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Flüchtlingsströme Sommer 2018

Die Neuausrichtung der europäischen Flüchtlingspolitik verändert die Migrationsbewegungen. grafik: lea senn

Die Folgen der europäischen Flüchtlingspolitik in 3 eindrücklichen Grafiken

Der Kurswechsel in der europäischen Migrationspolitik wirkt sich auf Flüchtlinge aus. Die direkte Folge: Die Todesrate auf dem Mittelmeer steigt massiv.



Die Zeiten der «Willkommenskultur» sind definitiv vorbei. Drei Jahre nach der Flüchtlingskrise weht den in Europa ankommenden Flüchtlingen ein eisiger Wind entgegen. Der Kurswechsel steht in Verbindung mit einem politischen Rechtsruck in vielen europäischen Ländern.  

Mit diesem Verschieben der Parteienlandschaft hat sich bei der Diskussion um die europäische Flüchtlingspolitik der Ton verschärft. In Italien lässt der Innenminister und rechtsextreme Lega-Politiker Matteo Salvini die Schiffe von Seenotrettern nicht mehr in die Häfen einlaufen, in Deutschland will sein Amtskollege Horst Seehofer mehr Ausschaffungsgefängnisse bauen und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wirbt für eine Achse der Willigen zur Abdichtung der EU-Aussengrenzen. In dieselbe Kerbe schlägt auch Ungarns Regierungschef Viktor Orban, der in Salvini einen «Held und meinen Weggefährten» sieht. 

Ein Blick auf die Statistiken zeigt nun: Diese Politik wirkt sich direkt auf die Situation auf dem Mittelmeer und auf die Migrationsbewegungen aus. Folgende 3 Grafiken verdeutlichen die wichtigsten Veränderungen seit Sommer 2018:

81 Prozent weniger Flüchtlinge gelangen nach Italien

Flüchtlingsströme Europa Sommer 2018

Von Januar bis Juli 2018 gelangten 81 Prozent weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien als in derselben Zeitperiode im Jahr 2017. grafik: lea senn

Um die Fluchtbewegungen über das Mittelmeer nach Italien einzudämmen, erhält die libysche Küstenwache von der EU sowie vom italienischen Staat Unterstützung. Internationale Hilfsorganisationen kritisieren dies scharf. Werden Flüchtlinge auf dem Meer von der libyschen Küstenwache aufgegriffen, werden sie zurück in die Lager gebracht, wo Augenzeugen zufolge menschenunwürdige Zustände herrschen sollen.

Gleichzeitig werden private Seenotretter seit Juni daran gehindert, mit ihren Schiffen aus den Häfen auszulaufen, von der Luft aus Suchflüge zu unternehmen oder Flüchtlinge nach Italien oder Malta ans Festland zu bringen.

Diese Entwicklungen haben zur Folge, dass sich die Migrationsbewegungen zunehmend weg von Libyen bewegen. Zwischen Januar bis Juli 2018 gelangten noch 18'500 Personen über das Mittelmeer nach Italien. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 81 Prozent weniger. Hingegen steigen die Zahlen in Spanien und Griechenland stark an. In Spanien kamen in den ersten sieben Monaten 27'600 Personen an, in Griechenland waren es 26'000.

Die Todesrate steigt 

Flüchtlingsströme Europa Sommer 2018

Tote pro 1000 Ankünfte in Italien. Lesebeispiel: Im Juni starben 564 Personen im Mittelmeer, während 3136 die Fahrt über das Mittelmeer überlebten. Das ergibt eine Todesrate von 180 pro 1000 Ankünfte. grafik: watson

Weil die libysche Küstenwache nunmehr der einzige grosse Player auf dem Mittelmeer ist, ist die Reise für Flüchtlinge gefährlicher geworden. Besonders deutlich machen dies die Zahlen des Monats Juni. Während gegen die privaten Seenotretter zunehmend repressiv vorgegangen wird, steigt die Zahl der Toten im Meer auf ein Vielfaches. 564 Tote werden Ende Monat in der Statistik erfasst. 

Weniger Grenzübertritte, weniger Asylgesuche

Flüchtlingsströme Europa Sommer 2018

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden 10'431 Personen an der illegalen Einreise in die Schweiz gehindert. Das sind 40 Prozent weniger als im Vorjahr.   grafik: lea senn

Auch auf die Schweiz wirkt sich die restriktivere Flüchtlingspolitik Europas aus. Die Grenzwächter registrierten 2018 bislang weniger illegale Grenzübertritte als im Vorjahr. So versuchten zwischen Januar und Juli dieses Jahres 10'431 Personen unbemerkt in die Schweiz einzureisen. 40 Prozent weniger als von Januar bis Juli 2017.

Bei der Asylstatistik des Bundes zeigt sich ebenfalls eine Abnahme der eingereichten Gesuche. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres stellten 9194 Personen ein Asylgesuch. Das sind 15 Prozent weniger als in derselben Periode im Vorjahr. 

20 Eritreer verlieren ihren Status in der Schweiz

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Video: srf

Was haben Flüchtlinge auf ihren Smartphones?

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    Alle Leser-Kommentare
  • ConcernedCitizen 06.09.2018 13:28
    Highlight Highlight Todesrate steigt, gleichzeitig sinkt die absolute Zahl an Flüchtlingen. Interessant wäre es, die absolute Zahl der Toten im Zeitraum Jan-Juli 18 und Jan-Juli 17 zu vergleichen. Falls dieses Jahr weniger Flüchtlinge gestorben sind, hätte die neue Regelung Leben gerettet?
    • Wat Sohn 06.09.2018 14:09
      Highlight Highlight https://missingmigrants.iom.int/region/mediterranean?migrant_route%5B%5D=1376&=Apply

      Januar - Juli
      2017: 2239 vermisst/gestorben
      2018: 1111

      Das mit der Kausalität sei mal dahingestellt. Darüber, was mit den von der lib. Küstenwache aufgefangenen Personen geschieht, sagt diese Statistik nämlich nichts aus...
  • sägsäuber 06.09.2018 12:35
    Highlight Highlight Wer sind die Verursacher dieser Flüchtlingsströme?
    Wer hat im Nahen Osten (Libanon bis Afghanistan) Kriege angezettelt die Macht in der Region zu behaupten, macht weiter so (Palästine, Iran) und verursacht damit Millionen von Flüchtlingen!
    Wer kümmert sich einen Dreck um den Klimawandel und die damit verbundene Versteppung weiter Gebiete Afrikas und zwingt dort die Menschen zur Migration ("Wirtschaftsflüchtlinge").
    Wer hält Despoten an der Macht, damit dort die Bodenschätze schamlos ausgebeutet werden können.
    Wer liefert Waffen an Diktatoren in Krisengebieten.
    • MaxHeiri 07.09.2018 07:54
      Highlight Highlight Was hat der Westen in Eritrea denn falsch gemacht?
      Immer der Fehler bei anderen zu suchen, wird dich im Leben nicht weit bringen.
    • Enzasa 07.09.2018 20:56
      Highlight Highlight Sie lassen einen Diktator gewähren anstatt wirtschaftlich oder ökonomisch einzugreifen
    • Enzasa 09.09.2018 02:33
      Highlight Highlight Max Heiri man sollte die Gehlet zuerst bei sich suchen, warum beginnen sie nich damit
  • memento 06.09.2018 12:05
    Highlight Highlight Was mich mal interessieren würde, was eigentlich mit den Leuten passiert, die Europa erreichen. Es werden ständig nur Zahlen von Personen geliefert, die Europas Grenzen erreichen bzw. überqueren. Aber danach, weiss man einfach nichts, was mit den Leuten passiert. Wandern die weiter, lösen die sich in Luft auf oder was?
  • pachnota 06.09.2018 12:01
    Highlight Highlight Viele Europäer sind wie kleine Kinder.
    Sie wollen "helfen" und zwar sofort!
    Helfen, quasi als Konsumgut.

    Aber nein. Diesmal gehts eben nicht.
    Wir können nicht der Restwelt den Standard von hier bieten.
    S, geht einfach nicht.

    Also wird einfach "getäubelt" und gepoltert.

    Wie kleine Kinder eben.
  • kafifertig 06.09.2018 11:07
    Highlight Highlight Die Grafiken zeigen zweierlei.
    Erstens kann man Migrationsströme lenken. Zweitens kann man sie eindämmen. Europa täte gut daran, diese Möglichkeiten rigoros zu nutzen. Auch zum Wohle Afrikas.

    Es ist ein Verbrechen an den Völkern Afrikas, wenn wir ihnen ihre jungen, tüchtigen Männer wegschnappen und so Afrika der Kräfte berauben, die es für seine Entwicklung benötigt.
    • Lumpirr01 06.09.2018 13:25
      Highlight Highlight Kann ich als Afrika - Kenner und Hobby - Entwicklungshelfer nur bestätigen. Es sind nicht die einfachen ganz armen Landleute, die die Flucht nach Europa antreten. Nein, leider sind es die jungen noch am besten ausgebildeten Männer, vielfach Abgänger von Universitäten, die absolut befähigt wären, ihr eigenes Land vorwärts zu bringen, welche unbedingt zu uns kommen wollen. Dank der gebotenen Möglichkeit des Familiennachzuges kommen später auch noch die Frauen und Familien auf legalem Weg per Flugzeug..........
    • andrew1 06.09.2018 14:48
      Highlight Highlight Sind sowiso nur die fitten, jungen welche rüber kommen. Die etwas älteren und kranken haben sich wohl mit ihrer situation abgefunden.
  • Wilhelm Dingo 06.09.2018 10:43
    Highlight Highlight Leider ein einseitiger Bericht zur Migrationsthematik. Es kommen ausschliesslich die Aspekte der Migranten zur Sprache.
    • Enzasa 07.09.2018 20:58
      Highlight Highlight Stimmt wo ist die Verantwortung der globalen Konzerne die, eine Megaanteil an den Fluchtursachen haben
    • Wilhelm Dingo 08.09.2018 23:04
      Highlight Highlight @Enzasa: falsch verstanden.
  • Yogi Bär 06.09.2018 10:12
    Highlight Highlight Vielleicht sollten sich die Regierungen einmal mit der Frage befassen, was eigentlich diese Flüchtlingsströme verursacht und danach diese Problematik angehen!
    • Yogi Bär 07.09.2018 21:17
      Highlight Highlight Das mein Kommentar nicht gefällt ist mir klar. Zuviele wollen der Wahrheit einfach nicht ins Auge schauen, lieber blind einer nationalen Partei namens SVP blind glauben schenken, statt mal selbst das Hirn einschalten! 🙈🙉🙊
  • dorfne 06.09.2018 09:51
    Highlight Highlight Minus 81% für Italien; plus 130% für Spanien; plus 88% für Griechenland gegenüber 2017. Das macht eine Zunahme der Migrantenzahl von 137% aus dem Mittelmeer, zumind. für diese Länder. Da von Festung Europa zu sprechen! Und mehr Ausschaffungsgefängnisse und ein besserer Schutz der Aussengrenze sind keine rechten Anliegen nur weil sie von einer rechten Regierung verkündet werden. Es ist die Kehrseite der Medaille mit der Aufschrift, "jeder hat das Recht auf Asyl", sprich auf einen Asylantrag und daher rechtsstaatlich begründet.
    • zurchpet 06.09.2018 12:06
      Highlight Highlight Du kannst relative Prozentsätze nicht einfach addieren.

      Beispiel:
      Italien 2017: 100'000
      Italien 2018: 10'000
      Italien Differenz: -90%

      Spanien 2017: 10'000
      Spanien 2018: 20'000
      Spanien Differenz: +100%

      Wären nach deiner Logik +10% Migranten obwohl statt 110'000 nur 30'000 kamen.
    • messanger 06.09.2018 12:26
      Highlight Highlight In de Schule nicht aufgepasst?
      Die 130% Zunahme in Spanien ist in absoluten Zahlen geringer als die Zunahme von 88% in Griechenland. Sie können die % nicht einfach addieren, da es sich um relative Veränderungen handelt.
  • dorfne 06.09.2018 09:36
    Highlight Highlight Schuld am Ertrinken sind nicht die Europäer und nicht die lybische Küstenwache, sondern die Schlepper. Weder den Hilfswerken vor Ort, noch den Europäern, noch den privaten Rettern ist es gelungen das organisierte Verbrechen Schleppertum einzudämmen. Unter den Augen der IOM, einer UNO-Organisation werden die Migranten von den Schleppern auf die Boote getrieben. Und dann werden Vorwürfe Richtung Europa gesendet wie, Ihr Europäer lässt die Leute im Meer ertrinken.
    • Yogi Bär 06.09.2018 10:16
      Highlight Highlight Sie checken es einfach nicht! Die Probleme sind die Strukturen und Persoektive losigkeit der Menschen in diesen Ländern. Diese müssen grundsätzlich gelöst werden. Wenn Sie keine Perspektive zum überleben mehr sehen würden auch Sie nach einer neuen umsehen und dies ist die Flucht!
    • Eh Doch 06.09.2018 10:31
      Highlight Highlight Schuld am Ertrinken resultiert aus der Schuld wieso die Menschen überhaupt Flüchten müssen. Denn glaub mir keiner will flüchten wenn er nicht unbedingt muss.
    • Enzasa 06.09.2018 10:32
      Highlight Highlight In meiner Religion lernt man, wer zuschaut wie getötet wird, ist genauso schuldig. Ich bin evangelisch.

      In den Gesetzten meines Heimatlandes steht, wer zusieht, wie Menschen sterben und leistet keine Hilfe, der macht sich strafbar.

      Das waren auch einmal EU Werte

      Und mogad was sind deine Werte?
      Wenn ich sehe, dass dich jemand angreift, soll ich weg schauen, weil es ja Schlepper sein könnten, die gerade zu Land tätig sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 06.09.2018 08:57
    Highlight Highlight Sogar in Schweden dämmert es dem Polit- Establishment langsam, dass es nicht der sozialen Kohäsion zuträglich ist, Abertausende von jungen Männern ohne Perspektive im Land zu haben. Daher wird jetzt auch abgeschottet. Aber solange die Verantwortlichen nicht die Größe haben, die Probleme der Willkommenskultur einzugestehen, werden die Parteien am rechten Rand weiterhin Zulauf haben.
    • loquito 06.09.2018 09:15
      Highlight Highlight Das Problem liegt genau an der Idee, dass man durch Abschottung und interne politischen Massnahmen die Flüchtlingsströme stoppt. Dies hat noch nie funktioniert. Man schafft ledigluch Leid. Ähnlich der Drogenpolitik, wo ein verbot nur Leid schafft das Grundproblem der Süchtigen jedoch keinesfalls mindert... Aber dass wollt Ihr nicht begreiffen, egal wie unfreundlich zu Migranten sind, die werden weiterhin versuchen in die 1. Welt zu gelangen, denn in der 3. werden Sie noch härter gef... als hier... Das ist die Wahrheit
    • einmalquer 06.09.2018 09:23
      Highlight Highlight Die Europäer könnten den "Männern ohne Perspektive" eine Perspektive geben - sie ausbilden, die Frauen auch.

      Das ist nicht so schwierig wie man es darstellt.

    • dä dingsbums 06.09.2018 09:28
      Highlight Highlight Schweden hat sehr viele Flüchtlinge aufgenommen. Gemessen an der Bevölkerung, mehr als die meisten anderen Länder in Europa.

      Irgendwann sind die Ressourcen ausgeschöpft und es ist Schwedens gutes Recht die Migration wieder zu reduzieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 06.09.2018 07:28
    Highlight Highlight "Der Kurswechsel steht in Verbindung mit einem politischen Rechtsruck in vielen europäischen Ländern."
    @Autorinnen
    Was haltet ihr von dieser Schlussfolgerung: Der politische Rechtsruck in vielen europäischen Ländern steht in Verbindung mit der unkontrollierten Migration.
    • Ass 06.09.2018 09:16
      Highlight Highlight Und gleichzeitig exportiert man Waffen. Was will man nun mehr oder weniger Flüchtlinge?
    • rodolofo 06.09.2018 09:54
      Highlight Highlight
      @ Skip Bo
      Was war zuerst, das Huhn, oder das Ei?
      Zweifellos haben Flüchtlinge triftige Gründe, wenn sie sich auf eine äusserst gefährliche "Reise der letzten Hoffnung" begeben!
      Sie haben damit sozusagen den Tatbeweis erbracht und die Gewissensprüfung bestanden.
      Und zweifellos haben wir "Einheimische" triftige Gründe, uns von sehr vielen Flüchtlingen bedrängt zu fühlen!
      In Metro Manila fühlen sich die Alteingesessenen auch bedrängt, wenn immer mehr "Interne Flüchtlinge" aus dem Hinterland kommen, nachdem sich dort die u.a. nach Europa exportierenden Agrar-Multis breitgemacht haben...
    • dorfne 06.09.2018 10:03
      Highlight Highlight Unkontrolliert ist sie nicht. Man bemüht sich ja, die Leute zu registrieren. Sie ist unbegrenzt, weil jeder kommen und bleiben kann, der will. Wie sagte kürzlich ein Eriteer auf SRF sinngemäss? Keiner von uns, dem der Aufenthaltsstatus aberkannt wird, verlässt freiwillig das Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 06.09.2018 07:17
    Highlight Highlight Die Welt ist -ähnlich wie vor den letzten beiden Weltkriegen- wieder in diversen "Teufelskreisen" gefangen.
    Die Militärs der verschiedenen Armeen betreiben ihr blutiges Kriegshandwerk und wollen militärische Lösungen.
    Drohungen und Gewalt als "überzeugende" Argumente zur Durchsetzung von Interessen.
    Da diese Argumente eben NICHT überzeugen, versuchen die Menschen auszuweichen, indem sie flüchten.
    Doch sie geraten "vom Regen in die Traufe".
    Eben noch den Folterknechten und den Giftgas-Angriffen des Assad-Régimes entkommen, werden Syrische Flüchtlinge von einem Wutbürger-Mob "empfangen"
    ...
    • Gubbe 06.09.2018 09:48
      Highlight Highlight Rodolfo, bist du ein Gutmensch, der alles nur Schwarz - Rosa sieht? Was ist denn ein Wutbürger? Sind das Rechte Nazis, oder Linke, die in Bern und anderswo Schaufenster usw. zerschlagen? Möchtest du mehr Wohnungen bauen für Asylanten und nachher gegen die Überbauung demonstrieren? Das Leben war noch nie gerecht, man muss sich entscheiden können.
    • dorfne 06.09.2018 10:42
      Highlight Highlight Stimmt, ist mir aber zu einseitig. Die Syrer sind willkommen. Grauenhaft, was die durchmachen. Aber Afrika! Anstatt immer nur gegen die Wutbürger zu wettern, könnte die Politik doch mal detailliert über die Fluchtursachen reden und darüber, was eigentlich mit den Milliarden an Entw.-Hilfegelder passiert. Wer macht Geschäfte mit korrupten Potentaten? Am besten könnten die jungen Afrikaner doch im Heimatland integriert werden, mit weit weniger Geld, als wir hier für sie zahlen. Warum passiert es nicht? Wir kennen die Gründe. Aber wo bleibt das öffentliche Bekenntnis durch Politik und Medien?
    • rodolofo 06.09.2018 13:59
      Highlight Highlight @ mogad
      Da ich die EntwicklungsZUSAMMENARBEIT selber vor Ort und zusammen mit dortigen NGO-AktivistInnen kennenlernen konnte (in den Philippinen) kann ich in Deinen niedermachenden Rundumschlag in keiner Weise mit einstimmen!
      Die Entwicklungszusammenarbeit des DEZA, zusammen mit Privaten NGO's, wie swissaid, Helvetas, oder HEKS, hat ihre Arbeit immer mehr professionalisiert und arbeitet heute mit lokalen Partnern zusammen, die sich 1. sehr gut auskennen, die 2. die wichtigsten Bedürfnisse der verarmten Bevölkerung kennen und die sich 3. mit einem unglaublichen Elan einsetzen!
      ...
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