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Die AfD hält eine Pressekonferenz ab – und alle Journalisten verlassen den Saal



Eigentlich wollte die AfD in Brandenburg heute Montag eine Pressekonferenz abhalten. Doch AfD-Fraktionssprecher Andreas Horst kündigte zu Beginn an, keine Fragen des «Bild»-Journalisten Michael Sauerbier zuzulassen.

Sauerbier hatte dem Brandenburger AfD-Fraktions- und Parteichef Andreas Kalbitz vor zwei Wochen kritische Fragen zur rechtsextremen und verbotenen «Heimattreuen Deutschen Jugend» gestellt.

Solidarische Reaktion

Aus Solidarität verliessen alle anwesenden Reporter gemeinsam den Saal und die Pressekonferenz wurde durch die AfD-Vizechefin abgebrochen – ausser den Politikern war niemand mehr anwesend. 

Kurz darauf meldete sich auch der Vorstand der Brandenburger Landespressekonferenz per Twitter und verurteilte den Entzug des Fragerechts scharf.

Die AfD nahm am späten Nachmittag schriftlich zum Vorgang Stellung. Der Parlamentarische Geschäftsführer Andreas Galau sagte, «Beleidigungen des Gastgebers» dürften nicht journalistischer Standard werden. Das Ziel des Verbots sei gewesen, eine vergleichbare Situation zu verhindern. Es handle sich nicht um Zensur, sondern «um die Frage eines respektvollen, professionellen Miteinanders.» (vom)

#ReconquistaInternet – der Kodex der Bürgerrechtsbewegung

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 10.05.2018 12:11
    Highlight Highlight Echt? Journalisten solidasieren sich mit dem Märlierzähler der Bild? Eie tief kann man noch sinken?
  • Asmodeus 09.05.2018 09:55
    Highlight Highlight Ich würde ehrlich gesagt auch der Bild keine Antworten geben. Oder dem Blick.

    Gibt ja genug seriöse Journalisten, wenn sie ned grade den Raum verlassen.

    Handkehrum passen Bild und AFD super zusammen. Sind beide oberflächlich und populistisch.
    • Fabio74 09.05.2018 17:23
      Highlight Highlight nur weil einem die Bild nicht passt, verweist man nicht einen Journalisten von der PK
  • Lord_Mort 09.05.2018 08:56
    Highlight Highlight Das war der Aufsteller des Morgens. Die AFD hält eine PK und keiner geht hin. 😂 Und dann, wie so oft schon, stellt man sich selbst als Opfer hin. Echt erbärmlich solche Leute.
  • walsi 09.05.2018 06:01
    Highlight Highlight Dank Internet braucht die AfD die Presse nicht, die können ihre Meinungen und Inhalte auch so unter die Leute bringen. Die Presse braucht aber die AfD. Artikel über die AfD bedeuten Klicks und somit generieren die Einnahmen.

    Diese Aktion bestätigt den Glauben der AfD-Wähler, dass man den Medien nicht trauen darf und dass diese Medien nur ihnen genehmen Meinungen veröffentlichen. Daher kommt dann der Vorwurf der Lügen- oder Lückenpresse.

    Jetzt wäre noch spannend zu wissen, was für Fragen hatte den der Bildjournalist damals gestellt?
    • D(r)ummer 09.05.2018 08:29
      Highlight Highlight Das ist leider so mit den AfD-Wählern.

    • Fabio74 09.05.2018 10:08
      Highlight Highlight Kann man nachlesen. Die braune Front mag halt keine unangenehmen Fragen
  • ujay 09.05.2018 05:25
    Highlight Highlight 5 Monkeys waiting for the Bus😂😂😂
  • MyPersonalSenf 09.05.2018 00:33
    Highlight Highlight korrekte Antwort der Journalisten. Respekt!

    Bei jeder anderen Partei wäre es aber auch ok gewesen, wenn die Politiker den Saal verlassen hätten weil dort ein Bild-Journalist sitzt :-P (hihi).
  • DonChaote 09.05.2018 00:01
    Highlight Highlight Wieso zeigten sich die journalisten nicht solidarisch, indem einfach die anderen die fragen von sauerbier neben ihren eigenen stellen?
    Wäre doch viel amüsanter gewesen.

    Ich bin immer für diskurs! Auch mit exponenten mit denen man nicht einverstanden ist.
    • elias776 09.05.2018 01:37
      Highlight Highlight Ja aber schau, ohne diese Aktion hier wären wir jetzt nie darauf aufmerksam geworden.
    • Fabio74 09.05.2018 06:28
      Highlight Highlight Diskurs gibts ab einem gewissrn Zeitpunkt nicht mehr
    • DonChaote 09.05.2018 08:39
      Highlight Highlight @Fabio74
      Das ist nicht im geiste der demokratie. Diskurs ist wichtig. Er soll aber sachlich und nicht emotional geführt werden. Viele positionen der afd lassen sich sachlich und mit fakten widerlegen.
      Mit solchen protest boykott aktionen wiederum spielt man solchen gruppen genau in die hände.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raudrhar 08.05.2018 23:58
    Highlight Highlight Wie gehabt. Zensur ist es nur dann, wenn man es nicht selbst versucht.
    • Husar 09.05.2018 08:07
      Highlight Highlight Das gilt auch für die Journalisten, die sich demonstrativ weigerten von der Pressekonferenz der AfD zu berichten.
    • Fabio74 09.05.2018 17:26
      Highlight Highlight @husar: Wenn man halt mit den Braunen sympathisiert.
      Die AfD hat die Bild rausgeworfen, das andere ist die Reaktion drauf. So funktioniert das Leben
      Aber wie die Rechten sind, austeilen top und dann Opfer spielen. Alles Jammerlappen
  • Spooky 08.05.2018 23:25
    Highlight Highlight Andererseits seid ihr dann alle wieder gegen BILD und BLICK.

    Wisst ihr überhaupt noch, wo Norden ist?

    • JoeyOnewood 09.05.2018 06:43
      Highlight Highlight Die Welt ist weder schwarz noch weiss, lieber Spooky.
    • ChiliForever 09.05.2018 07:00
      Highlight Highlight Ich kann die BILD kacke finden und ihr trotzdem zugestehen, Teil der deutschen Presselandschaft zu sein.
      Das ist ein Widerspruch nur für denjenigen, der dort unbedingt einen sehen will.
    • Vintage 09.05.2018 08:46
      Highlight Highlight Es geht hier weder um den Blick oder die Bild, du verstehst es einfach nicht oder du willst es nicht verstehen.
  • Husar 08.05.2018 23:14
    Highlight Highlight Das ist beiderseits äusserst kindisch.
    • Fabio74 09.05.2018 10:11
      Highlight Highlight Warum?
    • Husar 09.05.2018 14:44
      Highlight Highlight @Fabio
      Weil beide sinngemäss einander sagen: "Ätsch! Mit Dir spiele ich nicht mehr!". Und dann zu Mami rennen und jammern: "Der spielt nicht mehr mit mir, buhäää!".
      Der reinste Kindergarten diese Pressekonferenz.
      Erwachsene stehen über der Sache und reden miteinander trotz gegenseitiger Abscheu.
      Die Journalisten hätten gescheiter einfach ihren Job gemacht und z. B. die Fragen des geschmähten Kollegen gestellt. Die AfD würde gescheiter alle missliebigen Fragen mit nichtssagenden Floskeln beantworten, so wie das jeder professionelle Redner und geübte Politiker macht.
    • Fabio74 09.05.2018 17:38
      Highlight Highlight Sinngemäss hat die Afd einen misslieben Journalisten rausgeworfen, weil er es wagte Fragen zu stellen. Und sinngemäss haben seine Journalistenkollegen entschieden, dass sie von dieser PK nicht berichten werden.
      Also hat der Kindergarten bei den Braunen Bande angefangen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 08.05.2018 22:45
    Highlight Highlight Das ganze ist gleich auf mehreren Ebenen skurill.
  • w'ever 08.05.2018 22:40
    Highlight Highlight ausgerechnet die presse verlässt den saal. die, die so viel von afd, trump und co für ihr portal verdienen.
    • ChlyklassSFI 09.05.2018 07:58
      Highlight Highlight Hast du das Gefühl, dass dein Kommentar irgendetwas mit dem Thema zu tun hat?
  • Fabio74 08.05.2018 21:52
    Highlight Highlight Bravo Journalisten. Solidarität tut not. Gegen Hass und Ausgrenzung
    • ReicherDude 08.05.2018 22:55
      Highlight Highlight Also lasst uns auch ausgrenzen! Toll...
    • Fabio74 09.05.2018 06:30
      Highlight Highlight @dude Wenn die Braunen einen Journalisten rauswerfen weil der unangenehme Fragen hat, die Braunen aber sagen die political correctness sei erledigt.dann ist es Zeit für Solidarität unter den Journalisten.
      Intoleranz und Hass verdienen NIE Toleranz
  • chnobli1896 08.05.2018 21:29
    Highlight Highlight Ausgerechnet die AFD spricht von respektvollem Miteinander 🙈🤦
    • Sebastian Wendelspiess 10.05.2018 12:23
      Highlight Highlight Aussgerechnet die bild spricht von ausgrenzen

Diese drei Tweets zeigen die Heuchelei der AfD im Umgang mit rechtsextremer Gewalt

Die Gewalttat von Hanau schockiert die Bundesrepublik: Ein 43-jähriger Deutscher tötete in der hessischen Stadt in der Nähe von Frankfurt am Main in zwei Shisha-Bars neun Personen, bevor er in seine Wohnung zurückkehrte, wo er zuerst seine Mutter (72) und dann sich selber erschoss.

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