International
Türkei

Explosion in Nähe von Polizeiwache in Istanbul

Firefighters and members of police special forces are seen at the blast scene in Istanbul, Turkey, October 6, 2016. Ihlas News Agency/Ismail Coskun/via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PRO ...
Tatort in Istanbul.Bild: STRINGER/REUTERS

10 Verletzte nach Explosion bei Istanbuler Polizeiwache 

06.10.2016, 15:4506.10.2016, 17:26

Bei einem Anschlag in Istanbuls Viertel Yenibosna sind nach Angaben des Gouverneurs zehn Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Der Sprengsatz sei an einem Motorrad befestigt gewesen, teilte Vasip Sahin auf Twitter mit. 

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur DHA von einer mutmasslichen Autobombe berichtet. Die Detonation habe sich in der Nähe einer Polizeiwache ereignet. Das Viertel Yenibosna liegt nur wenige Kilometer vom Flughafen Atatürk entfernt. Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand. 

In der Vergangenheit gab es wiederholt Anschläge von der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK auf Sicherheitskräfte in der Türkei.

Die Regierung macht aber auch die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») für zahlreiche Attentate verantwortlich. Auch die linksextremistische DHKP-C verübt immer wieder Anschläge in der Türkei.

Türkei

(dhr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
ZDF-Manipulationsvorwürfe wegen KI-Bildern: Eher Schlamperei als böse Absicht
Das ZDF bringt künstlich generierte Aufnahmen von einem angeblichen Polizeieinsatz in den USA, ohne dies kenntlich zu machen. Dahinter dürfte eher Schlamperei als böse Absicht stecken.
In einer Zeit, in der der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch in Deutschland immer stärker hinterfragt wird, hat das ZDF den Gegnern gebührenfinanzierter Medien willkommene Munition geliefert: Bereits am Sonntagabend zeigte das «Heute-Journal», eine der Paradesendungen der Mainzer Anstalt, durch Künstliche Intelligenz (KI) generiertes Filmmaterial, ohne dies für die Zuschauer kenntlich zu machen.
Zur Story