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Former London Mayor Boris Johnson speaks during a

«Vote Leave» – Boris Johnson an einer Veranstaltung von Brexit-Befürwortern. Bild: ED SYKES/REUTERS

Boris Johnson: Der Politclown, der bald neuer Premierminister ist

Vor 15 Jahren traute man dem übergewichtigen Journalisten und Historiker nicht einmal die Wahl ins britische Unterhaus zu. Nach dem Brexit ist Boris Johnson die neue Gallionsfigur der Konservativen – eine Gallionsfigur mit Grimasse und zerzauster Frisur, die ihr Fahrrad wohl bald an der Downing Street 10 parkiert.



Von Boris Johnson sagt man, sein frühester Wunsch sei es gewesen, König der Welt zu werden. Die Welt muss zwar noch warten und auch König wird der Blondschopf mit den aristokratischen Wurzeln wohl nicht werden. Dafür aber Premierminister von Grossbritannien. Sein Einzug in die Downing Street 10 ist eine Formalität. David Cameron hat seinen Rücktritt verkündet. Die Niederlage bei der wichtigsten Abstimmung in der Geschichte des Vereinigten Königreichs bedeutet das Waterloo für den Premierminister. Sein Thronfolger steht bereit.

Für Boris Johnson ist es ist die Stunde seines grössten Triumphs. Vom milden EU-Skeptiker – Johnson hatte seine journalistischen Sporen als Korrespondent in Brüssel abverdient – ist er innerhalb weniger Monate zur Führungsfigur der «Leave»-Kampagne aufgestiegen. Mit markigen Worten – eine Spezialität des charmanten und flamboyanten Tory-Politikers – und einer teilweise gehässigen Kampagne, die sich vor allem gegen Migranten richtete, beschwor Johnson den Austritt aus der Europäischen Union und spaltete nebenbei auch noch das Lager der Konservativen. 

Britain's Prime Minister David Cameron walks back into 10 Downing Street after speaking about the EU referendum in London, June 21, 2016.  REUTERS/Stefan Wermuth

David Cameron an der Downing Street 10. Ein Bild, das wohl bald der Vergangenheit angehört.
Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Hätte man vor 15 Jahren prophezeit, Johnson werde dereinst als Premierminister die Geschicke des Landes leiten, man hätte im Königreich herzhafte Lacher geerntet. «Die Wahl von Boris Johnson [als Kandidat fürs Unterhaus 2001] bestätigt die zunehmende Schwäche der Tories für Celebrity-Kandidaten anstelle der öden Anforderungen der Politik», schrieb Polit-Kolumnist Max Hastings 2001 im «Evening Standard». 

Die exzentrische Persönlichkeit schien Alexander Boris de Pfeffel Johnson, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, in die Wiege gelegt. Al, wie er in der Familie genannt wird, kommt 1964 in New York auf die Welt. Sein Stammbaum ist ein Potpourri aus verschiedensten Nationalitäten, Religionen und Ethnien. Auf der Seite des des Vaters: Tscherkessische, französische, deutsche, Schweizer und türkische Wurzeln. Auf der Seite der Mutter: Englische, russische und jüdische Wurzeln. Johnson beschrieb sich selber einmal als «Ein-Mann-Schmelztiegel».

Von der «upper-middle-class» in Manhattan stieg Johnson bald einmal in die britische «upper-class» auf und nahm dabei die typischen Stufen: Ausbildung in Eton, der Kaderschmiede der britischen Elite, dann Studium in Oxford. In Oxford war er Teil des konservativen Establishments, das im 21. Jahrhundert die britische Politik dominieren sollte. David Cameron, William Hauge, Michael Gove: Mit allen schmiedete der begeisterte Lateiner Johnson Allianzen. 

Wie britische Promis zum Brexit stehen

Was ihn schon früh von den teilweise steifen und zurückhaltenden Kameraden unterschied, war sein Unwille, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Wenn es darum ging, in Fettnäpfchen zu treten, war Johnson immer an vorderster Front. Nach der Universität schulte er diese Fähigkeiten zuerst bei der altehrwürdigen «Times» dann beim «Daily Telegraph», den Leibblättern der Konservativen Leserschaft des Königreichs. 

Als Brüssel-Korrespondent des Telegraphs stieg Johnson zur wichtigsten euroskeptischen Stimme in der britischen Medienlandschaft auf. Die konservative Premierministerin Margaret Thatcher, die «eiserne Lady», bezeichnete Johnson einmal als ihren Lieblingsjournalisten. 

1993 äusserte er erstmals politische Ambitionen, als er sich überlegte, für einen Sitz im Europäischen Parlament zu kandidieren. 2001 dann war es soweit: Als Chefredaktor des konservativen «Spectators» schaffte er die Wahl ins britische Unterhaus. 2008 folgte die Krönung: Bei der Wahl zum Bürgermeister Londons besiegte er den favorisierten Labour-Amtsinhaber Ken Livingstone. 2012, bei der Wiederwahl, wehrte er noch einmal einen Angriff Livingstones ab. Von seiner Amtszeit bleibt vor allem ein Bild in Erinnerung: Boris Johnson, der «wohl bekannteste Velofahrer Grossbritanniens», der auf dem Fahrrad durch die Strassen Londons kurvt.

epa05296382 Former Mayor of London Boris Johnson arrives by bicycle to deliver a speech on Brexit in London, Britain, 09 May 2016. Johnson is a key figure in the Brexit debate and supports Britain leaving the European Union (EU). Britain will vote on whether to remain or leave the EU on 23 June 2016.  EPA/WILL OLIVER

«Der wohl bekannteste Velofahrer Grossbritanniens.»
Bild: WILL OLIVER/EPA/KEYSTONE

In der Partei rückte er schon 2003 zur Führungsriege auf. Seine Popularität und seine politischen Überzeugen – ein «Mix aus ökonomischem und sozialem Liberalismus» (Guardian) – prädestinierten ihn in den Augen vieler Tories zur neuen Leitfigur der Partei. Kritiker dagegen warfen und werfen ihm einen Hang zum Opportunismus vor. 

Die Skandale und Skandälchen, ein ständiger Begleiter seiner Karriere als Journalist, Historiker und Politiker scheinen an dem als «Politclown» verschrienen Johnson abzuperlen. Die Leute mögen ihn, er ist unkorrekt, witzig, hat Charisma – ein Mann des Volks, trotz seiner Nähe zum Establishment. Ob rassistische Kommentare, homophobe Äusserungen, die Feststellung, dass ein Jahresgehalt von 250'000 Pfund ein «Chicken Feed», ein Hungerlohn, sei – die Wähler scheinen es ihm nicht übel zu nehmen. «I'm voting for Boris because he is a laugh», lautete ein geflügeltes Wort im Lager seiner politischen Gegner. Und zu lachen hat man mit Boris tatsächlich fast immer etwas: Sei es die Anekdote, dass er 1987 eine Stunde nach seiner Trauung den Ehering verlor, oder dass sich seine Vorgesetzten beim Männermagazin «GQ» über ihn aufregten, weil er als Auto-Journalist derart viele Parkknöllchen sammelte – «BoJo» enttäuscht kaum jemanden.  

Boris Johnson «Best Of»

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YouTube/Wordsworth's Politics

Im Januar 2016 schwang sich Boris zum Sprachrohr der «Leave»-Bewegung auf. Grossbritannien müsse sich wieder auf seine Stärken besinnen, die Mängel der EU seien derart gravierend, dass sie irreparabel seien, die Demokratie könne nur gestärkt werden, indem man der «Ever-Closer-Union» den Rücken kehrt. Der Brexit, so Johnson, «bringe dem Land Hoffnung» – und einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Bedenken der Unentschlossenen versuchte er mit patriotischen Worten zu zerstreuen und die mahnenden Stimmen im «Remain»-Lager kanzelte er als «Angst-Kampagne» ab.

Vor der Abstimmung erklärte Johnson in einem Exklusiv-Interview mit seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem «Telegraph», er sei bereit, seine Karriere für den Brexit zu opfern. Anstatt zu opfern, kann BoJo nun ernten.

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 24.06.2016 19:33
    Highlight Highlight Werter William Stern - liebe Community

    Bitte erklärt doch mal *sachlich*, was Euch an Boris Johnson nicht passt.
    Abgesehen davon, dass er sich für den Brexit eingesetzt und eine "lustige" Frisur hat.

    Ich kenne B.J. und sein politische Wirken selber zu wenig gut - ich kann ihn daher weder tadeln noch loben.
    Ergo: Ich will ihn nicht in den Schutz nehmen! Aber ich will von watson wissen, warum man aus B.J. einen Clown machen muss, und von den Kommentatoren, warum sie dem zustimmen.

    Ich dürft mich gerne 10^10 x blitzen - aber ich will auch Argumente sehen.
    Danke im Voraus!
    • Alienus 25.06.2016 00:22
      Highlight Highlight Dieser Bastard ist ein Abkömmling von Immigranten und hat so ne große Fresse gegen andere Immigranten, welche durch die eigene Regierung eingelassen wurden.

      >>> Eigenkritik? Weit gefehlt! - Eigene Schuld? Nein! - Selbsterkenntnis? Mitnichten! - Dummer Schwätzer? Nein, sondern nur ein lächerlicher Clown!

      >>> Falschbeschuldigung? Seine besondere Diktion! - Wahrheitslieb? Ha,ha,ha!

      Wie im Märchen des Kaisers neuen Kleidern. Ein eitler Pfau mit ner riesengroßen Feder im Hintern.

      Will den W. Churchill machen, bleibt aber „der Dicke“ von Laurel und Hardy!

      Argumente? Tatsachenbehauptungen!
    • Beobachter24 25.06.2016 10:10
      Highlight Highlight Das war stichhaltig.
      Xenophobie und grosse Fressen.
      Thnx, i got it.
  • Rigel 24.06.2016 15:33
    Highlight Highlight Boris, das gibt Bewegung. Und wenn man da in Deutschland leben würde und als hochqualifizierte Arbeitskraft ein Jobangebot aus UK erhalten würde. Ja, was würde man da jetzt wohl machen?

    Tausende würden gar nicht schnell genug ihre Koffer packen können um in England ihre Brötchen zu verdienen. Denn das wird zum neuen gelobten Land, so wie es früher einmal Amerika war.

    Die Angebote aus UK werden kommen, das ist sicher. Und die Leute werden zugreifen. Denn nur weg aus diesem EU-Mist, so heisst die Devise.

    Und der Aderlass kann durch "hochqualifizierte Flüchtlinge" ersetzt werden, nicht wahr?
    • andersen 24.06.2016 17:23
      Highlight Highlight Rigel

      Der englische Pfund ist so tief, wie seit dreissig Jahren nicht mehr, ich denke, kein Deutscher ist so dumm, dort hinzugehen, wo kein Rechtssicherheit mehr gibt.
      Deutschland boomt ja selber, es hat 500.000 offene Arbeitsplätze, die nicht besetzt sind, darum braucht Deutschland der Zuwanderung.
  • TheDude10 24.06.2016 13:18
    Highlight Highlight Das volk ist dumm.
    • herschweizer 24.06.2016 14:31
      Highlight Highlight Eh klar sonst würde Demokratie funktionieren
    • Einstein56 24.06.2016 14:52
      Highlight Highlight Klar, und du bist intelligent. Schade, besteht die Welt nicht nur aus Intelligenzbestien wie du eine bist. Gehe nach Brüssel: Dort wimmelt es davon.
    • HerrKnill 24.06.2016 17:19
      Highlight Highlight Nein, das Volk ist nicht dumm. Es wurde vorgeführt, weil sich die Seite der 'Vernunft' vornehm zurück hielt. Kennen wir auch bei uns: MEI, Minarette...
  • PeteZahad 24.06.2016 12:13
    Highlight Highlight Wen Johnson als erfolgreicher Bürgermeister Londons ein Politclown ist, was sind dann Mauch und Tschäppät?
  • Einstein56 24.06.2016 11:56
    Highlight Highlight Wann wacht Europas linksintellektuelle Elite endlich auf? AfD in Deutschland, Le Pen in Frankreich, FPÖ, usw. usw. Es stimmt: Die Niederländer werden die Nächsten sein.
    Es ging ja kaum jemand um die Menschen. Deutschland wollte seine Mercedes und BMW verkaufen. Dafür waren die neuen Länder gut. Sie waren dumm genug, das alles auf Pump zu kaufen.
    Regieren wäre ja so schön! Wenn nur das dumme Volk nicht wäre! Sie weiss genau, was für das Volk gut wäre. Das ist immer noch die Haltung der Polit-Bürokraten in Brüssel.
    • Fabio74 24.06.2016 13:53
      Highlight Highlight Quatsch. Die Rechten sind erfolgreich weil der Mensch einfach Antworten auf komplexe Probleme hören will. Wobei es einfache Antworten selten gibt. Und weil viel überfordert sind mit dem Tempo der globalen Welt.
      Deine Heilsbringer haben keine nachhaltigen Lösungen
    • andersen 24.06.2016 14:42
      Highlight Highlight Fabio 74

      Ja, die Engländer hat bessere Politiker verdient.
  • Lumpirr01 24.06.2016 11:42
    Highlight Highlight Liebes Watson - Team: Wieso vermeidet ihr, Boris als Populisten herabzuwürdigen? Weil er die beste Tuchfühlung mit den Wählern hatte & weiss, wo der Schuh in der Bevölkerung drückt? So, jetzt kommen die aalglatten Politiker im EU - Parlament mal so richtig unter Druck, welche die EU ohne Volkswillen bis hinter den Ural erweitern wollten! Die EU sollte dasjenige bleiben, für das was sie ursprünglich mal geplant war: ein friedensicherndes Element, eine Wirtschaftsgemeinschaft mit eigenem Geld & Grenzen, jedoch nicht die Vereinigten Staaten von Europa mit 100%iger Machtkonzentration in Brüssel!!
    • Fabio74 24.06.2016 13:54
      Highlight Highlight Johnsson ist auf den fahrenden Zug aufgesprungen den andere schon gefahren sind
  • dommen 24.06.2016 11:22
    Highlight Highlight Wow. Ist ja fast wie bei den Amis. Sogar die Frisur passt einigermassen.
  • DerWeise 24.06.2016 11:04
    Highlight Highlight Warum sollte man das Pro-Lager und den Entscheid nund so in Dreck ziehen.

    Der Entscheid ist legitim.

    Oder wird nun Norwegen auch eine negatives Narrativ miteinbezogen? Wohl kaum...

    In der Schweiz will auch kaum wer noch in die EU. Mit gutem Grund.
  • Valindra Valindragam 24.06.2016 10:54
    Highlight Highlight Was heisst da Politclown? Er hat's weiter gebracht als ihr jemals zu träumen wagt, liebe watson Schreiberlinge., Azubis und Praktikanten. Pro Brexit, da könnt ihr jetzt zwängeln wie ihr wollt, einfach nicht den Clown machen, das wäre sehr uncool;-)
    • Citation Needed 24.06.2016 11:04
      Highlight Highlight Politclown kann man seinen politischen Stil ziemlich wertefrei nennen.. Seinen nicht sehr staatsmännischen Limerick auf Erdogan gelesen? Clowny, indeed! Du sollest Dich nicht stärker von Kritik an ihm treffen lassen als er selbst! 🤓
    • Valindra Valindragam 24.06.2016 11:41
      Highlight Highlight Citation, danke für Deine Anteilnahme an meinem Post. Als EU Befürworter brauchst du doch nicht ihre Rolle einzunehmen und gleich für alle das Denken übernehmen. Du hast ja gesehen, dass dies meist in die Hose geht, oder etwa nicht?
    • stiberium 24.06.2016 12:03
      Highlight Highlight Naja, einfach wird es für BoJo auf keinen Fall. Es wird sich zeigen wie viel Wert er ist. Die Macht an sich zu reissen haben schon viele Geschaft. Es gilt, mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung. Nimmt er diese Verantwortung nicht wahr und macht Politik nur für die Brexit Befürworter wird er schneller weg sein als er gekommen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • YesImAMillenial 24.06.2016 10:53
    Highlight Highlight ich glaub eher, er ist der neue charakter von sascha baron cohen.
    • herschweizer 24.06.2016 13:58
      Highlight Highlight Man hat scheinbar jemanden gefunden der tatsächlich in Echt so ist und wenig zu inszenieren braucht
  • Beobachter24 24.06.2016 10:47
    Highlight Highlight Ganz schöne Breitseite gegen Boris.

    Ob man ihn auch als Clown bezeichnen würde, wenn er gegen Brexit gewesen wäre?
    • Velowerfer 24.06.2016 11:11
      Highlight Highlight Ja, hat man und wird man wieder. Diesen Stempel trägt er ja nicht erst seit der Brexit Debatte.

      Und er wird vieles genannt, aber alle Ausdrücke haben Eines gemeinsam, nämlich das er unkonventionel ist.
    • Baccaralette 24.06.2016 12:54
      Highlight Highlight Velowerfer - hast du das Statement von Beobachter24 gelsen und verarbeitet? Mir scheint nicht.
  • caschthi 24.06.2016 10:46
    Highlight Highlight Für mich ist das 1:1 Trump. Haare, Anzug, Art sehen ihm so ähnlich..
    • Toerpe Zwerg 24.06.2016 11:41
      Highlight Highlight Und inhaltlich?
    • andersen 24.06.2016 14:48
      Highlight Highlight Die Engländer hat Nein gesagt, weil sie ein Zeichen setzen wollen.
      Sie braucht ein Führung und ein Führer.
  • Damien 24.06.2016 10:38
    Highlight Highlight >"dem übergewichtigen Journalisten"

    Fat shaming ist immer dann ok, wenn es sich um einen Mann handelt und in die eigene Agenda passt, oder?
  • Moelal 24.06.2016 09:58
    Highlight Highlight Seine Haare....wie der Trump, nur jünger....hoffentlich nicht noch dümmer
    • Toerpe Zwerg 24.06.2016 10:30
      Highlight Highlight ?
    • Tropfnase 24.06.2016 10:53
      Highlight Highlight Er und Trump, sind das neue Comedyduo
    • Toerpe Zwerg 24.06.2016 11:40
      Highlight Highlight Johnson ist ein Intellektueller von Format, was ihm auch politische Gegner attestieren ... mit Trump ist er in keiner Weise vergleichbar.

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