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Apple CEO Tim Cook, right, and PayPal founder Peter Thiel, center, listen as President-elect Donald Trump speaks during a meeting with technology industry leaders at Trump Tower in New York, Wednesday, Dec. 14, 2016. (AP Photo/Evan Vucci)

Eine der Herausforderungen, mit denen sich Tim Cook im neuen Jahr beschäftigen muss... Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Kommentar

2017 muss Apple zaubern – mit neuen Macs und dem iPhone X

Wir ziehen Bilanz zum durchzogenen Apple-Jahr und sagen, wie das reichste Unternehmen der Welt wieder bei den Usern punkten kann.



*Anmerkung: Die Bezeichnung «iPhone X» stammt von einem User-Input, siehe Kommentare. Thx, Ähm!

Apple muss 2016 abhaken. Und zwar schnell.

Den letzten Tiefschlag gab es kurz vor Weihnachten. Die US-Konsumenschutz-Organisation Consumer Reports liess verlauten, dass sie keine Kaufempfehlung abgebe für das neue Macbook Pro. Das ist eine unerfreuliche Premiere, und hoffentlich ein Weckruf für die Apple-Führung. 

CEO Tim Cook und die anderen Top-Manager des reichsten Konzerns der Welt dürfen sich nicht von den bombastischen Einnahmen im laufenden Weihnachtsgeschäft blenden lassen.

Das Fachmagazin «Macwelt»:

«Bisher erhielten Apples Notebooks von dem US-Pendant der Stiftung Warentes gute Bewertungen, bei den neuesten Macbook Pro ist dies erstmals anders: Vor allem wegen stark variierenden Akkulaufzeiten rät das Magazin indirekt vom Kauf der aktuellen Modelle ab – sie werden nicht mehr zum Kauf empfohlen. In einer Vielzahl an Testdurchläufen hatten die vom Magazin erworbenen Geräte stark abweichende Laufzeiten gezeigt – sowohl vor als auch nach der Installation von macOS Sierra 10.12.2.»

quelle: macwelt.de

Auch wenn Apples Kassen derzeit so laut wie noch nie klingeln und das Unternehmen vor dem erfolgreichsten Geschäftsquartal seiner 40-jährigen Geschichte steht: Die erfolgsverwöhnten Kalifornier müssen 2017 mehrere «Grossbaustellen» in den Griff kriegen, um das Momentum zurückzuholen. (Und dabei ist nicht der Einzug in das mehrere Milliarden teure neue raumschiffartige Hauptquartier gemeint.)

Das Rezept ist eigentlich ganz einfach. Apple muss bei jenen Produkten nachlegen, die das Unternehmen nicht nur reich gemacht haben, sondern es auch eine treue Anhängerschaft gewinnen liessen: Die Fans wollen endlich wieder ein iPhone mit Wow-Faktor und dazu gut ausgestattete Desktop-Macs.

Zum iPhone 8, den neuen Macs (und zum Apple-Elektroauto) gleich mehr, aber zuerst ...

Höhepunkte und Tiefschläge im Apple-Jahr 2016

Das iPhone 8

Im Juni 2017 feiert Apple den 10. Geburtstag des wohl erfolgreichsten Produkts aller Zeiten. Das 2007 lancierte iPhone hat sich zu einem unglaublichen Kassenschlager entwickelt.

Am 9. Januar 2007 startete Steve Jobs den weltweiten Hype um ein Handy mit Multi-Touch-Screen

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Video: YouTube/Jonathan Turetta

Ein Jahrzehnt später ist so etwas wie Langeweile eingekehrt. Oder wie es von Jahr zu Jahr heisst: Evolution statt Revolution.

Apple hat sein wichtigstes Produkt in kleinen Schritten immer weiter verbessert und um neue praktische Services (Apple Pay, Apple Music etc.) ergänzt, doch für 2017 hoffen wir auf ein Feuerwerk an innovativen Features und ein neues Design.

Ob das Jubiläums-Flaggschiff schon im Juni enthüllt wird, wenn in San Francisco die Entwicklerkonferenz WWDC beginnt?

Sicher ist: Für eine seriöse Vorschau ist es noch zu früh. Auch wenn die Gerüchteküche bereits brodelt, dürften wichtige Entscheidungen zum Produkt noch gar nicht gefallen sein.

Plausibel erscheint das Gerücht, wonach Apple 2017 gleich drei neue Smartphones auf den Markt bringen wird. Neben dem iPhone 8 soll es ein iPhone 7S und ein 7S Plus geben.

Neue Macs

Laut Apple-Chef Tim Cook hat das Unternehmen «grossartige» Desktop-Computer in der Pipeline. Dies geht aus einem an die Presse geleakten Schreiben an die Mitarbeiter hervor. Wann die neuen Macs lanciert werden, verrät er nicht. Dass es in der ersten Jahreshälfte 2017 sein muss, erscheint logisch.

Der US-Blog Mac Rumors erinnert daran, dass Hardware-Upgrades überfällig seien. Die letzten technischen Neuerungen gab es: vor über 430 Tagen beim iMac, vor über 800 Tagen beim Mac Mini sowie vor mehr als 1100 Tagen beim Mac Pro.

That's it! Alles Weitere ist Zugabe.

Pssst! Apples Auto-Projekt ist alles andere als tot

Berichte, wonach der Traum von einem Apple-Auto geplatzt sei, waren wohl übertrieben (ja, auch watson liess sich in die Irre führen). Es deutet einiges darauf hin, dass der iPhone-Hersteller das Projekt Titan vorantreibt und ein Elektroauto entwickelt.

Erst kürzlich wurde publik, dass sich die Kalifornier den Top-Ingenieur des deutschen Autobauers Porsche geschnappt haben. Der Rennsport- und Hybrid-Experte Alex Hitzinger war bereits im letzten Frühjahr ins Silicon Valley umgezogen.

«Hitzinger gilt als einer der herausragenden Entwickler der Branche. Seine Arbeit ist auch Grundlage für Porsches Mission E, ein Elektrosportwagen, der voraussichtlich ab 2020 auf die Strasse kommen soll.»

quelle: manager-magazin.de

Bild

Porsches Mission E ist ein Elektro-Sportwagen, der frühestens 2020 auf die Strasse kommt. 

Hitzinger wollte sich nicht zum neuen Arbeitgeber äussern. Er sagte nur, er wollte schon länger etwas machen, «was einen grossen und direkten Einfluss auf die Gesellschaft» habe.

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31 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Darkside
30.12.2016 19:44registriert April 2014
Am besten bringen sie einfach nochmal ein paar Geräte mit neuen Anschlüssen und dazu 40 neue Dongles und Adapter raus, das läuft ja am Besten...
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Crocodile Hundi
30.12.2016 19:31registriert December 2016
Langsam aber sicher macht sich die Abwesenheit von Steve Jobs bemerkbar.
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DerRaucher
30.12.2016 20:06registriert January 2016
Die Fortschritte bei IPhones sind mittlerweile so minimal, das es tatsächlich reicht sich nur alle zwei Jahre ein neues Modell zu kaufen. Und selbst da sind die Sprünge keine Meilensteine wenn man das IPhone 6er mit dem 7er vergleicht.
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