DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Grossbritanniens Regierung steht: May unterzeichnet Abkommen mit DUP



Britain's Prime Minister Theresa May, second left, greets Democratic Unionist Party (DUP) leader Arlene Foster, second right, DUP deputy leader Nigel Dodds, left, and member of parliament Jeffrey Donaldson, outside 10 Downing Street in London, Monday June 26, 2017. The leader of a Northern Ireland-based party is in London to finalize an agreement with Prime Minister Theresa May’s Conservative-led government. (Dominic Lipinski/PA via AP)

May und die Koalitionspartner aus Nordirland. Bild: AP/PA

Die britischen Konservativen haben sich mit der umstrittenen nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) auf eine Minderheitsregierung geeinigt. Ein entsprechendes Abkommen wurde am Montag in London unterzeichnet.

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 8. Juni hatte die britische Premierministerin Theresa May ihre Regierungsmehrheit verloren. Die Konservativen blieben aber stärkste Kraft vor der sozialdemokratischen Labour-Partei.

Die DUP stellt zehn Abgeordnete. Die rechte Partei steht in der Kritik, weil sie Vorbehalte etwa gegen die Homo-Ehe und den Klimaschutz hat.

Die Opposition kritisierte die Vereinbarung scharf. Der Chef der Liberaldemokraten, Tim Farron, sprach von einem «schäbigen kleinen Deal». Der walisische Regierungschef Carwyn Jones von der oppositionellen Labour-Partei bezeichnete das Abkommen als «empörend» und «inakzeptabel». May habe den Nordiren ein «Schmiergeld» gezahlt, um im Amt bleiben zu können.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine konservative Regierung in Grossbritannien von nordirischen Unionisten gestützt wird. Schon 1996 und 1997 erhielt Premierminister John Major Unterstützung durch die Ulster Unionist Party (UUP), nachdem er seine parlamentarische Mehrheit durch Parteiaustritte und Nachwahlen verloren hatte.

Keine Angaben zu Inhalt

May gilt seit der Wahl als angeschlagen. Die Verhandlungen mit der DUP über die Bildung einer Minderheitsregierung zogen sich wochenlang hin. Das Abkommen wurde nun von dem Tory-Politiker Gavin Williamson und dem DUP-Vertreter Jeffrey Donaldson unterzeichnet, May und DUP-Parteichefin Arlene Foster schauten lediglich zu.

Zum Inhalt des Regierungsabkommen machte Mays Sprecher zunächst keine Angaben. Foster zeigte sich «erfreut» über die Einigung. May sagte, die Konservativen und die DUP teilten «viele Werte». Das unterzeichnete Abkommen sei «sehr gut».

Ihr Regierungsprogramm hatte May bereits am Mittwoch vergangener Woche vorgestellt. Es wurde der Tradition entsprechend von Königin Elizabeth II. bei der feierlichen Parlamentseröffnung verlesen.

Dazu zählen acht Gesetzentwürfe, mit denen der Ausstieg Grossbritanniens aus der EU geregelt werden soll. Die Brexit-Verhandlungen mit Brüssel begannen wie geplant am Montag vor einer Woche. (sda/dpa/afp)

Queen Royals Grossbritannien

Wenn aus Lieblingssohn ein möglicher Vergewaltiger wird – Position der Queen geschwächt

Link zum Artikel

Nach Kritik an Meghan schreiben britische Abgeordnete der Herzogin einen emotionalen Brief

Link zum Artikel

Damit du bei Royal-Fans punkten kannst – 9 spannende Fakten über das britische Königshaus

Link zum Artikel

Meghan Markle ist verwandt mit Prinz Harry, aber auch mit 9 US-Präsidenten und James Dean

Link zum Artikel

Gebär du mal 16 Kinder wie Maria Theresia und verteidige gleichzeitig dein Reich

Link zum Artikel

Katharina die Grosse war so viel mehr als nur ihre vielen Liebhaber

Link zum Artikel

«The Crown» ist eine verfluchte Netflix-Droge. Pardon, die beste Serie der Welt

Link zum Artikel

Gefühl & Kostüm! 5 Film- & Serientipps für den royalen Festtags-Kitsch-Mix

Link zum Artikel

Die Queen sagte die magischen Worte «Game of Thrones» in ihrer Weihnachtsansprache. Jetzt ist sie die Coolste

Link zum Artikel

Endlich ist klar, wieso sich die Queen nicht auf den «Game of Thrones»-Thron setzte

Link zum Artikel

«Queen of Thrones» 

Link zum Artikel

Bei den bestgekleideten Briten logiert Prinz George nur auf 49 – hinter Wayne Rooney. Skandal!

Link zum Artikel

Skandal royal: Diese 11 Königskinder haben viele Talente (Sex, Koks, Drama), aber keines für den Thron

Link zum Artikel

An alle Royal-Verrückten da draussen: Die ersten Fotos von Prinz George und Prinzessin Charlotte sind da

Link zum Artikel

Kaum auf der Welt, gibt es das Prinzesslein schon als Lego-Figürchen

Link zum Artikel

Worldbreaking Babynews: Kate hat es zum zweiten Mal geschafft! Es ist ein Mädchen! 

Link zum Artikel

Zum ersten Geburtstag von Prinz George haben wir keine Mühen gescheut, um herauszufinden, wie er aussehen wird, wenn er mal gross ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So feiern die Briten das Ende des Lockdowns

Nebst dem Klamotten kaufen und dem Haare schneiden haben die Britinnen und Briten vor allem auf eins gewartet: Wieder einmal in Gesellschaft ein Bier trinken zu können. Gestern war es endlich soweit. Und wie.

Nach Monaten im Corona-Lockdown haben in England am Montag wieder Geschäfte, Friseure und Biergärten geöffnet.

Seit dem 22. Februar warteten die Britinnen und Briten sehnlichst auf die angekündigten, per 12. April geltenden Lockerungen. Im Netz wurde sogar ein Pub-Countdown aufgeschaltet, der die Tage zur Öffnung der Biergärten herunter zählte.

Die Sehnsucht nach einem ersten Pint Bier in Gesellschaft war gross. Gestern war es nun also soweit.

Zahlreiche Menschen finden sich am Abend im Londoner …

Artikel lesen
Link zum Artikel