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epa06487521  A close-up image showing the Facebook app on an iPhone in Kaarst, Germany, 08 November 2017 (reissued 31 January 2018). Facebook is to release their 4th quarter 2017 earnings report on 31 January 2018.  EPA/SASCHA STEINBACH *** Local Caption *** 53883787

Bild: EPA/EPA

Facebook-Insiderin Kate Losse: «Mark Zuckerberg geht es nicht ums Geld»

Sie kennt das grösste soziale Netzwerk der Welt wie nur wenige andere: Facebook-Insiderin Kate Losse spricht über die Macht der Tech-Firmen, Sexismus im Silicon Valley und sie verrät, worauf die Nutzer unbedingt achten müssen.

Raffael Schuppisser und Yannick Nock / az



Kate Losse weiss, wie Mark Zuckerberg tickt – das gehörte quasi zu ihrem Jobprofil. Als ehemalige Redenschreiberin des Facebook-Chefs und eine der ersten Mitarbeiterinnen des sozialen Netzwerks war die Amerikanerin entscheidend am Aufstieg der Firma beteiligt. Seit ihrem Abgang wünschen ihr einige ehemalige Mitarbeiter allerdings einen Platz in der Hölle.

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Zu Besuch in der Schweiz: Kate Losse war Gastrednerin am Swiss Media Forum in Luzern. Bild: zvg az

Frau Losse, Sie kennen Facebook wie nur wenige andere. Ist das soziale Netzwerk Fluch oder Segen für die Gesellschaft?
Kate Losse: Weder noch. Ich denke, Menschen zu vernetzen, ist eine gute Sache. Darin ist Facebook spitze. Menschen können darüber ihre Ideen auf der ganzen Welt verbreiten. Doch eines lässt sich nicht abstreiten: Je stärker Facebook gewachsen ist, umso grösser sind die Probleme geworden. Fake News, politische Einflussnahme oder der Datenschutz sind riesige Herausforderungen, die Facebook erst noch lösen muss.

Gerade der Daten-Skandal um Cambridge Analytica hat gezeigt, dass persönliche Informationen nicht sicher sind. Ist es naiv, Facebook zu vertrauen?
Der Fall hat zumindest offengelegt, dass das System missbraucht werden kann. Ich glaube aber, dass Facebook daraus gelernt hat.

Wäre nicht mehr Misstrauen angebracht? In Ihrem Buch erwähnen Sie ein Masterpasswort, über das Facebook-Mitarbeiter Zugang auf jeden Account erhalten. Klingt nicht sehr sicher.
Zu jener Zeit war ein solcher Zugang bei den meisten Webportalen verbreitet und absolut üblich. Dass es heute noch ein Master-Passwort gibt, glaube ich nicht.

Die Ghostwriterin

Kate Losse war die erste Redenschreiberin von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Wie sich später herausstellte, war sie auch die öffentliche Stimme ihres Chefs im Internet. Eingestellt wurde sie 2005 als Nummer 51 und damit als eine der ersten weiblichen Mitarbeiterinnen von Facebook. Zwei Jahre nachdem sie Facebook verlassen hatte, erschien 2012 ihre feministische Abrechnung über die Zeit beim sozialen Netzwerk unter dem Titel «The Boy Kings: A Journey Into the Heart of the Social Network». Am Sexismus in der Tech-Branche arbeitet Losse sich bis heute ab – in Artikeln und Essays für die «New York Times» sowie den «New Yorker». Losse lebt in der Nähe von Los Angeles und ist Autorin mehrerer Bücher.

Cambridge Analytica: Der Skandal einfach erklärt

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Video: watson/Emily Engkent, Corsin Manser

In this undated photo provided by Instagram/Facebook Inc. Adam Mosseri, center, poses for a photo with Instagram co-founders Kevin Systrom, right, and Mike Krieger. Facebook says it has named Mosseri, a 10-year veteran of the company, as the head of Instagram. (Instagram/Facebook Inc. via AP)

Undatierte Aufnahme von den Instagram-Gründern Kevin Systrom (rechts) und Mike Krieger (links). Bild: AP/Instagram/Facebook Inc.

Kritik kommt auch vom ehemaligen Whatsapp-Erfinder und von den Co-Gründern des Foto-Netzwerks Instagram. Sie bemängeln die Unternehmensstrategie, insbesondere die viele Werbung und haben mittlerweile gekündigt. Verliert Mark Zuckerberg gerade seine besten Mitarbeiter?
Die Abgänge sind zweifellos einschneidend, gerade Instagram ist für Facebook enorm wichtig geworden. Allerdings kündigen die meisten Gründer von Start-ups, nachdem sie ihre Firma verkauft haben. Die Instagram-Gründer sind sogar verhältnismässig lang geblieben.

Die Jungen nutzen heute lieber Instagram. Hat Facebook die besten Zeiten bereits hinter sich?
Das hängt davon ab, wen man fragt. Menschen, die schon 2007 begeisterte Facebook-Nutzer waren, sind mit den Veränderungen der letzten Jahre vielleicht unzufrieden und wünschen sich die alten Zeiten zurück. Doch neue Features wie beispielsweise der Newsfeed waren für den kommerziellen Erfolg wichtig. Jetzt kommt es darauf an, was Facebook von Instagram lernt. Es wird spannend zu beobachten sein, ob Facebook nun mehr wie Instagram wird, oder ob es sich zu etwas ganz anderem entwickelt.

Mit Fake News und der politischen Werbung, die über Facebook verbreitet werden, steigt auch die soziale Verantwortung. Verdankt Donald Trump seine Wahl zum US-Präsidenten auch Facebook?
Das ist schwierig zu beantworten. Oft wird vergessen, dass politische Werbung auf Facebook nicht verboten ist. Vielen Menschen ist aber nicht bewusst, dass sie personalisierte Informationen erhalten, die ihre Wahl beeinflussen sollen. Sie glauben, die Informationen kämen zufällig und seien eine akkurate Abbildung der Realität.

Liegt es in der Verantwortung der Nutzer, sich über die Algorithmen zu informieren oder sollte Facebook das Vorgehen klarer ausweisen?
Mehr Transparenz wäre sicher hilfreich. Nutzer sollten Klarheit haben, wer hinter einer politischen Empfehlung steht und warum man genau diese Information erhält. Eine gute Idee wäre es auch, wenn die Nutzer ihre Einstellungen so ändern könnten, dass sie mehr Beiträge von politisch Andersdenkenden erhalten. Doch dafür müsste Facebook ein Teil seiner Macht abgeben. Das machen sie im Valley aber nicht gerne.

Facebook erklärt seine Spielregeln:

In Ihrem Buch erwähnen Sie, dass Zuckerberg gerne Sätze wie «Firmen sollten über Länder» von sich gibt. Zeigt das seinen Machthunger?
Ich denke nicht, dass er damit meint, Firmen sollten über der Politik stehen. Er ist kein rücksichtloser Anführer. Er sprach in Meetings auch gerne von Revolution oder darüber, den Markt zu dominieren. Das kann für Nicht-Amerikaner einschüchternd klingen, in den USA sind solche Ausdrücke aber positiv behaftet. Es geht darum, erfolgreich zu sein.

«Donald Trump gelingt es mit seinen Reden, das Publikum zu inspirieren. Das ist eine Stärke.»

Kate Losse

Sie haben eng mit Zuckerberg zusammengearbeitet. Was motivierte ihn?
Mark geht es nicht ums Geld. Seine Vision war es immer, die Menschen zu vernetzen. Das Geld, das er damit verdient, ist für ihn nur ein netter Nebeneffekt. Er will Grenzen einreissen und die Welt verändern.

epa05180318 Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks at the Facebook Innovation Hub in Berlin, Germany, 25 February 2016. Zuckerberg presented studies on Artificial Intelligence inter alia. Mark Zuckerberg, founder and chief executive of the social networking giant Facebook, has arrived in Berlin for two days of talks as Germany debates how to tackle online xenophobia and hate speech amid an influx of refugees. Facebook agreed in December 2015 to abide by German laws on hate speech on their sites in Germany, responding to complaints by the government that they are too slow to take down xenophobic abuse posted online.  EPA/KAY NIETFELD

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Bild: EPA/DPA

Was war 2005 Ihre Motivation bei der damals kleinen Firma Facebook anzufangen.
Ich war genauso wie Mark fasziniert davon, Menschen zu vernetzen. Was mir gefiel, war, wie gut organisiert und einfach Facebook aufgebaut war. Dagegen war MySpace (das damals dominante soziale Netzwerk; Anm. d. Red.), ein grosses Durcheinander. Für mich ist diese Unordnung der Grund, warum MySpace nie zu einem Massenphänomen geworden ist. Die Nutzer waren überfordert.

In Ihrem Buch prangern Sie den Sexismus im Silicon Valley an. Wie war es für Sie, als eine der ersten Frauen bei Facebook?
Im Valley gibt es sehr viel maskuline Energie. Der Sexismus, der daraus resultiert, ist allerdings nicht sofort ersichtlich. Bei der #Metoo-Debatte geht es meistens um Übergriffe von Männern auf Frauen. Das sind schlimme Einzelschicksale. Im Valley ist der Sexismus mehr ein strukturelles Problem. Gerade in der Informatik wird den Frauen oft weniger zugetraut. Das habe ich zu Beginn oft festgestellt.

Was raten Sie Frauen, die in einer von Männer dominierten Firma arbeiten?
Es ist wichtig, sich immer bewusst zu machen, dass die eigene Arbeit gleich viel wert ist, wie jene der männlichen Kollegen. Ausserdem sollte man seine Rechte kennen und Unterstützung anfordern, wenn man sie braucht. Ich glaube noch immer, dass man weit kommt, wenn man mit anderen respektvoll umgeht und ihnen zu verstehen gibt, dass man das auch von ihnen erwartet.

«Hate Speech» bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht:

Würden Sie gerne wieder in einer grossen Tech-Firma arbeiten?
Es wäre komisch, wieder zu Facebook zurückzukehren, zu jener Firma, die ich als kleines Start-up in Erinnerung habe. Das Schöne an kleinen Unternehmen ist, dass man über den ganzen Geschäftsbereich Bescheid weiss und zu allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen direkten Draht aufbauen kann. Das ist heute bei Facebook oder anderen grossen Unternehmen kaum mehr möglich.

Zuckerberg wird als möglicher US-Präsidentschaftskandidat gehandelt. Würden Sie ihn wählen?
Über Politik haben wir kaum miteinander gesprochen. Keine Ahnung, ob er als Demokrat oder Republikaner antreten würde. Deshalb kann ich auch nicht sagen, ob ich ihm meine Stimme geben würde.

Sie glauben, dass er für die Republikaner antreten könnte?
Nun, das Silicon Valley ist politisch gespalten. Facebook hat sowohl Geld an die Demokraten als auch an die Republikaner gespendet, zuletzt sogar mehr an die Republikaner. So eindeutig ist die Sache also nicht.

Sie waren Zuckerbergs Ghostwriterin. Was war die grösste Herausforderung?
Das Schwierige war, seine Vision in verständliche Worte zu fassen. Wie kann man den Leuten erklären, dass Facebook die Welt auf eine gute Art und Weise verändern und vernetzen will? Das ist abstrakt und nicht gerade einfach.

Ist Mark Zuckerberg ein guter Redner?
Früher hatte er einen speziellen Stil, alles andere als blumig, ziemlich abstrakt, aber sehr präzis. Er sprach ein bisschen, wie wenn man programmiert. Ich versuchte, seine Reden in diesem Stil zu schreiben. Wenn ich heute wieder einmal eine Rede von ihm höre, merke ich, dass sich sein Stil und sein Vokabular verändert haben. Er versucht nun, nicht nur die Technik-Szene anzusprechen, sondern die breite Öffentlichkeit. Ausserdem scheint er bei einem Auftritt besser vorbereitet zu sein.

Twitter und Facebook über russischen Einfluss bei US-Wahlen:

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Video: srf

Also ist er nicht mehr so authentisch wie früher.
Das würde ich nicht sagen, er hat sich einfach weiterentwickelt.

Gubernatorial candidate Cynthia Nixon delivers her concession speech at the Working Families Party primary night party, Thursday, Sept. 13, 2018, in New York. (AP Photo/Jason DeCrow)

Cynthia Nixon Bild: AP/FR103966 AP

Für wen würden Sie heute gerne eine Rede schreiben?
Die Politik ändert sich rasend schnell. In den USA streben gerade viele junge Politiker nach oben. Denken Sie nur an die 28-jährige Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez aus New York. Oder an die Schauspielerin Cynthia Nixon, ein Star aus der Serie «Sex and the City». Sie wäre spannend. Allerdings ist Nixon gerade als Gouverneurskandidatin gescheitert.

Ist es schwieriger, für das andere Geschlecht zu schreiben, wie Sie es bei Zuckerberg getan haben?
Nein, denn es geht um ein gutes Gehör und die Sprache. Ich habe Mark jahrelang im Büro gehört, ich wusste, wie er spricht, welche Wörter er benutzt. Deshalb war es nicht so schwierig für mich, seine Reden zu schreiben.

epa07065025 US President Donald J. Trump delivers a speech at the National Electrical Contractors Convention, in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 02 October 2018.  EPA/BASTIAAN SLABBERS

US-Präsident Donald Trump Bild: EPA/EPA

Eine unkonventionelle Art zu reden, hat Donald Trump. Wie bewerten Sie ihn aus Sicht einer Redenschreiberin?
Spannend sind für mich die Unterschiede zu seinem Vorgänger. Obama war sehr staatsmännisch, klassisch und hat die Leute erreicht. In den USA gibt es aber auch Menschen, die mit Trumps Art zu reden viel mehr anfangen können. Sie fühlen sich verstanden, gerade weil er nicht staatsmännisch spricht, sondern wie jemand von der Strasse, wie ein Nachbar. Die Stärke eines guten Redners ist es, eine Verbindung zu den Menschen herzustellen und sie zu inspirieren. Das gelingt Trump.

Warum haben Sie 2010 Facebook verlassen?
Ich habe meine Zeit sehr genossen, es war wahrscheinlich der beste Moment, um bei Facebook zu arbeiten. Mir war aber schon 2010 klar, dass der Druck von aussen bald grösser werden wird, dass die Meinung, dass soziale Netzwerke nur Gutes tun und viel Spass bringt, bald zu Ende gehen würde. Doch davon will die Facebook-Kultur am liebsten nichts hören. Das war ein Grund.

epa06998941 COO of Facebook Sheryl Sandberg testifies before a Senate Intelligence Committee hearing on 'foreign influence operations and their use of social media platforms' in the Dirksen Senate Office Building in Washington, DC, USA, 05 September 2018. Lawmakers are expected to ask the top executives what measures they are implementing to protect their online content from Russian propaganda and political censorship. CEO of Alphabet (Google) Larry Page was invited to testify but did not show.  EPA/JIM LO SCALZO

Sheryl Sandberg Bild: EPA/EPA

Ein Mitarbeiter aus dem PR-Büro von Facebook schrieb Ihnen, nachdem Sie es gewagt hatten, Sheryl Sandberg, die Co-Geschäftsführerin öffentlich zu kritisieren: «Es gibt einen speziellen Ort in der Hölle für Menschen wie dich.» Wie gehen sie mit solchen Anfeindungen um?
Ich habe einen fundierten Artikel über das Thema Feminismus im Silicon Valley geschrieben. Dass Facebook dermassen plump reagiert hat, überrascht mich nicht. Ähnlich fiel doch letzte Woche die Reaktion aus, als ein Whatsapp-Gründer die Firma kritisiert hatte. Die Facebook-Mitarbeiter werden nervös, wenn sie die Kommunikation über die Firma nicht mehr kontrollieren können.

Ist Zuckerberg offen für Kritik?
Fast niemand traut sich, Mark zu kritisieren. Sie müssen verstehen, es geht um Macht. Mark ist auf einem ganz anderen Level angekommen. Er ist mächtiger und reicher als fast jeder andere in den USA – vielleicht sogar der Welt. Es ist nicht so, dass man heute mit ihm in einem Meeting sitzt und sagt: «Ich finde deine Idee schlecht, wir sollten es anders machen.»

Haben Sie das früher getan?
Es gab Momente, in denen ich sagte «das ist keine gute Idee». Da ging es aber nicht um die Ausrichtung der Firma, sondern um kleinere Probleme. Man muss vorsichtig sein, was man kritisiert.

Letzte Frage: Welche Vorurteile von der Schweiz haben sich in Ihrem Besuch hier bestätigt.
Wenn ich mir die Schweiz anschaue, sehe ich das gelobte Land. Ich nehme an, dass es nicht ganz so ist, aber mir scheint, als seien hier tatsächlich alle neutral, höflich und kommen gut miteinander aus. Ganz anders als derzeit in den USA. Für mich als Amerikanerin ist das ein schönes Erlebnis, geradezu eine Erleichterung. (aargauerzeitung.ch)

Fragst du dich, warum du überall neuen AGB zustimmen musst?

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Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • My Senf 08.10.2018 12:26
    Highlight Highlight An den zensator

    In dem ich schreibe, dass es ein belangloses Interview ist weil die Dame ausser
    „ich denke nicht“
    „ich kann mir nicht vorstellen“
    „es könnte“
    „ich glaube nicht“
    und noch so ein paar (un)qualifizierte Äusserungen von sich gibt,
    Verstösse ich gegen welche Diskussionsregeln?
  • Flötist 08.10.2018 08:51
    Highlight Highlight “Seine Vision war es immer, die Menschen zu vernetzen.”

    Ja und wie....

    https://admin62b4b.davidicke.com/wp-content/uploads/2018/03/quote-zuck-yeah-so-if-you-ever-need-info-about-anyone-at-harvard-zuck-just-ask-zuck-i-have-over-mark-zuckerberg-280610.jpg

    Das ist eine unbestrittene Zitierung
  • Skeptischer Optimist 08.10.2018 08:50
    Highlight Highlight Interessantes Interview, aber ich denke, dass die Frau die Macht von Zuckerberg überschätzt. Er ist reich geworden, weil er sich erfolgreich in ein System integriert hat, nicht weil er es verändert.
  • meine senf 08.10.2018 08:40
    Highlight Highlight Zuckerberg US-Präsident? Und ob für Republikaner oder Demokraten ist entscheidend, an wem man mehr verdient?

    Echt eine Horror-Vorstellung. Damit verglichen war Berlusconi mit seiner Rolle bei den herkömmlichen Medien harmlos.

    Neu muss man nicht mehr nur darüber diskutieren, ob hohe Politiker TV-Stationen besitzen dürfen, sondern ob ihnen ein Social Media-Unternehmen gehören darf.
  • eBart! 08.10.2018 08:31
    Highlight Highlight Mir würde es auch nicht mehr ums Geld gehen wenn ich ein paar Milliarden auf der Seite hätte...
  • #Technium# 08.10.2018 08:16
    Highlight Highlight Wäre interessant zu wissen, wie viel Facebook der Dame für diese Kampagne gezahlt hat, denn Facebook hat jede positive Presse bitter nötig nach all den Skandalen.
  • Trompete 08.10.2018 08:00
    Highlight Highlight "Keine Ahnung, ob er als Demokrat oder Republikaner antreten würde. Deshalb kann ich auch nicht sagen, ob ich ihm meine Stimme geben würde."
    Ich denke sie bringt ein grosses Problem der US Politik mit dem 2 Parteiensystem auf den Punkt.
    • Skeptischer Optimist 08.10.2018 10:17
      Highlight Highlight Ist in der Tat eine entlarvende Aussage.
    • Kalsarikännit 08.10.2018 10:49
      Highlight Highlight Genau dasselbe habe ich auch gedacht. Die Parteiangehörigkeit sollte keine Rolle spielen, lediglich die verfolgten politische Ziele.
  • My Senf 08.10.2018 07:31
    Highlight Highlight Worte einer „insiderin“
    „Dass es heute noch ein Master-Passwort gibt, glaube ich nicht.“

    Haha 😂 🤣

    Woche fängt ja toll an da lacht man sich kaputt und es ist nicht mal picdump day!

    • Ueli der Knecht 08.10.2018 15:15
      Highlight Highlight Sie meint doch damit nur, dass Facebook heutzutage gar kein Passwort mehr braucht, um jemanden zuverlässig zu identifizieren (und entsprechend zu authentifizieren).

      Die ganze Geschichte mit Passwort und Two-Factor-Autherization etc. betreibt Facebook doch nur zum Schein, um sich unter dem Vorwand von Sicherheit wertvolle persönliche Daten der blauäugigen Benutzer zu erschleichen (https://tcrn.ch/2xRQyGO).
    • My Senf 08.10.2018 20:52
      Highlight Highlight Waas
      Du meinst die wollen die Telefonnummer nicht um die Sicherheit zu erhöhen sondern um sie mit den WhatsApp Kontakten der anderen zu Matchen?

      😂
    • Zap Brannigan 09.10.2018 19:46
      Highlight Highlight Seufz, Millennials. Was für ein "Masterpasswort"? Warum sollten sich Facebookmitarbeiter mit einem Masterpasswort anmelden müssen, um auf Nutzerprofile zuzugreifen? Die Daten liegen unverschlüsselt auf den Servern von Facebook. Natürlich haben Mitarbeiter mit den nötigen Serverlogins Zugriff auf alles. Die melden sich doch dafür nicht über das normale Userinterface als spezifischer Benutzer an, um sich die Daten eines Benutzers anzusehen. Sie greifen direkt auf die Daten der Server hinter dem öffentlichen Webinterface zu.
  • @cyclingsimon 08.10.2018 06:18
    Highlight Highlight Sie ist seit 2010 nicht mehr bei Facebook aber will immer noch wissen, was da drin abgeht? Come on...
    • 45rpm 08.10.2018 07:17
      Highlight Highlight Menschen mögen sich in ihren Fähigkeiten zwar weiter entwickeln, aber in der Art und Weise wie sie sind, verändern sich kaum. Ein Trump oder Kavanaugh werden immer so bleiben wie sie sind und waren es früher schon so.
    • Raffaele Merminod 08.10.2018 09:12
      Highlight Highlight @cyclingsimon ja denn Zuckerberg ist ja immer noch in der gleichen Position wie 2010 und wohl die meisten in der Führungsriege auch.
    • @cyclingsimon 08.10.2018 10:39
      Highlight Highlight @Raffaele Merminod: Ich kenne ein paar Menschen, die sich in ein paar Jahren sehr stark geändert haben (unter anderem auch Führungskräfte, welche plötzlich viel Macht über Menschen haben und diese auch ausnutzen). Zudem war Facebook 2010 erst sehr rudimentär unterwegs was Werbeschaltung angeht. Just sayin
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