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Kein Sex mit Mitarbeitern – australische Minister dürfen im Büro keine Affären mehr haben



Australiens konservativer Premierminister Malcolm Turnbull will den Mitgliedern seiner Regierung künftig keine sexuellen Beziehungen mit Mitarbeitern mehr durchgehen lassen.

Turnbull kündigte am Donnerstag neue «Standards» an, wonach Minister - egal, ob verheiratet oder nicht - keine Affären mit Mitarbeitern haben dürfen.

Der Regierungschef reagierte damit auf einen Seitensprung seines Vizes Barnaby Joyce, des Parteichefs seines Koalitionspartners, der National Party. Der 50-Jährige hatte zu Beginn der Woche bestätigt, dass eine 17 Jahre jüngere Ex-Mitarbeiterin ein Kind von ihm erwartet. Zugleich entschuldigte er sich bei seiner Frau, seinen vier Kindern, seinen Wählern und auch bei der Geliebten, die für ihn als Medienberaterin tätig war.

Turnbull bezeichnete das Verhalten seines Stellvertreters als «entsetzlichen Einschätzungsfehler». Den Rücktrittsforderungen der Opposition schloss er sich aber nicht an. Zugleich gab er bekannt, dass sein Vize kommende Woche Urlaub machen wird. Eigentlich wäre Joyce dann Australiens amtierender Premierminister gewesen, weil Turnbull zu einem Besuch in die USA reist.

Der Vize-Regierungschef hatte die Regierung bereits vergangenes Jahr in Schwierigkeiten gebracht, weil er verschwiegen hatte, dass er auch die neuseeländische Staatsbürgerschaft besitzt. Wegen der doppelten Staatsbürgerschaft musste er auf seinen Parlamentssitz verzichten, so dass die rechtsliberale Koalition keine Mehrheit mehr hatte. In der fälligen Nachwahl eroberte er sich den Sitz dann aber wieder zurück. (sda/dpa)

Wenn man nach dem Sex nicht mehr voneinander loskommt

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    Alle Leser-Kommentare
  • DrMabuse 15.02.2018 14:31
    Highlight Highlight Australien? Whatever...
    Solange freiwillig geht das niemanden was an.
  • Karl33 15.02.2018 13:30
    Highlight Highlight Eine liberale Gesellschaft muss gegen linke und gegen rechte Extremisten verteidigt werden. Wen kümmerts, wer mit wem eine Affaire hat?
    • Madmessie 15.02.2018 14:02
      Highlight Highlight Hast schon recht mit dieser Aussage.
    • Ylene 15.02.2018 15:01
      Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden, aber wenn der gleiche Typ dann gegen LGBT wettert und die LGBT-Ehe als Angriff auf 'traditional values' sowie Arbeitsplätze in der australischen Landwirtschaft (Hä? Seine Begründung hier http://www.pinknews.co.uk/2017/09/08/australias-deputy-pm-equal-marriage-could-harm-cattle-trade/) sieht, dann kümmert mich das schon. Verdammter rechter Heuchler.
    • äti 15.02.2018 15:52
      Highlight Highlight .. aber nicht gegen Blattläuse, Ratten, Motten ... sehr langweilig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pain in the Ass 15.02.2018 12:35
    Highlight Highlight Warum entschuldigte er sich bei seiner Affäre? Sie ist kein Opfer, sondern eine Mittäterin. Man sollte endlich damit aufhören Leute, die bewusst bei einer unmenschlichen Tat aus egoistischen Motiven mithalfen, als Opfer oder Unschuldige darzustellen. Ihre beider Taten waren verachtenswert. Sie wussten beide, dass sie damit unschuldigen Menschen Leid zufügen!
    • Ylene 15.02.2018 16:22
      Highlight Highlight Eine Affäre ist zutiefst 'menschlich', so 20-40% der Leute gehen irgendwann mal fremd - klar ein mieses, nicht erstrebenswertes Verhalten, aber das gleich als 'unmenschlich' zu bezeichnen? Wie willst du dann noch Schulmassaker, etc. nennen? Du und ich wissen zudem nicht, was in dieser und allen anderen von Untreue betroffenen Beziehungen genau vor sich ging. Um Esther Perel zu zitieren, 'the victim of the affair is not always the victim of the marriage.' Guter Talk von ihr https://www.ted.com/talks/esther_perel_rethinking_infidelity_a_talk_for_anyone_who_has_ever_loved/transcript

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