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Londoner Hochhausbrand hat Konsequenzen: Hersteller stoppt Verkauf der Bauteile



Nach der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower zieht der Hersteller der Aussenverkleidung des Hochhauses Konsequenzen: Das am Grenfell Tower verbaute Material vom Typ Reynobond PE werde weltweit nicht mehr für die Verwendung bei Hochhäusern verkauft, sagte ein Sprecher des US-Herstellers Arconic am Montag.

The burnt Grenfell Tower apartment building stands testament to the recent fire in London, Friday, June 23, 2017.  British officials have ordered an immediate examination Friday, into a fridge-freezer that is deemed to have started the fire in the 24-storey high-rise apartment building early morning of June 14th, and the outside cladding of the building which is thought to have helped spread the fire, according to police, leaving dozens dead.(AP Photo/Frank Augstein)

Der Grenfell Tower nach dem verheerenden Brand. Der Hersteller der Gebäudeverkleidung bietet diese künftig nicht mehr für Hochhäuser an. Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Die Entscheidung gründe sich auf Bedenken, «die in Folge der Grenfell-Tower-Tragödie aufgekommen» seien. Für niedrigere Bauten soll das Material aber weiter verkauft werden, wie der Unternehmenssprecher mitteilte.

epa06051489 Residents leave their homes at Chalcots Estate in Camden, north London, Britain, 26 June 2017. Thousands of people have been evacuated from five tower blocks at the Chalcots Estate while cladding is removed from the buildings exteriors. British Prime Minister Theresa May has said that over six hundred tower blocks have similar 'combustible' cladding to Grenfell Tower in north Kensington, London. Some 79 people are either dead or missing in the fire that broke out at Grenfell Tower on 14 June 2017.  EPA/ANDY RAIN

Müssen ausziehen: Viele bewohner verlassen Hochhäuser, die gefährdet sein könnten. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Es besteht aus Aluminium und dem Kunststoff Polyethylen. Arconic bekräftigte, bei der Aufarbeitung der Brandkatastrophe in London arbeite das Unternehmen mit den Ermittlungsbehörden zusammen.

Beim nächtlichen Brand in dem Londoner Hochhaus waren in der Nacht zum 14. Juni mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer im Grenfell Tower war nach Erkenntnissen der Ermittler durch einen defekten Kühlschrank ausgelöst worden. Die Flammen hatten sich dann rasend schnell über die Fassade ausgebreitet.

Nach der Brandkatastrophe hatte die britische Regierung eine rasche Überprüfung sämtlicher Sozialbauten im Land angeordnet. Bei den Sicherheitstests fielen bis Montag 75 Hochhäuser durch, wie der für die Kommunen zuständige Staatssekretär Sajid Javid vor dem Parlament in London sagte. (sda/afp)

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