
    • rauchfrei 05.03.2018 14:03
      Highlight Erstmal geht deine Rechnung absolut nicht ganz auf: es haben 28.4% für NoBillag gestimmt. Das ist nie im Leben ein Drittel (= 33.3%), sondern eher näher an einem Viertel (= 25%).
      Und dann greift deine Interpretation sehr kurz: 1. Warum muss etwas geändert werden, weil eine Minderheit nicht zufrieden ist? Zählt die Stimme der über 70% zufriedenen Wähler weniger?
      2. 28.4% entspricht fast der SVP-Wählerschat, vermutlich sind es also die ewigen Billag/SRG-Kritiker, die dort dafür waren. Warum ist deren Kritik nach der Abstimmung gewichtiger? (siehe oben, sie sind in der Minderheit)
      2.
      28 23 Melden
    • rauchfrei 05.03.2018 14:12
      Highlight Und ein Wort noch zur "grossangelegten angstkampagne der initiativengegner": man kann doch keine derart krasse Initiative formulieren (vollständiges Verbot von öffentlichen-rechtlichem TV/Radio) und im Anschluss sich darüber beklagen, dass es eine "Angstkampagne" gibt? Vielleicht das nächste Mal nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen, dann kann auch eine vernünftige Diskussion geführt werden. Für den Ton sind die Initianten alleine verantwortlich, jetzt haben sie die deutliche Quittung erhalten.
      29 16 Melden
    • mountaineer 05.03.2018 14:24
      Highlight Moment mal, rauchfrei.

      Du schreibst "Warum muss etwas geändert werden, weil eine Minderheit nicht zufrieden ist?"

      Wer sagt denn, dass nur eine Minderheit nicht zufrieden ist? Wir wissen aufgrund der gestrigen Abstimmung nur, dass eine Mehrheit weiterhin staatlich finanziertes Radio und Fernsehen will. Mehr nicht.

      Kannst Dazu auch meinen Kommentar von 13:58 Uhr lesen:
      https://www.watson.ch/Schweiz/Billag/249127916-No-Billag-ist-gebodigt-----doch-nun-drohen-der-SRG-diese-5-Attacken#comment_1187111
      18 11 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 14:38
      Highlight @rauchfrei

      du kannst jetzt die goldwaage zur seite legen, nachdem du herausgefunden hast, dass 28.4% 4.6% von 33% weg ist und 3.4% von 25%. bravo!

      ich finde immer noch, dass wenn rund ein drittel (äh... tschuldigung 28.4%) mit etwas nicht zufrieden sind, mann durchaus schauen sollte was mann verbessern kann.

      aber wie ich gesagt habe: "jeder darf das wahlresultat für sich interpretieren"
      17 26 Melden
    • rauchfrei 05.03.2018 14:41
      Highlight @mountaineer: wir haben offensichtlich unterschiedliche Arten, das Ergebnis zu interpretieren. Gerade deine Interpretation, dass Statements im Abstimmungskampf irgendetwas über die Zufriedenheit aussagen, finde ich sehr gewagt.
      Für mich zeigt der tiefe Anteile Ja-Stimmen, dass es wenig Protestwähler gab (also Wähler, die ein Ja eingelegt haben, um ein Zeichen zu setzen), daher gehe ich davon aus, dass die Leute mehrheitlich zufrieden sind.
      Eine Diskussion um weitere "Verbesserung" finde ich derzeit, da sich die SRG selbst um Gebühren- und Programmreduktion kümmert, einfach nicht notwendig.
      10 15 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 14:47
      Highlight @rauchfrei

      ich habe nicht geschrieben "MUSS etwas geändert werden" sondern "sollte wohl etwas verbessert werden". dies ist ein kleiner (aber bedeutender) unterschried.

      und du glaubst wirklich die komplette svp-wählerschaft hat "ja" gestimmt (und niemand anderes)? hihihi... lustig.

      die welt ist wahrscheinlich nicht so schwarz/weiss wie du denkst.
      16 11 Melden
    • rauchfrei 05.03.2018 15:37
      Highlight @just sayin': mir ist auch klar, dass nicht nur SVP-Wähler für NoBillag gestimmt haben, es gibt sicher sonst noch ein paar Libertäre oder Personen, die auf keinen Fall 400.- im Jahr zahlen wollen. Trotzdem ist es bezeichnend, dass nicht mal die gesamte SVP-Wähler überzeugt werden konnte.
      Zum "sollte/muss": ich finde den Unterschied hier nicht besonders bedeutend. Das Volk hat mit dem Ergebnis klar gegen eine Veränderung gestimmt. Nun sollte man die SRG mal die Schlüsse ziehen lassen (was sie z.T. ja bereits während der Abstimmung getan haben), bevor man "Verbesserungen" fordert.
      12 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.03.2018 16:39
      Highlight Ja klar, wenn es 28.4% gegen 71.6% steht, dann muss man auf diese 28.4% Rücksicht nehmen, aber wenn es 49.7% gegen 50.3% steht, dann heisst es, der Volkswille hat entschieden!
      24 9 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 17:18
      Highlight @alle:

      Die Bevölkerung hat mit der hohen Stimmbeteiligung und dem überdeutlichen Resultat mehr als eindeutig gezeigt was Sache ist.

      Die Menschen wollten an dieser Abstimmung zeigen, die SRG ist wichtig und taten dies mit der überdurchschnittlichen Teilnahme und dem Rekord Resultat.

      Respektiert das endlich. Es ist übrigens auch daran zu erkennen wieviel Geld gesammelt wurde, Privat notabene. Praktisch alle Vereine und Verbände sind aufgestanden und haben sich gewehrt. Es gab also noch nie ein so deutliches Zeichen für die SRG. Akzeptiert das endlich!
      11 10 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 18:51
      Highlight @rauchfrei

      1/3
      für mich hat diese abstimmung sekundär bis gar nichts mit "svp, oder nicht" zu tun (auch wenn uns z.b. watson das thema als ein „svp-thema“ verkauft hat).

      natürlich gab es svp-wähler welche dagegen waren - wie auch sp-wähler, welche dafür waren.
      ich sehe die welt weniger schwarz/weiss.
      9 3 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 18:51
      Highlight @rauchfrei

      2/3
      "ein paar Libertäre oder Personen, die auf keinen Fall 400.- im Jahr zahlen wollen"
      ich denke es gab schon noch ein paar andere gruppierungen, welche ja gestimmt haben.

      du verwendest „libertär“ abschätzig. Ich weiss nicht recht ob du wirklich dieses wort gemeint hast.
      Ich finde libertarismus (im gegensatz zu einem autoritären staat) erstrebenswert
      8 2 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 18:51
      Highlight @rauchfrei

      3/3
      ich (und scheinbar auch andere) haben so unsere zweifel, dass die srg von sich aus effektive verbesserungen angehen wird.
      Die vergangenheit hat gezeigt, dass sie sich nicht so von sich aus bewegen - da können ein paar vorschläge vielleicht schon helfen ;-)
      7 2 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 20:13
      Highlight Find ich spannend, Am 09.02.14 hiess es von den 50.3% Ja-Sagern, der Rest hätte zu schweigen; die MEhrheit bestimmt. Und hier kriegt die Rechte eine saftige Klatsche mit 71% Nein und fordert nun Mitsprache.
      Viel mehr kann man das Rückgrat nicht verbiegen
      7 7 Melden
    • Sportfan 06.03.2018 10:45
      Highlight @just sayin'
      Es war eben doch ein SVP Thema, sagt die "Nachwahlbefragung" des Tagi. In der Parteienfrage ist die Antwort sehr klar. Es war praktisch nur die SVP.

      Übrigens hatte dieses unsägliche Treiben dieser Partei nicht nur Folgen bei der NoBillag Abstimmung. Die SVP wurde im Zuge deser NoBillag - Abstimmung bei den Wahlen im Kt. Zürich überraschend abgestraft und im Kt. Schwyz wurde sogar eine JUSO Vorlage angenommen.

      Die SVP hat sich unter dem Lead von Rickli/Köppel/Rutz ziemlich ins eigene Bein geschossen. Die Schweiz ist aufgestanden und hat deutlich gesagt: "So nicht!"
      6 5 Melden
    • just sayin' 06.03.2018 12:49
      Highlight @Sportfan

      auch wenn ich solchen umfragen nur bedingt bedenkenlos vertraue (man befragt 16000 personen und erwartet, dass dies auf 7 millionen zutrifft)...

      ...so wiederlegt die umfrage deine thesen eher, als dass sie sie stützt (ausser man liest nur den titel des artikels).

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/vom-srgkiller-zum-klaren-nein/story/24504938

      5 1 Melden
    • Paisley Parker 06.03.2018 13:03
      Highlight @just saying

      Treffer! Versenkt! :-)
      5 0 Melden
    • Sportfan 06.03.2018 17:52
      Highlight Meint ihr, weil da 56 % die 200.— Version wollten? Nehme ich sehr entspannt, denn bei einer ähnlichen Umfrage haben vor 4 Monaten 60% Ja zu 0.— gesagt. Mit guten Argumenten kann auch das „behandelt“ werden. Wichtig ist, dass weit über 50 % keinen Senderabbau wollen. Von daher, alles wunderbar in meinem Sinn! Entspannt bin ich und wünsche das auch für Euch!
      2 2 Melden
  • andrew1 05.03.2018 12:31
    Highlight 200 fr fände ich die optimallösung
    27 21 Melden
    • wizzie 05.03.2018 21:02
      Highlight Ohne zu wissen, wie diese Lösung konkret aussehen würde?
      6 4 Melden
  • Redback 05.03.2018 12:31
    Highlight Wieso die Werbung verbieten? Wenn ich die Privaten Sender schaue, bin ich mit EINER Werbepause pro Film sehr gut bedient. Ist doch gut wenn die Werbung die Sendung bezahlt. So können die Gebühren noch weiter gesenkt werden.
    28 10 Melden
    • Saraina 05.03.2018 19:30
      Highlight Die Werbung soll verboten werden, damit die SRG durch die Hintertür gebodigt werden kann. Übernehmen werden dann Privatsender, die deutlich mehr Werbung senden werden. Plus natürlich die Propaganda ihrer Eigentümer.
      3 2 Melden
  • Saul_Goodman 05.03.2018 11:55
    Highlight Liebe no billag fans. Ihr wollt trotzdem geld sparen?
    Kündet euer swisscom tv (~50fr/mt) und wechselt zu zattoo (10fr/mt). Das spart ihr sogar weit mehr als nur die billag.
    14 23 Melden
  • Gustav.s 05.03.2018 11:19
    Highlight An vielen Orten, auch bei Watson wurde von Protestnein gewarnt. Die Initiative sei gefährlich und schaffe alles ab.
    Ich will die SRG, vor allem wegen den (Radio)nachrichten, deshalb habe ich nein gestimmt. Bin aber der Meinung 200-250 sind genug.
    Nun heisst es aber plötzlich, nein es soll nix ändern, neue Initiativen seien falsch.
    Diesmal verrät links das Volk.
    52 54 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 12:08
      Highlight Moment mal. Die SRG hat bereits Sparmassnahmen angekündigt (Nach der Abstimmung, nicht als falsche Abstimmungsversprechen). Gebt ihnen einfach mal ein Jahr Zeit, ich glaube nach 71.6 % ist das angebracht.

      Und zeigen sie mir drei Linke Politiker, die gesagt haben, es müsse sich nichts ändern. Ich zeige ihnen aber 3 rechte Politiker, die sich nach 2 Niederlagen immer noch gegen den Volksentscheid aussprechen (Rime, Rickli, Rutz, die drei R's).

      So, nun sind sie an der Reihe, von wegen Links/Rechts


      36 20 Melden
    • Mutzli 05.03.2018 12:34
      Highlight Es werden ja verschiedenste Änderungen, die ja auch von der SRG Seite vorgeschlagen wurden, vorgestellt. Wie kommen Sie da zum Schluss, es heisse es solle sich nix ändern? Wir haben auch nicht über eine Reduktion auf 200 Sfr. abgestimmt und somit wird der Volkswille auf keine Art missachtet, wenn diese Senkung nicht stattfindet. In Anbetracht der tatsache, dass unsere demokratisch gewählten Vertreter dies abgelehnt haben, wäre es im Gegenteil sogar undemokratisch. Was "links" damit zu tun haben soll, weiss ich auch nicht. Leuthard und Cina sind CVP z.B..
      18 3 Melden
    • Gustav.s 05.03.2018 13:27
      Highlight Angekündigt ist nicht umgesetzt. Ausserdem ist es viel zuwenig.
      70% wollen die SRG behalten, wie viele aber deutlich weniger zahlen wollen, darüber sagt diese Abstimmung nichts aus.
      Und was ist eigentlich an DIESMAl verrät links das Volk, nicht zu verstehen?
      9 18 Melden
    • Alnothur 05.03.2018 14:16
      Highlight Jajaa, nach der RTVG-Abstimmung hatte die SRG auch viel angekündigt. Gemacht hat sie nichts.
      14 16 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 15:10
      Highlight @Gustav.s

      ich glaube, dass viele so denken und gleich gestimmt haben (ist ja auch in ordnung so).

      leider hat es eine solche abstimmung benötigt, um den "bundesbetrieb srg" überhaupt zu bewegen, etwas an ihrem service zu überdenken.
      10 9 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 15:59
      Highlight @Alnothur:

      Was genau hat die SRG angekündigt? Die SRG hat sich komplett aus der RTVG Debatte rausgehalten.

      Bringen sie Punkte für ihre Behauptungen. Ich wollte dies nämlich wissen, habe recherchiert und nichts gefunden. Ausser eben der Hinweis der SRG, dass sie diese Frage nicht kommentieren, weil dies nichts mit dem Auftrag der SRG zu tun hat. Vielleicht sind sie darin erfolgreicher, sie behaupten es auf jeden Fall, bringen sie also Beispiele.

      Und jetzt nicht Beispiele der Politik, Beispiele der SRG sind gefragt!
      9 6 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 17:46
      Highlight @Gustav.s:
      Aber sie akzeptieren, dass ein überdurchschnittlicher grosser Teil der Bevölkerung zur Abstimmung ging und dass 2,1 Mio der SRG den Rücken gestärkt haben. Wenn es den Menschen nicht so wichtig gewesen wäre, hätten sie wohl nicht an der Abstimmung teilgenommen oder hätten eine Proteststimme abgegeben.

      Einfach, dass wir schön bei den Fakten bleiben. Es war ein grosses Interesse an der Sache und es gab wenige Proteststimmen, dies ist zumindest zur Kenntnis zu nehmen.
      8 1 Melden
  • Distace 05.03.2018 10:33
    Highlight Die Gebührengelder sollten solidarisch via Steuern eingefordert werden. Und ich finde auch, dass juristische Personen davon befreit sein sollten. Mit allen anderen Forderungen bin ich aber nicht einverstanden.

    17 47 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 12:10
      Highlight Und worüber haben wir nun gerade abgestimmt? Genau diese Forderungen waren im berühmten Plan B von Gewerbeverband und Initiative. Sie sind brutal versenkt worden.

      Ich will den zweiten Gotthard Tunnel auch nicht, bezahle den aber mit, weil den eine Mehrheit will. Weine ich deshalb herum?
      23 17 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 12:44
      Highlight Das Volk hat 2015 und gestern anders entschieden. Aber schön wie der Wille des Volkes mit Füssen getreten wird
      15 11 Melden
  • pablo' 05.03.2018 10:16
    Highlight Nicht kürzen, nicht auflösen und nichts verdrehen, sondern umgestalten und neuschaffen, in gerechter umverteilen zugunsten Privatsender und freien Medien
    10 43 Melden
  • amore 05.03.2018 10:04
    Highlight Ich habe das Gefühl, dass die Befürworter der Initiative noch geschockt sind durch die Eindeutigkeit des Abstimmungsresultates. Auf jeden Fall liegt es nun nicht an ihnen weitere Forderungen zu stellen.

    Matthias Zehnder hat es in seinem Kommentar auf den Punkt gebracht. Es lohnt sich, ihn zu lesen.

    http://www.matthiaszehnder.ch
    47 36 Melden
    • loquito 05.03.2018 10:27
      Highlight Guter Kommentar echt lesenswert...
      29 22 Melden
    • atomschlaf 05.03.2018 10:29
      Highlight Im Gegenteil. Ein sackschwacher Kommentar von Zehnder.
      Das Stimmvolk hat sich einzig gegen den Radikalvorschlag ausgesprochen, gebühren- oder steuerfinanziertes Radio und TV gänzlich zu verbieten. Nicht mehr und nicht weniger.
      Es gibt keinen Grund zur Annahme, die Mehrheit wolle so weiterfahren und sie begrüsse eine stetig wuchernde SRG. Ganz im Gegenteil. Im Abstimmungskampf waren viele Stimmen zu vernehmen, denen die Initiative zwar zu radikal war, die aber klar und deutlich verlauten liessen, dass sie mit der übermächtigen Dominanz und der Expansionspolitik der SRG nicht glücklich sind.
      57 71 Melden
  • Gubbe 05.03.2018 09:58
    Highlight Das jetzt ein paar Quadratköpfe verlangen, dass Firmen diese ~350.- Franken nicht bezahlen sollten, ist kleinlich. Eine Firma die nicht im Stande ist einen so "enormen" Betrag abzuschreiben, hat den Namen Firma nicht verdient. Lassen wir doch die SRG mal machen, es hat dort nicht nur arrogante Personen, manche können das Abstimmungsresultat auch lesen.
    50 32 Melden
    • sigma2 05.03.2018 10:29
      Highlight Der Betrag steigt mit dem Umsatz der Firma bis auf den Maximalbetrag von 35 590.-- an.
      27 23 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 10:33
      Highlight @sigma Ab einem Umsatz von wue vielen Millionen?
      29 15 Melden
    • Cubbie 05.03.2018 11:17
      Highlight Eine Firma mit einem Jahresumsatz von 1 Milliarde CHF kann es sich wirklich kaum leisten, 36T an Billag zu entrichten. Mir kommen gleich die Tränen.

      https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/empfangsgebuehren/gebuehrensystem-und-dessen-anpassungen/das-kuenftige-abgabesystem.html
      34 15 Melden
    • Tikvaw 05.03.2018 11:25
      Highlight Die Unternehmen die 39'000 zahlen, müssen ein Umsatz von mehr als einer Milliarde pro Jahr haben und davon gibt es in der Schweiz rund 350 Stück (0.06%).
      39 3 Melden
    • Toni K. 05.03.2018 11:55
      Highlight Bei Firmen, die 39'000 zahlen müssen, ist dies der Betrag, den der CEO allein in ein paar Tagen verdient.
      24 4 Melden
    • atomschlaf 05.03.2018 12:30
      Highlight Es fragt sich auch, weshalb man bei den Unternehmungen eine Progression, bzw. für viele Kleinunternehmungen gar eine Befreiung eingebaut hat, während dies bei den Privathaushalten nicht möglich war.

      Ein Beispiel mehr dafür, was die künftige Gebührenordnung für ein Murks ist.
      8 20 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 20:21
      Highlight @atomschlaf Ob Murks oder nicht, dass Volk hat 2015 Ja gesagt zu dem Thema. Damit Punkt.
      3 1 Melden
  • Sportfan 05.03.2018 09:34
    Highlight Und ja zum Schluss noch dies. Die beiden SVP Vertreter, welche sich nun über den überdeutlichen Volksentscheid hinwegsetzen wollen, verhindern mit ihren Vorstössen wieder eine Diskussion über den Inhalt des Service Publique.

    Genau das haben sie nun Monate lang gefordert. Und jetzt muss im Parlament wieder über diese Vorstösse diskutiert werden, und die inhaltliche Debatte weiter warten.

    Vielen Dank. Und der ganze "Sch...." wegen was? Ich bezahle 50 x mehr für Krankenkasse und Steuern. Also kämpft dort, wo es sich lohnt. Also kämpft für uns, nicht für Euer Ego.
    63 31 Melden
    • sigma2 05.03.2018 10:29
      Highlight Ja und? Das Parlament hat sich bei der MEI auch über den Volkswillen hinweggesetzt.
      26 37 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.03.2018 11:05
      Highlight @sigma2:

      Welcher Volkswille? Die MEI war in sich widersprüchlich und unpräzis formuliert. Die Bilateralen beibehalten ist überdies auch Volkswille (mehrmals bestätigt an der Urne!).





      39 22 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 12:16
      Highlight @sigma2: Sie haben in Ihrem Frust überlesen, worum es mir geht. Die SVP verhindert mit ihren unsinnigen Vorstössen einmal mehr die wichtige Service Publique Diskussion. Denn wir streiten nachher wieder über den Preis nicht um den Inhalt.

      Aber ist klar weshalb. Die SVP will diese Thema nicht lösen, ausdiskutieren, sondern weiter köcheln. Sie will dann in ein paar Monaten wieder sagen, die Diskussion hätte nicht stattgefunden usw.
      16 8 Melden
    • Makatitom 05.03.2018 13:18
      Highlight Die $SVP verhindert nicht nur das, mit ihren unsinnigen Vorstössen, Initiativen, Anträgen und Motionen. Sie verhindert damit auch, dass beispeilsweise über die schädlichsten und teuersten Flüchtlinge, die Steuerflüchtlinge, gesprochen wird., oder darüber, wie man die Panama- und Paradisepapers am besten untersucht oder die Abwanderung von Gewinnsteuern nach bspw. Luxemburg eindämmt
      10 8 Melden
    • Surf & Turf 05.03.2018 14:13
      Highlight @Sportfan: Oh, und welche Vorstösse (egal von welcher Seite) waren denn nach der RTVG-Abstimmung daran schuld, dass die versprochene Service-Public-Debatte nicht zustande kam?

      Es ist immer am einfachsten, die Ursachen für Versäumnisse dem politischen Gegner in die Schuhe zu schieben. Und genau das erscheint mir in unserer Politik einzureissen: Kindische Schuldzuweisungen und Grabenscharmützel statt Verantwortungsbewusstsein. Von rechts genauso wie von links. Auf der Strecke bleibt der Volkswille. Und genau das fördert die "Denen-zeigen-wir's-Mentalität". Chapeau, Classe Politique!
      4 5 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 14:28
      Highlight @Surf & Turf:
      Bin etwas sprachlos über einen solchen Kommentar, einen Tag nach der NoBillag Initiative.

      DIESE Initiative stand im Raum, welche die Abschaffung des Service Publique forderte. Wieviel Sinn macht es eine vertiefte Debatte darüber zu führen, wenn der komplette Abriss droht? Jetzt ist die Frage geklärt, dass die Schweiz einen Service Publique will. Jetzt könnten wir diskutieren, aber nein Frau Rickli reicht 3 Tage vor der Abstimmung bereits die nächste "Preisvorlage" ein, die diese Diskussion verunmöglicht. DAS ist kindisch und sollten Sie auch so erkennen.
      9 6 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 15:19
      Highlight ich bin auch der meinung, dass die srg jetzt ENDLICH aus ihrem tiefschlaf erwachen sollte und ihr service anpassen sollte.

      etliche jahre mit kritischen stimmen und eine rtvg-abstimmung konnten sie ja nicht dazu bewegen...

      es sieht so aus, dass die srg nur mit weniger kohle zu einer veränderung gebracht werden kann.

      keine echte konkurrenz, grösstenteils fremdfinanziert - da wird mann halt träge und überheblich. das sind dann halt die nachteile von "bundesbetrieben".
      6 9 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 15:33
      Highlight @just sayin:

      Ich glaube man kann nicht sagen, die Diskussion über die SRG sei in den letzten Monaten nicht geführt worden.

      Nun würde mich einfach mal interessieren, zu welchem Ergebnis haben diese Diskussionen geführt? Ich wüsste heute keinen einzigen Punkt, der die SRG (mehrheitsfähig) ändern soll. Ich weiss immer noch nicht, soll sie Sport machen, Glanz und Gloria usw. Dass sie sparen soll, wow was für eine Erkenntnis. Aber sonst? Würde mich echt mal interessieren.
      8 3 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 16:31
      Highlight @Sportfan

      (mehrheitlich hässig) diskutiert wurde leider mehrheitlich nur von initiativ-gegner/-befürworter.

      die srg, welche dringend nachdenken und diskutieren sollte, war ziemlich still (ausser ein paar schüsse vor den bug der initiative).

      wir haben nur über den grundsatz abgestimmt - nun wären diskusionen und änderungen angesagt.
      4 2 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 17:36
      Highlight @just sayin':

      Worüber wurde denn nicht diskutiert? Es wurde alles angesprochen, sogar die Löhne der Mitarbeiter. Nichts verfing. Am Ende blieb der armen SVP nur noch das "Linke Staatsmedium" als Argument, weil man sonst nichts mehr ins Feld führen konnte.

      Und dann kommt der 4. März, überdurchschnittlich viele Leute kamen an die Urne und legten ein Rekordresultat ein. Was, wenn nicht das, ist denn ein eindeutiges Zeichen, was die Schweiz will? Ein starker Service Public, der sanft verbessert werden soll. Wer aber nach so einem Resultat sofort Änderungen fordert, missachtet dieses Resultat.
      5 2 Melden
  • Hans der Dampfer 05.03.2018 09:29
    Highlight Ich habe mal den Ablauf der no Billag Initiative aufgekritzelt. Quasi no BIllag in a Nutshell. Der Ablauf gilt übrigens für 99% der Initiativen in der CH.
    10 36 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 05.03.2018 10:55
      Highlight Vielleicht wäre deine Skizze echt gut...Wenn man sie lesen könnte.
      31 3 Melden
    • Saul_Goodman 05.03.2018 11:52
      Highlight Ja der bürger hat realisiert dass die billag gebühren an die srg gehen und nicht an die billag.... und dass das arschteure swisscom tv wirklich nur daten übermittelt und keine inhalte generiert
      8 4 Melden
    • Hans der Dampfer 05.03.2018 13:29
      Highlight Hm, stimmt ja nicht so ganz. Die Mittarbeiter der
      Billag (oder bald die Folge-Organisation) kosten ja auch etwas also geht schon mal nicht alles zur SRG. Zudem. Neben der Billag kommt ja noch ein Internet Abo hinzu damit ich die Inhalte (theoretisch) empfangen kann. Swisscom TV ist da per
      se noch gar nicht dabei. Das kommt nochmal extra hinzu.
      4 5 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 13:55
      Highlight @Hans der Dampfer:

      Aber ein Handy haben sie? Damit können sie die Produkte der SRG empfangen, oder mit einem Radio auch, vielleicht haben sie ein DVB-T Empfangsgerät oder einfach einen SatAnlage oder einfach nur Kabelfernsehen. Sie brauchen weder BluewinTV noch Internetanschluss.

      Was Sie hier wieder absondern ist einfach nur noch grotesk.
      6 2 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 15:21
      Highlight @Sportfan

      ganz ruhig sportfan.
      die meisten diskutieren hier ruhig und sachlich.
      versuchen sie es auch (ist auch besser für ihren blutdruck)
      6 4 Melden
  • Sportfan 05.03.2018 09:21
    Highlight Es reicht.

    Ich kann mich an keine umstrittene Initiative erinnern, die am Ende mit 71,6 % oder mit 2,1 Mio Stimmen entschieden wurde. So schlecht wie NoBillag war nicht einmal die Armeeabschaffungs-Initiative. Auch das "Bedinungslose Grundeinkommen" erhielt rund 400'000 weniger Nein Stimmen. Diese Fakten sollte man akzeptieren.

    Und jetzt sicher keine Forderungen stellen. Vor allem nicht solche wie Gregor Rutz. Innerhalb von 3 Jahren hat die Schweizer Bevölkerung 2 x gesagt, die Wirtschaft soll mitbezahlen. Und das will er immer noch nicht akzeptieren. Ist ja ungeheuerlich.
    82 35 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.03.2018 11:06
      Highlight Betonköpfe können keine Fakten akzeptieren.
      38 15 Melden
    • atomschlaf 05.03.2018 12:43
      Highlight Auch Du, Sportfan, scheinst nicht begriffen zu haben, worum es bei der gestrigen Abstimmung ging.
      Es wurde einzig entschieden, dass man keine Radikallösung will, die dem Bund jegliche Finanzierung von Radio- und TV-Programmen verunmöglicht hätte.

      Es gibt aber keinerlei Anhaltspunkte, daraus ein Placet für ein "weiter so" abzuleiten.
      10 18 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 14:10
      Highlight So, so Atomschlaf.

      Dann wollen wir doch mal aus dem Abstimmungsbüchlein zitieren. Da lese ich, es geht darum 451 Franken zu sparen, die Abzockerei der SRG zu stoppen, die Wirtschaft mit den freiwerdenden 1.37 Mia anzukurbeln.

      Und diesen Argumente hat das Volk mit 71,6 Prozent versenkt.

      Wo lesen sie also, aus diesem glasklaren Resultat den Auftrag heraus, dass die SRG massiv sparen soll, das Programm umstellen, die Gebühren massiv zu senken? Sagen sie es mir!
      18 7 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 20:24
      Highlight @atomschlaf: Es ging darum diese Iniative in die Wüste zu schicken und damit das 2015 beschlossenen RTVG 2019 umzustetzen.
      Alles andere ist Interpretation der schlechten Verlierer
      3 1 Melden
  • Olaf! 05.03.2018 09:20
    Highlight " In einer parlamentarischen Initiative fordert er, dass die Unternehmen von den Empfangsgebühren befreit werden. Darauf pochen auch der Gewerbeverband und die FDP." Uii ja die armen Firmen mit Jahresgewinn über 500'000.- müssen ein wenig Bilag zahlen. Seht es als Investition zur Work Life Balance eurer Mitarbeiter.
    64 14 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 09:38
      Highlight Vor allem hat das das Volk schon zweimal innerhalb von 3 Jahren so abgesegnet. Also dumpfer kann man den Volkswillen wirklich nicht hintertreiben. Dass dies nun ein SVPler fordert bestätigt das, was wir schon lange über diese Partei wissen. Ich hoffe, dass nicht nur die Zürcher sehen, was diese Partei betreibt und sie langsam aber sicher zurückstutzt.
      44 12 Melden
    • Hans der Dampfer 05.03.2018 10:04
      Highlight ..Als wenn die Mittarbeiter Zeit hätten TV zu gucken während der Arbeit. Ich finde auch nicht das die nicht zahlen sollen. Das Volk hat jetzt gerade gezeigt das es gerne viel zahlt und die Gebühr auch nicht sinken soll. Ich würde an Stelle der Politik gar nichts machen.
      8 36 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 12:21
      Highlight @Hans der Dampfer: Und in wievielen Betrieben läuft Radio? In wievielen Betrieben arbeiten Grenzgänger, die keine Billag bezahlen?

      Und dass die Wirtschaft stark von der SRG profitiert, müssen wir wohl nicht diskutieren. Reden sie mal mit den Hotels in Davos, Wengen, Lenzerheide usw. Das Schwingfest in Zug geht von über 100 Mio Umsätzen aus, weil die Medien intensiv über das Fest berichten werden. Also, die Wirtschaft profitiert, kann also auch etwas abgeben. Etwas ist noch übertrieben. Maximal 1 Promill des Umsatzes. Hört also auf mit dieser Scheindebatte.
      16 7 Melden
    • Mutzli 05.03.2018 12:39
      Highlight @Hans der Dampfer SRG ist nicht gleich TV, ich habe schon an vielen Orten gearbeitet, bei denen im Hintergrund stets das Radio lief. Zudem geht es darum, dass die Unternehmen selbst auf klare, verlässliche Informationen in ihrer Entscheidungsfindung angewiesen sind. Hier ist die Aufgabe der SRG SSR einen Massstab zu setzen und ein Grundniveau zu gewährleisten. Wenn z.B. ein Unternehmen bereits im Voraus wissen möchte, ob es durch politische und wirtschaftliche Änderungen betroffen sein möchte, wenn seine FahrerInnen den SRG Wetterdienst aufrufen etc. profitieren sie direkt von der SRG.
      3 2 Melden
    • atomschlaf 05.03.2018 13:48
      Highlight "Seht es als Investition zur Work Life Balance eurer Mitarbeiter."

      Als Arbeitgeber würde ich mir wünschen, dass meine Mitarbeitenden die Freizeit anders verbringen als hirnlos vor der Glotze sitzend... 🙄
      9 14 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 14:36
      Highlight @atomschlaf:

      Und als Arbeitnehmer wünsche ich mir, dass mein Arbeitgeber sich auch ein bisschen am Medialen Service Publique beteiligt.

      Nicht nur von der SRG profitiert, sondern auch etwas mitfinanziert. Wissen sie, die realen Menschen bezahlen, rund 5 mal mehr an die SRG, als die ganze Wirtschaft zusammen.
      12 4 Melden
    • sigma2 05.03.2018 16:53
      Highlight Wie profitiert denn ihr Arbeitgeber von der SRG?
      1 4 Melden
  • dondor 05.03.2018 09:16
    Highlight Ach Kinder, an alle die es nicht so mit dem Denken haben, nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
    15 15 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 09:41
      Highlight Aber wenn Du ein Spiel 0:10 verloren hast, solltest Du über neue Spieler und eine neue Taktik nachdenken. Tust Du es nicht, erntest Du nur noch Mitleid und Deine Fans verlassen beschämt das Stadion, während die Sieger die Ballkönigin mitnehmen.

      Wer monatelang der SRG Arroganz vorwirft, sollte jetzt ein bisschen Demut haben.
      38 14 Melden
    • Normi 05.03.2018 09:48
      Highlight Genau es ging schlicht um srg ja oder nein
      9 16 Melden
  • marcog 05.03.2018 09:14
    Highlight Die Regierung hätte einfach einen vernünftigen Gegenvorschalg machen müssen, damit das Volk wenigstens ein bisschen differenzierter seine Meinung zur SRG hätte äussern können.
    38 21 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 10:34
      Highlight Wenn schon das Parlament. Aber nein es muss eben nicht
      25 10 Melden
  • Graustufe Rot 05.03.2018 08:57
    Highlight Diese Vorstösse zeigen wieder mal: Neoliberalen Kreisen geht es in erster Linie nur ums Geld. Ein schlechter Demokrat, wer jetzt schrittweise versucht der SRG doch noch möglichst viel Geld weg zu nehmen. Zuerst möcht ich wissen, welche Reformen die SRG zusammen mit dem UVEK konkret plant. Erst dann kann über weitere Kürzungen gesprochen werden - wenn überhaupt. Die Gebühr wird ja per 1.1.19 von 465 auf 365 Franken gesenkt.
    40 29 Melden
    • atomschlaf 05.03.2018 12:45
      Highlight 365 Franken sind immer noch viel zu viel.

      200 Franken sind genug.
      10 18 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 20:26
      Highlight @atomschlaf: Die 365 sind demokratisch legitimiert.
      Alles andere ist Zwängerei, und "täubelen" von der Seite, die ihre Niederlage nicht akzeptieren kann.
      2 2 Melden
    • atomschlaf 06.03.2018 10:49
      Highlight Nein, die 365 sind eine Schnapszahl aus dem Departement Leuthard.
      Demokratisch legitimiert ist einzig die Haushaltssteuer ab 2019. Wie hoch diese sein soll, ist eine ganz andere Frage.
      200 Franken scheinen jedoch durchaus mehrheitsfähig zu sein: "[...]wünscht sich eine Mehrheit (62 Prozent) der Befragten eine Reduktion der Gebühren auf 200 Franken"

      Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/vom-srgkiller-zum-klaren-nein/story/24504938
      2 2 Melden
  • Radesch 05.03.2018 08:57
    Highlight Dass Firmen gar nicht bezahlen ist ein No-Go. Das wurde im RTVG so beschlossen. Kleinere KMUs sind bereits jetzt nicht betroffen. Eine klare Masche der wirtschaftsnahen Parteien.
    73 13 Melden
  • Hashtag 05.03.2018 08:55
    Highlight No-Billag zeigt, dass die Demokratie weiter entwickelt werden muss. Instrumente (zum Beispiel Onlineumfragen), die den Willen der Stimmbürger differenzierter abbilden, sollten meiner Meinung entwickelt werden. Eine Ja-Nein Wahlmöglichkeit ist von den Parteien und Politiker zu stark nach belieben interpretierbar und das Wahlergebnis wird der politischen Agenda nach passend gemacht.
    19 22 Melden
  • acove 05.03.2018 08:50
    Highlight Es ist wie jedes mal nach einer Abstimmung, die Verlierer stürmen mit "neuen Vorschlägen" das Podium, krebsen dann aber bald wieder zurück, wie SVP-Präsident Rösti anlässlich eines Interviews gegenüber der SRG. Lassen wir doch all die "Politiker", welche sich nun profilieren möchten und vielleicht auch müssen, ihren Senf dazu geben und warten mal ab, was nun alles konkretisiert wird..
    22 20 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:27
      Highlight Nach 71,6% Nein-Stimmen zu no billag versuchen nun die Verlierer der SRG doch noch scheibchenweise das Geld wegzunehmen: Die Gebühr wird zuerst von 465 auf 365 Fr. gesenkt, dann auf 300, später auf 200 Fr., usw..
      Das ist undemokratisch und primitiv. Ich erwarte mehr von gutbezahlten Parlamentariern, sonst sind sie unser Steuergeld nicht wert!
      34 28 Melden
  • rodolofo 05.03.2018 08:48
    Highlight Die lassen einfach nicht locker!
    Bereits am Tag1 nach ihrer schmachvollen Niederlage packen sie im Morgengrauen einen herumliegenden Rammbock und stürmen schreiend und johlend auf die belagerte Medien-Burg los!
    Immer noch verkatert von der rauschenden Fete gestern besteigen wir die Zinnen unserer uneinnehmbaren Festung und betrachten das sureale Schauspiel, das sich uns da bietet:
    Da unten erspähen wir eine Staubwolke und eine Horde kräftiger SVP-Raufbolde, die -einen Rammbock haltend- vorwärts stampfen!
    Und dann ist da noch ein dürres Männchen, das mehr mitgezogen wird: Es ist Bigler!
    47 38 Melden
    • Restseele 05.03.2018 13:17
      Highlight
      3 1 Melden
    • Lichtblau 05.03.2018 23:25
      Highlight @rodolofo: Geradezu filmreif, Ihr Beitrag, Kompliment. Und dann erst das Finale: "Es ist Bigler!" Musste sehr lachen 😀.
      1 0 Melden
  • fiodra 05.03.2018 08:47
    Highlight Obwohl das "Volk" sich massiv für die gebürenfinanzierte SRG ausgesprochen hat, berichten die privaten Medien vor allem darüber, was jetzt die SRG alles abbauen muss. Sie muss nicht! Das ist ein mangel an Demokratieverständnis und Zwängerei. Wir brauchen eine starke SRG, die gegen Facebook, Google und dem privaten deutschen TV bestehen kann.
    53 37 Melden
    • Diavolino666 05.03.2018 09:25
      Highlight Da wären noch Instagram (Bilder der Heimat kann die SRG immer noch am besten verbreiten), Twitter (soweit kommt's noch, dass JEDER seinen Senf abgeben kann), sämtliche französische und italienische Medien (die Romandie und das Tessin sollen NUR CH-Medien konsumieren). Dafür braucht's wirklich eine STARKE SRG! Dafür würde ich sogar CHF 2.-- am Tag bezahlen!
      13 6 Melden
    • atomschlaf 05.03.2018 12:52
      Highlight Nein, fiodra, das ist eben kein "mangel an Demokratieverständnis" und auch keine Zwängerei.

      Gestern wurde einzig der radikalen Idee eine Abfuhr erteilt, der Bund dürfe keine Radio- und TV-Programme mehr finanzieren.

      Es wurde weder über die Art dieser Finanzierung, über die Höhe allfälliger Gebühren noch über den Umfang des SRG-Angebotes abgestimmt.
      10 15 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 20:27
      Highlight @atomschlaf: Die Höhe der Gebühren wurde 2015 mit dem RTVG gutgeheissen.
      Also hör auf zu lügen
      1 1 Melden
  • Töfflifahrer 05.03.2018 08:46
    Highlight Nur so eine Frage, haben wir nicht dringendere Probleme denen sich das Parlament vordringlich annehmen sollte? Ich denke da so an etwa Rentenfrage, Verhältnis mit der EU, Stellenproblem von ü50, überbordende Bürokratie, .......
    Da ist das sich Festbeissen an der SRG doch eher ein Nebenschauplatz und soll wohl von den wirklichen Problemen ablenken.
    58 11 Melden
    • Asmodeus 05.03.2018 08:59
      Highlight Nebenschauplätze sind das, was die SVP und die CVP am Leben hält.
      53 10 Melden
    • a-minoro 05.03.2018 09:10
      Highlight Merci! Meine Worte.
      26 5 Melden
    • BigE 05.03.2018 09:14
      Highlight Man kann sich ja auf mehr als nur ein Problem konzentrieren..... wenn man immer nur eines nach dem anderen macht, konnt man nie vorwärts.
      10 12 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:31
      Highlight Haben Sie nicht Ja zu No billag gestimmt? Und jetzt wollen Sie uns trotz der Niederlage weiter erziehen? Wenn mir ein Thema verleidet ist, wende ich mich einem andern zu.
      6 13 Melden
  • Restseele 05.03.2018 08:41
    Highlight Wie ich es befürchtet hatte: der Heuschreckenschwarm kommt wieder und versucht noch mehr wegzufressen.
    40 23 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:36
      Highlight Die Neoliberalos haben ja auch nur eine Schlacht verloren, nicht den Krieg. Der Strom von Geld und Arbeitsplätzen, der ins ferne, anonyme Ausland fliesst wird immer breiter und reissender. Irgendwann wird er uns alle mitreissen. Indem die weiter stürmen, zeigen sie auch auf, wie gefährdet unsere Demokratie ist, diese Hürde auf dem Weg zum globalen Raubritterkapitalismus.
      17 4 Melden
  • Döst 05.03.2018 08:37
    Highlight "Bereits jetzt ist klar, dass die Gebühren ab nächstem Jahr auf 365 Franken sinken – das entspricht einer Kürzung um fast einen Fünftel."
    Leider wird hier wieder suggeriert, die SRG hätte mit den 365.- weniger Geld zu Verfügung. Dem ist nicht so, die SRG hat genau gleich viel Budget wie vorher, nur Verteilschlüssel mit RTVG neu.
    Fr. 300.- wären realistisch, das wären dann 18% tieferes Budget. Für ein Staatsunternehmen welches seit Bestehen noch nie sparen musste, entsprechend viel Einsparpotential vorhanden, ein machbares Ziel. Die angekündigten 100 Mio Einsparungen sind klar zuwenig (6.25%).
    33 42 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:39
      Highlight Sie haben gerade verloren und wollen uns weiter belehren mit Behauptungen a la Plan B und mit alternativen Fakten. Die Behauptung, die SRG werde nach Inkrafttreten des neuen Radio- und TV-Gesetztes per 1.1.19 gleich viel Geld zur Verfügung haben wie vorher, ist schlicht falsch. Lesen Sie den Gesetzestext.
      23 12 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 09:50
      Highlight @Döst: Wir haben gestern eine Abstimmung gehabt. Sie haben so deutlich verloren wie kaum jemand zuvor. Also nun einfach einmal 2 Tage still sein. Dann mit neuen Ideen kommen, nicht die alten wiederholen. Das Volk hat genau zu dieser Diskussion Nein gesagt.

      Und es spielt mir keine Rolle, wieviel Budget die SRG hat. Wichtig ist, dass meine Abgabe um etwa 100.-- sinkt. Obwohl die Verlierer immer das Gegenteil behaupten, das passiert ab 2019. Jetzt einfach mal etwas Demut, sonst werde ich dann auch zum Wutbürger...
      27 10 Melden
    • sigma2 05.03.2018 10:35
      Highlight Auch wenn ich gegen die SRG bin, immerhin sinkt die Gebühr und wir Wohlhabenden müssen nicht mehr als die Armen bezahlen.
      6 16 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 10:35
      Highlight Die Abstimmung ist gelaufen. Ihr habt eine Klatsche kassiert.
      Die Zeiten von Forderungen stellen ist jetzt nicht
      21 11 Melden
    • just sayin' 05.03.2018 12:30
      Highlight @Sportfan

      wutbürger gibt es links wie rechts.
      diverse kommentare beweise dies hier aufs neue
      5 2 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 12:30
      Highlight @sigma2: Einfach mal den Ball flach halten. Ich gehöre zum Durchschnitt in der Schweizer Bevölkerung. Bezahle aber 50 x soviel Steuern und Krankenkassen als die Billag. Wenn sie nun wieder viel Energie aufwenden wollen, um die Billag um 65.-- zu senken, dann bezahle ich 250 x mehr Steuern oder Krankenkasse als diese Einsparnis.

      Also bitte kämpft für die armen Leute, aber dort wo es sich auch lohnt. Nicht dort wo man vielleicht einen "billigen" Sieg einfahren kann, mit Medien- oder Muslimbashing. Das bringt keinem armen Menschen in diesem Land eine Verbesserung.
      7 4 Melden
  • the sense of life 05.03.2018 08:35
    Highlight Mein Stake aber ohne Beilage -
    Ne aber mal ernsthaft, ich finde es gut das noBilag abgelehnt wurde - muss aber auch sagen : 450 CHF sind für mich als nicht TV Besitzer und nicht Radio Höhrer zu viel, ich fände es fair, wenn Leute die weder TV noch Radio haben, weniger bezahlen müssten - zb 33% weniger

    Trotzdem bezahle ich meine Billag brav weiter :')

    e schöne tag zäme
    17 7 Melden
    • Töfflifahrer 05.03.2018 08:58
      Highlight Vor allem ‚än Guetä‘ 😏
      16 3 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 09:52
      Highlight Ich finde es auch nicht toll, dass ich als "Nicht Autofahrer" den zweiten Gotthardtunnel bezahlen muss.

      Deshalb komme ich auch nicht auf die Idee zu fordern, nachdem ich zweimal überstimmt wurde, der soll nur zu 2/3 gebaut werden.

      Das nennt sich halt Demokratie.
      27 8 Melden
    • the sense of life 05.03.2018 11:48
      Highlight ich doch auch nicht ? ich sage doch, ich Bezahle die Billag gerne, wäre nur schön wenn :p wünsche darf man doch äussern ...
      11 0 Melden
  • piedone lo sbirro 05.03.2018 08:20
    Highlight die retrofolkloristische rückschrittspartei ist auf dem losertrip.

    frauenstimmrecht, mutterschaftsurlaub, DSI, erleichterte einbürgerung, energiegesetz, USR III und jetzt die no-billag schlappe.

    die SVP sammelt niederlagen wie die kinder fussball panini-bildchen, und ist auch noch masochistisch stolz darauf!
    58 32 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:04
      Highlight ....und in Zürich hat die Sünneli-Partei eine Wahlschlappe erlitten. Ich habe die leise, sehr leise Hoffnung, dass vielleicht der Eine oder Andere durchschaut hat, wessen Interessen diese Partei in Wahrheit vertritt: nämlich nicht die der "Manne ond Froue", die jeden Tag für wenig Geld von morgens bis abends chrampfen.
      Das Argument "Steuern runter um Arbeitsplätze zu sichern", stimmt hinten und vorne nicht. Das Volk sieht: Immer mehr Arbeitsplätze gehen trotz Steuersenkungen ins Ausland. Oder man entlässt die Aelteren und ersetzt sie durch junge EU-Bürger.
      39 13 Melden
    • piedone lo sbirro 05.03.2018 09:16
      Highlight roterriese Team #NoNEFLIX

      sie und ihre SVP haben seit den wahlen 2015 praktisch alle abstimmungen und kommunale/kantonale wahlen verloren.

      gestern haben sie eine 72%-schlappe kassiert - ich verstehe ihren unmut...
      39 7 Melden
    • Realmasterofdesaster 05.03.2018 09:36
      Highlight Roterriese: klar doch von SVP, man hätte einmal mehr die Finger an dem Thema verbrannt und schlechts fürs Image... deshalb hat man mal die streng rechten Parteisoldaten (googeln sie mal O. kessler) und private Medienvertreter vorgeschickt... so konnte man das Thema mal politfähig machen und dann zünftig draufschlagen... Blocher ohne Eigenintresse, deshalb werden auch kräftig Medienhäuser gekauft seit ein paar Jahren... reine Augenwischerei diese Partei. Die Globalisierung wird durch die SVP gefördert und gleichzeitig werden Ängste in der Bevölkerung geschürt. retrostalinistischen neu erfunden?
      25 4 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:45
      Highlight @schwarzerriese. Vor der Abstimmung nannten Sie sich noch "Team no billag", jetzt nach der verlorenen Abstimmung nennen Sie sich neu "Team no SRG". Dann stimmt es also doch, obwohl Herr Kessler und Co. das immer abgestritten haben: No billag = No SRG.
      Sie wussten also, dass die SRG ohne die Billag-Gebühr keine Ueberlebenschance gehabt hätte. Darauf hat diese Initiative also abgezielt. Das Volk hat das ja zum Glück durchschaut.
      23 6 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 10:06
      Highlight @roterriese: So so, welche wichtigen Abstimmungen hat die SVP denn so in den letzte Jahren gewonnen? AHV Reform ja, aber da sehen wir nun alle ziemlich deutlich, wie wir von der SVP/FDP angelogen wurden. Und sonst so?

      Asylreform verloren,
      Lehrplan 21 verloren,
      Energiewende klar verloren,
      Kesp immer wieder verloren,
      Unternehmenssteuer verloren,
      Umsetzungsinitiative verloren
      RTVG verloren,
      NoBillag verloren.

      Und jetzt dürfen sie.
      24 6 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 10:07
      Highlight @piedone. Die SVP hat schon immer getäubelet, wenn sie eine Abstimmung verloren hat und dann die Linken verbal abgewatscht, weil die doch das liebe "Vouch" ins kommunistische Elend reissen wollen. Passiert jetzt auch wieder. Sozialdemokratisch ist jetzt nicht mehr demokratisch, sondern Stalinistisch wie die SRG auch. Die Schweiz ein sibirischer Gulag. Das zeigt mir, wie unehrlich die SVP-Jubelgesänge auf die direkte Demokratie in Wirklichkeit sind.
      24 8 Melden
  • Fabio Haller 05.03.2018 08:12
    Highlight Gestern war Abstimmungssontag, heute sind 5 Reformen schon im Bundeshaus. Man kann es auch übertreiben. Die SRG bekomt ab nächstes Jahr schon weniger Gebühren ausserdem beschliesst sie selber schon sich neu umstrukturieren. Bevor man sich wieder mit Initiativen um sich schlägt, kümmert euch erst mal mit der AHV, die liegt nämlich auf dem Sterbebett.
    44 20 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:07
      Highlight Ich find es aber richtig dass der Druck auf die SRG aufrecht erhalten bleibt. Sonst passiert nichts. Was mich enttäuscht an den "Reformvorschlägen" ist, dass sie nur Gebührensenkungen beinhalten. Ich möchte bald ein Mal ganz konkret wissen, was künftig anders wird z.B. im Verhältnis SRG - Private.
      19 13 Melden
    • sigma2 05.03.2018 10:38
      Highlight Fabio, die AHV liegt auf dem Sterbebett? Würdest du uns das mal bitte belegen? Die AHV verfügt über ein Vermögen von 45 Mrd und macht seit Jahrzehnten Mrd. Gewinne.

      Wie kommst du auf diese abtruse Idee vom Sterbebett?
      7 13 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 12:39
      Highlight @sigma2:

      -Vielleicht weil ihre Kreise seit Jahren sagen, wir müssten mehr für die AHV bezahlen, würden dafür aber weniger bekommen

      - Vielleicht, weil ihre Seite seit Jahren den Umwandlungssatz der Pensionskassen senken will,

      - Vielleicht, weil ihre Seite gegen eine faire Reform war, welche die Verlierer der Reform mit 70.-- mehr AHV etwas entschädigen wollte.

      - Vielleicht deshalb, weil die Rechten sämliche Verbesserungen ablehnten, wir könnten uns das nicht leisten.

      Aber ja, wenigstens können sie nun nicht mehr behaupten, die Ausländer würden unsere AHV plündern. Wenigstens etwas.
      8 2 Melden
    • Fabio Haller 05.03.2018 17:33
      Highlight @sigma2

      Sportfan hat ihnen dass ja gut erklärt. Was auch dazu kommt es werden bzw. ist schon im Gange, dass mehr Menschen älter und somit die AHV beziehen als die Jungen es tragen können.

      Und jetzt belegen sie bitte ihre angeblichen Mrd. Gewinne und dieses Vermögen von 45 Mrd.

      Wie kommen sie auf diese abstrusen Zahlen?
      2 2 Melden
  • goalfisch 05.03.2018 08:12
    Highlight sucht euch doch ein neues thema ...
    35 9 Melden
    • ändu66 05.03.2018 08:49
      Highlight Meine Worte! Die Abstimmung ist nun ENDLICH vorüber, die Initianten haben eine Klatsche ohnegleichen erhalten. Nun ist Zeit, sich wieder interessanteren Themen zuzuwenden.
      27 8 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:08
      Highlight Ich mach es so: Artikel zu Themen, die mich nicht interessieren lese ich nicht.
      12 6 Melden
  • Nelson Muntz 05.03.2018 07:48
    Highlight Da Frau Rickli ja die Anliegen der Bürger und NIIIEMALS die eigenen Intressen der Goldbach Group das Wichtigste sind, wird sie wohl ihren Kampf gegen Windmühlen fortsetzen. Aber wär hätte, bei einer Abschaffung der Grbühren, die Bergbauern im hinterstem Tal in Graubünden oder Wallis über kriminelle Ausländer informiert?
    50 22 Melden
  • LordEdgar 05.03.2018 07:46
    Highlight Da liegt Frau Leuthard aber falsch. Die 71% zeigen dass man die SRG grundsätzlich will, und die Initiative schlixjt zu radikal ist. Dass aber Gesprächsbedarf besteht haben die letzten Monate gezeigt, und es wäre schlicht falsch jetzt gar nichts mehr zu tun. Eine konstruktive Diskussion um den Leistungsauftrag der SRG zu definieren ist nun notwendig.
    288 62 Melden
    • rauchfrei 05.03.2018 08:45
      Highlight Das ist jetzt einfach deine Interpretation des Ergebnisses. In meinem Umfeld (natürlich ebenfalls subjektiv) herrscht eine Diskussionsverdrossenheit, hier will niemand mehr über die SRG diskutieren, weil man das zur Genüge die letzten Monate getan hat. Gerade den Verlierern würde ein bisschen Demut gut tun. Vielleicht einfach mal den sehr klaren Volksentscheid akzeptieren und ansonsten die Füsse stillhalten, Frau Rickli...
      37 18 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:53
      Highlight @rauchfrei. Offenbar ist das Thema für Sie auch noch nicht abgeschlossen, sonst würden sie nicht kommentieren.
      12 6 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 10:19
      Highlight Wir haben über die SRG diskutiert, so lange und und so intensiv wie vermutlich noch nie. Am Ende kam heraus, die Stimmbürger haben gesehen, die SRG ist wichtig und richtig. Vorgefasste Meinungen wurden offenbar durch Argumente und Einblicke korrigiert. Warum wohl, gab es diesen vermutlich einmaligen Sinneswandel der Stimmbürger innerhalb weniger Wochen.

      Nun werden Verbesserungen gemacht bei der SRG, aber sicher nicht nach dem Fahrplan der Verlierer. Denn ich glaube es gab noch keine Vorlage in der Schweiz, welche 2,1 Mio Stimmen versammeln konnte.
      21 11 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.03.2018 11:11
      Highlight Abbaubedarf würde dann bestehen, wenn die Initiative nur knapp abgelehnt worden wäre.
      12 14 Melden
  • a-minoro 05.03.2018 07:44
    Highlight Man könnte echt meinen, in unserem Land gäbe es keine ernsthafteren Probleme als die SRG. Lassts doch mal gut sein!
    Zur Halbierungsinitiative: Die Initiative wäre eine absolute Geldverschwendung. Gestern haben sich gut 72% der Stimmenden für den audiovisuellen Service Public ausgesprochen. Ausserdem kündigte die SRG bereits konkrete Reformen an. Man kann es definitiv auch übertreiben mit den Volksinitiativen...
    343 234 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.03.2018 08:03
      Highlight Nein Gestern haben sich 72% gegen die Volksinitiative entschieden. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich für den audiovisuellen Service Public ausgesprochen haben, oder kennen sie jeden der abgestimmt hat?
      23 69 Melden
    • Kreasty 05.03.2018 08:31
      Highlight Das ist so nicht richtig.

      Da die "No Billag" eine Extreme war sind natürlich viele dagegen gewesen, anstatt von Anfang an in jene Richtungen zu gehen wie jetzt.

      Für den einen sind die 4xx .- halt kein Problem und dem anderen tuts weh und ich sehe keinen sozialen Gesellschaftlichen nutzen wieso ich für das Entertainment anderer zahlen soll. Eine Krankenkasse ist es ja nicht.
      26 21 Melden
    • 7immi 05.03.2018 08:56
      Highlight @a-minoro & roterriese
      bei der abstimmung gestern ging es um die billag-gebühren. nicht mehr und nicht weniger. dabei wurde entschieden, dass man weiterhin ein gebührenfinanziertes fundament beibehalten will. es ging NICHT um die SRG (wobei es diese natürlich schwer gehabt hätte bei einer abschaffung der gebühr, keine frage). dass man nun in weiteren initiativen den aufgabenbereich der SRG klar definieren will und zb. werbung abbaut halte ich für durchaus sinnvoll und hat nichts mit der abstimmung von gestern zu tun.
      19 13 Melden
    • a-minoro 05.03.2018 09:10
      Highlight Kaum ist die Abstimmung vorüber, kriegt man den gleich Mist wie vorher zu hören: "linker Staatssender..." / "ich will nicht für etwas bezahlen, was ich nicht brauche...", usw. Nach 3 Monaten NoBillag-Dauerbeschallung in den Medien habe ich echt keinen Bock mehr auf die immer gleiche Leier.

      C'mon, lassen wir nun die SRG und die Politik ihre Hausaufgaben machen. 24h nach der Klatsche gleich eine neue Initiative lancieren zu wollen, dass wäre in der Tat noch dümmer als die Stammtisch Initiative von gestern!

      Wie gesagt, in unserem Land stehen dringlichere Themen an, z.B. die AHV Revision.
      27 14 Melden
    • derEchteElch 05.03.2018 09:15
      Highlight @A-minoro..
      So? Aber über die Abschaffung der Armee, Abschaffung des Wehrdienstes und Abschaffung der Milizarmee darf man mehrfach und immer wieder abstimmen?

      Ja klar, es sind verschiedene Themen, betreffen aber alle die Armee mit dem exakt selben Ziel.

      Denn deiner Argumentation zufolge darf man nicht über eine Senkung der Billag Gebühren abstimmen, wenn man bereits über die Abschaffung derselben abgestimmt hatte..
      18 22 Melden
    • a-minoro 05.03.2018 09:20
      Highlight 7zimmi. Ein Aufgabenkatalog mittels Volksinitiative? Die Volksinitiative ist einfach nicht für solches gedacht und wird so immer mehr zum populistischen Werkzeug. Gestern wurde übrigens eine kantonale Vorlage in Bern (Lehrpläne vors Volk) deutlich verworfen. Warum? Weil es oft besser ist, Experten ihre Arbeit machen zu lassen. Das Volk muss nicht zu jedem kleinsten Detail seinen Senf dazugeben.
      24 11 Melden
    • derEchteElch 05.03.2018 09:32
      Highlight A-Minoro; „Weil es oft besser ist, Experten ihre Arbeit machen zu lassen. Das Volk muss nicht zu jedem Detail seinen Senf dazugeben.“

      Hoffe du vertrittst diese Meinung auch bei Armeefragen. Das Volk kann nicht bei der Beschaffung eines Kampfjets mitreden, aber bei dem Auftrag der Armee schon (und diese ist in der Bundesverfassung klar geregelt)..
      15 16 Melden
    • rodolofo 05.03.2018 09:35
      Highlight @ der Echte Elch
      Guter Hinweis!
      Diskutieren wir zur Abwechslung doch wieder mal über die Abschaffung der Armee!
      Und von den Bürgerlichen erwarten wir einen kompromissbereiten Gegenvorschlag mit einer Halbierung-Variante für die Armee.
      Und wenn auch dieser "Sturm im Wasserglas" überstanden sein wird, können wir ja dann wieder über die gewaltigen Probleme unserer von Linken Falsch-Schweizern und Fremden bestimmten Medienlandschaft diskutieren?
      Einverstanden?
      Dan give me the Top 5 of Zurich!
      20 9 Melden
    • Graustufe Rot 05.03.2018 09:56
      Highlight @a-minoro. So geht neoliberale Hirnwäsche. Den gleichen Quatsch so oft wiederholen, bis Alle es glauben.
      15 11 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 10:28
      Highlight @derEchteElch:
      War ja klar, dass sie nicht verlieren können.

      Es sagt niemand, man dürfe nicht mehrfach über das Gleiche abstimmen. Was aber hier stossend ist, dass am Tag nach der vermutlich grössten Klatsche in der Schweizer Geschichte, bereits die Verlierer sagen, was die Schweiz entschieden hat.

      Sehen sie, es haben sich über 200'000 mehr Menschen für die Abschaffung der Armee ausgesprochen als für die Abschaffung der Billag. Und es wäre niemandem in den Sinn gekommen, nach der GsoA Abstimmung zu fordern, dass die Armee nun um 20% verkleinert werden müsse.
      16 11 Melden
    • Serjena 05.03.2018 11:41
      Highlight Stimme ich dir absolut zu, es gibt dringendere Probleme welche angepackt werden sollten. Jedoch es ist für Politiker wie Frau Rickli & Co. viel einfacher und vor allem medienwirksamer auf solchen, ich erlaube mir zu sagen fast nebensächlichen Dingen "rumzuhacken" - erfordert keinen grossen, ich will höflich bleiben, Intellekt.
      8 9 Melden
    • Zurigo 05.03.2018 12:47
      Highlight haha wenn ich das nachrechne wollen sie gute 6% einsparen? :D WOW hoffentlich läuft G&G immernoch ansonsten bin ich dann aber echt entäuscht!
      4 4 Melden
    • 7immi 05.03.2018 13:27
      Highlight @a-minoro
      den anforderungskatalog zu erstellen nicht, ihn durch einen neuen, zeitgemässen zu ersetzen aber schon. auch in anderen bereichen wird angepasst und modernisiert, also kann man das auch hier machen. bei der gripenabstimmung beispielsweise wurde auch sehr detailliert abgestimmt. es ist natürlich immer die frage, wie sinnvoll es ist. eine strategie/ein neues gesetz ist aber durchaus sinnvoll, vom volk absegnen zu lassen.
      6 1 Melden
    • Sportfan 05.03.2018 13:48
      Highlight @Zurigo:

      Wieviele Betriebe kennen sie, die einfach mal so 100 Mio einsparen wollen, nachdem sie gerade einen der grössten Siege eingefahren haben?

      Ich nicht so viele!

      Und wenn sie es kleinlich finden, was die SRG einsparen will, wie finden sie es denn, dass die Schweizer Wirtschaft so ein Fass aufmacht, weil sie max ein Promil des Umsatzes Gebühr bezahlen muss? Also vielleicht 0,2 Prozent sparen soll?

      Das ist dann untragbar oder was?
      7 8 Melden
    • Kreasty 05.03.2018 14:36
      Highlight "C'mon, lassen wir nun die SRG und die Politik ihre Hausaufgaben machen." - Aminoro

      Klar, AHV glänzt heller als die Sonne, mol mol diese Politiker sind schon ein Verein von Machern :)

      "24h nach der Klatsche gleich eine neue Initiative lancieren zu wollen"

      Ich kann nur von mir reden, mir geht es nicht um eine Initiative, sondern eine Anpassung der Leistungen. Nur weil die Initivative vorbei ist, sind die Menschen nicht einfach damit einverstanden und es ist alles wieder gut :)
      8 4 Melden
    • a-minoro 05.03.2018 16:02
      Highlight Kreasty: "Nur weil die Initivative vorbei ist, sind die Menschen nicht einfach damit einverstanden und es ist alles wieder gut :)"

      Aber ein bisschen Zeit darf man der SRG durchaus geben, damit sie die versprochenen Reformen auch umsetzen können. Kannst ja in ein oder zwei Jahren ein Resümee ziehen und dann immer noch entsprechend handeln.
      5 3 Melden
    • Zurigo 05.03.2018 19:49
      Highlight @ sportfan ernsthaft? Sieg eingefahren? Sag mir einen anderen Betrieb, der 1.6 milliarden jährlich verschleudert und dabei doch noch Verlust macht? Kann sich das irgend ein privater leisten? Nein also nochmals - war das eine ernsthafte Frage von dir?
      0 0 Melden
    • rodolofo 05.03.2018 20:09
      Highlight @ 7immi
      Modernisierung mit unserem 50er-Jahre-Rechtsbürgerlichen-Parlament?
      Wie soll DAS Bitteschön gehen?
      Nein, dann ist es mir lieber, wenn die MacherInnen der SRG selber bestimmen, was sie machen wollen!
      Warum glauben eigentlich so viele Leute an die Anweisungen aus dem Chef-Büro?
      Bieler zum Beispiel ist doch absolut Fernseh-untauglich mit seiner Griesgram-Geizhals-Erscheinung! Und seine krächzende Stimme ist Radio-untauglich.
      Aber ausgerechnet DER führt das Lager der Medien-"Modernisierer" an!
      Da könnte man doch ebenso gut Leonid Breschnew wiederbeleben!
      1 1 Melden
    • Sportfan 06.03.2018 10:34
      Highlight @Zurigo:
      War es kein Sieg für die SRG, dass 2,1 Mio Menschen gesagt haben, nein, wir wollen diese Abgaben nicht abschaffen, wir wollen die SRG behalten, wir wollen weiter für dieses System bezahlen! Wenn das kein Sieg ist?

      Und wenn die SRG nach diesem Sieg ein Sparprogramm von 6 % ankündigt, dann ist das zu respektieren, nicht weiter zu "verdrecklen" wie vor der Abstimmung.

      Aber klar, wenn sie nach dieser schallenden Ohrfeige weiter mit Kampfbegriffen wie "verschleudern" aufwarten, dann ist mir über ihre Gesinnung alles klar ...
      2 2 Melden

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

Artikel lesen