Schweiz
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57 Prozent wollen No Billag annehmen? Darum sind bei dieser Umfrage Zweifel angebracht

Glaubt man einem Bericht der «SonntagsZeitung», starten die SRG-Kritiker mit einem klaren Vorsprung in den Abstimmungskampf. Doch die Sache hat einen Haken. Beziehungsweise fünf. 

04.12.17, 16:53 05.12.17, 07:48


Für SRG-Freunde war es ein Schlag ins Gesicht: «57 Prozent Ja zur No-Billag-Initiative», verkündete die SonntagsZeitung gestern auf ihrer Frontseite. Nur 34 Prozent beabsichtigten, das Volksbegehren abzulehnen, schrieb die Zeitung mit Verweis auf eine «repräsentative Umfrage von Marketagent.com Schweiz».

Bei genauerem Hinschauen zeigt sich jedoch: Die Resultate sind mit Vorsicht zu geniessen.

Keine Senioren befragt – dafür Teenager?

An der Online-Umfrage nahmen nach Angaben des Umfrageinstituts Marketagent.com 1010 Personen teil, die nach den Kriterien Alter, Geschlecht und Sprachregion ausgewählt wurden. Insbesondere bei den Altersgruppen wirft die Stichprobe jedoch Fragen auf. So wurden lediglich Personen bis 65 Jahre berücksichtigt – ältere Teilnehmer weist die Studie nicht aus.

«Die Rentner bei einer Abstimmungsumfrage auszuklammern, macht keinen Sinn», sagt Thomas Milic, Dozent für Methoden der Politikwissenschaft an der Universität Zürich. Er verweist darauf, dass über 65-Jährige von allen Altersgruppen statistisch gesehen am häufigsten an Abstimmungen teilnehmen. «Ihre Stimmen fallen also stark ins Gewicht.»

Dies umso mehr, weil sich das Mediennutzungsverhalten der Senioren von jenem der jungen Stimmbürger unterscheiden dürfte. «Es wäre also plausibel, anzunehmen, dass sie in der Billag-Frage auch anders stimmen als die jüngere Generation.»

Stimmbeteiligung nach Alter am Bespiel der Stadt St.Gallen. bild: defacto.expert

Während die Rentner in der Umfrage gar nicht berücksichtigt wurden, sind laut dem Studien-Steckbrief fünf Prozent der Teilnehmer zwischen 14 und 19 Jahre alt. Dies sorgte im Netz für einigen Spott: «Wir rufen neuen Anbietern, die aggressiv und mit Dumpingpreisen in einen neuen Markt eindringen wollen, etwas in Erinnerung: In diesem Land liegt das Stimm- und Wahlrecht bei 18 Jahren», schrieb Mark Balsiger in einem Blog-Eintrag zum Thema. Der Politikberater ist Kampagnenkoordinator des Vereins «NEIN zum Sendeschluss», der gegen die No-Billag-Initiative ankämpft.

Jürg Gujan, Geschäftsführer von Marketagent.com Schweiz, betont auf Anfrage jedoch, Personen unter 18 Jahren seien nicht befragt worden. Bei der Altersklasse 14 bis 19 handle es sich um eine Standardkategorie.

Die Studie sei «repräsentativ für Personen der Deutsch- und Westschweiz im Alter von 18 bis 65 Jahren», so Gujan. Weil im Rahmen derselben Umfrage noch verschiedene andere, nicht-politische Themen abgefragt worden seien, sei die Altersklasse der Rentner nicht im Fokus gestanden. 

Das Tessin fehlt

Neben den Senioren sucht man in der Umfrage auch eine zweite Bevölkerungsgruppe vergebens: die Tessiner. Die Befragung berücksichtigt lediglich Personen der Deutsch- und der Westschweiz.

Teilnehmer nach Sprachregion. marketagent.com

Dies sei im methodischen Steckbrief von Marketagent transparent und sauber ausgewiesen, sagt Thomas Milic. «Aus wissenschaftlicher Sicht ist es kein Problem, sich auf diese Sprachregionen zu beschränken – dann müssen die Ergebnisse aber auch entsprechend interpretiert werden.»

Will heissen: Es können lediglich Aussagen über die Stimmabsichten der Deutschschweizer und Romands getroffen werden. «Will man die Resultate hingegen auf die gesamte Schweiz beziehen, fehlen ohne das Tessin rund fünf Prozent – und die könnten in der SRG-Frage durchaus entscheidend sein.»

Fragwürdige Ergebnisse aus der Romandie

Die Westschweizer Stimmbürger gelten als SRG-freundlicher als jene in der Deutschschweiz. Zur Erinnerung: Als wir vor rund zwei Jahren über das neue Radio- und TV-Gesetz abstimmten, erzielte dieses in Genf, Neuenburg und in der Waadt Zustimmungswerte von über 60 Prozent. Viele Deutschschweizer Kantone lehnten es hingegen klar ab.

Pink: Diese Kantone haben zum RTVG Nein gesagt.

Unter diesen Vorzeichen überrascht es, dass die Marketagent-Umfrage in der Romandie mit 59 Prozent Ja höhere Zustimmungswerte ausweist als in der Deutschschweiz (57 Prozent Ja). «Ich kann aus der Ferne nicht sagen, ob die Zahlen richtig oder falsch sind», so Thomas Milic. Zumindest seien die Ergebnisse aber «kontraintuitiv» und stimmten nicht mit den bisherigen Erfahrungen überein.

Auch Jürg Gujan von Marketagent kann nicht erklären, warum die Zustimmung in der Romandie höher ausfällt als in der Deutschschweiz. «Im Studiendesign wurde nicht nach Gründen für die Zustimmung oder Ablehnung für die Initiative gefragt.»

Zweifel an der Aussagekraft

Bei der Umfrage handelte es sich um ein «Computer Assisted Web Interview». Die 1010 Teilnehmer haben online einen Fragebogen ausgefüllt, der sechs geschlossene Fragen umfasst. 

Auf seinem Blog kritisiert No-Billag-Gegner Mark Balsiger die Methodik scharf. «Bei Online-Umfragen machen erfahrene Demoskopen Samples mit 10'000 Personen oder mehr», schreibt er. Die Repräsentativität der Marketagent-Umfrage dürfe damit «in Zweifel gezogen werden».

Weniger eng sieht es Thomas Milic, der als Mitarbeiter des Forschungsinstituts Sotomo selber ebenfalls Online-Umfragen zu politischen Themen durchführt. «Die Fallzahl an sich ist kein Problem – klassische, repräsentative Telefonumfragen haben oft auch Samples von rund tausend Teilnehmern.»

Entscheidend sei, dass die Teilnehmer bewusst aufgrund bestimmter Kriterien ausgewählt werden, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht. «Hier sehe ich – mit Blick auf die bereits erwähnte Vernachlässigung der Rentner – das grössere Problem.»

Passanten an der Zuercher Bahnhofstrasse, am Freitag, 7. Oktober 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Die Stimmbevölkerung in einer Umfrage abzubilden, ist schwierig – ob online oder am Telefon. Bild: KEYSTONE

Doch kann eine reine Online-Umfrage die Schweizer Stimmbevölkerung überhaupt adäquat abbilden? Jede Methode habe ihre Schwächen, so Milic. «Digital-affine Bürger sind in Online-Befragungen übervertreten, während bei den klassischen, auf herkömmlichen Telefonverzeichnissen beruhenden Telefonumfragen nur Personen erreicht werden können, die eine registrierte Festnetznummer haben.»

Solche Verzerrungen seien heutzutage kaum zu vermeiden – allerdings könnten sie mittels einer Gewichtung der Daten in vielen Fällen noch korrigiert werden.

Bei Marketagent heisst es, die Auswahl der Befragungsteilnehmer sei über ein Stichprobenpanel erfolgt. «Da sich die Omnibus-Befragung nicht rein auf die No-Billag-Initiative bezog, konnte sichergestellt werden, dass die Selektion der Teilnehmer und die Wahl des Studiendesigns die Befragungsergebnisse nicht beeinflussen.»

Unterstützung nimmt mit der Zeit ab

Noch drei Monate dauert es, bis die Schweizer Stimmbürger über die No-Billag-Initiative abstimmen. Resultate von Abstimmungsumfragen sind in einem solch frühen Stadium generell mit Vorsicht zu geniessen.

«Oft haben Volksinitiativen einen verheissungsvollen Titel, mit dem sich zu Beginn viele Stimmbürger identifizieren können», so Milic. Sobald die Gegner ihre Kampagne starteten und auf negative Auswirkungen der Vorlage aufmerksam machten, erodiere der Ja-Anteil in der Regel.

Ob und wie stark die No-Billag-Initiative noch an Rückhalt verliert, werde sich zeigen. «Gegen eine starke Abnahme des Ja-Anteils spricht, dass über die Initiative schon sehr viel gesagt und geschrieben wurde. Die Meinungsbildung dürfte also schon relativ weit fortgeschritten sein.»

Dennoch dürfte der weitere Verlauf des Abstimmungskampfs laut Milic entscheidend sein. «Zentral wird etwa sein, ob die Gegner glaubhaft darlegen können, dass die SRG bei einem Ja zur No-Billag-Initiative komplett abgeschafft wird.»

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196Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • thunder 05.12.2017 13:28
    Highlight das Fernsehen in der jetzigen Form ist ein Auslaufmodel. Ich lese keine Ideen, wie man Fernsehbeiträge inteligenter und billiger verbreiten könnte. Alle hängen an einem vorsintflutigem System. Nur schon deshalb muss man für no billag sein. Sonst ändert sich nie was in dieser geschützen Beamtenwerkstatt.
    17 38 Melden
  • Surf & Turf 05.12.2017 10:07
    Highlight An alle SVP-Basher hier: Ihr benehmt euch wie böse Stiefeltern aus Kinderbüchern. Hansli und Fritzli schmeissen die teure Vase runter, und Fritzli kriegt Prügel, denn er ist das doofe Stiefkind.
    Und vergesst eines nicht: Die SVP hat immerhin einen Gegenvorschlag gebracht. Auch wenn er nicht durchdacht war, so war er doch der einzige. Keine andere Partei dachte, es gäbe Handlungsbedarf. Die jetzt schon heftige Diskussion weist darauf hin, dass sie sich evtl. böse irrten.
    Die Links-Rechts-Schuldzuweisungen mögen verständlich sein, sind aber alles andere als zielführend. Lösungen müssen her!
    30 21 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 12:06
      Highlight Vor allem wird verkannt oder man will es einfach nicht akzeptieren, dass die Initiative erwiesenermassen gar nicht von der SVP lanciert wurde. Wenn man nun behauptet, die Initiative sei von der SVP, weil sie von einem Jung SVP Mitglied lanciert wurde, müsste man auch behaupten, dass sie von der FDP ist, weil im Initiativkommitee auch Vertreter der Jungfreisinigen sitzen. https://nobillag.ch/ueber/
      10 16 Melden
    • Daniel Caduff 05.12.2017 12:44
      Highlight NoBillag ist aber keine Lösung.
      Nach der Ablehnung kann man weiter diskutieren.
      24 12 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 14:46
      Highlight @Daniel Caduff diese Diskussion wurde 2015 im Zuge der RGTV Abstimmung versprochen, bis heute ist nichts passiert.
      11 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs457 05.12.2017 10:05
    Highlight Wer glaubt, NoBillag bringe uns das private TV- und Radio-Paradies, soll die Geschichte der CH-Presse lesen und nochmals gut nachdenken, wieso es bei den elektronischen Medien ganz anders laufen soll. https://www.infosperber.ch/Medien/Schweiz-Medienkonzentration-Ringier-NZZ-Blocher-Tamedia-AZ
    16 9 Melden
    • Surf & Turf 05.12.2017 17:20
      Highlight Ist der Urs457 evtl. derjenige Urs, der selbst für die zitierte Internet-Plattform arbeitet, und früher lange Jahre bei der SRG zu sehen war?
      2 5 Melden
  • Bruno Wüthrich 05.12.2017 09:27
    Highlight Die Anzahl der «No Billag Ja Sager» wird noch erodieren, wenn die Gegner der Initiative die richtigen Argumente auspacken. Der Abstimmungskampf wird derzeit nur von den Abschaffern geführt und spricht vor allem die Unsolidarischen und die Eindimensionaldenker an. Diese Leute funktionieren nach dem Motto: «diese und jene Sendung interessiert mich nicht, also will ich nicht dafür bezahlen». Dass sie damit zum Spielball von unkontrollierten Manipulatoren mit Eigeninteressen werden, ist ihnen egal, bzw. sie können sich dies gar nicht vorstellen. Sie sind heute schon reine Manipulationsmasse.
    34 14 Melden
    • Dain StenDer 05.12.2017 11:49
      Highlight Die Ja-Sager führen im Moment ganz bestimmt nicht den Abstimmungskampf. Schon mal überlegt, dass bei dem Nonsense was die Gegner versuchen aufzufahren, dies auch gar nicht nötig ist? Sollten richtige Argumente gegen die Initiative vorhanden sein, wären die schon längst bekannt.

      Es wäre in der Schweiz sehr wohl auch ohne Billag möglich landesweit ausgewogene Information anzubieten, die Politik müsste den privaten für ihre Konzession einfach die nötigen Auflagen zur Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit machen.
      8 13 Melden
    • SemperFi 05.12.2017 20:33
      Highlight @DainStenDer: Also mit dreisprachigem Bachelor mit Untertitelung für Gehörlose ist mir jetzt nicht wirklich geholfen.
      6 2 Melden
  • BRO 05.12.2017 08:40
    Highlight Abstimmungssonntag bei SRF:

    "Herzlich willkomme im Abstimmigsstudio. Falls die NO-Billag initiative agnoh wird, denn löscht SRF dliechter im Studio.
    Und sResultat vom hütige Abstimmigssunntig isch: "
    14 6 Melden
  • a-minoro 05.12.2017 07:51
    Highlight Was lehrten uns Abstimmungen / Wahlen in jüngster Vergangenheit? Genau, Umfrageergebnisse sind mit grosser Vorsicht zu geniessen.

    Mein Senf zum Thema: Obwohl die Initiative sehr stark polarisiert, wird sie schlussendlich wohl am Ständemehr scheitern. Zum Glück!
    23 8 Melden
  • Daniel Brunner (1) 04.12.2017 22:42
    Highlight Die SoZ outet sich mit diesem Artikel. Ohjeh!
    Wollen wir in Zukunft diese Art von Journalismus?
    28 17 Melden
  • hiob 04.12.2017 22:31
    Highlight ich bin halt auch nur ein mensch. und menschen zerstören einfach gerne und bauen dann wieder auf. danach wird wieder zerstört. was glaubt ihr den? dass die srg ein einziges informationen monopol ist? dass die schweizer dann nichts mehr haben und verdummen? verzichten wir desewegen auf kunst oder kultur? habt ihr angst, dass wir noch schlechter informiert werden? ich will weder gölä im radio hören, noch einen ruefer, der fussball kommentiert. überhaupt fernsehen. scheiss auf srg. möchtegern intellektuelle. verbietet lieber das verkaufen von automatischen waffen ins ausland.
    28 70 Melden
    • Majoras Maske 05.12.2017 05:48
      Highlight Dann machen wir doch die No Tax Initiative. Ich brauche weder Schulen, noch die Armee oder den Gotthardtunnel, die Kirche oder das Spital. Überall nur dumme Monopole mit dummen Menschen, die ich gar nicht heiraten will! Kann man ruhig zerstören. Scheiss auf andere Menschen! Ich kann mir von dem Geld viel besseres kaufen, wie zum Beispiel das neue Iphone. Dann haben wir nämlich auch mal etwas Kultur. Noch nie ist eine Gesellschaft wegen Egoismus an sich selber zu Grunde gegangen...
      52 13 Melden
    • hiob 05.12.2017 07:18
      Highlight fast gut. dann hast du das iphone erwähnt.
      11 11 Melden
    • hiob 05.12.2017 07:27
      Highlight klar, wenn ich den ast nicht brauche, hasse ich natürlich den ganzen baum. netter versuch.
      14 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 04.12.2017 21:55
    Highlight Wenn man bedenkt wieviele Probleme wir auf unserer Kugel zu lösen hätten....Es macht irgendwie traurig, dass wir auch 2017 keinen Deut weiter sind. Diese Luxusabstimmungen, bei welchen mit Jobs gespielt wird, sind das perverse Spiegelbild unserer Gesellschaft. Es ist uns zu wohl geworden und wir verlieren langsam den Verstand....Hilfe ist von nirgendwo zu erwarten und wenn doch, hört keiner hin. Wir sind vom Weg abgekommen, Menschlichkeit wird durch Geld, Geld, Geld erstickt....zum Glück ist das Leben endlich und die Hoffnung stirbt zuletzt.....hoffen auf die nächsten Generationen.
    44 20 Melden
    • hiob 04.12.2017 23:02
      Highlight die hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.
      9 9 Melden
    • Paddiesli 05.12.2017 15:31
      Highlight Und das geschrieben von jemandem mit dem Nicknamen Denvercllan. :D
      2 1 Melden
  • ströfzgi 04.12.2017 21:24
    Highlight Die ganze Billag Story verkommt je länger je mehr zum links/rechts geplänkel. Zumindest hier. Was soll der sch***s? Lasst doch die, die für ein SRF sind, Gebühren bezahlen, und die andern die das nicht wollen, einfach in Ruhe. Am Schluss wird jeder auf sein Portmonnaie schauen und abstimmen. Egal ob es in der rechten oder linken Hosentasche steckt.
    39 74 Melden
    • Pedro Salami 04.12.2017 21:50
      Highlight Jeder auf sein Portemonnaie schauen? Ich hoffe nicht! Zumindest ich hätte kein Problem damit auch künftig mein Portemonnaie dafür zu öffnen, obwohl ich keine 5h SRF konsumiere und dies im Monat... Bin wohl auch nicht der einzige...
      49 23 Melden
    • Shlomo 05.12.2017 07:19
      Highlight Ich habe kein Auto, also will ich nicht für die Strassen zahlen. Ich habe keine Kinder, also will ich nicht für die Schule zahlen. Ich bin nicht Krank, also will ich nicht für Spitäler zahlen, ich bin nicht alt, also will keine AHV-Abgaben zahlen. Ich, ich, ich
      35 14 Melden
    • Haiderfroh 05.12.2017 09:23
      Highlight @Shlomo
      Die Strasse bringt dier die Post und alle Päckli. Die Strasse bringt Dich zu Deinem Arbeitsplatz, Deinen Lieblingsmenschen etc.
      Die Schulen generieren neue Arbeitskräfte und neue Steuerzahler, damit Du stets jemanden hast, der Dich im Spital behandelt, Dz stets gefüllte Regale in den Läden vorfindest, etc. Du wirst dereinst selber AHV-Rente beziehen. Auf all das kannst Du nicht verzichten, wenn Du leben willst. Aber die SRG ist anders. Die braucht keiner.
      Deine Beispiel greifen in das Leere.
      17 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 04.12.2017 21:05
    Highlight Nicht vergessen: würden wir in einem SVP Universum leben, hätten wir nicht eine Billag, sondern rund 90 Billags. Und wir würden nicht über die No Billag Initiative abstimmen, sondern über die Einheitsbillag Initiative der SP... welche von der SVP natürlich vehement bekämpft werden würde ;-)
    26 46 Melden
  • Hierundjetzt 04.12.2017 20:33
    Highlight Eine Omnibus-Umfrage zu einem politischen Thema? Unglaublich seriös. Kanns mir grad vorstellen:

    1) welches Shampoo benutzen Sie?
    2) fahren Sie gerne Taxi?
    3) wollen Sie weiterhin Billag bezahlen?

    58 10 Melden
  • Haiderfroh 04.12.2017 19:26
    Highlight Trotzdem ist der sehr hohe Anteil von Befürwortern der Billag-Initiative ein klares Signal.
    Die meisten Initiativen starten deutlich unter der 50-%-Marke in solchen Umfragen.
    22 44 Melden
  • Burdleferin 04.12.2017 19:20
    Highlight Ich kann mir vorstellen, dass Hunde, die heute bellen, dann nicht beissen.
    Jetzt ist es einfach lautstark in die „Geiz-ist-geil“-Mentalität einzusteigen, aber einigen könnten bei der Abstimmung doch noch der Arsch auf Grundeis gehen.
    18 29 Melden
    • Walter Sahli 04.12.2017 21:01
      Highlight Der Arsch auf Grundeis? Ich würd's eher als Hirneinschalten bezeichnen.
      25 29 Melden
  • Ratchet 04.12.2017 19:20
    Highlight Omg, die Abstimmung ist erst in März. Das ist eine gefühlte Ewigkeit für all die Aufmerksamkeit, die es jetzt schon kriegt.
    42 3 Melden
  • Sloping 04.12.2017 19:18
    Highlight Ich halte diese Initiative für zu extrem. Aber das Mastschwein SRG wurde durch die jahrzehntelang stark gestiegenen Zwangsgebühren immer grösser und träger und breite sich in Bereiche aus, die nichts mit dem Kernauftrag zu tun haben. Anstatt proaktiv eine starke Gebührenreduktion selbst vorzuschlagen und Teile, die nicht zum Kernauftrag gehören als Abo für zahlungswillige am Markt anzubieten, kassieren Sie nun den Preis in Form dieser Initiative für das jahrelange Leben in Saus und Braus. Dies gerade nach der nur knapp gewonnen letzten Abstimmung 2015 und der Kenntnis dieser Initiative.
    57 39 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:12
      Highlight Niemand lebt dort in Saus und Braus. Diese dumme Gemotze ist nervig.
      Wäre der SVP und der Rickli was an der SRG gelegen, hätte man Vorschläge ins Parlament gebracht und nicht eine alles-oder-nichts-Initiative und dann mit einem "Gegenvorschlag"kommen...
      57 44 Melden
    • Shlomo 04.12.2017 21:19
      Highlight @Bart: die verdienen beide mit Engagements außerhalb des SRF die Mehrheit ihres Einkommens
      39 12 Melden
    • Richu 04.12.2017 21:21
      Highlight @Fabio74: Diese Initiative wurde weder von der Schweizer SVP noch von einer kantonalen SVP gestartet, sondern aus Kreisen der Jungfeisinnigen und Junger SVP. Du solltest dich vielleicht künftig etwas besser informieren, anstatt Falschaussagen zu verbreiten. Übrigens ebenfalls der Gewerbeverband unter Leitung des FDP-Nationalrates Bigler hat sich grossmehrheitlich für ein JA zur No Billag Initiative ausgesprochen!
      35 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marcus Antonius 04.12.2017 19:01
    Highlight Schon bevor ich mich informiert habe kann ich euch sagen, dass ich mit NEIN stimmen werde.
    A) Warum heisst das Ding "No-Billag-Initiative"? Kommt mir nicht überall mit diesem Englisch! Ich lebe ja nicht in England.
    B) Sind jegliche Reklamationen gegen die SRG oberkleinlich und der Spargedanke, der dieser Initiative zugrunde liegt, mir unsympathisch.
    C) Ich bin zufriedengestellt in der Hinsicht und brauche keine Gesetzesänderung.
    77 33 Melden
  • Sumsum 04.12.2017 18:51
    Highlight Ich könnte mir vorstellen das die Wähler im Tessin das Zünglein an der Wage spielen würden. RSI bezieht rund 20% aus dem Billag Topf und ist grösster Arbeitgeber im Kanton.

    Hätte man bei dieser Umfrage das Tessin einbezogen sähe das Resultat anders aus.
    37 4 Melden
    • Troxi 05.12.2017 06:01
      Highlight Vergiss die Abstimmungsfreudigste Generation, welche auch fehlt nicht, denn diese sitzen öfter vor dem TV.
      10 0 Melden
  • fiodra 04.12.2017 18:50
    Highlight Vielleicht sollte man sich fragen, wer diese Umfrage bezahlt hat: die TA Media. Diese ist Partei in dieser Abstimmung und dem entsprechend fällt die Statistik aus.

    Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälacht hast!
    44 8 Melden
  • sheimers 04.12.2017 18:48
    Highlight Danke für den erhellenden Artikel. Es bleibt nur noch eine Frage offen: Ist diese statistisch unhaltbare Umfrage Schlamperei oder eine bewusste Manipulation? Und falls es sich um Manipulation handelt, mit welchem Ziel? Die Initianten unterstützen, oder sie in falscher Zuversicht lassen um zu demobilisieren?
    28 2 Melden
  • Tepesch 04.12.2017 18:39
    Highlight Warum hat Watson nicht schon beim ersten Bericht über diese offensichtlichen Fakten aufgeklährt?
    32 3 Melden
  • Alnothur 04.12.2017 18:37
    Highlight Ansonsten ist euch jede noch so "zweifelhafte" Umfrage recht, wenn sie eurer Meinung entspricht...
    42 22 Melden
  • alessandro 04.12.2017 18:27
    Highlight Initiativen haben in der Regel zu Beginn eine höhere Zustimmung, da zu Beginn auch das Problem im Fokus steht. Hier wären dies die Billag-Gebühren. Je näher der Abstimmungssonntag, desto mehr rückt auch der tatsächliche Lösungsansatz der Initiative ins Kreuzfeuer der Kritik.
    Ich sehe hier irgendwie nicht mal einen Ansatz eines Problems das gelöst werden will...
    15 4 Melden
    • Dain StenDer 05.12.2017 12:09
      Highlight Es wird bis zum Ende genau um die zu hohen Billag-Gebühren gehen, der Gegenwert, den die SRG bietet, wiegt den Betrag nämlich heute und auch in 3 Monaten nicht auf. Die Mehrheit der Schweizer würden einer Halbierung wohl deutlich zustimmen. Die Sauerei ist, dass uns die Politik über keinen Zwischenweg abstimmen lässt.
      3 1 Melden
  • Corahund 04.12.2017 18:20
    Highlight So lange die SRG Manager, und das sind deren viele, bei ihren horrenden Gehältern nicht zurückkrebsen, ist es m. A. nach angebracht, diese mit einen Annahme der no Billag Initiative zur Vernunft zu bringen.
    Nach einer Annahme kann diese Gesellschaft privatrechtlich neu gestartet werden. Die privaten Senden machen es vor. Für die Nachrichten etc. im Service public braucht es keinen staatlichen Sender. Diese Zeiten sind vorbei. Ich hoffe sehr, dass diese Initiative klar angenommen wird.
    23 73 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:15
      Highlight welche Privaten machen was vor? billigen Schund produzieren. Boarder Patrol in 1000 Varianten; Bachelor und anderes Unterschichts-TV willst du haben?
      66 18 Melden
    • Corahund 04.12.2017 21:15
      Highlight Ich meine klar den Service Public-
      Auftrag und nicht diesen Scheiss, den Du nennst.
      Oder findest Du es richtig, dass ein SRG Direktor
      über 600000 Fr im Jahr kassiert. (nicht verdient)
      Die privaten Radio und Fernsehsender erfüllen den Service Public genau so gut wie die SRG.
      Uebrigens: billigen Schund produzieren lohnt sich nur, wenn das Publikum dafür da ist. Es ist ein Markt, da spielt das Gesetzt von Angebot,und Nachfrage. Bei der SRG und anderswo.
      15 44 Melden
    • äti 04.12.2017 23:48
      Highlight @cora, Abbau ist immer lustig und macht Spass, vor allem bei andern. Neuaufbau ist immer extrem teuer (verglichen mit dem Abgebauten). Diese Kosten wird nicht ein Saudi zahlen, sondern du und ich. Direkt oder indirekt.
      Sehe ich die Programme von 100 PS an, kann ein Programm gar nicht billig und lausig genug sein, es wird konsumiert, sonst gäbe es längst nicht soviele Sender. Und den Mist zahle ich zwangsweise über Produkte.
      11 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hashtag 04.12.2017 17:57
    Highlight Die No-Billag-Initiative zeigt die negativen Seiten der direkten Demokratie auf. Was ein Ja oder ein Nein genau aussagt ist völlig unklar. Ich werde Nein stimmen, weil eine völlig liberale Medienlandschaft sehr schlecht ist. Allerdings heisst das nicht dass ich von der SRG in der jetzigen Form überzeugt bin. Andere stimmen Ja weil zu teuer, nicht zufrieden mit dem Angebot oder Neokapitalist etc. Es sollte doch in der heutigen Zeit möglich sein demokratische Instrumente zu gestalten, die die Meinung der Bevölkerung differenzierter abbilden.
    40 10 Melden
    • Posersalami 04.12.2017 19:39
      Highlight Wieso? Wir wissen doch noch gar nicht, welche Frage genau auf dem Stimmzettel stehen wird (oder habe ich das verpasst?).
      3 24 Melden
    • Hashtag 04.12.2017 20:51
      Highlight Verstehe den Zusammenhang zu meinem Kommentar jetzt nicht.
      14 2 Melden
    • wasylon 04.12.2017 22:41
      Highlight @Poser doch (hast Du eigentlich auch schon einmal an einer Abstimmung teilgenommen?)

      Die Abstimmungsfrage lautet:
      "Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 04 März 2018 Eidgenössische Volksinitiative 'Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren) annehmen?"
      20 5 Melden
  • N. Y. P. D. 04.12.2017 17:53
    Highlight Ausgerechnet die über 65jährigen wurden nicht befragt !!
    Wer hockt am Abend vor dem tv ? Genau, vor allem die ältere Generation.
    Und wer geht fleissig abstimmen ? Genau, vor allem die ältere Generation.

    Natalie, das wird knapp.
    Du solltest Deine Adlaten in Position bringen, damit sie hyperventilierend Werbung für Deine No Billag machen.

    Ich dagegen lehne entspannt zurück.
    41 31 Melden
  • crik 04.12.2017 17:51
    Highlight Gedanke am Rande: Etwa 10% der Stimmberechtigten sind Auslandschweizer. Diese können zahlreiche SRF-Produkte wie Tagesschau etc. im Internet verfolgen und sich so über ihre alte Heimat auf dem Laufenden halten. Wäre interessant zu erfahren, wie diese zur Initiative stehen (selber müssen sie keine Billig bezahlen).
    62 15 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 18:17
      Highlight Spannender Aspekt. Hätte nicht gedacht, dass es so viele sind.
      11 3 Melden
    • Troxi 04.12.2017 19:30
      Highlight Funktioniert dies? Ich wollte schon während Auslandferien den Superleague-Sonntagsnachmittagmatch im Inet schauen wurde aber aufgrund der IP blockiert. Hingegen beim TV konnte ich ihn schauen.
      12 3 Melden
    • crik 04.12.2017 19:59
      Highlight @Troxi: Funktioniert bei Eigenproduktionen wie Nachrichten, Dok, Reporter, Schawinski etc. Ich denke, die Rechte daran werden nicht an andere Länder verkauft.
      Bei Sport und Filmen funktioniert es nicht, da SRF die Rechte jeweils nur für die Schweiz kauft (und bei selber produzierten Sendungen, wie zB Lauberhornabfahrt, die Rechte für andere Länder verkauft).
      Bemerkung am Rande: Die Rechte für Filme kaufen SRF/ARD/ORF oft zusammen ein, darum läuft der Film gleichzeitig auf diesen Sendern. Ich vermute, ARD und ORF dürften diese nicht mehr in der Schweiz ausstrahlen, wenn SRF nicht dabei wäre..
      15 4 Melden
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  • Thurgauo 04.12.2017 17:43
    Highlight Klares Nein von meiner Seite. Danach würde man ziemlich schnell merken, was wegen den paar Franken im Jahr verloren geht. Die Schweizer Bevölkerung gibt für andere unnötigERE Sachen wesentlich mehr Geld aus, darüber regt sich aber niemand auf. Wenn man danach nur ein Pay-TV-Angebot abonnieren muss, um z. B. die Eishockeyplayoffs zu schauen, hat man wesentlich mehr ausgegeben.
    91 45 Melden
    • Redly 04.12.2017 18:21
      Highlight Wenn‘s nur ein paar Franken sind: übernimmst du meine? Weil ich find‘s überflüssig.

      Ach ja - starkes Argument: es soll unnötigeres geben. Gilt für alles, ausser ein einziges...🤦‍♂️
      21 34 Melden
    • nickname2000 04.12.2017 19:59
      Highlight Zahl gefälligst selbst für dein Hockey!
      14 19 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:19
      Highlight @downtown: du verdienst also pro Jahr 1600 Franken?
      24 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 04.12.2017 17:43
    Highlight Gerade für diese Initiative ist eine reine Online Umfrage ein Witz. Ist ja als würde man eine Umfrage an Tankstellen machen, ob die Benzinsteuer erhöht werden soll.
    305 27 Melden
  • ARoq 04.12.2017 17:42
    Highlight Kommentarbaukasten für die anstehende Disukussion. Stichwörter bitte durch umformulierten Text ersetzen oder streichen.
    [Berlusconi-TV] [Zwangsgebühr] [Propaganda] [Blocher] [SRF Abschaffung] [Landeszusammenhalt] [Solidarität]
    20 45 Melden
  • Richu 04.12.2017 17:32
    Highlight Gerade die Verbreitung der "grosse Lüge" der No Billag Gegner, dass die SRG bei einem JA zu dieser Initiative komplett abgeschafft wird, was unglaubwürdig ist, hilft den No Billag Befürwortern bei der Abstimmung im März 2018 stark!
    41 160 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 17:52
      Highlight Initiativtext gelesen, Richu?
      96 28 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 18:53
      Highlight Da hat einer gelesen aber nichts verstanden. Und dies bei einem doch recht simplen Text!
      Wie machen Sie es bei einer schwierigeren Vorlage? Gehen Sie zu Ihrem Chef und lassen sich die Antwort auf einen Zettel schreiben?
      43 5 Melden
    • Majoras Maske 04.12.2017 19:00
      Highlight Wir können ja gleich aufhören abzustimmen, wenn sogar Wähler mittlerweile davon ausgehen, dass etwas anderes passieren wird als die Initiative vorgibt.
      37 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ricardo 04.12.2017 17:28
    Highlight Auch wenn der Output dieser Umfrage mit Vorsicht zu geniessen ist, sind die widersprüchlichen Ergebnisse doch sehr augenfällig. 55% seien teilweise oder gar ganz zufrieden mit dem Angebot der SRG. Trotzdem will eine Mehrheit die Initiative annehmen. Es liegt auf der Hand, dass sich offenbar nur wenige über die Konsequenzen einer Annahme bewusst ist. Der Initiativtext spricht eine deutliche Sprache: Die SRG wird ihren Leistungsumfang jedenfalls bei einem Ja nicht mehr aufrechterhalten können.
    267 54 Melden
    • Pasch 04.12.2017 18:50
      Highlight Hoffentlich! Den Leistungsumfang braucht auch niemand.
      13 37 Melden
    • murrayB 04.12.2017 19:14
      Highlight Es schadet auch nicht der Programmumfang zu reduzieren.... Wieso braucht jede Gruppe sobald sie 50'000 sind einen eigener Programmblock, Radiosender oder sogar einen eigenen Fernsehsender?

      Ich will das nicht!
      7 35 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 19:27
      Highlight Es liegt auf der Hand, dass den meisten Mitbürgern die Billag-Gebühr schlicht zu hoch ist, trotz (knapp) zufriedenstellendem Angebot.
      15 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Robin Hood 04.12.2017 17:27
    Highlight Statt "No Billag" lieber "Less Billag". Fände bestimmt eine Mehrheit
    67 16 Melden
    • derEchteElch 04.12.2017 17:53
      Highlight Wurde vom Parlament abgelehnt. Bedank dich bei den Linken, die den 200CHF Vorschlag der SVP abgelehnt haben..
      61 83 Melden
    • Tsunami90 04.12.2017 17:55
      Highlight Ohne den Absatz 6 der Initiative würde ich ein Ja in die Urne legen.
      6 14 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 18:22
      Highlight Die Linken haben die Mehrheit im Parlament? Ja heilandsack, das sind news vom Elch...
      70 13 Melden
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  • Redly 04.12.2017 17:26
    Highlight Mit anderen Worten: aus der Umfrage kann man ableiten...
    ...dass sie nichts taugt.
    51 6 Melden
  • Eggi 04.12.2017 17:26
    Highlight Umfragen können Abstimmungsergebnisse beeinflussen. Und mit einer geschickt gewählten Altersgruppe das Umfrageergebnis. Deshalb hat die Tamedia Geld in diese Umfrage investiert. Der Tamedia CEO ist erklärter Gegner der SRG.
    50 13 Melden
    • Strassenfeger 04.12.2017 18:32
      Highlight Auch eine Taktik, wird aber nicht aufgehen. Die Wähler sind nicht blöd. Sie wissen um den Absatz 2 von Art. 93 der Bundesverfassung, der nach Annahme der Initiative gestrichen würde.
      1 6 Melden
  • reaper54 04.12.2017 17:25
    Highlight Trotz diesen 5 logischen Argumenten, bitte unterschätzt diese Initiative nicht!
    Es braucht nicht 57% Ja stimmen da reicht schon einiges weniger...

    Trotz allen Punkten die man bei der SRG kritisieren kann macht sie einen guten und wichtigen Job.

    Das sage ich als jüngerer Wähler. Die Grundidee der SRG ist nobel und sehr wichtig für die Schweiz. In einem Staat muss man solidarisch sein und die SRG ist ein sehr gutes Beispiel für die Solidarität zwischen den Sprachregionen. Das muss bewahrt werden!
    454 114 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 18:50
      Highlight Wenn der Kommentar nicht ironisch gemeint ist, bin ich gleicher Meinung. Ich gehe auch davon aus, dass die SRG mit dem richtigen Druck aus dem Parlament ihre Kosten senken kann und eine Gebühr von 300 bis 330 CHF/J machbar sein könnte, ohne der Grundidee untreu zu werden und ohne Kahlschlag bei den Programmen.
      24 10 Melden
    • reaper54 04.12.2017 19:10
      Highlight @FrancoL Der Kommentar ist zu 100% ernst gemeint.
      Und ich finde deine Idee viel Sinnvoller als die Initiative. Schade war das Parlament nicht in der Lage mit einer solchen Lösung der Initiative den Wind aus den Segeln zu nehmen.
      20 4 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 19:40
      Highlight @reaper54; Die 200 CHF waren zu grobschlächtig, eine Reduktion von fast 60% und das ohne die Leistung richtig definieren zu können. Klar war da auch eine gehörige Portion ANTIREFLEX dabei, doch genau darum sollte man im Parlament kleiner Brötchen backen und nicht gleich mit dem Vorschlaghammer dreinfahren.
      Es hätte sicherlich 2-3 geschickte Gegenvorschläge gegeben, die man hätte Portieren können um der Radikal-Initaitive den Wind aus den Segeln zu nehmen.
      13 2 Melden
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  • piedone lo sbirro 04.12.2017 17:19
    Highlight niemand ausser die rechtsnationale SVP schlägt so etwas unsinniges vor.

    und sie verheimlichen die privaten interessen, die dahinterstecken. dank no-bilag werden tausende ihren job verlieren.
    blocher der arbeitsplatzvernichter – einmal mehr.

    die erzwungene liberalisierung führt zur kompletten zerstörung der TV- und presse-landschaft und wird uns mit TV-kommerz sowie vergoldeter werbung und politpropaganda überschwemmen.

    das geheime ziel der no-billag initianten: ausbau der christoph "silvio" blocher medienmacht!

    https://www.edito.ch/die-svp-kampft-um-die-medienmacht/
    70 34 Melden
    • reaper54 04.12.2017 18:05
      Highlight @piedone lo sbirro ganz ehrlich ich finde deine Aussagen ziemlich daneben. Personen wie du treiben einen Keil zwischen die Politischen Lager und verhindern so, dass es Kompromisse gibt. Das wiederum zerstört letzten endes unsere Demokratie welche von Kompromissen lebt! Du bist zum Schluss kein Stück besser als ein Trump.
      12 32 Melden
    • Redly 04.12.2017 18:26
      Highlight Und: Aluhut auf!
      Man mag gegen die Initiative sein. Aber Argumente der Gegenseite als egoistisch oder dumm zu brandmarken ist nicht sehr intelligent. Und stimmt übrigens auch niemanden um.
      9 15 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 19:00
      Highlight Geheim? Nein gar nicht, ALLES gut und offen nach zu verfolgen. Die SVP muss nichts geheim machen, denn man folgt ihr auch den Abgrund hinab. Ich weiss nicht wie ich es nennen soll: Blind oder sonst einige Wörter mit B am Anfang.
      21 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Threadripper 04.12.2017 17:19
    Highlight Wann verstehen diese Leute eigentlich, dass das pure Abzocke ist?!
    30 62 Melden
    • Strassenfeger 04.12.2017 18:35
      Highlight 1 Franken pro Tag ist keine Abzocke. YayGamer, du weisst, was du dafür alles geboten kriegst!
      18 9 Melden
    • rauchzeichen 04.12.2017 18:48
      Highlight rechtskonservative politik? keine ahnung, das frage ich mich auch...
      5 2 Melden
    • Eric Lang 04.12.2017 19:10
      Highlight @ Wombatli
      Also ich und alle Anderen, bezahlen noch bis 2019 pro Jahr 451 Franken als Billag Gebühr, also verdrehe hier bitte nicht die Fakten.
      Bei 200 Franken im Jahr und Reduktion auf den Grundauftrag bei SRF, würde ich gegen die NoBillag Initiative stimmen, so aber lege ich ein grosses Ja in die Urne.
      14 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnuderbueb 04.12.2017 17:17
    Highlight Ich stimme auch für No Billag. Ich möchte nicht länger den Rechtskonservativen Mist wie Samschtig Jass, Donnschtig Jass, SF bi de Lüt, Baslerzeitung Standpunkte, Blickpunkt Religion, Landfrauenküche Musikantenstadl, Mini Beiz dini Beiz, Fussball, Skirennen, Olympia u. v. m. ansehen und mitfinanzieren.
    33 91 Melden
    • Hades69 04.12.2017 17:49
      Highlight Service Public nennt man das. A-L--L-G-E-M-E-I-N-B-I-L-D-U-N-G
      40 22 Melden
    • Beggride 04.12.2017 18:27
      Highlight Du siehst also all das als rechtskonservativ?? Bitte um erklärung.
      Ah und ja deine Grundsätzliche Meinung zu Solidarität teile ich auch nicht wirklich...
      16 4 Melden
    • Strassenfeger 04.12.2017 18:53
      Highlight Für Schnuderbueben würde ich mal einen Blick ins Radioprogramm empfehlen, bestimmt kann dieses Abhilfe schaffen - smile.
      11 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 04.12.2017 17:12
    Highlight Umfragen sind schwierig. Es zählt, wer tatsächlich abstimmen geht, nicht, wer eine Meinung dazu hat.

    Deshalb kommt es auch darauf an, welche Vorlagen am 4. März 2018 zur Abstimmung kommen. Bleibt es bei "No Billag" und der Finanzordnung 2021, könnte es düster ausgehen für die SRG. Die Finanzordnung lockt wohl nur wenige an die Urne und wenn zu "No Billag" keine Meinung hat, bleibt man zuhause. Wer es hingegen der SRG mal richtig zeigen will, geht abstimmen. So ähnlich wie bei der Minarettinitiative. Damals wurde gleichzeitig auch über keine "mobilisierenden" Vorlagen abgestimmt.
    24 2 Melden
  • dan2016 04.12.2017 17:07
    Highlight Für marketagent aus Wikipedia bezüglich Omnibusumfragen: "Die Fragen können dadurch aus sehr unterschiedlichen Themengebieten stammen, die Zielgruppen der auftraggebenden Unternehmen müssen aber übereinstimmen.". Und von der Webseite von marketagent: "Umfrage-Teilnehmer
    Ihre Meinung zählt und zahlt sich aus: So bestimmen Sie die Trends von morgen und verdienen bares Geld bei jeder Umfrage. "....
    21 2 Melden
  • Ökonometriker 04.12.2017 17:02
    Highlight Die Stichproben könnten nachträglich randomisiert werden in dem das Stimmverhalten aller Gruppen auf deren Anteil an der Bevölkerung hochgerechnet wird.

    Aber wenn man von vornherein Rentner ausschliesst hat man verloren wenn es um eine Institution geht, deren Marketing als Zielpublikum die 'Generation 60+' definiert. So lässt sich die Umfrage auch nicht mehr repräsentativ umrechnen.
    21 5 Melden
    • Platonismo 04.12.2017 18:17
      Highlight Nein, Du kannst nicht „nachträglich randomisieren“, lieber Ökonometriker. Gewichtung ist nicht gleich Randomisierung. Gruss, PhD Statistik ETH ;)
      6 3 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 19:36
      Highlight Man kann bei der Gewichtung der bereits erhobenen Daten natürlich auch würfeln. Aber das macht keine randomisierte Studie daraus.
      Schon eher wird die Studie randomisiert, wenn man die Umfrageantworten würfelt, ganz ohne Studientielnehmer.
      4 1 Melden
    • Ökonometriker 04.12.2017 21:13
      Highlight @Platonismo du hast natürlich recht, aber ich fand keine einfach verständliche Formulierung für 100 Zeichen. Das Konzept sollte aber 'rüber gekommen sein.
      1 2 Melden

«Es isch eifach wieder mal zum Chotzä z’Züri!» – Swiss-Pilot tickt über Funk völlig aus

Für einen Swiss-Piloten wurde das ständige Warten auf die Starterlaubnis kürzlich zu viel. Er verlor im Gespräch mit einer Fluglotsin die Nerven und wurde ausfällig. Der Ausraster ist symptomatisch für ein grundsätzliches Problem.

Letzten Sonntag, Flug LX2156 von Zürich nach Palma de Mallorca. Es ist 12.16 Uhr und noch immer steht die Maschine am Gate. Dabei hätte sie gemäss Flugplan um 12.05 bereits abheben sollen. Doch am Mittag herrscht besonders viel Verkehr. Für den Piloten des Guten zu viel.

Was zur Hölle hier los sei, schnauzt er die Fluglotsin auf Englisch an – auf der Funkfrequenz, auf der alle anderen Piloten in Zürich mithören und die online archiviert ist.

... antwortet die Lotsin ebenfalls auf Englisch, der …

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