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Juhu, der erste Lohn! Dafür haben die watsons ihr erstes Geld ausgegeben

Publiziert: 02.08.18, 14:30 Aktualisiert: 14.01.19, 10:14
Team watson

Wer zurzeit einen Ferienjob absolviert oder demnächst eine Lehre beginnt, muss sich auch bald mit einer schwierigen Frage beschäftigen: Wofür gebe ich bloss meinen ganzen, neuen Reichtum aus?! Sieben watsons verraten euch, wofür sie ihr erstes, selbstverdientes Geld verbraten haben.

Geld für Kopfbälle

gif: giphy

«Mein allererster Job war ein Ferienjob: Ich hatte meine kostbaren Sommerferien aufgeopfert und die ganzen fünf Wochen lang jeden Nachmittag auf einen Siebenjährigen aufgepasst, der gerade seine Profi-Fussballkarriere anstrebte – und ich war dann sein Trainer irgendwie.
Vor allem Kopfbälle mussten wir üben. Viele Kopfbälle.

Aber meine Kopfschmerzen hatten sich gelohnt, am Schluss kriegte ich endlich genug Geld zusammen, um mir mein allererstes Handy zu kaufen: Ein wunderschönes Nokia 3310. Und ich hatte glaub sogar noch ein bisschen Geld übrig. Und Kopfbälle konnte ich dann auch.»

Die sinnvolle Investition 

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«Mit 16 arbeitete ich zwei Wochen lang in einem Delikatessengeschäft. Den Lohn gab ich dann für einen 1975er Fender Bassman 100 und 4x12 Speaker Bassverstärker aus. Damit hatte ich dann drei Jahre lang gespielt und irgendwann weiterverkauft.»

Die Schuhfanatikerin

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«Ich kaufte mir jeden zweiten Monat neue Nike Airmax. Auch wenn das bedeutete, dass ich mir einen Monat nur noch Gurken zum Mittagessen leisten konnte.

Zu meiner Verteidigung: Früher waren Airmax was ganz besonderes, da hatten die noch nicht alle.»

Die «Tradition»

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«Meine Mutter sagte damals zu mir: Den ersten Lohn darfst du komplett ausgeben! Das sei Tradition und man erinnere sich danach das ganze Leben daran.

Sie staunte nicht schlecht, als ich mit gefühlt einer Million Einkaufstaschen voller Kleider nach Hause kam. Sie dachte nämlich, ich würde mir was Sinnvolles kaufen, beispielsweise ein Fahrrad oder Töffli. Mein Schrank war zu diesem Zeitpunkt schon randvoll.»

Ab in die Ferien!

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«Mit meinem ersten Lehrlingslohn buchte ich mit meinen zwei besten Freundinnen gleich ein verlängertes Wochenende in Berlin. Das Geld (circa 750 Franken) reichte für Flug, Hotel, Essen, Sightseeing und Shopping. Ab da wollte ich nie mehr zurück in die Schule!»

Der Unternehmungslustige

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«Mein bester Freund ist etwas älter und hatte damals gerade die Fahrzeugprüfung bestanden. Er lieh sich das Auto seines Vaters aus und wir fuhren gemeinsam in den Europapark. Ich gab fast mehr Geld für Essen als für die Eintrittskarte aus.»

Das Schleckmaul

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«Meine Eltern achteten sehr darauf, dass es bei uns zu Hause nur selten Kalorienbomben gab. Also keine Softdrinks, Ketchup, Guetzli und was man sonst noch so gerne isst. Eigentlich eine gute Sache – nicht aber aus Sicht eines Kindes.

Also hatte ich mir mit meinem ersten Lohn in der Migros einfach mal alles gekauft, was es bei uns nur selten oder gar nicht gab: Süssigkeiten, Backwaren, Cola, Guetzli, aber auch Dinge wie Babybel oder Fruchtquark. Ich hatte natürlich nicht sehr viel dafür verbraten. Vielleicht 60 Franken.

Wobei, rückblickend entsprachen diese 60 Franken etwa zehn Prozent meines Lehrlingslohns. Mensch, war ich dekadent. Haha.»

Bonus für alle, die ihr Geld lieber sparen möchten:

«Ich sparte meinen ersten Lohn wie ein richtiger ‹Bünzli›. Am Ende der Lehre kaufte ich mir mit dem Geld, das ich während der Ausbildung auf die Seite gelegt hatte, ein eigenes Motorrad. »

gif: giphy

Bald beginnt für viele die Lehre – so sah das früher aus:

Die Lehre hat in der Schweiz eine grosse Bedeutung. Der Beweis: Diese Bilder für eine Lehrlingsreportage unter dem Titel «Könige der Konjunktur» sind 1964 entstanden. (Bild: Comet Photo)
Entstanden sind die Bilder bei damals führenden Schweizer Maschinenbau-Firmen Firmen: Escher-Wyss (Maschinen- und Turbinenbau), Oerlikon-Bührle (Maschinenbau und Rüstung), Zellweger Uster (u.a. Textilindustrie und Radiotechnologie).
Allerdings ist nicht klar, welche Fotos in welcher Firma aufgenommen wurde. (Bild: Comet Photo)
Hier dürften wir uns bei angehenden Maschinenmechanikern befinden. (Bild: Comet Photo)
Ein Blick in die Werkstatt. (Bild: Comet Photo)
Lehrling und Lehrmeister 1964. (Bild: Comet Photo)
Lehrling mit Messschieber 1964. (Bild: Comet Photo)
Lehrling vermutlich bei der Firma Zellweger in Uster. (Bild: Comet Photo)
Büffeln in der Schule. (Bild: Comet Photo)
Konzentriertes Arbeiten an der Maschine. (Bild: Comet Photo)
Lehrling 1964. (Bild: Comet Photo)
Lehrlinge in der Spenglerei-Werkstatt der Swissair am Flughafen Zürich-Kloten im Jahr 1982. (Bild: Swissair)
Lehrlingswerkstatt der Swissair am Flughafen Zürich-Kloten im Jahr 1981. (Bild: Swissair)
Lehrlingsfrau in der Galvano-Werkstatt der Swissair am Flughafen Zürich-Kloten im Jahr 1980. (Bild: Swissair)
Lehrlinge 1964. (Bild: Comet Photo)
Tag der offenen Tür in der Lehrlingswerkstatt der Swissair am Flughafen Zürich-Kloten im Jahr 1969. (Bild: Swissair)
1965: Lehrlingsmangel, Mangelberufe Dreher, Fräser (Bild: Comet Photo)
1965: Lehrlingsmangel, Mangelberufe Dreher, Fräser (Bild: Comet Photo)
Lehrlinge 1964. (Bild: Comet Photo)
Lehrlinge 1964. (Bild: Comet Photo)
Coop-Lehrlinge bei der Arbeit 1981. Fotograf: (Bild: Markus J. Hässig)
Coop-Lehrlinge bei der Arbeit 1981. Fotograf: (Bild: Markus J. Hässig)
Reportage für die Lehrlingsbroschüre der Swissair 1983. (Bild: Swissair)
1965: Lehrlingsmangel, Mangelberufe Dreher, Fräser (Bild: Comet Photo)
1965: Lehrlingsmangel, Mangelberufe Dreher, Fräser (Bild: Comet Photo)

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