DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Salvinis Partei, die Lega, profitiert von der harten Politik des Innenministers.
Salvinis Partei, die Lega, profitiert von der harten Politik des Innenministers.Bild: EPA/ANSA

Salvinis harter Kurs bringt Italiens Lega ein Umfrage-Rekordhoch

30.06.2018, 21:1101.07.2018, 08:41

Der harte Kurs von Innenminister Matteo Salvini in Sachen Migration kommt bei der italienischen Wählerschaft offenbar gut an. Salvinis Lega segelt laut einer am Samstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos auf einem Rekordhoch und überflügelt sogar die Fünf-Sterne-Bewegung, mit der sie eine Regierungskoalition in Rom gebildet hat.

Bei Neuwahlen käme die Lega laut der von der Zeitung «Corriere della Sera» (Samstagsausgabe) beauftragten Erhebung auf 31,2 Prozent der Stimmen, verglichen mit 17 Prozent bei der Parlamentswahl am 4. März. Die Fünf-Sterne-Bewegung müsste sich mit 29,8 Prozent begnügen, nachdem sie bei der Parlamentswahl 32 Prozent erreicht hatte.

Salvinis Lega schöpft aus dem Reservoir der konservativen Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi, die sich laut der Umfrage bei Neuwahlen mit einem Rekordtief von 8,3 Prozent der Stimmen begnügen müsste. Die Demokratische Partei (PD) würde mit 18,9 Prozent gegenüber dem Ergebnis der Parlamentswahlen stabil bleiben.

«Vier Monate nach den Parlamentswahlen hat die Lega ihre Stimmen praktisch verdoppelt. War sie am 4. März noch die drittstärkste Partei, so ist sie heute zur stärksten Einzelkraft avanciert. Das ist bisher in Italien noch nie geschehen», kommentierte die Tageszeitung. (sda/apa)

Italiens Regierungsbildung gescheitert – Neuwahl 2019

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Hätte die Ukraine gegen Russland eine Chance? Diese Waffe fürchtet Putin
Mehr Soldaten, bessere Ausrüstung: Die ukrainische Armee ist viel besser aufgestellt als noch im Jahr 2014. Aber reicht das? Zumindest eine Waffe des ukrainischen Arsenals fürchtet Russland wirklich. 

Sie sind auf sich allein gestellt, niemand wird ihnen zu Hilfe eilen – auch die Nato nicht. Aus dieser Überzeugung heraus hat die Ukraine im Konflikt mit Russland in den vergangenen Jahren massiv in militärische Ausrüstung und Personal investiert. Der Verlust der Krim und von Teilen der Donbass-Region im Jahr 2014 ist ein Trauma für das Land, das sich nicht wiederholen soll.

Zur Story