Schweiz

Diskussion um die Altersvorsorge 2020 in der «Arena»: Sebastian Frehner (SVP) und Regine Sauter (FDP) vertraten das Nationalratsmodell, Ruth Humbel (CVP) und Paul Rechsteiner das Modell des Ständerats. bild: screenshot/srf

Die «Arena» der glorreichen Vier: «Die Jungen hier drinnen tun mir leid»

Nachdem sich der Nationalrat am Dienstag gegen eine Einigung mit dem Ständerat bei der Reform der Altersvorsorge stemmte, müssen innerhalb der nächsten zwei Wochen die Differenzen bereinigt werden. In der «Arena» gab es einen Vorgeschmack, was einen erwartet.

04.03.17, 00:58 04.03.17, 20:28

Und ganz am Schluss sprach dann einer aus, was alle dachten: «Es hat so viele Junge hier drinnen. Die tun mir leid.»

Sie haben auch gelitten, die Jungen auf der Zuschauertribüne der «Arena».

Wenn auch nicht so, wie Rentner Neeser das meinte. Rentner Neesers Votum zielte auf die unsichere Zukunft der Altersvorsorge und die damit verbundene Gefahr ab, am Ende eines langen Arbeitslebens mit leerem Portemonnaie, beziehungsweise mit einer Rente dazustehen, die hinten und vorne nicht reicht.

Die Jungen in der «Arena» (und die Alten, und die dazwischen) aber, die litten aus einem anderen Grund: Es war höllisch technisch, was da besprochen wurde. Um bei einem Sprachbild zu bleiben, das mit der Unternehmenssteuerreform aus der Helvetismen-Mottenkiste geholt worden war: Das Fuder dieser «Arena» war hoffnungslos überladen.

Das hatte nicht nur, aber vor allem auch mit der Komplexität dieser Vorlage zu tun. 

Das Aufatmen im Zuschauerrund war deshalb fast hörbar, als ein junger Zuschauer gegenüber Moderator Jonas Projer gestand, den Überblick verloren zu haben. Projer hatte eine Idee: Die versammelten Herren und Damen National- und Ständeräte sollten in zwei Sätzen die Vorzüge ihres jeweiligen Modells erklären.

Die Parlamentarier leisteten Folge. Erhellendes trat dabei nicht zutage. 

Nationalratsmodell

Regine Sauter (FDP): «Wir müssen unser Rentensystem sichern. Das geht über drei Arten. (...) Wir wählen den Weg über eine höhere Einzahlung bei der zweiten Säule, weil die AHV geschützt werden muss.»

Ständeratsmodell

Ruth Humbel: «Mit der Lösung des Ständerats, mit den 70 Fraken zahlen auch Millionäre an die Sanierung mit, sonst zahlen nur die mittleren und unteren Einkommen.»

Einigkeit im Grundsatz, Differenzen im Detail

Im «Kampf zwischen Ständerat und Nationalrat» (Jonas Projer) bei der Altersvorsorge 2020 wird vor allem um die Kompensation der Senkung des Umwandlungssatzes gefochten. Während der rechtsbürgerlich dominierte Nationalrat die Lösung in höheren Einzahlungen in die zweite Säule sieht, will der Ständerat einen Zuschlag von 70 Franken bei der AHV. 

Weder den Vertretern der rechtsbürgerlichen Parteien, die den Vorschlag der grossen Kammer verteidigten, noch den Vertretern von Mitte-links, die für das Ständerats-Modell weibelten, gelang es aber, plausible Argumente ins Feld zu führen, weshalb ein Vorschlag dem anderen vorzuziehen sei. 

Nationalrat Sebastian Frehner (SVP) kritisierte das «Giesskannenprinzip», mit dem der Ständerat den Zuschlag von 70 Franken für Neurentner verteilen will. «Auch Rentner, die es nicht nötig haben, profitieren davon.» 

Ständerat und Gewerkschaftspräsident Paul Rechsteiner (SP) konterte wenig später: «Der Reiche braucht die AHV nicht, aber die AHV den Reichen.»

Dabei ist allen klar: Die Altersvorsorge muss reformiert werden, so oder so. Ansonsten droht in einigen Jahren ein riesiges Finanzierungsloch. Bernhard Guhl (BDP) sagte stellvertretend für alle Parlamentarier: «Diese Rentenreform muss durchkommen». Guhl, der in dieser «Arena» nur unter «ferner liefen» teilnahm, wies darauf hin, dass die beiden Modelle sehr ähnlich seien – nur Nuancen trennten die beiden Kammern voneinander.

Aus dieser «Arena» ging kein Politiker als Sieger hervor. Darin liegt auch die Krux der Altersvorsorge 2020: Wer nicht bereit ist, Kompromisse einzugehen, der riskiert, eine der wichtigsten Vorlagen der Session im Herbst an der Urne scheitern zu lassen.

Nur einer war wohl nicht allzu unglücklich darüber, dass sich die Diskussionsteilnehmer weitgehend in technischen Details verloren, anstatt hitzige Diskussionen anzuzetteln: Jonas Projer. Nachdem die Medien-«Arena» vor einer Woche für rote Köpfe bei Teilnehmern, Zuschauern und Bürgern sorgte, war diese über weite Strecken äusserst emotionsarme «Arena»-Ausgabe Balsam für die geschundene Moderatoren-Seele. 

Aufgrund technischer Probleme fehlen die Video-Ausschnitte. In der nächsten «Arena»-Berichterstattung findest du aber wieder wie gewohnt Videos.

Die vollständige Sendung gibt's hier

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 06.03.2017 01:46
    Highlight Geht mich nichts an. Bin auf dem Minimum.
    0 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.03.2017 13:54
    Highlight "Die Altersvorsorge muss reformiert werden, so oder so. Ansonsten droht in einigen Jahren ein riesiges Finanzierungsloch." Tja, warum wohl?
    Es ist ein Hohn von zuwenig Geld für AHV und andere Sozialinstitutionen zu sprechen, wenn in diesem Land laut CS 10% der Steuerpflichtigen 71% des privaten Vermögens besitzen und 25% des Gesamteinkommens erhalten,
    aber nur 20% zum Steueraufkommen beitragen (NZZ, Nov. 2011).
    Und als Krönung nimmt die Steuerbelastung ab Einkommen von über 500'000 Fr. in der Schweiz eher wieder ab (Tages-Anzeiger, Mai 2014).
    9 5 Melden
    • Wehrli 06.03.2017 10:01
      Highlight Bitten den Link.
      Soviel ich weiss zahlen 20% etwa 75% der Steuern
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.03.2017 12:16
      Highlight PS:
      Zusätzlich ist zu bedenken, dass bei Gerechtigkeit im ökonomischen Kontext das Verhältnis von Grösse des Einkommens/Vermögens zum Anteil Steuerabgaben eine wesentliche - nicht nur emotionale - Rolle spielt:
      Als Millionär mit ebensolchem Einkommen durch entsprechende Anlagestrategien z.B. noch 200'000.- Steuern zu zahlen, tut diesem weniger weh als dem Familienvater, der mit 90'000.- Einkommen 12'000.- Steuern zu zahlen hat.
      4 0 Melden
    • andrew1 11.03.2017 14:20
      Highlight Das mag alles sein aber wenn man halt das ganze geld für die asylindustrie und spenden ins ausland raushaut reicht es eben nicht mehr für den steuer zahlenden schweizer bürger, welcher ein leben lang gearbeitet hat eine angemessene rente zu zahlen. Diese 6 milliarden pro jahr würden die ahv sanieren. Die günstigen steuern für reiche lochen ja reiche ausländer(schumi und co ) am, welche dann immer noch mehr steuern bezahlen als sie Dienstleistungen vom staat entgegen nehmen= gewinn. Wenn diese nicht in der schweiz leben zahlen sie hier genau 0 steuern.
      3 1 Melden
    • Wehrli 11.03.2017 14:37
      Highlight Bitte nicht Vermögen und Einkommen vermischen.
      Zudem werden nur Personensteuern erhoben und nicht Firmensteuern, dies ist anders geregelt USA/ Schweiz.
      Wieder mal Birnen mit Äpfeln
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.03.2017 16:56
      Highlight Humanitäre Hilfe könnte sich die Schweiz als eines der reichsten Länder locker leisten.
      Das tatsächliche Problem ist nicht die sogenannte Asylindustrie, sondern sitzt im eigenen Land und in den Köpfen der Schweizer:
      Laut CS besitzen 10% der Steuerpflichtigen 71% des privaten Vermögens und erhalten 25% des Gesamteinkommens;
      sie tragen aber nur 20% zum Steueraufkommen bei (NZZ, Nov. 2011).
      (Links sind oben)
      2 1 Melden
  • Raphfa 05.03.2017 12:39
    Highlight Ich habe den Verdacht, dass die komplizierte Wortwahl dazu dient, darüber hinwegzutäuschen, was Reformen wirklich bedeutet: KÜRZUNG der Almosen für den modernen Sklaven!

    Nachdem man uns damals das PK-Sytem aufgezwungen hat, ein Goldesel für Versicherungen und Banken, fehlt jetzt anscheinend plötzlich das Geld.
    Noch eine Auswirkung, die niemand bedachte: Durch das investierte Geld stiegen die Immobilienpreise und die leistungslosen Einkünfte aus Kapitalrenditen wurden auch zu einem Teil von den Arbeitnehmern geleistet.

    Wir haben uns also auf Anordnung unserer Eliten selbst ausgenutzt!

    7 5 Melden
    • Wehrli 06.03.2017 10:01
      Highlight Mimimimi
      0 2 Melden
  • lemeforpresident 05.03.2017 09:04
    Highlight «Was ist das für 1 Rentenreform?» Meiner Meinung nach muss die AHV durch Transaktionssteuern und Canabisbesteuerung gestütz werden...
    8 3 Melden
  • Soli Dar 04.03.2017 14:00
    Highlight Ziel muss es sein die effiziente AHV zu stärken und nicht die PK.

    AHV = 3% Verwaltungsaufwand + alle profitieren, insbesondere, jene mit tieferen Einkommen!

    PK = 30% Verwaltungsaufwand, Personen mit tieferen Einkommen/Teilzeitstellen werden benachteiligt.
    46 9 Melden
  • FrancoL 04.03.2017 12:21
    Highlight Die AHV ist ein System dass genügend Parameter bietet um langfristig gesichert zu werden.

    Die wichtigste Errungenschaft der AHV ist die Solidarität.

    Die Private Altersfürsorge, ob über PKs oder andere Gefässe wird die Schere die auseinander klafft noch mehr öffnen und je länger desto mehr die unteren Schichten AUCH im Alter in die Armut drängen und das Sozialamt belasten.

    Die AHV muss MIT BEIBEHALTEN DER SOLIDARITäT umformuliert, die Finanzen saniert werden durch zusätzliche Einnahmen:
    wie Zunahme der Lohnprozente,
    Stützung durch Steuern, wie MwSt und
    NEUEN Steuern zB auf Transaktionen.
    38 14 Melden
  • Hugo Wottaupott 04.03.2017 11:44
    Highlight Vlächt wird dann in der 175igsten Rentenreform die AHV endlich automatisch alle 2 Jahre an die Teuerung angepasst. Ou stimmt ja wohl kaum dann kann man nicht mehr alle 2 Jahre so ein Riesengstürm drummachen.
    24 5 Melden
  • Alnothur 04.03.2017 10:51
    Highlight Eine Erhöhung der AHV ist das falscheste, was man machen kann. Stoppt den Irrsinn!
    28 65 Melden
    • Addix Stamm 04.03.2017 12:10
      Highlight Sie stellen es so dar, als ob nur die Rente erhöht werden würde. Ist aber so aus dem Kontext gerissen falsch. http://a
      20 8 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 12:56
      Highlight Kurze Sätze ohne Begründung sind dann wohl nicht mehr als Alternativ Fakten!
      26 9 Melden
    • Fabio74 04.03.2017 16:56
      Highlight Und warum? Das BVG ist ein Banken-und Versicherungslobby-Gesetz. Nur diese profitieren.
      18 6 Melden
  • Thomas Binder 04.03.2017 10:49
    Highlight Es ist völlig absurd, dass bei uns immer noch über weiteren Sozialabbau überhaupt debattiert werden darf, solange wir nicht die dutzenden Milliarden Steuerschulden der (Super)reichen eingetrieben haben durch Abschaffung des Steuerhinterz...äh...Bankkundengeheimnisses und Einführung des automatischen Informationsaustausches auch im Inland sowie das seit 40 Jahren hemmungslose asoziale neoliberale Umverteilungsprojekt von unten und der Mitte nach ganz oben endlich beendet haben, beispielsweise durch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.
    70 26 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 11:59
      Highlight Stimme Dir zu, aber viele scheinen dies nicht sehen zu wollen und lassen sich immer wieder vor den Karren spannen der für sie nichts bringt. Man unterschätzt zudem auch dass die unteren Schichten und der Mittelstand weit weniger zufrieden sind als es die Umfragen einem weis machen wollen, die letzten Abstimmungen zeigen es deutlich.
      Wieso dann der NR schon wieder auf Konfrontationskurs gehen mag dass wissen nur die Götter oder eben die Lobbyisten.
      Wir brauchen ein Rentensystem dass die Basis der Solidarität hoch hält.
      35 11 Melden
    • Maracuja 04.03.2017 13:23
      Highlight @FrancoL: wieso dann der NR schon wieder auf Konfrontationskurs gehen mag dass wissen nur die Götter oder eben die Lobbyisten

      Die PK-Lobbyisten sind nicht kompromissbereit, denn setzt sich ihre Variante in der Abstimmung durch, bringt das viel Geld in die Pensionskassen. Scheitert ihre Variante beim Volk, werden sie einfach den Zinssatz für den überobligatorischen Teil weiter senken. Dass die AHV noch mehr in Schieflage gerät, ist denen nur recht. Köppels Hetzblatt ruft ja offen dazu auf, die Reform zu versenken.
      17 4 Melden
  • FrancoL 04.03.2017 10:03
    Highlight Weniger PK mehr AHV! Warum? Vermutlich würde man mit tieferen Mieten die man ein Leben lang bezahlt (auch Kosten eines überteuerten Eigenheims) viel effizienter als die leicht höheren Renten die durch die Mehreinnahmen der besseren PK-Renditen generiert werden die Altersfürsorge bestreiten.
    Einfaches Modell: Mieten niedriger gestalten durch weniger Konkurrenz der Institutionellen, dafür die AHV stärken im Rahmen der Mieteinsparungen, dann könnte die AHV langfristig gesichert und das Solidaritätsprinzip beibehalten werden.
    Doch das passt den Bürgerlichen nicht, ganz und gar nicht.
    24 9 Melden
    • Alnothur 04.03.2017 10:52
      Highlight Ähh, bei weniger Konkurrenz *steigen* die Mieten...
      11 14 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 11:44
      Highlight @Alonthur; Von Bauwirtschaft wohl keine Ahnung, weniger Nachfrage bei den Grundstücken führen zu SINKENDEN Preisen. Und die Nachfrage von PKs kann ganz schön den Preis nach oben treiben, als Baufachmann kann ich das nun schon über 25 Jahre gut mitverfolgen. Das hat nichts mit Konkurrenz zu tun sondern mit (zu) hoher Nachfrage! Die Nachfrage treibt den Preis nach oben. Es gäbe Modelle die ganz gut passen würden und auch das Land nicht in die Höhe treiben würde doch da müsste der Staat wie zB bei Genossenschaften dafür besorgt sein. 600 Zeichen genügen nicht um dies darzulegen.
      25 10 Melden
    • pamayer 04.03.2017 12:34
      Highlight FrancoL
      Jetzt las ich, warum du in Sachen Immobilien so kompetent bist: baufachmann.
      Danke für deine prägnanten und sachlichen Kommentaren. Dank denen begreife ich bei einer mir unbekannten Materie, worum es geht.
      11 4 Melden
  • 8004 Zürich 04.03.2017 09:53
    Highlight Die AHV muss revididiert werden Ist das so? Ich meine, komm es darauf an, ob dieses Ding in 60 Jahren nun 13 oder 14 Mal revidiert wurde? Die Grundidee hielt der demografischen Entwicklung einfach nicht stand – es ist heute keine gute Idee mehr und ist es auch in Zukunft immer weniger.

    Wie kann man die Tatsachen verleugnen: Die Menschen arbeiten weniger lang(v.a. immer längere Ausbildungen, aber auch Frühpensionierungen) und bekommen immer weniger Kinder. Es gibt also immer „mehr zu wenig“ Junge, die das System tragen, immer mehr Pensionäre, so dass die Bezüger mehr und mehr werden.

    ...
    14 27 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 10:07
      Highlight Zudem lebt man heute wesentlich länger; die Zeit, die man im Rentenalter lebt, hat sich seit 1948 mindestens verdoppelt.
      Das Ganze kostet immer mehr, aber immer weniger sind da, um es zu bezahlen und diejenigen, weniger werdenden Zahlenden zahlen im Schnitt immer weniger lang ein.
      Schon zu Beginn dieses Jahrtausends kamen durchschnittliche Einkommen auf eine AHV+BVG-Lohndeckung von 55% bis 63%. Kann mir jemand einfach und mathematisch nachvollziehbar erklären, wie das bloss in Zukunft aussehen soll, da die hiesigen demografischen Umstände nicht gerade drauf und dran sind, sich in eine ...
      12 12 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 10:11
      Highlight ... andere, AHV-förderliche Richtung zu verändern? Ich sehe nichts als eine Lösung, die damals gerade noch funktionierte, es heute nicht mehr wirklich tut und in Zukunft nicht in der Lage sein wird, seinem Auftrag gerecht zu werden. Und da müssen wir heutigen „Jungen“ eben auch schon anfangen, über den Tellerrand zu schauen, weil es nicht nur für uns hart werden könnte, wenn immer weniger Zahler da sind, sondern auch für die zukünftigen Jungen, die Zahler der Zukunft, die dann eben viel höhere Beiträge werden leisten müssen, als wir es tun.
      4 11 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 10:15
      Highlight ... Anders lässt sich so ein System bei gleichzeitigem demografischem status quo gar nicht aufrecht erhalten.

      In meinen Augen wird ein grosses Problem aufgeschoben und ein erhebliches Risiko ausgesetzt, es dadurch zu verschlimmern.

      Immer diese mutlosen Salamitaktik-Revisionen. Dabei besteht hier echt Handlungsbedarf..
      7 8 Melden
    • Posersalami 04.03.2017 10:16
      Highlight @8004 Zuerich:
      "Die Grundidee hielt der demografischen Entwicklung einfach nicht stand – es ist heute keine gute Idee mehr und ist es auch in Zukunft immer weniger."
      Die Faktenlage widerspricht ihrer Meinung. Seit der Einführung der AHV leben die Leute länger und immer weniger sorgen für immer mehr Rentner. Gleichzeitig haben wir immer mehr Wohlstand. Wir ist das gelungen? Durch Wirtschaftswachstum. Das sind die Fakten, bitte nehmen sie diese zur Kenntnis.
      20 9 Melden
    • Schlumpfinchen 04.03.2017 10:29
      Highlight Damit bin ich grösstenteils einverstanden. Die Altersvorsorge sollte wirklich verändert werden, nicht diese Symptombekämpfung die man seit Jahren versucht und immer wieder scheitert. Es braucht Vorschläge für neue Modelle, wirklich neue Modelle.
      Eines davon könnte das bedingungslose Grundeinkommen sein. Vielleicht.
      11 8 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 11:04
      Highlight @8004Zürich; Viel geschrieben aber nichts annähernd zu einer Reallösung beigetragen. Das AHV Prinzip mit der Solidarität-Komponente ist ein Gurtes Prinzip, dass es der demographischen Entwicklung anzupassen gilt.
      Die Bürgerlichen möchte die AHV zu Gunsten der PK umändern, damit die Solidarität weniger wirkt, doch das macht wenig Sinn denn dann landen viele am Sozialtropf und der wiederum belastet die Steuern.
      Die AHV MUSS gestärkt werden wenn man eine Solidaritätskomponente stützen will und das ist für mich schon ein klares MUSS.
      19 7 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 11:16
      Highlight Das kann man schon alles so sagen. Aber was heisst „mehr Wohlstand“? Wer hat mehr Wohlstand? Mit solchen Durchschnitten kann man auch mogeln, zum Beispiel so: Der Schweizer hat durchschnittlich so viel Vermögen, dass es gar keine sozialen Einrichtungen mehr bräuchte. Und wenn jemand, der vorher CHF 5000.- verdient hat, dann von CHF 3000.- leben muss, weiss ich auch nicht, was dem jetzt das Wirtschaftswachstum nützt. Und wenn wir schon beim Wirtschaftswachstum sind: Links stellt ja gerne die Finanz als verblendete Wirtschaftswachstumsjünger hin, aber wenn es darum geht, die eigenen ...
      7 6 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 11:18
      Highlight .... Steckenpferde zu verteidigen, die offenbar nur unter dem Umstand des Wirtschaftswachstums funktionieren (und ich versteh‘ noch nicht mal wie), dann ist Wirtschaftswachstum für immer gewährleistet. Und so funktioniert Politik heutzutage: Links ist „zuständig“ für die sozialen Angelegenheiten und hier ist eine, die sie nicht lösen können. Also verteidigen, wohlwissend, dass eben nicht gemeinsam an Lösungen für die Zukunft gearbeitet wird, sondern dass Rechts sogar gegen Lösungen arbeiten wird, um dann Links als unfähig hinstellen zu können. Niemand macht einen Schritt auf den anderen zu, ..
      4 4 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 11:44
      Highlight …weil das als Fehlereingeständnis angekreidet werden könnte (und auch gemacht wird, nicht nur von Verhandlungspartnern – was für ein schlechter Stil – sondern auch von anderen politischen Playern und den Medien, anstatt auch mal das Konstruktive in der Reflexion, im Sinneswandel oder in der Kompromissbereitschaft zu sehen, die jemand wirklich um der Lösung Willen und nicht aus strategischen Standpunkten an den Tag legt). So ist kein Miteinander möglich und so sind eigentlich auch keine praktikablen Lösungen.
      3 2 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 11:45
      Highlight ...Das ist eigentlich das Gegenteil von Politik. Und die Versorgung der Bürger im Alter (u.a.) einfach ein Spielball dessen.
      3 2 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 11:48
      Highlight Lieber FrancoL
      Da bin ich schon bei Dir, aber weder bedeutet für mich Solidarität, dass nur die Jüngeren zu den Älteren solidarisch sein müssen (sondern sich alle den aktuellen Umständen anpassen müssen, Stichwort Rentenalter, was natürlich auch arbeitsmarkttechnisch nicht schwieriger gemacht als getan ist, schon klar),noch dass es zwingend in Form der AHV sein muss. So wie es jetzt ist, geht der Krug zum Brunnen, bis er bricht.
      Eine Lösung habe ich logischerweise auch nicht gerade zu präsentieren. Ich sehe einfach offensichtliche Schwachpunkte in der aktuellen Lösung und bin erstaunt, ...
      2 2 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 11:49
      Highlight ... wie viel Energie darauf aufgewendet wird, diese nicht nur zu verleugnen, sondern die AHV als Super-Lösung hinzustellen. Das war sie vielleicht mal. Und von den anderen Seiten kommt wenig bis gar nicht Konstruktives zu Lösung, weil die ihre Energie wiederum nicht darauf verwenden, sich über Lösungen in diesem Thema zu profilieren, sondern einfach die Hilflosigkeit von Links zu eigenen Gunsten auszuschlachten.
      2 2 Melden
    • Posersalami 04.03.2017 11:52
      Highlight "Aber was heisst „mehr Wohlstand“? Wer hat mehr Wohlstand?"
      Alle? Fragen sie doch mal bei ihren Grosseltern nach, wie die so gelebt haben in ihrem Alter. Dass der Wohlstandskuchrn gerechter verteilt werden sollte ist klar. Dafür ist die AHV zufällig ein hervorragendes Instrument.

      "Wirtschaftswachstums funktionieren (und ich versteh‘ noch nicht mal wie),"
      Wir kreisen ihr Problem langsam ein. Kurz zusammengefasst: Der zu verteilende Kuchen ist sehr viel grösser. Sich mit der Thematik zu beschäftigen kann nicht schaden.
      4 4 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 12:11
      Highlight @8004 Zürich; Die AHV ist ein System, das an vielen Ecken abgeändert und angepasst werden kann, so können Lohnprozente, die Verteilung der Lohnprozente, zu Zueignung von Steuergeldern wie zB MwSt, das Rentenalter.

      Das was stehen muss ist: der SOLIDARITäTSGEDANKE muss erhalten bleiben und nicht abgebaut werden. Ein Verschieben von AHV zu PK würde genau diesen Solidarität unterminieren. Auch hier wieder meine Gebetsmühlen artige Feststellung: Die PKs konkurrenzieren auch den Privaten der Eigentum generieren will (zB für seine Altersfürsorge), das ist nicht logisch eher verwerflich.
      10 4 Melden
    • rodolofo 05.03.2017 10:58
      Highlight @ Schlumpfinchen
      das Bedingungslose Grundeinkommen wurde aber haushoch abgelehnt!
      Eine leichte AHV-Erhöhung geht aber in die Richtung "BGE für Alte", welche auf dem 1. Arbeitsmarkt nach 55 immer schlechtere Aussichten auf einen Job haben.
      4 1 Melden
    • Schlumpfinchen 06.03.2017 10:20
      Highlight @rodolfo: das wurde schon vieles. Frauenstimmrecht, AHV usw. Inzwischen haben wir das alles und sind wahrscheinlich alle froh drum. Schauen wir mal wie es in Finnland beim testen rauskommt.
      Ich wollte vor allem einfach ein Beispiel nennen für meine Aussage, dass wir das ganze System mal überarbeiten sollten.
      1 0 Melden
  • i schwörs 04.03.2017 09:10
    Highlight Wieder keine "Reform", sondern es wird einfach das System beibehalten, was klar tiefere Renten und höheres Rentenalter bedeutet. Man lernte, dass heute über 200'000 Leute EL beziehen. EL bedeutet nichts "Schönes", kein "Extrazustupf", sondern das Halten des Existenzminimums unter bestimmten Voraussetzungen, genau wie bei der SH. Die Renten sind also schon heute nicht existenzsichernd, in Zukunft noch viel weniger. Mit der Info, dass ein Franken, der in die AHV fliesst, mehr Rente bringt, als derselbe Franken, der in die PK geht. Konsequenz: AHV stärken, PK abschaffen. Das wäre eine Reform..
    29 6 Melden
    • Posersalami 04.03.2017 10:18
      Highlight Sehe ich auch so! 1&2. gehören fusioniert in eine nur durch Umlage finanzierte Rente, sagen wir 70% von letzten Lohn? Wem das nicht reicht kann ja immer noch privat ansparen.
      10 2 Melden
    • 8004 Zürich 04.03.2017 13:52
      Highlight 70%?! Warum sagen wir nicht gleich 80%?

      Wie sollen ausschliesslich durch Umlage 70% (wie überhaupt) vom letzten Lohn erreicht werden? Das ist für mich Fantasterei. Wenn man eine Mindest-Kinderquote einführt vielleicht..
      2 0 Melden
    • Posersalami 04.03.2017 15:58
      Highlight Das finanziert man genau so, wie die letzten 70 Jahre, durch Wirtschaftswachstum. Wenn die Produktivitätszuwächse nach unten durchgereicht werden ist das kein Problem.
      2 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 09:08
    Highlight Was man in aller Deutlichkeit zum Rentenalter 67 sagen muss: das eigentliche Ziel ist (wiederum der Bürgerlichen), dass alle Versicherten 2 Jahre länger in die AHV und PK einzahlen müssen und ergo die Renten aus diesen 2 Säulen 2 Jahre später erhalten. Wer sich trotzdem mit 65 oder früher pensionieren lässt, wird massivste Kürzungen in Kauf nehmen müssen. Wenig Verdienende werden sich dies niemals leisten können und dürfen dann bis 67 weiter bügeln. Capisch?
    23 10 Melden
  • Calvin WatsOff 04.03.2017 08:58
    Highlight Man beachte das Publikum auf dem Bild!😂👌🏻
    3 2 Melden
  • Der Tom 04.03.2017 08:45
    Highlight In spätestens 20 Jahren wird es so oder so ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben.
    21 12 Melden
    • Wehrli 06.03.2017 10:06
      Highlight Genau! Weil das Geld fällt dann vom Himmel.
      2 0 Melden
  • rodolofo 04.03.2017 08:19
    Highlight Das ist der hämische Rache-Satz der Alten, bevor sie "den Löffel abgeben" müssen:
    "Die Jungen tun mir leid!"
    Dabei ist es gerade umgekehrt!
    Sie tun sich selber leid, weil sie bald sterben und die Jungen ihr Leben noch lange geniessen können, mit neuen Problemen, aber auch mit neuen Möglichkeiten!
    Warum haben denn die SVP'ler und FDP'ler eine solche Angst davor, dass die AHV ab 2030 nicht mehr funktionieren wird?
    Und glauben sie im Ernst, heute bereits die richtigen Rezepte für die dannzumal allenfalls notwendige Sanierung zu kennen?
    Sicher nicht!
    Die wollen doch wieder mal den Reichen dienen!
    26 37 Melden
    • Wehrli 06.03.2017 10:06
      Highlight Kannst du dein Feindbild mal etwas aufpeppen?
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 08:10
    Highlight Was unsere Politiker vorhaben, ist reine Pflästerlipolitik. Die Altersvorsorge muss heute neu gedacht und aufgegleist werden, sonst sind die Jungen im Alter am A****. Berücksichtigt werden muss die Robotik, muss die höhere Arbeitslosigkeit, die für gewisse Gruppen - mit Ausnahme von reinen Handwerkern - zur Dauerarbeitslosigkeit werden wird und andere Faktoren. Jetzt ein Affentheater um 70 Franken zu machen, verdient nur Hohn und Spott. Aber eben, den Damen und Herren in der Politik fehlt das Vorstellungsvermögen, darum prügeln sie sich u m 70 Franken.
    46 10 Melden
    • rodolofo 04.03.2017 10:01
      Highlight Sag bitte auch, WELCHE Damen und Herren ein Affentheater machen!
      Es sind die Rechtsbürgerlichen Hardliner, die ihren neoliberalen Ego-Trip als "Knallharte Verhandler" durchboxen wollen!
      Dabei haben sie jedes Augenmass verloren, wie bereits bei der USRIII.
      Aber in der sogenannten "Mitte" sehe ich wieder Lebenszeichen!
      Ruth Humbel von der CVP hat gestern überzeugend für den Vorschlag des Ständerats argumentiert und wurde verstärkt vom Vertreter der BDP, der im Publikum sass.
      Weiterhin Steigbügelhalter für die Reichen und Super-Reichen sein will aber offenbar die GLP.
      Hauptsache Hybrid-Antrieb...
      16 9 Melden
    • Richu 04.03.2017 15:19
      Highlight @Maria Bitterli: Wenn Sie der Meinung sind, Ruth Humbel habe gestern überzeugend "gewirkt", dann haben Sie sicher die Problematik des Ständeratsvorschlages sicher nicht verstanden!
      1 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 18:36
      Highlight Richu
      Wo habe ich behauptet, die Humbel hätte
      überzeugend gewirkt?
      Sorry, ich meine alle diese Vorschläge - von links bis rechts - taugen nicht, die Altersvorsorge auf eine gesunde Grundlage zu stellen. Für mich ist das alles Mumpitz. Wir brauchen eine grundlegende Änderung der AHV/Pensionskassen. So wird das nix.
      1 4 Melden
    • Richu 04.03.2017 19:08
      Highlight @Maria Bitterli: Entschuldigung für mein Versehen. Es war "rodolfo" der fälschlicherweise meinte, die Nationalrätin Humbel hätte überzeugt.
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 19:59
      Highlight Ist schon okay. Dass rodolfo auf Humbel hereinfällt, auch.
      3 2 Melden
    • Wehrli 06.03.2017 10:08
      Highlight Rodolfo ist bloss ein verbitterter Sozi. Hier ein Mimimimi
      1 1 Melden
    • rodolofo 06.03.2017 20:32
      Highlight Ich bin doch nicht verbittert!
      Ganz im Gegenteil!
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.03.2017 21:14
      Highlight Wer auf Humbel hereinfällt, kann nicht verbittert sein. Er wird einfach verblassen. Das ist alles :-)
      0 0 Melden
  • N. Y. P. 04.03.2017 08:09
    Highlight Es war höllisch technisch

    Komplexität dieser Vorlage

    Überblick verloren

    weitgehend in technischen Details verloren

    Zumindest macht es den Anschein, dass die Parlamentarier diese komplexe Rentenreform nicht dem Normalbürger erklären können.

    Die USR III war auch zu technisch und unerklärbar..

    Der Umwandlungssatz wird zurzeit in den PK von 6,5 % auf 4,5 % gesenkt. Minus 1/3 Rente. Der Ständerat will als Gegenfinanzierung 70 Fr. mehr AHV.

    Ok.


    10 7 Melden
    • rodolofo 04.03.2017 10:07
      Highlight Paul Rechsteiner nahm mehrmals geduldig Anlauf, die Sache in ruhigem, sachlichen Ton zu erklären, wurde aber jedes Mal vom hinterlistigen SVP-Vertreter in der Runde unterbrochen, der ständig dazwischen rief.
      Leider hielt Projer wieder ständig seine "Damokles-Schwert-Hand" ins Bild und bemühte sich krampfhaft, Ausgewogenheit zu demonstrieren.
      Immerhin setzte Regine Saurer von der FDP einen versöhnlichen Schlusspunkt, als sie sagte, dass sie lieber Poker spielen würde, anstatt zu jassen, und zwar mit Paul Rechsteiner!
      9 10 Melden
    • N. Y. P. 04.03.2017 10:49
      Highlight "Damokles-Schwert-Hand"

      Herrlich !

      Der Zeigefinger von Markus Gili finde ich noch eine Spur penetranter.
      Beim Gili denke ich immer :
      Ja, dann streich doch endlich den blöden "Teppichdoktor" (vorgängige Werbung) und verlängere Deine Sendung !

      Schaue immer Sonntalk, einfach der Zeigefinger ist mir zuviel vor dem Bild..
      5 0 Melden
  • MarZ 04.03.2017 08:08
    Highlight Ich rechne nicht damit, überhaupt je irgend eine Rente zu erhalten. Deshalb will ich vor allem möglichst wenig einzahlen und das Geld selber sparen /anlegen. Teilt das vorhandene Geld gerecht auf und hört auf, ständig Beiträge, Mwst usw zu erhöhen.
    19 21 Melden
    • Resche G 04.03.2017 09:07
      Highlight das hatten schon viele gesagt... dann doch nichts gespart oder alles verspekuliert und nun beziehen sie ergänzunsleistungen
      20 3 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 09:37
      Highlight Das mit dem selbständigen Ansparen funktioniert mehrheitlich nicht, an Schluss muss dann der Staat wieder eingreifen.

      Die heutigen Generationen ist nicht besser oder schlechter als die letzten Generationen und werden bei einer rein privaten Vorsorge mit grösster Wahrscheinlichkeit flächendeckend das Ziel nicht erreichen eine Altersfürsorge auf privater Basis für ein anständiges Einkommen im Alter zu sichern.
      Kommt dazu dass der Arbeitgeberbeitrag sich auch noch verflüchtigen würde und auch die solidarische Komponente die für untere Einkommen von grösster Wichtigkeit ist fällt weg.
      11 4 Melden
    • MarZ 04.03.2017 10:31
      Highlight Ich habe nicht gesagt, dass die AHV komplett abgeschafft werden soll. Aber zur reinen Existenzsicherung braucht es keine höheren Beiträge oder Mwst. Und schon gar keine 70Fr zusätzlich.
      Ich sehe nicht ein, wieso ich jemandem der es nicht geschafft hat einige Jahre vorauszudenken TV und Auto finanzieren soll.
      2 6 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 11:36
      Highlight @MarZ: Ja da könnte man auch sagen dass Du es bis heute nicht fertig gebracht hast die Unterscheide in der Wirtschaft wahr zu hemmen, sträflich oder gar dümmlich.
      Es sind nicht nur Schmarotzer die da eine AHV bekommen, es sind Menschen die dafür gesorgt haben Dass Du ein Dasein fristen kannst und dies in einem Land mit vielen Vorteilen, die ich nun mal nicht Dir zu verdanken habe.
      6 3 Melden
    • Maracuja 04.03.2017 13:55
      Highlight @MarZ: Ich habe nicht gesagt, dass die AHV komplett abgeschafft werden soll. Aber zur reinen Existenzsicherung braucht es keine höheren Beiträge oder Mwst.

      Wenn die AHV nicht abgeschafft werden soll, dann muss sie auch finanziert werden. Wenn die Rentner immer älter werden, aber das Rentenalter gleich bleibt, braucht es auch zur reinen Existenzsicherung zusätzliche Mittel.
      0 0 Melden
    • MarZ 04.03.2017 17:27
      Highlight @maracuja: Es gibt immer zwei Möglichkeiten ein Budget auszugleichen: Einnahmen erhöhen und Ausgaben kürzen ;)
      1 0 Melden
    • Maracuja 04.03.2017 17:50
      Highlight @MarZ

      Wenn Sie an der Existenzsicherung festhalten wollen (was Sie in Ihrem Kommentar von 10:31 vorgeben), dann können Sie die Ausgaben nicht beliebig kürzen. Bereits heute braucht ein Teil der Rentner Ergänzungsleistungen, weil die Minimalrente nicht zur Existenzsicherung ausreicht.
      2 1 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 18:46
      Highlight @MarZ; Meine Güte diese Plattitüde der Ausgabenkürzung versus Einnahmen erhöhen bei der AHV zu bringen ist sry unterirdisch.
      2 2 Melden
  • Scaros_2 04.03.2017 07:49
    Highlight Unser dozent in einem masterstudiengang erzählte erst gerade das die AHV ein Model ist das bei der Einführung annahm das gerade mal 2/5 leute überhaupt das pensionsalter erreichen und heute geht die lebenserwartung gegen 90.

    Es ist also ziemlich einfach zu erkennen das dies längst nicht mehr klappt
    19 23 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 09:41
      Highlight Wieso soll es nicht klappen? Es müssen die Sätze und die Finanzierung überdacht werden, ein rein privater Aufbau der Altersfürsorge ist nicht machbar aus verschiedenen Gründen wie zB; das Wegfallen des Solidaritätsprinzips, wegfallen des Arbeitgeberbeitrags.
      Zudem alles was freiwillig ist wurde und wird von den Menschen meist auf die lange Bank geschoben, das war früher so, ist es heute und auch in Zukunft.
      18 3 Melden
    • satyros 04.03.2017 09:48
      Highlight Hat er Euch auch erzählt, wie sich die Löhne entwickelt haben, seit die AHV eingeführt wurde? Bei steigenden Löhnen können nämlich weniger Erwerbstätige mehr Renten finanzieren. Und hat er Euch auch erzählt, dass die tiefe Lebenserwartung bei der Einführung der AHV viel mit der Kindersterblichkeit zu tun hatte, die überhaupt keinen Einfluss auf das Verhältnis zwischen Rentnern und Erwerbstätigen hat? Entscheidend ist die verbleibende Lebenserwartung bei der Pensionierung. Diese ist in den letzten Jahrzehnten markant gestiegen, aber nie in dem Ausmass wie es Euch euer Dozent weismachen wollte.
      16 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 07:16
    Highlight Der Wegfall des Koordinationsabzugs in der 2. Säule wäre eine gute Sache. Nur: Profitieren werden Versicherte erst in Jahrzehnten. Wer sofort profitiert durch die höheren Abgaben sind die Kassen. Die lachen sich ins Fäustchen, sinkt doch der technische Zinssatz (die Verzinsung des angesparten Kapitals) gegen Null. Von dem war gestern nicht einmal mehr die Rede. Dass die FDP- und SVP-Parlamentarier diese Variante pushen wundert nicht, sind sie doch gleichzeitig Lobbyisten der Kassen, Banken und Versicherungen. Die Variante Ständerat mit Fr. 70.- bei der AHV überzeugt!
    58 13 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 09:47
      Highlight Sie überzeugt nicht gänzlich, aber geht in die richtige Richtung: Erhöhung der AHV-Prozente, somit nutzen der Solidarität, moderate Erhöhung der MwSt. und eine 3% Erhöhung der AHV als ein Zustupf für die Senkung der Umwandlungssätze.
      Der Reiche kiekt das auch, ist i.O., Reiche zahlen mit dem dem Anheben der AHV-Prozente auch mit und zwar nicht wenig.
      70.-- bekommen Neueintretende die keine Pensionskasse haben, das ist auch gut denn die sind eh am Arsch. Eine Generation die heute zwischen 45-65 alt ist kriegt eine kleine Hilfe, das ist nicht schlecht!
      8 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 04.03.2017 11:37
      Highlight Auf den Punkt gebracht! Wenn die Rechtsparteien sich plötzlich als Wohltäter der kleinen Lohnempfänger aufspielen, sollte bei uns die Alarmlampe rot aufleuchten. Die 2. Säule ist ein Selbstbedienungsladen für geldgierige Finanzjongleure - HALLO! 4 Milliarden Franken Verwaltungskosten PRO JAHR und alles völlig intransparent. Bei den Geldern aus dem Überobligatorium (ab 85000 Jahreseinkommen) kann man sich besonders ungestört bedienen indem man die Verzinsung leise still und leise gegen 0,5 % bringt. So wird der Mittelstand enteignet!
      6 1 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 11:52
      Highlight @Lionelle; Top! Dazu kommt noch das Preistreiben bei den Grundstücken, dass es schwer macht für den privaten Eigentum zu generieren und ihn indem spekulativen Bereich drängt.
      3 2 Melden
  • Nunja 04.03.2017 06:41
    Highlight Durch das Pensionskassensystem werden Leute mit kleinen Einkommen systematisch beschissen.
    Die letzten 40 Jahre wurde die AHV immer mehr geschwächt (nicht genügend der Lohnentwicklung angepasst).
    Die Billionen Franken der Pensionskassen werden dazu genutzt, Mieter, private Hausbesitzer, Kleinfirmen und Arbeitnehmer zu schädigen (z.B. Aufblähen der Immobilienpreise), PK's sind einfach ein Bereicherungstool für Privilegierte. Nur ein massiver Ausbau der AHV und zurückbinden der PK wäre sozial.
    53 34 Melden
    • sir_kusi 04.03.2017 07:55
      Highlight Und wie sollen die PK dann deinen Zins erwirtschaften? Ohne Immobilien? Nur mit Aktienhandel? Staatsanleihen ohne Rendite? Und der AHV-Ausbau zahlt wer? Der Arbeiter und Arbeitgeber mit höheren Lohnabzügen? Oder der Staat bzw der Steuerzahler mit höheren Steuern?
      Irgendwie hab ich da noch keine Vorschläge gelesen...
      16 3 Melden
    • leu84 04.03.2017 08:42
      Highlight Vorallem das Verspekulieren bei den Lehman Brothers und ähnlichem gibt mir zu denken. Die wollen nur das schnelle Geld. Wenn man unsere PK-Gelder wie im Casino verspielt, dann können unsere BVG-Anteil auf dem Roulettetisch auf rot oder schwarz legen.
      7 2 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 09:54
      Highlight @sir-krusi; Vermutlich würde man mit tieferen Mieten die man ein Leben lang bezahlt (auch Kosten eines überteuerten Eigenheims) viel effizienter als die leicht höheren Renten die durch die Mehreinnahmen der besseren PK-Renditen generiert werden die Altersfürsorge bestreiten.
      Einfaches Modell: Mieten niedriger gestalten durch weniger Konkurrenz der Institutionellen, dafür die AHV stärken im Rahmen der Mieteinsparung, dann könnte die AHV langfristig gesichert werden, doch das passt den Bürgerlichen nicht, ganz und gar nicht.
      8 2 Melden
    • peeti 04.03.2017 10:00
      Highlight Er schreibt Ausbau der AHV - das ist doch schon mal ein Vorschlag. Ob jetzt via Lohn oder Steuern spielt im Endeffekt nicht eine so grosse Rolle.
      4 1 Melden
    • satyros 04.03.2017 10:01
      Highlight Die AHV ist Effizienter als die Pensionskassen. Wenn die AHV auf einen Stand ausgebaut wird, der ein würdiges Leben im Alter sichert, kann man das Pensionskassenobligatorium abschaffen. Die freiwerdenden Lohnabzüge würden wohl für den nötigen AHV-Ausbau reichen. Wer mehr will als diese Grundsicherung, kann immer noch mit Säule 2b oder 3 privat Geld ansparen.
      6 0 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 10:58
      Highlight @satyos; Das würde ich unterschreiben, noch dazu kämme der Effekt dass die Grundstückpreise und somit die Mieten etwas weniger unter Druck kämen da die Institutionellen nicht den Preis treiben könnten.
      2 2 Melden
  • Schneider Alex 04.03.2017 06:33
    Highlight Ist es nicht einsichtig, die unvermeidbaren Kürzungen der künftigen BVG-Renten durch eine Erhöhung der AHV-Renten für die Neurentner zu kompensieren? Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer tragen die bereits privilegierten Alt-Rentner erst noch einen Teil der Finanzierungskosten bei. Gesicherte Renten sind halt ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft im Gegensatz zu vielen öffentlichen Ausgaben für Wunschbedarf.
    12 7 Melden
    • peeti 04.03.2017 10:04
      Highlight Bei einer höheren MWST tragen alle bei, nicht nur die privilegierten Rentner. Zudem belastet eine höhere MWST Wenigverdienende stärker, da sie ein Grossteil ihres Einkommen für den notwendigen Grundkonsum aufbrauchen.
      4 0 Melden
  • Philipp Burri 04.03.2017 04:18
    Highlight Also für mich klingt Humbels Aussage nach einem gutenArgument warum der Vorschlag des SR demjenigendes NRs vorzuziehen ist. Übrigens wär die Finanzierung ein Klacks wenn man Unternehmens- und Kapitalgewinne normal also wie Arbeit besteuern würde. Aber da das wegen der Dummheit der Leute demokratisch nicht realisierbar ist, hab ich mich schon lange damit abgefunden, in 30 Jahren keine Rente mehr zu bekommen.
    32 14 Melden
    • satyros 04.03.2017 07:42
      Highlight Wieso solltest Du in 30 Jahren keine Rente mehr bekommen? Die AHV funktioniert nach dem Umlageverfahren. D.h. die aktuellen Renten werden von der aktuellen Wirtschaftsleistung bezahlt. Wenn die Wirtschaft bis in 30 Jahren nicht vollkommen zusammengebrochen ist, wird also immer noch einbezahlt und deshalb auch ausbezahlt.
      11 5 Melden
    • fcsg 04.03.2017 08:30
      Highlight Die Erhöhung von Unternehmenssteuern ist volkswirtschaftlich höchst problematisch. Die tiefen Unternehmenssteuern sind einer der grössten Vorteile des Wirtschaftsstandortes Schweiz. Fällt er weg, ziehen Unternehmen ab.
      4 24 Melden
    • fcsg 04.03.2017 08:48
      Highlight @satyros
      Die Angst ist nicht unberechtigt. Die AHV wird in den nächsten Jahren einen massiven Schuldenberg anhäufen, den die Jungen alleine tragen müssen. Ein Pyramidensystem funktioniert nicht, wenn das Fundament wegbricht und die Spitze geradezu explodiert. Deshalb muss die Finanzierung angepasst werden und zwar jetzt und nicht in 10-20 Jahren, andernfalls bleibt für die Jungen tatsächlich nicht mehr viel übrig.
      1 3 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 09:58
      Highlight @fcsg;
      Oh je schon wieder diese Drohszenario!
      Ich könnte auch sagen; noch einige Brüskierungen für die unteren Schichten und dann ist der Teufel los, dann ziehen die Unternehmer erst recht weg. Und wir sind so weit nicht weg von einer mehr als unzufriedenen Arbeiterschicht.
      6 6 Melden
    • satyros 04.03.2017 10:15
      Highlight @fcsg: Wer sagt, dass das Fundament wegbricht? Ich wage zu behaupten, dass nie so viel in die AHV eingezahlt wurde, wie heute. Morgen wird es noch mehr sein. Ja, es gibt ein Problem mit den Babyboomern, die jetzt das Pensionsalter erreichen. Das geht aber auch wieder weg. Es ist ja nicht so, dass die Pyramide auf dem Kopf steht. Sie hat einfach einen etwas fetten Bauch, der jetzt langsam über die 65 rutscht. In 30 Jahren, davon hat ja Philip gesprochen, sind die meisten von denen tot.
      3 1 Melden
    • fcsg 04.03.2017 10:18
      Highlight @FrancoL
      Das ist kein Drohszenario, sondern volkswirtschaftliche Realität. Ihre unzufriedene Arbeiterschicht scheint ein typischer alternative fact zu sein, Umfragen zeugen von einer hohen Zufriedenheit! https://news.jobs.nzz.ch/2015/03/26/karriere-zufrieden-mit-der-arbeit/
      2 4 Melden
    • fcsg 04.03.2017 10:43
      Highlight @satyros
      Doch die Pyramide steht bald Kopf. In wenigen Jahren finanzieren zwei Erwerbstätiger einen Rentner. Zur Veranschaulichung: www.nzz.ch/amp/schweiz/zahlen-und-fakten-zur-altersvorsorge-die-pyramide-wird-zur-urne-ld.105554
      Ja, das Problem geht wieder weg, übrig bleibt ein Schuldenberg von etwa 1000 mia. CHF! Wer darauf sitzen bleibt, dürfte klar sein.
      1 1 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 10:55
      Highlight @fcsg; Sie können noch so viele Studien und Artikel post wie Sie wollen, Tatsache ist dass die unteren und mittlere Schichten ihr Vertrauen in die Wirtschaft am verlieren sind und darum wurde zB auch eine UStRIII abgelehnt.
      Sie sollten weniger Artikel lesen dafür aber die Abstimmungen besser interpretieren lernen. Auch der Zuwachs der Wutbürger auf der SVP Seite zeigen, dass man unzufrieden ist und darunter sind mehrheitlich die Arbeitnehmer der untersten Schichten. Das ist die Realität.
      Zudem Sie sollten die Abstimmungen nicht als ALTERNATIVE FAKTEN bezeichnen das disqualifiziert Sie gänzlich
      3 4 Melden
    • satyros 04.03.2017 11:31
      Highlight Eine Urne ist nicht eine Pyramide, die auf dem Kopf steht. Und weil das alles so ist, brauchts jetzt eine Zusatzfinanzierung, um die AHV langfristig zu sichern. Horrorszenarien von wegen "in 30 Jahren gibt's die AHV eh nicht mehr", brauchts hingegen nicht.
      4 0 Melden
    • fcsg 04.03.2017 11:51
      Highlight @FrancoL
      Welche Abstimmungen denn? Sie meinen die USR III? Da habe ich auch nein gestimmt, weil mir das Ganze zu undurchsichtig war. Das sagt aber doch rein gar nichts, über die Zufriedenheit in der Bevölkerung aus, noch darüber ob diese eine Steuererhöhung für Unternehmen möchte, sondern es war eine Sachabstimmung über unser Steuersystem. Genau diese Interpretationen sind alternative Fakten ohne jegliche Grundlage.
      @satyros
      Einverstanden, wir brauchen eine Finanzierung und zwar jetzt. Diese darf aber nicht nur zu Lasten der Jungen gehen.
      3 0 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 12:02
      Highlight @Fcsg; Ihre Meinung zur UStRIII; Sie ist eine Teilmeinung und trifft für die Mehrheit der NEIN-Stimmenden nicht zu. Man kann natürlich auch immer die Mehrheit übersehen oder uminterpretieren da wäre Sie in Bern in guter Gesellschaft.
      2 4 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 12:03
      Highlight @fcsg: Wenn bei Ihnen die Wahrheit unter alternativ Fakten geht, ja dann gehören viel, zu viele zu den Verlierern, sie gehören auch dazu.
      2 3 Melden
    • fcsg 04.03.2017 15:06
      Highlight @FrancoL
      Und Sie kennen die Meinung der Mehrheit in dieser Abstimmung? Woher? Sie können aus Ihrer subjektiven Meinung nicht auf die objektive Meinung der Mehrheit schliessen. Sie interpretieren das Resultat und schliessen, aus einer Abstimmung über ein Steuersystem auf die Unzufriedenheit der "Arbeiterschicht", das ist schon sehr weit hergeholt und ohne jegliche logische Grundlage. Das ist nichts anderes wie wenn Trump sagt, dass die USA am Abgrund steht, obwohl jede objektive und empirische Untersuchung dem widerspricht.
      2 1 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 17:16
      Highlight @sfcs.
      Zum Gück hat man auch Leute die etwas nach der Abstimmung überlegen und bereits schon wacker Gegensteuer geben. Das klare nein war nicht eine links gegen rechts Thematik sonder ein untern/mitte gegen oben und das signalisiert eine klare Unzufriedenheit mit der Wirtschaft und deren Ansinnen.
      0 2 Melden
    • FrancoL 04.03.2017 18:54
      Highlight @sfcs; Bezüglich logische Grundlage; betrachten Sie einmal die letzten Abstimmungen auch Abstimmungen über komplizierte Sachverhalte; da stimmen die die es zu kompliziert finden mehrheitlich nach Parteivorgabe, und das hätte bei der UStRIII ein klares JA geben müssen. Wenn das nicht der fall war dann hat das mit Unzufriedenheit zu tun und die ist zur Zeit nicht wegzudenken, selbst wenn es von der Parteileitung verordnet wird nicht unzufrieden z sein. Aber Sie können gerne Gegenbeispiele bringen ich bin ganz Ohr!
      0 1 Melden
    • fcsg 05.03.2017 08:54
      Highlight @FrancoL
      Interessante Theorie, aber völlig haltlos. Erinnern Sie sich an die Erbschaftssteuer Abstimmung 2015? Aber Sie haben sicher auch dafür eine plausible Erklärung um Ihre Unten gegen Oben Theorie zu begründen... Ein zu weites interpretieren von Sachabstimmungen ist völlig unseriös.
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    • FrancoL 05.03.2017 09:16
      Highlight @fcsg; Da bringen Sie eben wieder ein ungeeignetes Beispiel: Die Erbschaftsteuer wer im Vergleich zur UStRIII ein eher einfache Abstimmung und führte NICHT zu einer Mehrbelastung des Mittelstandes.
      Ihre Voten zeigen dass Sie offensichtlich einfach mal drauflos schreiben und dabei übersehen dass es doch einige helle Köpfe gibt, die schon seit längerem sich mit der Thematik untern gegen oben befassen als neue Ausrichtung der etwas veralteten Sicht links gegen rechts. Mir genügt es, dass dies zumindest ein Teil der Politiker einsieht ja sogar bei der SVP, das geht mMn in die richtige Richtung.
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    • fcsg 05.03.2017 13:01
      Highlight Nein, das Beispiel ist keinesfalls ungeeignet. Eine Annahme hätte den ärmeren Teil der Bevölkerung entlastet und Vermögende belastet. Genau, ich schreibe einfach irgendetwas... Es können halt nicht alle einen eskalierenden Klassenkampf sehen, wo es keinen gibt.
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    • FrancoL 05.03.2017 13:53
      Highlight @fcsg; Wen Du die Annahme einer möglichen Entlastung gleichsetzt wie die einer klaren Belastung dann ist Dir dry nicht zu helfen. Abstimmungen die einem sicher treffen sind eine Sache, Abstimmungen die einem eventuell treffen könnten eine andere.
      Und es geht EBEN NICHT mehr um Klassenkampf, es geht um eine Menge Bürger die alles andere als Klassenkampf wollen, sondern sie wollen nicht mehr zu den Verlieren gehören. Aber Du hast zur Politik so eine eingeschränkte Meinung, die hätte wohl auf einer Bananenschale platz.
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  • Spooky 04.03.2017 01:09
    Highlight Mich interessiert eigentlich nur, ob ein Rentner mit Ergänzungsleistungen 70 Stutz mehr bekommt oder nicht.
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    • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 07:35
      Highlight Wäre fair, denn Bezüger von Ergänzungsleistungen sind diejenigen, die es am Dringensten brauchen würden.
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    • fcsg 04.03.2017 08:20
      Highlight Nein, für die Auszahlung von EL wird eine Bedarfsrechnung (minimale Lebenskosten) gemacht. Wenn sich der AHV-Betrag um 70 CHF erhöht wird, reduziert sich der EL-Betrag entsprechend.
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    • Spooky 04.03.2017 11:42
      Highlight Danke, fcsg, mehr muss ich nicht wissen.
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    • Wölfli beim Lamm 04.03.2017 11:59
      Highlight Sie hätten aber nur etwas von den 70 Franken, wenn die Rentenuntergrenze für den Bezug von Ergänzungsleistungen entsprechend erhöht wird. Beispiel: Rente unter 1000 = Erg.Leistungen; neu: Rente unter 1071 = Erg.Leistungen. Denke aber, das wird angepasst. Böse allerdings, dass die SVP bereits angkündigt hat die Ergänzungsleistungen zu kürzen, sodass die Aermsten dann nichts mehr hätten von diesen 70 Franken.
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    • Spooky 04.03.2017 13:01
      Highlight Danke Lionelle. Alles, was ich wissen wollte, ist, ob Rentner mit 1000 Franken AHV (also dem Minimum) real ebenfalls 70 Franken mehr bekommen. Anscheinend nicht. Falls ich dich richtig verstehe, siehst du das auch so. Damit ist für mich der Fall klar.

      Leute mit einer Minimalrente + Ergänzungsleistungen bis zum Existenzminimum bleiben also ausgegrenzt wie bisher.

      Ist ja sowieso total lächerlich. Da gibt es Leute, die Millionen einsacken, ohne zu arbeiten, während die Politiker von 70 Franken pro Monat reden. Die Politiker werden immer lustiger.
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    • Wölfli beim Lamm 04.03.2017 18:55
      Highlight Besser erklärt oder vielmehr richtig: Bei den Ergänzungsleistungen muss einfach irgendein Posten um 70 Fr. erhöht werden, z.B. das Wohngeld oder der Grundbedarf, damit die EL Empfänger dann auch etwas davon haben....
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    • Spooky 04.03.2017 19:57
      Highlight Danke, Lionelle
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    • satyros 04.03.2017 22:00
      Highlight Man mag das kritisieren. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass die EL-Bezüger von den Kürzungen der Pensionskasse ebenfalls nicht betroffen sind. Die Fr. 70.- sind ja nicht irgend ein Geschenk oder eine Rentenerhöhung, sondern die Kompensation der tieferen Pensionskassenrenten.
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Palliativärztin über ihre Arbeit: «Manchmal fragt das Kind, ob es nun sterben muss»

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