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Playoff-Final, 2. Spiel

EV Zug – SC Bern 2:4 (1:0,1:2,0:2), Serie: 0:2

Jubel bei den Bernern, links, und Enttaeuschung bei Zugs Goalie Tobias Stephan, rechts, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 8. April 2017, in der Bossard Arena in Zug.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der SC Bern schafft das Break in Zug. Bild: KEYSTONE

Das vermutlich kurioseste Eigentor der Saison sorgt für Break des SCB

Der SC Bern macht einen weiteren Schritt in Richtung erfolgreicher Titelverteidigung. Der Meister gewinnt Spiel 2 in Zug 4:2 und führt im Playoff-Final mit 2:0 Siegen. Zu reden gaben auch die Leistungen der Unparteiischen.



>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen!

Der EV Zug spielte am Samstag vor 7015 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena ausgezeichnet. Im Vergleich zur völlig misslungenen Darbietung vom Donnerstagabend in Bern (0:5-Niederlage) waren die Innerschweizer nicht mehr wieder zu erkennen. Zug spielte sogar vorzüglich – verlor aber trotzdem wieder. Der EV Zug entgleiste nach einem furiosen ersten Abschnitt nach der ersten Pause.

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Das unglaubliche Eigentor der Zuger: Von Schlumpf Schlittschuh aus befördert Stephan die Scheibe ins eigene Tor. Das 3:2 wird Eric Blum zugeschrieben. Video: streamable

Eigenfehler kosteten Zug den Heimsieg. Zu Beginn des zweiten Abschnitts leisteten sich Sandro Zangger und David McIntyre innerhalb von drei Minuten Zweiminuten-Strafen in der Offensivzone. Bern nützte diese Zuger Undiszipliniertheiten zu Powerplaytoren durch Ryan Lasch und Ramon Untersander und machte aus dem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung. Zwar realisierte Zug nur 65 Sekunden später durch Dominic Lammer nochmals den Ausgleich, die Kontrolle über die Partie konnten die Zuger aber nicht mehr an sich reissen.

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Das 1:0 der Zuger durch Diaz. Video: streamable

Nebst den dummen Strafen in der Vorwärtsbewegung entschied der klar bessere Torhüter die Partie für Bern. Leonardo Genoni zeigte wiederum eine Parforce-Leistung. 35 Schüsse hatte Genoni am Donnerstag beim Zu-Nullsieg in Bern abgewehrt. 29 wichtige Paraden gelangen ihm auch am Samstag wieder. Während der grössten Zuger Druckperioden behielt Genoni die Ruhe und Übersicht. Zugs Tobias Stephan gelang dies auf der Gegenseite nicht. Nach 147 Sekunden im Schlussabschnitt verlor Stephan komplett die Übersicht. Er wusste nach einer Abwehr nicht mehr, wo sich der Puck befindet und bugsierte ihn mit dem linken Schlittschuh ins eigene Netz.

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Das 1:1 der Berner durch Lasch. Video: streamable

Dem kuriosen Goal – eingeleitet von Zugs Back Dominik Schlumpf, der einen Pass von hinter der verlängerten Torlinie von Eric Blum Richtung eigenes Tor abfälschte – rannte der EVZ bis zuletzt erfolglos hinterher. Zweimal konnten die Zuger noch in Überzahl spielen. Es boten sich auch noch Ausgleichschancen, die beste Reto Suri in der 59. Minute. Aber Genoni unterlief kein Fehler. Und Zugs Sturmlauf erwies sich auch nicht mehr so druckvoll wie während der ersten 30 Minuten. 26,9 Sekunden vor der Schlusssirene stellte Simon Moser mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 Berns zweiten Sieg sicher.

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Das 2:1 der Berner durch Untersander. Video: streamable

Viele Optionen bleiben dem EV Zug nicht mehr, um die Serie doch noch spannend zu machen. Bereits am Samstag spielte Matti Järvinen an Stelle von Josh Holden, der krankgemeldet war. Mit Järvinen in der Aufstellung, damals ebenfalls für Holden, hatte Zug in den Playoffs Servette zweimal 5:1 besiegt. 

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Das 2:2 der Zuger durch Lammer. Video: streamable

Schiedsrichter in der Kritik

Neben dem Eigentor dürften vor allem die Leistungen der Unparteiischen bleiben. Daniel Stricker und Marcus Vinnerborg holten sich mit vielen Strafen keine guten Noten ab. Auf Twitter ärgerten sich viele Fans.

Telegramm

Zug – Bern 2:4 (1:0, 1:2, 0:2), Serie: 0:2
7015 Zuschauer (ausverkauft). – SR Stricker/Vinnerborg, Borga/Kaderli.
Tore: 12. Diaz (Martschini/Ausschlüsse Bodenmann, Genoni) 1:0. 24. Lasch (Ruefenacht, Untersander/Ausschluss Sandro Zangger) 1:1. 27. Untersander (Ausschluss McIntyre) 1:2. 28. Lammer (Sandro Zangger, Immonen/Ausschluss Martin Plüss) 2:2. 43. Blum 2:3. 60. (59:33) Simon Moser (Arcobello) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 10mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Arcobello.
Zug: Tobias Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Morant; Dominik Schlumpf, Alatalo; Fohrler; Senteler, Immonen, Klingberg; Martschini, Järvinen, Suri; Lammer, McIntyre, Sandro Zangger; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Jobin, Krueger; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Ruefenacht, Arcobello, Simon Moser; Luca Hischier, Martin Plüss, Scherwey; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Alain Berger, Gagnon, Marco Müller; Gian-Andrea Randegger.
Bemerkungen: Zug ohne Holden (krank) und Markkanen (überzähliger Ausländer), Bern ohne Noreau, Reichert (beide verletzt) und Garnett (überzähliger Ausländer). – Timeout Zug (59.).

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hallo22 08.04.2017 23:55
    Highlight Highlight Zug spielte heute ganz klar besser. Schade hat es heute nicht gereicht...
  • Pantani 08.04.2017 23:42
    Highlight Highlight Und was zum Teufel sucht der Hari morgen im Sportpanorama???🤔
    • Lümmel 09.04.2017 22:13
      Highlight Highlight Was soll er dort schon suchen? Nichts. Irgendwas muss das SRF ja berichten auch wenn der HCD schon ausgeschieden ist.
  • fandustic 08.04.2017 23:30
    Highlight Highlight Klar kamen die gut ins Spiel. Wer wie im ersten Drittel so oft Powerplay spielen kann, der kommt normalerweise nicht in Bedrängnis. Was Zug kann hat man ja dann im letzten Drittel gesehen als mehrheitlich 5 gegen 5 gespielt wurde....viel kam da nicht mehr....ausser dem obligaten Aufbäumen in den letzten 2 Minuten. Wenn man dann im Endeffekt ein solches Spiel nicht gewinnt, dann muss man kein Prophet sein um zu sagen, dass dies eher nichts wird für Zug mit dem Titel.
  • josi#59 08.04.2017 23:26
    Highlight Highlight Noch 2 bis zum 🏆 oder tikkanen?
    • mukeleven 09.04.2017 04:29
      Highlight Highlight item, noch 2 bis tikkanens- party.
      er lade uns scheins alle auf seine meistersause ein - also ich wuerd kommen, nur um tikkanen mal live zu erleben! 😳👈🏼
  • Michael Nanu 08.04.2017 23:23
    Highlight Highlight Wenn der Eismeister heute wirklich in Zug war, wird er seinen lächerlichen Artikel von heute revidieren.
    • Lümmel 09.04.2017 22:15
      Highlight Highlight Der Zaugg einen Artikel revidieren? Eher wird Tikkannen Ambri Fan.
  • Professor Chaos 08.04.2017 23:17
    Highlight Highlight Playoffs sind wenn am Ende der SCB gewinnt ^^
  • TheMan 08.04.2017 23:10
    Highlight Highlight Zugs Erster Treffer, war auch nur dank dem Schiri. Zug war nicht wirklich besser, hatten aber ein Schiribonus.
    • @michelstef 09.04.2017 05:21
      Highlight Highlight Das 1:2 für Bern in Überzahl war ein Schiri Geschenk. Nicht McIntyre gehörte auf die Bank, sondern sein Gegner, der danach den Helm verlor.
    • Apfel Birne 09.04.2017 09:05
      Highlight Highlight Nein, wennschon gehört gar keiner auf die Strafbank. Und übrigens hat Zug seine Tore auch nur nach lächerlichen Strafen geschossen.
  • Danyboy 08.04.2017 23:10
    Highlight Highlight Bravo EVZ!! Gute Leistung! So gefällt es mir, auch wenn es natürlich schwer ist, gegen einen so massiven und großen SCB zu gewinnen. Wenn man die Budgets und die Teams mal vergleicht, ist die Finalquali mindestens so ein Erfolg wie ein Titel für Bern. In diesem Sinne: DANKE, und vielleicht liegt ja noch der eine oder andere Sieg drin! Ned ufgäh!!!👍🏻👍🏻
    • Danyboy 09.04.2017 00:00
      Highlight Highlight Mal im Ernst jetzt: Was gibts denn hier zu blitzen??? Dass ich die Leistung der Zuger gut fand? Oder kommt jetzt wieder das Märchen vom reichen EVZ?😄
    • @michelstef 09.04.2017 05:41
      Highlight Highlight Reg Dich nicht auf; bei einigen Kommentaren und Blitzen wunderst Du Dich nicht mehr, dass es Erwachsenen-Schuhe gibt mit Klettverschluss
    • Goon 09.04.2017 07:23
      Highlight Highlight Vielleicht wirds beim nächsten Final besser. Wir werden es so um 2036 sehen.
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